Hemdingen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 46′ N, 9° 50′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Pinneberg | |
| Amt: | Rantzau | |
| Höhe: | 21 m ü. NHN | |
| Fläche: | 16,41 km² | |
| Einwohner: | 1794 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 109 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 25485 | |
| Vorwahlen: | 04106, 04120, 04123, 04127 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PI | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 56 026 | |
| LOCODE: | DE 63Q | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Chemnitzstraße 30 25355 Barmstedt | |
| Website: | www.hemdingen.de | |
| Bürgermeister: | Bernd Sommer (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Hemdingen im Kreis Pinneberg | ||
Hemdingen ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hemdingen liegt nördlich des Himmelmoores[2] im Landschaftsbereich der Schleswig-Holsteinische Geest, einer am Ort glazial geprägten Grundmoränenlandschaft der Barmstedt-Kisdorfer Geest (Haupteinheit Nr. 694).
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Raumordnung des Landes Schleswig-Holstein führt die Gemeinde Hemdingen als einen gemeinschaftlichen Wohnplatz.[3]
Der Außenbereich wird von einer in Teilen gruppierten Lage von Einzelsiedlungen entlang der Wirtschaftswege „Auf der Scheide“, „Drosselbusch“, „Habichtshorst“, „Hemdingerheide“, „Himmelmoor“, „Hochmoorsheide“, „Klein-“ und „Großhemdingen“, „Mullendisch“, „Reebmoor“, „Rosenhof“, „Vielmoor“, „Westerkamp“ und „Wohld“ geordnet.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Gemeindegebiet finden sich Siedlungsspuren aus der Jungsteinzeit. Einige der erhaltenen Hügelgräber stehen heute unter Denkmalschutz. Der Ort wurde 1564 erstmals erwähnt. Im Gemeindegebiet befinden sich Waldflächen der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (ehemals Staatsforst Rantzau) sowie allenorten des zurückliegend abgestochenen Vielmoors, Himmelmoors und Breedenmoors. Sie unterliegen heute in Teilen der Renaturierung durch Wiedervernässung.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindevertretung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt dreizehn Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Hemdinger Wählergemeinschaft sieben Sitze und die SPD und die CDU erhielten je drei Sitze.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Geviert. 1 und 4 in Rot eine silberne, in der bauchigen Mitte mit einem profilierten Band verzierte Urne, 2 in Silber ein schräglinker roter Torfspaten, 3 in Silber ein schräglinker roter Torfstecher.“[5]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Hemdingen wird erreicht über die Landesstraße 195 von Bilsen (Abzweig von der Bundesstraße 4) nach Tornesch (mit Anschluss an der Bundesautobahn 23).[2]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heino Bredehorn: Hemdingen. Chronik eines Dorfes zwischen den Mooren. Husum Verlag, Husum 1999, ISBN 978-3-88042-926-0
- Claus-Peter Jessen u. W.: Hemdingen. Von Mooren umgeben. In: Schleswig-Holstein-Topographie. Band 4: Groß Sarau - Holstenniendorf. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2004, ISBN 978-3-926055-75-0, S. 247–249.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2025 (XLSX-Datei); (Hilfe dazu).
- 1 2 Relation: Hemdingen (444154) bei OpenStreetMap. Abgerufen am 13. September 2026.
- ↑ Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 58 (statistischebibliothek.de [PDF; abgerufen am 13. September 2026]).
- ↑ wahlen-sh.de
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
