Hallerstein
Hallerstein | ||||||||||||||||||||||||
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| Koordinaten: | 50° 11′ N, 11° 55′ O | |||||||||||||||||||||||
| Höhe: | 595 m ü. NHN | |||||||||||||||||||||||
| Einwohner: | 220 (25. Mai 1987)[1] | |||||||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 95126 | |||||||||||||||||||||||
| Vorwahl: | 09284 | |||||||||||||||||||||||
Lage von Hallerstein in Schwarzenbach an der Saale
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Hallerstein vom Haisla aus | ||||||||||||||||||||||||
| Jahr | 1812 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 497 | 655 | 661 | 700 | 764 | 766 | 737 | 739 | 704 | 675 | 693 | 709 | 703 | 706 | 705 | 658 | 648 | 591 | 549 | 829 | 803 | 729 | 568 | 508 |
| Häuser[12] | 87 | 101 | 106 | 106 | 109 | 108 | 106 | 111 | ||||||||||||||||
| Quelle | [7] | [13] | [13] | [13] | [14] | [15] | [16] | [17] | [18] | [19] | [20] | [13] | [21] | [13] | [22] | [13] | [23] | [13] | [13] | [13] | [24] | [13] | [9] | [25] |
Ort Hallerstein
| Jahr | 1799 | 1812 | 1819 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 152 | 176 | 178 * | 322 | 319 | 299 | 314 | 316 | 362 | 279 | 237 | 220 |
| Häuser[12] | 36 | 38 | 43 | 46 | 50 | 49 | 54 | 64 | ||||
| Quelle | [26] | [7] | [27] | [14] | [16] | [19] | [21] | [23] | [24] | [9] | [25] | [1] |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Baudenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sieben Baudenkmäler sind in Hallerstein ausgewiesen: Das Pfarrhaus, ein Pavillon, das ehemalige Schul- und Kantoratshaus, die Schlossruine, ein Grenzstein, die ehemalige Schlosskapelle (heute Pfarrkirche) und ein granitener Kreuzstein.[28]
- Pfarrhaus
- Ehemaliges Schul- und Kantoratshaus
- Pfarrkirche
- Grenzstein
Vereinsleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der kleine Ort zeichnete sich schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch ein reges Vereinsleben aus. Die Freiwillige Feuerwehr (FF) Hallerstein ist der älteste der in Hallerstein tätigen Vereine, sie wurde 1872 gegründet. Der Heimat- und Kulturverein Hallerstein e. V. wurde 1987 gegründet. Die Ortsgruppe Hallerstein des FGV wurde 1952 gegründet. 1994 gründeten Jugendliche aus Hallerstein und Umgebung die Evangelische Landjugend, die auch Mitglieder anderer Konfessionen aufnimmt. Der TV Hallerstein ging nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Arbeiterturnverein von 1888 und dem Deutschen Turnverein hervor. Der Verein ist vor allem bekannt durch seine sportlichen Leistungen in der Sportart Faustball.
Handwerkerfest
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Handwerkerfest ist ein eintägiges Ereignis in Hallerstein, das alle zwei Jahre ausgerichtet wird. Das Dorffest wurde zum ersten Mal am 24. August 1986 veranstaltet. Damals noch ausgerichtet von der Freiwilligen Feuerwehr Hallerstein, wurde das Fest im kleinen Bereich um die Hallersteiner Dorflinde gefeiert. Dabei unterhielten Ausübende altehrwürdiger Handwerksberufe sowie ein Rahmenprogramm die Gäste aus dem Umkreis. Heutzutage ist die Festgröße vervielfacht. Alle zwei Jahre gibt es mehr als 80 Verkaufsstände, circa 15.000 Besucher kommen aus ganz Deutschland. Es werden verschiedene Handwerksberufe vorgeführt und Lebensmittel aus der Umgebung angeboten. Es spielen einige Musikbands.
Nahwärmenetz Hallerstein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2013 wurde die Nahwärmenetz Hallerstein GbR gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, ein örtliches Nahwärmenetz auf Basis erneuerbarer Energien aufzubauen. 40 Haushalte haben bislang ihre Anschlussbereitschaft bekundet. Gegenwärtig wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie überprüft, welche Energiearten zum Einsatz kommen sollen. Die Grundlast soll nach den momentanen Planungen ein Blockheizkraftwerk übernehmen, das seine Energie über eine ca. 1,4 km lange Leitung aus einer Biogasanlage in der Ortschaft Völkenreuth bezieht.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tilmann Breuer: Landkreis Münchberg (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 13). Deutscher Kunstverlag, München 1961, DNB 450619397, S. 17–18.
- Hans Bucka, Oskar Heland: Grenzsteine – Flur- und Kleindenkmäler im Landkreis Hof. Hoermann, Hof 1991, ISBN 3-88267-040-1, S. 61f.
- Johann Kaspar Bundschuh: Hallerstein. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 480 (Digitalisat).
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 251 f.
- Georg Paul Hönn: Hallerstein. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 255 (Digitalisat).
- Wilhelm Malter: Oberfranken-Ost. Heroldsberg 1984. S. 270f.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- www.hallerstein.de
- Hallerstein in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 26. Februar 2025.
- Hallerstein in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 26. Februar 2025.
- Hallerstein im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 26. Februar 2025.
Fußnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 308 (Digitalisat).
- ↑ Stadt Schwarzenbach a.d.Saale, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 17. Dezember 2024.
- ↑ Gemarkung Hallerstein (091956). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 26. Februar 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Februar 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Februar 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 413.
- 1 2 3 4 A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 489.
- ↑ A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 464.
- 1 2 3 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 709 (Digitalisat).
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 687 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Schwarzenbach an der Saale > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. Februar 2025.
- 1 2 Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 152, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
- 1 2 Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 911, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 142 (Digitalisat).
- 1 2 Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1085, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879, OCLC 992516308, S. 55 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882, OCLC 460588127, S. 160 (Digitalisat).
- 1 2 K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1033 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern : Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1890. Heft 58 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1892, OCLC 162230561, S. 159 (Digitalisat).
- 1 2 K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1082 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichnis für das Königreich Bayern Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und dem Gebietsstand vom 1. Juli 1911. Heft 84 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1911, OCLC 162230664, S. 159 (Digitalisat).
- 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1116–1117 (Digitalisat).
- 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 964 (Digitalisat).
- 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 155 (Digitalisat).
- ↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken., Bd. 2, Sp. 480.
- ↑ A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, OCLC 165644543, S. 44 (Digitalisat).
- ↑ Denkmalliste für Schwarzenbach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege

