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Hartmanice

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Hartmanice
Wappen von Hartmanice
Hartmanice (Tschechien)
Hartmanice (Tschechien)
Basisdaten
Staat: Tschechien Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Klatovy
Fläche: 6220,0882[1] ha
Geographische Lage: 49° 10′ N, 13° 27′ OKoordinaten: 49° 10′ 10″ N, 13° 27′ 22″ O
Höhe: 712 m n.m.
Einwohner: 929 (1. Jan. 2023)[2]
Postleitzahl: 341 42 – 342 01
Kfz-Kennzeichen: P
Verkehr
Straße: Sušice – Železná Ruda
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 23
Verwaltung
Bürgermeister: Pavel Valdman (Stand: 2018)
Adresse: Hartmanice 75
342 01 Sušice
Gemeindenummer: 556181
Website: www.muhartmanice.cz
Kirche der hl. Katharina
Böhmerwaldhaus Wallerner Typs am Markt
Brunnen, im Hintergrund die Hamižná
Markt
Šimon-Adler-Museum in Dobrá Voda
Schloss Kundratice
Gläserner Altar in Dobrá Voda
Bergsynagoge in Hartmanice
Totenbretter bei Kochánov

Hartmanice (deutsch Hartmanitz) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt acht Kilometer nordwestlich von Kašperské Hory im Böhmerwald und gehört zum Okres Klatovy.

Geographische Lage

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Hartmanice befindet sich in 712 m ü. M. am nördlichen Fuße der Hamižná (Hamischberg, 853 m). Im Kernort entspringen der Bach Luční potok sowie ein kleiner Zufluss zur Volšovka. Höchste Erhebung auf dem Gemeindegebiet ist die Křemelná (Kiesleiten) mit 1125 m. Durch die Stadt führt die Straße II/145 zwischen Petrovice u Sušice und Kašperské Hory, von der im Ort die Straße II/190 nach Železná Ruda abzweigt.

Gemeindegliederung

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Die Stadt Hartmanice besteht aus den Ortsteilen Dobrá Voda (Gutwasser), Dolejší Krušec (Unterkörnsalz), Dolejší Těšov (Unterteschau), Hartmanice (Hartmanitz), Hořejší Krušec (Oberkörnsalz), Hořejší Těšov (Oberteschau), Chlum (Chumo), Javoří (Gaberle), Keply (Köppeln), Kochánov (Ober Kochet), Kříženec (Kriesenitz), Kundratice (Kundratitz), Loučová (Lukau), Malý Radkov (Ragersdorf), Mochov (Mochau), Palvinov (Pawinow), Prostřední Krušec (Mittelkörnsalz), Štěpanice (Stepanitz), Světlá (Zwieslau), Trpěšice (Trippischen), Vatětice (Watetitz), Vlastějov (Schwalben) und Zálužice (Audechen).[3] Grundsiedlungseinheiten sind Bezděkov (Bezdekau), Dobrá Voda, Dolejší Těšov, Hartmanice, Hartmanice II, Hořejší Krušec, Hořejší Těšov, Chlum, Javoří, Keply, Kochánov, Kochánov III, Kříženec, Kundratice, Kundratice II, Loučová, Mochov, Palvinov, Paště (Waid), Prostřední Krušec, Štěpanice, Světlá, Vatětice, Vlastějov, Zálužice und Zálužice II.[4] Daneben befindet sich auf dem Gemeindegebiet noch eine Vielzahl von Weilern und Einschichten, wie Busil (Kriegseisenhof), Dolní Chlum, Horní Chlum (Unter- und Oberchumo), Karlov (Pscheidl- oder Karlhof), Mírkov (Mirkau), Peklo (Hölldörfel), Pustina (Einöde), Radkov (Rathgebern), Rapatice (Rapatitz), Rovína (Ebene), Schöpfrův Dvůr (Schöpferhof), Velký Babylon (Groß Babylon), Zadní Chalupy (Hinterhäuser) und Žežulka (Scheschulkahof). Zu Hartmanice gehören außerdem die Wüstungen Blaselwies, Bošov (Boschau), Bystrá (Wunderbach), Kubíčkův Dvůr (Kubitschkahof), Lužná (Ebenwies), Malý Babylon (Klein Babylon), Na Kopečku (Bergl), Paštěcká Paseka (Waiderer Holzschlag), Přední Paště (Vorderwaid), Prostřední Paště (Mitterwaid), Staré Hutě (Althütten) und Zadní Paště (Hinterwaid).

