Breitenried (Gemeinde Taiskirchen)
| Breitenried (Zerstreute Häuser) Ortschaft Katastralgemeinde Breitenried | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Ried (RI), Oberösterreich | |
| Pol. Gemeinde | Taiskirchen im Innkreis | |
| Koordinaten | 48° 16′ 52″ N, 13° 36′ 18″ O | |
| Höhe | 400 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 364 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 6,57 km² (31. Dez. 2023) | |
| Postleitzahl | 4753 Taiskirchen | |
| Vorwahl | +43/07764 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 10694 | |
| Katastralgemeindenummer | 46106 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Taiskirchen-Nordost (41231 000) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS | ||
Breitenried (im lokalen Dialekt: Broanriad) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde im oberösterreichischen Innviertel und Teil der Gemeinde Taiskirchen im Innkreis im Bezirk Ried.[1]
Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft ist auf folgende Siedlungen aufgeteilt:
- Breitenried (Zerstreute Häuser)
- Hörmansedt (Rotte)
2002 wurde Unterbreitenried als eigene Ortschaft abgetrennt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten urkundlichen Erwähnungen finden sich in den Regesten von Urkunden und Akten aus dem Schlossarchiv Aurolzmünster: im Jahr 1533 als Ried und im Jahr 1678 als Praidriedt. Die Bezeichnung „Ried“ weist auf ein ehemaliges Sumpfgebiet hin. Besiedelt wurde das Gebiet erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts, als der damals passauische Forst gerodet wurde und 76 Sölden und Häuser errichtet wurden. Der Ort ist also jünger als die meisten anderen Ortschaften Taiskirchens. Lange Zeit war Breitenried von der klein strukturierten Landwirtschaft geprägt. Durch den Strukturwandel und insbesondere durch die Errichtung eines Kanals ab 2005 nahm der Anteil an Einfamilienhäusern immer weiter zu. Die Nummerierung der Häuser wurde 2002 neu geregelt. 2010 wurden Ortstafeln errichtet.[2]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ortsverzeichnis 2001 Oberösterreich (PDF; 4,9 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-43-9, S. 246.
- ↑ Marktgemeinde Taiskirchen (Hrsg.): Häuserchronik. Taiskirchen im Innkreis 2013, ISBN 978-3-200-03098-5, S. 128.
