Hünengrabmuseum
Eingang | |
| Daten | |
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| Ort | Borger-Odoorn |
| Eröffnung | 2005 |
| Betreiber |
Stichting Borger, Prehistorisch Hart van Nederland
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| Website | |
Das Hünengrabmuseum (niederländisch Hunebedcentrum) ist ein archäologisches Museum im Dorf Borger in der Provinz Drenthe. Es liegt direkt neben dem größten Hünengrab der Niederlande, das die Nummer D26 hat. Das Museum verfügt über einen Museumsshop, ein Museumscafé und ein Wissenszentrum. Auf dem Gelände des Hunebedcentrums befindet sich ein „Urzeitpark“, unter anderem mit einer Nachbildung eines Steinzeithauses und einem Kieselsteingarten. Hünengräber sind hier Großsteingräber, die zwischen 3470 und 3250 v. Chr. errichtet worden sind.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Hunebedcentrum gehört zur 1959 gegründeten Stiftung Borger, Prehistorisch Hart van Nederland. Das Museum nahm 1982 im Armenwerkhuis an der Bronnegerstraat in Borger seinen Betrieb auf. Im Jahr 1984 erhielt es den Namen Nationaal Hunebedden Informatiecentrum. Am 27. Mai 2005 wurde ein komplett neues Hunebedcentrum von Prinzessin Margriet eröffnet.[1] Der Entwurf für das neue Gebäude stammte vom Architekten Aldo van Eyck, der unter anderem für das Bürgerwaisenhaus in Amsterdam bekannt ist. Er verstarb 1999. Seine Witwe Hannie van Eyck-van Roojen hat gemeinsam mit dem Architekten Abel Blom den ursprünglichen Entwurf umgesetzt.[2] Das Restaurant ist mit Stühlen und Tischen ausgestattet, die von Alvar Aalto entworfen wurden. Nach November 2015 wurde das Zentrum erneut renoviert.[3][4]
Sammlung
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Das Hunebedcentrum erzählt in Dauer- und Wechselausstellungen die Geschichte der Hünengräber und ihrer Erbauer. Im Januar 2019 hat das Hunebedcentrum eine neue Ausstellung eröffnet. Die Gestaltung des Museums wurde von einem Team aus Archäologen, Designern und Museumsexperten entwickelt.

Anhand verschiedener Dioramen erhält der Besucher einen Eindruck vom Leben in der Jungsteinzeit. Im Zentrum des Hunebedcentrums wurde eine detaillierte Rekonstruktion des Hünengrabes D26 errichtet, mit dem vollständigen Inventar, das 1970 vom Archäologen Jan Albert Bakker ausgegraben wurde. Dieses Inventar umfasst mehr als 150 Töpfe aus Trichterbecherkeramik. Im Museum ist auch ein kleinerer Grabtyp zu sehen: die Steinkiste aus Heveskesklooster. Das dazugehörige Hünengrab G5 befindet sich jedoch nicht in Borger, sondern im Muzeeaquarium Delfzijl in der Nähe der Stelle, an der Hünengrab und Steinkiste 1982 ausgegraben wurden.
Neben der Dauerausstellung bietet das Hunebedcentrum Raum für Wechselausstellungen zu besonderen nationalen und internationalen Aspekten der Vorgeschichte. Das Hunebedcentrum ist zudem das Informationszentrum des UNESCO-Global-Geoparks Hondsrug. Im Informationszentrum wird die Entstehungsgeschichte dieser Landschaft erzählt – eine Geschichte, die 150.000 Jahre zurückreicht.
Galerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alte Ausstellung im Jahr 2005
- Diorama von oben
- Nachbau des Hünengrabes D26
- Im rekonstruierten Hünengrab D26
- Urzeitpark: rekonstruiertes Steinzeithaus
- Urzeitpark: rekonstruierte Grabung aus dem Jahr 1968
- Geopark Hondsrug
- Das echte Hunebed D26, neben dem eigentlichen Park
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Prinses opent hunebedcentrum. In: RTV Drenthe. 26. April 2005, abgerufen am 28. Mai 2026.
- ↑ Marjan Buring: Hunebedcentrum zet tijd duizenden jaren terug. In: De Telegraaf. 18. November 2008, abgerufen am 28. Mai 2026.
- ↑ Hunebedmuseum ondergaat facelift. In: Dagblad van het Noorden. 2. November 2015, abgerufen am 28. Mai 2026.
- ↑ Oertijdpark krijgt 40.000 euro subsidie van gemeente. In: RTV Drenthe. 10. Januar 2017, abgerufen am 28. Mai 2026.