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Bezděkov u Hartmanic, Dolejší Krušec, Dolejší Těšov, Hartmanice I, Hartmanice II, Hořejší Krušec, Hořejší Těšov, Chlum u Hartmanic, Javoří u Hartmanic, Kochánov II, Kochánov III, Kundratice I, Kundratice II, Loučová, Mochov u Hartmanic, Paště, Štěpanice, Světlá u Hartmanic, Světlá u Hartmanic, Vatětice, Vlastějov, Zálužice I und Zálužice II.[5]

Nachbargemeinden

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Nachbarorte sind Chlum, Hořejší Krušec und Trpěšice im Norden, Palvinov im Osten, Kundratice und Štěpanice im Süden, Dobrá Voda im Südwesten, Karlov im Westen sowie Hořejší Těšov im Nordwesten.

Das ehemalige Freibauerngericht der Kochet/Kochánov

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Das Freigericht Kochet gehörte neben St. Katharina (Svatá Kateřina), Hammern (Hamry), Eisenstraß (Hojsova Stráž), Seewiesen (Javorná), Haidl am Ahornberg (Zhůří), Stadln (Stodůlky) und Stachau (Stachy) zu den 8 bis zur Aufhebung der Patrimonialrechte in der k. k. Monarchie im Jahre 1848 mit besonderen Rechten ausgestatteten Gemeinden des königlichen Waldhwozd im Böhmerwald. Diese hatten als künische Freibauern weitgehend Selbstverwaltung, unterstanden nur der königlichen Kammer, wählten einen eigenen Richter als Vorstand und waren zu einer gemeinsamen Interessenverwaltung mit einem Oberrichter zusammengeschlossen.

Die Gemeinde Kochet war bis 1945 Teil des Landkreises Bergreichenstein. Sie setzte sich aus folgenden Ortsteilen zusammen: Kocheter Häuser, Köppeln, Brandstatt, Kochet-Moos, Unterkochet, Oberkochet, Eulhütte, Althütte, Ratgebern, Mochau, Oberes Forellenbachtal ab Karlhof und einem Anteil von Ebene.

Die Gemeinde war allgemein nach Hartmanitz orientiert. Die einzelnen Gemeindeteile waren jedoch verschiedenen Pfarrsprengeln zugeordnet. So gehörten zum Pfarrsprengel Gutwasser: Ebene und Karlhof; Hartmanitz: Forellenbachtal bis Scheschulkahof und Mochau; Haidl a. A.: Kriegseisenhof, Ratgebern, Oberkochet, Unterkochet, Kochet-Moos, Brandstatt, Köppeln, Eulhütte und Althütte; Seewiesen: Kocheter Häuser. Vor 1938 gehörte Unterkochet zur Pfarrei Petrowitz.

Die älteste Erwähnung der Gemeinde Kochet erscheint 1134. Im Volksmund wurde die Auffassung vertreten, dass die Unterkocheter dereinst Leibeigene des zwischen Buchwerk und Petrowitz gelegenen Blaslhofes waren. Zwischen Unterkochet und Petrowitz liegt die Ortschaft Weititz, tschechisch Vojetic, die bereits 1290 als deutsch besiedelt genannt wird. 1494 betrieb Meister Mertl in Mochau eine Glashütte. 1606 sollen in Althütte und Eulhütte Glashütten in Betrieb gewesen sein.

Unterkochet war die älteste Rodung der Gemeinde, urbar gemacht von Siedlern aus dem östlichen Vorlande des Böhmerwaldes. Ab 1848 war Kochet eine politische Gemeinde mit einem Gemeindevorsteher (Bürgermeister) an der Spitze. Das Gemeindegebiet ist von der Industrie fast unberührt geblieben und war verkehrsmäßig schlecht erschlossen. Der Haupterwerbszweig war die Vieh- und Forstwirtschaft.

Ende 1938, nach Anschluss des Sudetenlandes an das deutsche Reich, kamen die Ortsteile Mochau und Unterkochet zur Gemeinde Kochet. Mochau war bis 1918 Teil der Gemeinde Unterteschau-Gaberle und bis 1938 eine selbständige Gemeinde. Unterkochet hatte innerhalb der Gemeinde Petrowitz eine gewisse Selbständigkeit. Es stellte einen eigenen Ortsvorsteher.

1910 wurden in Kochet 75 Häuser mit 503 deutschen und 9 tschechischen Bewohnern gezählt, 1930 34 Häuser mit 476 Deutschen und 19 Tschechen. Im Mai des Jahres 1945 wurde der Ort von einer amerikanischen Infanterieeinheit eingenommen. 1945/46 wurden die Bewohner aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Der Ort gilt heute als nahezu ausgelöscht, 2005 lebten dort lediglich 2 Bewohner.[6][7]

Die Blochfabrik von Hartmanitz und Chumo

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Der Firmengründer Isaak S. Bloch wurde um 1805 in Kundratitz/Kundratice geboren. Im Jahre 1834 begann er seine Geschäfte damit, dass er in den verschiedenen Glashütten Flachglas einkaufte und den Polierwerken im Böhmerwald lieferte. Dazu lieferte er den Schleifsand und den Pote, mit dem die geschliffenen Gläser poliert wurden. Als sein Geschäft eine günstige Entwicklung nahm, verlegte er seinen ständigen Wohnsitz nach Hartmanitz. Außerdem erwarb er Grundstücke in Frauenthal, Gemeinde Stadln, wo er drei Spiegelschleif- und -polierwerke errichtete: Altfrauenthal, Neufrauenthal, und Unterfrauenthal.

