Gymnich
Gymnich Stadt Erftstadt | |||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 50′ N, 6° 45′ O | ||||||||||||||||||||||
| Höhe: | 88 m ü. NHN | ||||||||||||||||||||||
| Fläche: | 1,5 km² | ||||||||||||||||||||||
| Einwohner: | 4970 (1. Aug. 2024)[1] (mit Mellerhöfe) | ||||||||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 3.313 Einwohner/km² | ||||||||||||||||||||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1969 | ||||||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 50374 | ||||||||||||||||||||||
| Vorwahl: | 02235 | ||||||||||||||||||||||
Lage von Gymnich in Erftstadt
| |||||||||||||||||||||||
St. Kunibert | |||||||||||||||||||||||
| Jahr | 1816 | 1825 | 1828 | 1843 | 1858 | 1864 | 1867 | 1871 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1956 | 1961 | 1967 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 2.117 | 2.265 | 2.263 | 2.549 | 2.844 | 2.908 | 2.814 | 2.660 | 2.523 | 2.571 | 2.560 | 2.577 | 2.593 | 2.760 | 3.071 | 3.135 | 3.274 | 3.231 | 3.557 | 4.157 | 4.153 | 4.216 | 4.449 |
| von | bis | Name |
|---|---|---|
| 1803 | 1824 | Wilhelm Correns |
| 1824 | 1846 | Joseph Hünten |
| 1846 | 1874 | Johann Baptist Ittenbach |
| 1875 | 1908 | Franz Busbach |
| 1909 | 1919 | Karl Joseph Reith |
| 1919 | 1920 | Josef Schumacher |
| 1920 | 1945 | Josef Schweins[57] |
| 1946 | 1947 | Wilhelm Wildenburg |
| 1947 | 1958 | Nikolaus Wagner |
| 1958 | 1961 | Josef Groß |
| 1961 | 1964 | Josef Nix |
| 1964 | 1969 | Josef Groß |
Heutiges Ortsbild
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Pfarrkirche St. Kunibert ist mit einem für barocke Kirchengebäude charakteristischen weithin sichtbarem Zwiebelturm ausgestattet und prägt so das Ortsbild. Ihren dörflichen Charakter hat die Ortschaft jedoch weitgehend verloren. Über 20 Aussiedlerhöfe, überwiegend am Siedlerweg, haben das Bild der Landschaft um Gymnich stark verändert. Die verbliebenen Bauern spezialisierten sich auf die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse ohne die Einbeziehung traditioneller Viehhaltung. Andere Landwirte – wie z. B. ein ehemaliger Saatgutbetrieb am Siedlerweg – setzten andere Prioritäten (2006) und installierten auf ihrem Areal eine moderne Photovoltaikanlage, die den erzeugten Strom in das Netz einspeist.
Neben den ehemals zahlreichen Landwirten gaben im Ort auch viele Handwerker mit langer Tradition ihre Betriebe auf. Die Erwerbstätigkeit der einstigen Dorfbewohner unterlag in den vergangenen Jahren einem steten Wandel. Pendler vieler Berufsrichtungen orientieren sich zum Großraum Köln hin und sind im Dienstleistungsbereich tätig.
- Mariensäule von 1856
Gymnich war bis zum 31. März 2018 auf 4828 Einwohner angewachsen. Ortsbürgermeister in der Ratsperiode 2020–2025 ist Patrick Morgen.[58]
Durch die VRS-Buslinie 920 der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft von Erftstadt Bahnhof über Lechenich bis Kerpen–Horrem mit Bahnanschluss nach Köln und Aachen ist Gymnich an das überörtliche Verkehrsnetz angebunden. Zusätzlich verkehren einzelne Fahrten der auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linie 974 und ein Anruf-Sammel-Taxi.
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| 789 | AST-Verkehr: Anrufsammeltaxi Erftstadt / Hürth-Hermülheim |
| 920 | Erftstadt Bf – Liblar – Lechenich – Konradsheim – Dirmerzheim – Gymnich – Kerpen – Sindorf – Horrem Bf |
| 974 | Stadtverkehr Erftstadt |
Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Erftstadt-Gymnich an der A 61.
Gymnich hat noch eine gute Grundversorgung. In der Ortsmitte befinden sich Arztpraxen und eine Apotheke, Bäckerei, Metzgerei, Banken, eine Postagentur und ein Lebensmittelgeschäft. Im Süden der Ortschaft haben sich ein Supermarkt, eine Tankstelle und Handwerkerbetriebe angesiedelt.
