Hoxel ist mit den benachbarten Morbacher Ortsbezirken Morscheid-Riedenburg und Wolzburg eng verwoben und bildet mit ihnen den sogenannten „Balkan“.[3] Weitere Nachbar-Ortsbezirke sind Gutenthal im Norden und Odert im Nordwesten.
Hoxel wurde erstmals als Huscor im Jahre 1281 urkundlich erwähnt, als es an den Erzbischof von Trier verpfändet wurde. Spätere Schreibweisen waren Huxlar (1315), Hoxhülle (1456) und Hossel (1561).[4]
An der 1902/03 eingeweihten und bis 1976 betriebenen Hunsrückquerbahn erhielt Hoxel eine eigene Bahnstation. Diese Anbindung förderte einen wirtschaftlichen Aufschwung des Ortes.[4]
Am 31. Dezember 1974 wurde aus der bis dahin eigenständige Ortsgemeinde Hoxel mit zu diesem Zeitpunkt 517 Einwohnern und den anderen 18 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Morbach die verbandsfreie Gemeinde Morbach (Einheitsgemeinde) gebildet.[5]
Marco Thees wurde am 20.August 2019 Ortsvorsteher von Hoxel. Da bei der Direktwahl am vorangegangenen 26.Mai kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Ortsbeirat. Dieser entschied sich einstimmig für Thees.[8] Bei der nächsten Direktwahl am 9.Juni 2024 wurde Thees als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 87,21% für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[9]
Sein Vorgänger Achim Zender hatte das Amt 25 Jahre ausgeübt.[10]
Im Wappen von Hoxel wird der rote Grund von einer blauen Pflugschar auf einem silbernen Quadrat im Schildfuß und einer grünen Fichte auf silbernen Quadrat im Kopf, in den lateinischen Buchstaben »H« aufgeteilt. Fichte und Pflug symbolisieren Wald- und Landwirtschaft, das rote »H« steht für den Anfangsbuchstaben von Hoxel.[1]
↑§ 2 Ortsbezirke.(PDF)In:Hauptsatzung der Gemeinde Morbach vom 20. Juni 2014, geändert durch Satzung vom 19. November 2015.Gemeinde Morbach,abgerufen am 26.Dezember 2020.