Den Anfang der Fa. Bloch in Chumo bildete ein Zinnhammer; hier wurden mit durch Wasserkraft betriebenen Hämmern dünne Zinnplatten ausgeschlagen, die von den Spiegelerzeugern zur Belegung der Spiegelflächen gebraucht wurden. Dieses Hammerwerk wurde von dem Begründer der Fa. Isaak S. Bloch in Hartmanitz aufgekauft und durch Walzwerke ersetzt, die dann eine Stanniolfabrik bildeten. Zusammen mit den Spiegelfabriken in Frauenthal und den Spiegelbelegen in Hartmanitz ergaben sie die unter dem Namen Isaak S. Bloch weithin bekannte Firma, die von 1834 bis 1938 ihren Sitz in Hartmanitz hatte.

Im Jahre 1868 wurde Isaak S. Bloch das Bürgerrecht der damaligen Marktgemeinde Hartmanitz verliehen. Das Wohnhaus in Hartmanitz erbaute er 1863; es war bis 1938 Familienbesitz. Dieses Haus war in seinem unteren Teil noch die Spiegelbelege; eine zweite befand sich in dem etwa 100 m entfernten großen Wirtschaftshof. Die Zinnbelege wurden später durch Silberbelege ersetzt.

Als Isaak S. Bloch im Jahre 1885 starb, übernahm sein Sohn Simon das Unternehmen. In Chumo wurden die Wasserräder durch Dampfmaschinen und Turbinen ersetzt und eine Flaschenkapselfabrik eingerichtet, die ihre Erzeugnisse bald in alle Welt versandte.

Im Jahre 1916 übernahm dessen Sohn Richard Bloch das Unternehmen. Während des Ersten Weltkrieges war die Firma als Rüstungsunternehmen tätig. Nach dem Ersten Weltkrieg florierte vor allem das Geschäft mit Folienverpackungen. Die Firma Bloch beschäftigte etwa 150 Personen, die Zahl erhöhte sich bei günstigem Geschäftsverlauf bis auf 300.

Im Jahre 1938 wurden alle Betriebsanlagen der Firma geschlossen. Damit endete die 104 Jahre lange erfolgreiche Arbeit der Familie Bloch in Hartmanitz, Chumo und Frauenthal. Der letzte Inhaber, Richard Bloch, emigrierte mit seiner Familie nach London. Das Werk in Chumo wurde von den Optischen Werken in Neuern übernommen und mit der gesamten Belegschaft bis 1945 weitergeführt.[8]

Die Papiermühle von Watetitz/Vatĕtice

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Die Papiermühle von Watetitz entstand am Ende des 18. Jahrhunderts, als Josef Ossendorf von Frau Marie Anna Storchenfeld vom Gut Watetitz den Grund und etwas Umland für den Bau einer Papiermühle kaufte. In der Papierfabrik wurde Post-, Kanzlei- und Pressepapier in kleineren Mengen hergestellt. Im Jahre 1878 wird Bohumil Geißler als Eigentümer genannt ist. Im Jahre 1880 erwarb Wenzel Jung, geboren 1823 in Watetitz, die Papierfabrik auf dem Wege der Versteigerung und baute das Anwesen im Jahre 1884 zu einer Stein-Mahlmühle um. Mit fortschreitender Technik und aufgrund veränderter Bedürfnisse waren bald weitere Baumaßnahmen erforderlich. Sie erfolgten durch seinen Sohn Wenzel (1877–1936), der im Jahre 1903 den Betrieb übernahm und das Gebäude zu einer Walzenmühle umbaute, die schließlich bis zum Jahre 1940 arbeitete. Mit dem Tod von Wenzel im Jahre 1936 sah sich seine Witwe Anna Jung gezwungen, die Fabrik zu übernehmen und den Betrieb weiterzuführen. Die Einstellung des Betriebes war nötig geworden, als der Sohn zum Kriegsdienst eingezogen wurde und Frau Jung dieses Unternehmen allein nicht weiterführen konnte. Mit der Vertreibung der Familie Jung im Jahre 1946 wurde der stattliche Bau bis auf die Grundmauern abgerissen.[9]

Die Siedlung am Handelsweg Goldener Steig von Passau nach Sušice entstand wahrscheinlich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Zuvor befand sich dort im 7. und 8. Jahrhundert die keltische Bergbausiedlung Gabreta.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hartmanice 1219, ihr Besitzer war Peter von Artmanic. 1228 gelangte der Ort an Ulrich von Riesenberg. Unter Ottokar II. Přemysl wurde Hartmanice 1273 Teil des Böhmischen Kronbesitzes. 1320 wurde Hartmanice durch Johann von Luxemburg zur Königlichen Freien Bergstadt erhoben. Zwischen 1327 und 1331 entstand das Zollhaus am Fuße des Guntherfelsen (Březník). Im 15. Jahrhundert wurde Hartmanice Teil der Herrschaft Velhartice und 1603 zur Herrschaft Sušice zugeordnet. Kaiser Rudolf II. verlieh der Stadt 1607 mehrere Privilegien, darunter auch das Recht zum Führen eines Wappens. Der Dreißigjährige Krieg brachte den Goldbergbau zum Erliegen. Die Stadt wurde niedergebrannt und lag wüst.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgte die Wiederbesiedlung von Hartmanitz durch deutsche Siedler aus Bayern. Seit dieser Zeit sind aus Kundratitz jüdische Einwohner nachweisbar. Ab 1918 erfolgte der Zuzug tschechischsprachiger Bevölkerung. Im Jahre 1930 hatte die Marktgemeinde Hartmanitz 811 Einwohner.

Nach dem Münchner Abkommen 1938 wurde Hartmanitz als Teil des Landkreises Bergreichenstein in den bayerischen Bezirk Niederbayern und Oberpfalz eingegliedert. 1939 lebten in Hartmanitz 796 Menschen.[10] Im April 1945 führte der Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Außenlagers Helmbrechts durch die Stadt, auf dem früheren jüdischen Friedhof befinden sich Gräber von Opfern dieses Zuges. Nach Kämpfen gegen die SS besetzen im Mai 1945 schließlich Truppen der US-Armee die Stadt, ehe sie an sowjetische und tschechische Behörden übergeben wurde.[11] In den Jahren 1945 und 1946 wurde die deutschsprachige Bevölkerung vertrieben. Ihr Vermögen durch das Beneš-Dekret Nr. 108 konfisziert und die katholische Stadtkirche in der Tschechoslowakei enteignet.[12] Seit 1948 gehörte Hartmanice zur Grenzzone und war ein Standort von Grenztruppen der Tschechoslowakischen Armee zur Absicherung des in den Wäldern des Böhmerwaldes errichteten Eisernen Vorhangs. Südlich der Stadt befand sich von 1948 bis 1991 das militärische Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes Dobrá Voda.

Im Jahre 1992 erfolgte die erneute Verleihung der Stadtrechte.

Kirchliche Verhältnisse

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Zur Gemeinde der im 17. Jh. erbauten Kirche St. Katharina von Hartmanitz/Hartmanice gehörten bis 1945 u. a. folgende deutsch besiedelte Ortschaften: Bezdekau/Bezděkov, Basliwies/Blazilov, Boschau/Bošov, Ober Körnsalz/Hořejší Krušec, Ober Teschau/Hořejší Těšov, Chumo/Chlum, Kubitschkahof/Kubičkahof, Mochau/Mochov, Schöpferhof/Šeprův Dvůr, Zezulkahof/Žežulka.[13] 

Die Schule von Hartmanitz

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In Hartmanitz bestand schon im 18. Jh., als die Schulreform Kaiserin Maria Theresias und Kaiser Josef II. in Kraft trat, eine Pfarrschule. 1870 wurde in der k.k. Monarchie eine weitere Schulreform durchgeführt, die vor allem die allgemeine Schulpflicht neu regelte. Das neue Schulhaus der staatlichen Volksschule von Hartmanitz wurde 1895 gebaut. Im I. Stock befanden sich ein Klassenraum, die Schulküche und das Lehrerzimmer; im II. Stock waren der Zeichensaal, das Lehrmittelzimrner und drei Klassenräume untergebracht. Ab 1939 wurde die Schule vierklassig.

Nach dem Jahr 1918 bekam Hartmanitz auch eine tschechische Schule. Nach 1930 musste die deutsche Schule drei Räume für eine tschechische Bürgerschule abtreten.

Die Bürgerschule in Hartmanitz

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Diese wurde im Jahre 1908 gegründet, als auch das Bürgerschulgebäude errichtet wurde. Im Untergeschoss befand sich der Turnsaal, der etwa die Größe von 2½ Klassenzimmern und eine Höhe von zwei Etagen hatte, der Umkleideraum, die Hausmeisterwohnung und sanitäre Anlagen. Im 1. Stock waren ein Klassenraum, die Schulküche und das Lehrerzimmer untergebracht; im 2. Stock lagen der Zeichensaal, das Lehrmittelzimmer und drei weitere Klassenräume. Im Herbst 1939 wurde die Schule von drei auf vier Klassen erweitert. 1945 war in Hartmanitz wie überall in Böhmen das Ende der deutschen Schule gekommen.[14]

Jüdische Gemeinde

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In Hartmanitz entstand im 19. Jahrhundert eine größere jüdische Gemeinde, die sich 1883 eine Synagoge errichtete. 1890 stellten die Juden 13 % der Bevölkerung der Stadt dar. Die jüdische Gemeinde besaß auch einen Friedhof, der 1870 errichtet wurde.