Im Ort gibt es zwei Kindertagesstätten, eine städtische und eine in Trägerschaft der Pfarrgemeinde St. Kunibert.
Die Gymnicher Grundschule wird von Kindern des Ortes, dem benachbarten Dirmerzheim sowie von Kindern aus Mellerhöfe besucht. Die älteren Schüler besuchen fast alle die weiterführenden Schulen in Lechenich, Kerpen oder Weilerswist.
Die Sportanlagen mit Fußballplatz und Tennisplätzen liegen in der Nähe der Schule.
Vereinsleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter den Vereinen spielen die St. Sebastianus Bruderschaft und die 1848 im Revolutionsjahr entstandene St. Kunibertus-Schützengesellschaft mit ihren örtlichen Veranstaltungen eine große Rolle. Das 1970 gegründete symphonische Flötenorchester „Gut Klang“ Erftstadt e. V. ist ebenfalls in Gymnich beheimatet. Es erhielt 2008 den Kulturpreis des Rhein-Erft-Kreises und wurde 2010, 2013, 2016 und 2019 Deutscher Meister[59] in der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). Im Jahre 2016 erhielt das Orchester den höchsten Preis der Stadt Erftstadt, die Carl-Schurz-Medaille.[60] Im Sport ist unter anderen der 1909 gegründete Sportverein SV Erfa 09 e. V. Gymnich („Erfa“ abgeleitet von Erft-Auen) mit Angeboten im Fußball, American Football und Breitensport tätig.[61] Die erst in der Saison 2018/19 neugegründete 3. Fußball-Herrenmannschaft stieg aus der Kreisliga D mit 144 geschossenen Toren in die Kreisliga C auf.[62]
Gymnicher Ritt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jährlich findet an Christi Himmelfahrt der Gymnicher Ritt statt. Die überregional bekannte Veranstaltung ist eine Prozession durch die Ortschaft selbst und die Felder der Umgebung. An dieser beteiligen sich eine große Anzahl Reiter und Fußgängergruppen. Nach der Prozession besuchen Teilnehmer und Schaulustige die vielen auf der Hauptstraße verteilten Stände sowie die auf dem Pater-Kentenich-Platz veranstaltete Kirmes.
Der Gymnicher Ritt wurde 1925 nach dem Vorbild süddeutscher Reiterprozessionen durch Vikar Joseph Weissenfeld neu organisiert und ausgestaltet. Er führte ihn auf den Aachener Schultheißen Arnold von Gimmenich zurück, der am Kreuzzug von Damiette (1217–1221) teilnahm und diesen Ritt durch ein Gelöbnis initiiert haben soll.
Dieses heute als legendär bezeichnetes Gelöbnis wurde durch Vikar Weissenfeld überliefert: Ritter Arnold von Gymnich geriet in der Nähe der ägyptischen Hafenstadt Damiette mit seinem Pferd in einen Sumpf, aus dem er sich aus eigener Kraft nicht befreien konnte. Da gelobte er für den Fall seiner Rettung, er und seine Nachfahren würden jährlich einen Ritt rund um Gymnich abhalten. Ein plötzlich auffliegendes Schilfhuhn erschreckte sein Pferd so sehr, dass es sich aufbäumte und wieder festen Boden gewann.[21]
Gymnicher Mühle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die außerhalb des Ortes gelegene Gymnicher Mühle, die jahrhundertelang im Besitz der Herren von Gymnich und ihrer Erben war, ist seit 2005 Eigentum des Mühlenverbandes Rhein-Erft-Rur. Sie wurde restauriert und mit dem eingerichteten Rheinischen Mühlendokumentationszentrum (RMDZ) in den geplanten Landschaftspark „Erftaue eingebunden“.[63]
Treffen der EU-Außenminister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortsteil beziehungsweise das Schloss ist auch Namensgeber des halbjährlichen informellen Treffens der Außenminister der Europäischen Union, das erstmals im Jahr 1974 auf Schloss Gymnich stattfand. Im diplomatischen Sprachgebrauch ist seitdem der Begriff „Gymnich-style meeting“ ein fester Begriff. Auch außerhalb der Diplomatie wird zunehmend vom Gymnich-Treffen gesprochen, wenn es um ein informelles Treffen der EU-Außenminister geht.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Aufgrund der historischen Bebauung ist Gymnich geprägt von mehreren Hofanlagen und historischen Gebäuden in den Straßen beiderseits der Gymnicher Hauptstraße. Hinzu kommen klerikale Bauwerke wie die Dorfkirche St. Kunibert mit ihrer barocken Ausstattung, der Missionskapelle und den Grabsteinen des alten Kirchhofs, das ehemalige Josefkloster und das Geburtshaus von Pater Josef Kentenich.
Weitere bedeutende und als Denkmäler geschützte Gebäude sind das Schloss Gymnich, das zeitweilig Gästehaus der Bundesregierung und Wohnsitz der Kelly Family war, die Schützenhalle und die Gymnicher Mühle. Der zentrale Friedhof und auch der Jüdische Friedhof am nördlichen Ortsausgang stellen gemeinsam mit dem alten Kirchhof die Begräbnisstätten im Ort dar, eine Kriegsgräberstätte mit Mahnmal befindet sich Am Plexer.
Hinzu kommen als Sehenswürdigkeiten zahlreiche Wege- und Hofkreuze, eine Mariensäule, der Bildstock Fußfällchen und die Johannisbrücke mit der Statue des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk an der Balkhausener Straße.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Carl Otto Ludwig Theodat von und zu Gymnich (1715–1785), Hofratspräsident und Erster Staatsminister am Kurfürstlichen Hof zu Bonn
- Johann Reiner Stupp (1767–1825), Jurist und Professor an der Universität Bonn
- Max Ittenbach (1831–1908), preußischer Staatsanwalt, Regierungsoberrat und Politiker
- Josef Kentenich (1885–1968), Gründer der internationalen Schönstatt-Bewegung
- Matthias Weber (1928–2006), deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- Joseph Weissenfeld (1883–1968), Vikar in Gymnich 1910–1936, Neugestalter des Gymnicher Ritts
- Hennes Weisweiler (1919–1983). Der erfolgreiche Fußballtrainer wurde in Lechenich geboren, hat aber seine familiären Wurzeln in Gymnich. Bevor er bei Borussia Mönchengladbach und beim 1. FC Köln zu nationalem und internationalem Ruhm kam, trainierte er in den Nachkriegsjahren die Gymnicher „Erfa“. Die Bezahlung erfolgte nach glaubhaften Überlieferungen zeitgemäß in Naturalien: Kartoffeln, Eier und Speck.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Henriette Meynen: Wasserburgen, Schlösser und Landsitze im Erftkreis. 4. Auflage. Köln 1992, ISBN 3-7927-0904-X.
- Karl und Hanna Stommel: Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt. Band 1–5. Erftstadt 1990–1998.
- Karl Stommel: Die französischen Einwohnerlisten aus Erftstadt. Stadt Erftstadt, 1989.
- Matthias Weber: Erftstadt-Gymnich. 1. Auflage. J.P. Bachem Verlag, Köln 1984, ISBN 3-7616-0757-1.
- Gymnich. In: Alexander Duncker (Hrsg.): Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preußischen Monarchie nebst den königlichen Familien-, Haus-, Fideicommiss- und Schattull-Gütern. Band 15. Duncker, Berlin 1878, Blatt 880 (zlb.de [Text zwei Seiten danach]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur über Gymnich in der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie
- Gymnich
- St. Kunibertus Schützengesellschaft Gymnich. Umfangreiche Informationen über Gymnich.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohner:innen in Erftstadt (01.08.2024). In: erftstadt.de. Stadt Erftstadt, abgerufen am 27. August 2024.
- ↑ Eric Biermann: Von Steinzeitbauern und römischen Landgütern. In: Jahrbuch der Stadt Erftstadt, 2009. S. 19–30.