Die Synagoge wurde 1938 geschlossen, blieb aber im Gegensatz zu den meisten jüdischen Gebetshäusern im Dritten Reich erhalten. In ihr wurde ein Tischlereibetrieb eingerichtet. Die jüdische Gemeinde wurde ausgelöscht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Wiedererrichtung der Tschechoslowakei diente die Synagoge zunächst weiter als Produktionsstätte, dann als Reifenlager der Tschechoslowakischen Armee. Die Samtene Revolution führte auch zum Erhalt des zum Abriss vorgesehenen desolaten Bauwerkes. Nach einer Privatisierung in den 1990er-Jahren schritt der Verfall weiter, sodass sich 2002 eine Bürgerinitiative Gedenkstätte Hartmanitz gründete, deren Ziel der Erhalt der Synagoge und ihre Nutzung als Ausstellungsstätte ist. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten erfolgte im Mai 2006 die Eröffnung der Gedenkstätte.

In der heute zu Hartmanitz gehörenden Gemeinde Kundratitz lebten Im Jahre 1840 13 jüdische Familien. Bis 1930 hatte sich ihre Zahl auf 8 Personen verringert. Nachdem es in Kundratitz keine Juden mehr gab, wurde ihr Gebetshaus an das Ehepaar Johann und Anna Hartl verkauft, die es in ein Mietshaus umbauten.[15]

Ehemalige Gutsherrschaften im Bereich von Hartmanitz

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Das Schloss Kundratitz/Kundratice

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Zwischen dem Dorf Kundratitz und der Ortschaft Zech lag auf einem nach Südost abfallenden Hügel „Schloss Kundratitz“. Es war ein einstöckiger Bau, der im Jahre 1840 von dem damaligen Gutsherren Franz Karl von Villani an Stelle des baufällig gewordenen alten Gebäudes erbaut wurde. Gutsherr Franz Karl ließ i. J. 1858 die dem Hl. Antonius von Padua geweihte Schlosskapelle renovieren.

Das Freigut Kundratitz gehörte seit dem Jahre 1729 den Freiherrn von Villani, die es vom Grafen Kolowrat erworben hatten. Vordem besaß es Ritter Kotz von Dobrsch, und auch die Reichsfürstin Eleonore von Mansfeld wird unter den Vorbesitzern genannt. Im Jahre 1790 war Johann Nepomuk Christian Freiherr von Villani, der Erbherr des Castells Vilanico in Mailand als Besitzer geführt; er besaß auch das Gut Unterkörnsalz. Im Jahre 1840 wurde unter dem Besitz des Barons Franz K. von Villani ein Schloss mit Kapelle, ein Bräuhaus, ein Branntweinhaus, ein Meierhof mit Schäferei, ein Jägerhaus, eine Mühle mit Säge, eine Papiermühle und die Einschicht Lamberg neu erbaut. Im Jahre 1848 endete die Robot der bisherigen Gutsuntertanen; sie wurde durch ein Entlastungskapital an die Gutsherrschaft abgelöst.

Im Jahre 1860 ging der Besitz von den Villani-Erben an Willibald Huttary. Im Jahre 1874/75 trat Dr. Emanuel Ritter von Forster den Besitz an; er war österr. Eisenbahn-Minister und kaufte auch den großen künischen Freibauernhof „Einöde“ zum Gute an. Diesem folgte sein Schwiegersohn Ernst Herbst, welcher das Gut um 1900 verkaufte. Schließlich erwarb es im Jahre 1910 der aus Hamburg stammende August Schröder.

Der neue Herr modernisierte den Betrieb in allen seinen Teilbereichen und verhalf ihm so zu einer wirtschaftlichen Blüte. Am Elefantenbach entstand ein kleines Elektrizitätswerk, das zunächst nur das Schloss mit Strom versorgte. Nach der Umstellung von Dampfkraft auf Wasserantrieb konnten auch die anderen Gebäude an das Stromnetz angeschlossen werden. Durch Zwangsversteigerung im Jahre 1933 gelangte das Gut in den Besitz der Sparkasse Hohenfurt als der Hauptgläubigerin. Diese verkaufte sie im Jahre 1936 an den Prager Bankier Franz Hašek. 1948 wurde das Schloss verstaatlicht und verfiel zusehends. Nach der Samtenen Revolution gelangte es 1992 in den Besitz von František Hašeks Enkelin Eliška Hašková-Coolidge zurück. Das Gebäude ist inzwischen renoviert.

Der heute zu Hartmanitz gehörende Ort Kundratitz bildete vor 1945 zusammen mit den Ortschaften Zech und Krisenitz, den Weilern Jakobitz und Hochried und einem Teil von Gutwasser eine eigene Gemeinde. 1840 wohnten hier 365 Personen in 48 Häusern, 1930 zählte man 394 Personen. Die Größe der Gemeinde wird mit 450 ha angegeben. 2005 betrug die Zahl der Bewohner 73.

Das Schloss Unterkörnsalz/Doljší Krušec

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Das Schloss hat im Laufe seiner Geschichte viele Herren gesehen. Zu nennen ist im 16. Jh. ein Familie Cíl aus Swoischitz, die aber nach der Schlacht am Weißen Berg ihren Besitz verlor. Die Steuerrolle von 1654 verzeichnet das Geschlecht der Eichhorn von Reichenbach als Besitzer der Herrschaft. Um 1660 erwarb es Matthias von Wunschitz, der es seinem Sohn Daniel vererbte. Nach dem Aussterben des Geschlechtes der Wunschitz kam das Schloss in den Besitz des Mathias Kremser. Die Freiherren von Villani, die Kundratitz in Besitz hatten, erscheinen ebenfalls als Inhaber des Gutes. Im Jahre 1826 kaufte Ignaz Schreiner den ausgedehnten Besitz, der die Schlosskapelle renovieren ließ. Das Schloss blieb hundert Jahre im Besitze der Familie Schreiner-Zwerczina. Ab 1926 wechselten die Besitzer in rascher Folge. Es kam schließlich durch Zwangsverwaltung an die Sparkasse Winterberg, die das Gut 1938 an die Familie Brosche verkaufte, die es bis 1949 behielt, als es verstaatlicht wurde. Die Schlossgebäude verfielen daraufhin.

Die Gemeinde Unterkörnsalz, deren Bewohner bis 1848 den Schlossherren untertan waren, umfasste auch die Orte Mittelkörnsalz, Trippischen, Nuserau sowie die Einschichten Ziegelhütte, Schorachermühle, Rappatitz, Wart, Tatetschek und Horneckerhof. 1930 zählte der Ort ca. 80 Häuser mit etwa 400 Bewohnern.

Gut Oberteschau/Hořejší Tĕšov

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Auch das Dorfbild und die Entwicklung des Ortes wurden von einem Gut beherrscht, welches sich im 18. Jh. entwickelte, über das aber nur wenig bekannt ist. Das Gut Oberteschau gehörte damals einem Franz Karl Bukowsky, Pinta von Pukowan. Es wurde von Unterteschau aus verwaltet war zuletzt im Besitz von einer Familie Ziegler. Der große Hofraum des Gutshofes wurde von den Wirtschaftsgebäuden und den Wohnungen für die Arbeiter eingeschlossen. Gegen die Straße zu stand das Herrenhaus. Das Gut hatte den meisten Grund und Boden an sich gezogen, so dass sich neben ihm nur zwei Vollbauern halten konnten.

1930 zählte der Ort zusammen mit Bezdekau 46 Häuser mit 225 Bewohnern. Der Ort ist inzwischen fast vollständig verschwunden.

Gut Unterteschau/Doljší Tĕšov

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Im Jahre 1616 war Frau Elisabeth Kotz von Dobrz Besitzerin von Gut Unterteschau, die sich seinerzeit in Mochau mehrere kleinere Bauernhöfe aneignete und die zusammen dann den Mochauer Hof bildeten. Etwa hundert Jahre später wurde das Anwesen zu einem Barockschloss umgebaut. Im 18. Jahrhundert ging das Anwesen in den Besitz der Familie Dohalský von Dohalice über, und seit dem 19. Jahrhundert wechselten die Eigentümer mehrfach.

Das Gut kam schließlich in den Besitz einer Familie namens Ziegler. Die Dr. Rudolf Zieglersche Gutsverwaltung war besonders durch die Saatzuchtwirtschaft und die Entwicklung der Rinderzucht bedacht. Für die Bewirtschaftung des Waldes war ein Forstverwalter angestellt. Von Unterteschau aus wurden auch die dazugehörigen Besitzungen Gut Oberteschau, Hof Mochau und der Kubitschkahof verwaltet. Insgesamt umfasste der Besitz 608 Hektar, davon waren 396 ha Wald und 212 ha wurden landwirtschaftlich genutzt. Für viele Bewohner im Bereich der Gutsverwaltung gab es sowohl im Sommer als auch im Winter eine Beschäftigungsmöglichkeit. 1930 zählte der Ort 24 Häuser mit ca. 170 Bewohnern.

Nach 1945 wurden die Gebäude als Staatsgut verwaltet. Das Schloss brannte 1956 ab, wurde aber wieder aufgebaut und wird zu Wohnzwecken genutzt. 2005 lebten hier ca. 80 Bewohner.

Gut Chumo/Chlum

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Es liegt zwischen den Ortschaften Chumo und Unterteschau. Das Gut war im Eigentum der Grafen Schönborn, die in Kaut bzw. Chodenschloss große Besitzungen hatten und auch dort wohnten. Kaut und ab 1938 Chodenschloss war auch Sitz der Güterdirektion, welcher der jeweilige Verwalter des Gutes Chumo unterstand. Ende 1940 übernahm Dr. Graf Rudolf Benigni, der mit einer Tochter des Grafen Schönborn verehelicht war, Gut Chumo. Der Besitz Chumo umfasste eine Gesamtfläche von ca. 120 ha, davon 47 ha Wald. Zum selbständigen Personal gehörten ein Schaffer, ein Heger, ein Gärtner, drei Kutscher und ein Fütterer, welche fast ausnahmslos auf dem Gutshof wohnten und neben einem Barlohn ein sogenanntes Deputat bezogen.

Der Ort Chumo war geprägt von Gewerbebetrieben, von denen vor allem die Firmen Bloch und Urbanek zu nennen sind, sowie zwei Mühlen und eine Brauerei. 1930 lebten hier in ca. 30 Häusern ungefähr 200 Bewohner. 2005 waren es noch 50.

Gut Oberkörnsalz/Hořejší Krušec

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Oberkörnsalz gehörte im 16. Jh. zur Herrschaft Welhartitz, später zum Gut Koischitz. Die Steuerrolle von 1654 nennt 2 Bauernhöfe und 2 Häusler. Im Jahre 1673 gelangte Oberkörnsalz als selbständiges Gut in den Besitz des Felix Johann Kastolar von Langendorf, der es bereits 1684 weiterverkaufte. Danach wechselten die Besitzer mehrmals. So erscheint auch die Gräfin Mansfeld als Inhaberin der Herrschaft. Sie veräußerte 1732 das Gut zusammen mit Horaschdowitz an den Glashüttenmeister Joh. Georg Hafenbrädl. 1805 erwarb lgnaz Adler den Besitz, den er 1840 an Franz Kordik veräußerte. 1862 gehörten zum Schloss 8 Häuser. Neben dem Herrenhaus und den Wirtschaftsgebäuden gehörten dem Gute auch drei Häuser mit 8 Wohnungen für die Arbeiter. 1930 lebten in 9 Gebäuden ca. 60 Personen, 2005 waren es noch 35.

Gut Watetitz/Vatĕtice

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Ein Gut prägte auch den Ort Watetitz. Im 18. Jh. besaß Frau Antonia Zedlenka von Storchenfeld das Gut. Nach ihrem Tode gelangte es an ihre drei Töchter Anna Maria, Sophia und Franziska. Später werden nur mehr die beiden älteren Schwestern, Anna Maria und Sophia, vermählte Freiin von Villani, sowie ihr Bruder Ignaz von Storchenfeld als Besitzer genannt. Von ihnen kaufte es 1795 August Müller, Glasmachermeister und Bürger der Stadt Bergreichenstein. Er behielt es neun Jahre und veräußerte es dann 1804 an den Obersten Jakob Freiherr von Wimmern. In den folgenden Jahren treten als Besitzer auf: die Kinder des Freiherrn von Wimmern, Ferdinand Graf Palffy von Erdödy, Graf Anton Pejacsovits und schließlich Emanuel Müller, der Sohn Augustin Müllers.

Watetitz war lange eine eigene Grundherrschaft mit einem Schloss, einem Meierhof, einem Brauhaus, einem Jägerhaus, einer Glashütte, einer Papier- und Mahlhütte. Unter der Familie Müller verlor das Gut seine Selbständigkeit, es gehörte zum Gut Pawinow und wurde auch von dort aus verwaltet. Zum Gut gehörte auch eine Kapelle, die den Hl. Wenzel zum Schutzpatron hatte. 1930 lebten in 11 Häusern 80 Personen, 2005 waren es noch 5.

Gut Pawinow/Palvinov

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Der Watetitz benachbarte Ort Pawinow war Teil der Gemeinde Stepanitz. Das Dorfbild wurde weitgehend vom Gut mit seinem Herrenhaus, den Neben- und Wirtschaftsgebäuden und von dem großen Garten geprägt.

Das Gut mit dem Namen Ackerhöfen, schon seit älterer Zeit mit dem Gut Stepanitz vereinigt, gehörte ursprünglich zur Herrschaft Rabi, dann 1530–1560 zum Gute Langendorf, später zu Watetitz. Von 1589 bis 1603 besaß es Prokop Tomek von Cejkov. 1615 wird Dorothea Tomek von Ratschin als Besitzerin genannt. Ernst Albert von Ratschin verkaufte es 1673 dem Peter Ignaz Rischansky von Ritschan. Von ihm erwarb es im Jahre 1681 Johann Christoph Kotz von Dobrsch. 1708 wird Ignaz Josef Borinie von Chota Herr auf Ackerhöfen. Von ihm ging es an Fräulein Barbara Borinie von Chota über (1739). Dreißig Jahre später erbte Franziska Putzlacher die Besitzungen, die sie im Jahre 1802 an die Eheleute Augustin und Anna Müller verkaufte, die bereits 1795 Watetitz erworben hatten.

Anna Müller, die ihren Mann um etliche Jahre überlebte, vererbte den Besitz an ihren Sohn Emanuel. Dieser heiratete Anna Tauschek vom Poschingerhof, er starb 1845. Seine Frau folgte ihm 1867. Nach ihrem Tod übernahm Wenzel Müller die Güter. Wenzel Müller starb im Jahre 1900, seine Frau überlebte ihn um 6 Jahre. Im Jahre 1910 wird Zdenko Müller Gutsherr in Pawinow. Der jüngste Sohn Zdenko Müller führte den Betrieb bis zum Kriegsende.

Das Gut umfasste einen größeren Gebäudekomplex. Im Herrenhaus befanden sich 12 Zimmer, 2 Büroräume, ein großer Saal und das Archiv. Zum Gut gehörten eine Gärtnerei, eine Schmiede, eine Wagnerei, 7 Wohnhäuser für das Personal und die Saisonarbeiter sowie ein Sägewerk im benachbarten Mirkau. Das Ausmaß des ganzen Gutes umfasste nach der Bodenreform um 1920 593,55 ha.[16][17]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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  • Katharinenkirche, gotischer Bau aus dem 15. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert mit einer barocken Ausstattung versehen, bedeutendstes Baudenkmal der Stadt
  • Säule des Hl. Johannes von Nepomuk
  • steinerner Brunnen auf dem Marktplatz
  • Naturreservat Hamižná, mit alten Goldgruben am Berghang, der Berg gilt auch als archäologische Fundstätte
  • alter Stollen, drei Kilometer westlich der Stadt
  • Guntherkapelle unterhalb des Vintířova skála (Guntherfelsen) am Březník (Gunthersberg) bei Dobrá Voda, der heilige Gunther hat im 11. Jahrhundert als Einsiedler an dem Berg gelebt.
  • Kirche des Hl. Gunther in Dobrá Voda, das Bauwerk entstand im 18. Jahrhundert an der Stelle einer Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Seit 2003 befindet sich in der Kirche ein von der Künstlerin Vladěna Tesařová geschaffener gläserner Altar und ein gläserner Kreuzweg
  • Šimon-Adler-Museum in Dobrá Voda, 1997 eingerichtet, es zeigt Expositionen zur jüdischen Kultur im Westböhmen und zur Familie Adler
  • Schloss Dolejší Krušec
  • Schloss Hořejší Krušec
  • Schloss Karlov
  • Schloss Kundratice
  • Schloss Loučová
  • Schloss Dolejší Těšov
  • Totenbretter bei Kochánov

Persönlichkeiten

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Söhne und Töchter der Stadt

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Im Ort lebten und wirkten

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  • Gunther (Heiliger) (um 955–1045), Benediktinermönch und Einsiedler
  • Isaak Simon Bloch (um 1820–1885): Vorsitzender der jüdischen Religionsgemeinschaft in Hartmanice und Gründer des Werkes in Chumo
  • Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979
Commons: Hartmanice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ http://www.uir.cz/obec/556181/Hartmanice
  2. ↑ Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB)
  3. ↑ http://www.uir.cz/casti-obce-obec/556181/Obec-Hartmanice
  4. ↑ Základní sídelní jednotky: Územně identifikační registr ČR. Archiviert vom Original am 27. Juli 2018; abgerufen am 22. Juli 2025.
  5. ↑ http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/556181/Obec-Hartmanice
  6. ↑ Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979, S. 565ff.
  7. ↑ Reinhold Fink: Zerstörte Böhmerwaldorte, Eigenverlag 2005
  8. ↑ „Im Lande der künischen Freibauern“ – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald; Grafenau 1979, S. 578ff.
  9. ↑ Zs, Hoam, 68. Jg. März 2015
  10. ↑ Michael Rademacher: Landkreis Bergreichen (tschech. Kasperské Hory). Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. ↑ Leben im Böhmerwald. Archiviert vom Original am 16. April 2024; abgerufen am 22. Juli 2025.
  12. ↑ Alfred Schickel: Die Vertreibung der Deutschen. Geschichte, Hintergründe, Bewertungen. 2., erweiterte Auflage. MUT, Asendorf 1987, ISBN 3-89182-014-3.
  13. ↑ Nach Archiv von Pilsen in: https://www.portafontium.eu/contents/register?language=de
  14. ↑ Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979, überarbeitete Neuauflage II 2019, S. 241
  15. ↑ Im Lande der künischen Freibauern, Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979
  16. ↑ Im Lande der künischen Freibauern, Grafenau 1979, S. 628ff.
  17. ↑ Reinhold Fink, Zerstörte Böhmerwaldorte, Eigenverlag 2005