- ↑ Erich Wisplinghoff: Siegburger Urkundenbuch I. Band Nr. 34
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Akte 64
- ↑ HSTAD Siegburg Akten Nr. 152
- ↑ HSTAD Bestand Bottenbroich Urkunde Nr. 4 und HAStK Bestand St. Johann und Cordula Urkunde Nr. 1/32
- ↑ HAEK Pfarrarchiv St. Andreas A II 40
- ↑ Erich Wisplinghoff, Siegburger Urkundenbuch I. Band Nr. 46, übersetzt veröffentlicht in Stommel, Quellen Band I Nr. 11
- ↑ Erich Wisplinghoff: Siegburger Urkundenbuch I. Band Nr. 180, übersetzt veröffentlicht in Stommel Quellen Band I Nr. 171
- ↑ Lacomlet Archiv VI Nr. 39 und HSTAD Bestand Siegburg Akten 148, veröffentlicht in Stommel Quellen Band I Nr. 653
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Urkunde Nr. 173, veröffentlicht in Stommel Band II Nr. 1063
- ↑ HAStK Bestand Domstift Urkunde 3/1878 und Archiv Schloss Gymnich Urkunden Nr. 333 und 398, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band II Nr. 1339
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Urkunde Nr. 204, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band II Nr. 1108
- ↑ HSTAD Bestand Siegburg Akte 143
- ↑ HSTAD Bestand Siegburg Akte 149/2
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Repertorium Nr. 810, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band IV Nr. 2327
- ↑ HSTAD Kurköln, Kartular 1, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band I Nr. 401
- ↑ HSTAD Kurköln Urkunde Nr. 1315, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band I Nr. 756
- ↑ Repertorium Archiv Gymnich Nr. 105b, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band II Nr. 888
- ↑ Henriette Meynen, Wasserburgen, Schlösser und Landsitze im Erftkreis. 4. Auflage Köln 1992. Seite 122–128
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Matthias Weber, Erftstadt-Gymnich, Heimatbuch
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Urkunde Nr. 378
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Urkunde Nr. 382, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band III Nr. 1447 und Nr. 1454
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Akte 565, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band IV Nr. 2616
- ↑ HSTAD Kurköln II 1904, veröffentlicht in Stommel Quellen Band III Nr. 2915
- ↑ HSTAD Kurköln II 1904, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band III Nr. 2015
- ↑ HSTAD Bestand Siegburg Akte 149/2, veröffentlicht in Stommel Quellen Band IV Nr. 2279
- ↑ Archiv Schloss Gracht Akten Nr. 63 und Nr. 64, veröffentlicht in Stommel Quellen Band V Nr. 2853
- ↑ HSTAD Kurköln II 1152, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band IV Nr. 2564 und Nr. 2565
- ↑ Archiv Schloss Gracht Akte 64, veröffentlicht in Stommel Band V Nr. 2953
- ↑ HSTAD Kurköln II 1152, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band IV Nr. 2564 und Nr. 2565
- ↑ HSTAD Kurköln II 1152, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band IV Nr. 2564 und Nr. 2565
- ↑ HSTAD Siegburg Akte 152, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band III Nr. 1659a
- ↑ HSTAD Siegburg Akte 149/2, veröffentlicht in Stommel Quellen Bd. IV Nr. 2277, 2278, 2279
- ↑ HAStK Groß St. Martin A 6A, Hofgerichtsprotokolle bis 1652, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band IV Nr. 1995a und Nr. 2520
- ↑ Wisplinghoff, Siegburger UKB Nr. 123
- ↑ Pfarrarchiv Gymnich, veröffentlicht in Stommel Quellen Band III Nr. 1490 und 1493
- ↑ HAEK Dekanat Bergheim Gymnich 10, Archiv Schloss Gracht Akte 64, Archiv Schloss Gymnich Akte 555, veröffentlicht in Stommel, Quellen Band V Nr. 2919
- ↑ Matthias Weber: St. Kunibert in Erftstadt-Gymnich. Rheinische Kunststätten Heft 245. Köln 1980
- ↑ A. Franzen, Die Visitationsprotokolle der ersten nachtridentinischen Visitation im Erzstift Köln unter Salentin von Isenburg im Jahre 1569. Münster 1960
- ↑ Pfarrarchiv Gymnich, Fabritius liber historialis, veröffentlicht in Stommel Quellen Band IV Nr. 2393a
- ↑ Archiv Schloss Gracht Akten Nr. 23 und Nr. 24, Nr. 64, Archiv Schloss Gymnich Akten Nr. 554 und Nr. 577, veröffentlicht in Stommel Quellen Band IV und Band V Nr. 2102, Nr. 22167, Nr. 2853, 2884.
- ↑ Sarburg/Walram, Verteidigung und Triumph der Burg und der Stadt Lechenich gegen hessische, französische und weimarische Truppen im Jahre 1642. Köln 1643.
- ↑ HSTAD Kurköln II 970, veröffentlicht in Stommel Quellen Band V Nr. 2757.
- ↑ Archiv Schloss Gymnich Akte 556, veröffentlicht in Stommel Quellen Band V Nr. 2974.
- ↑ Joseph Hansen (HG.), Quellen zur Geschichte des Rheinlandes im Zeitalter der französischen Revolution 1780–1801, Band IV Nr. 76 und Nr. 100, HSTAD Kurköln XIII 165, veröffentlicht in Stommel Quellen Band V Nr. 3041 und 3043
- ↑ Max Bär: Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815. Bonn 1919. Seite 42 ff
- ↑ Karl Stommel, die Anfänge des Kreises Euskirchen. Heimatkalender Euskirchen 1966, Seite 27
- ↑ Archiv Schloss Gracht Akte 65
- ↑ Karl Stommel: Die französischen Einwohnerlisten aus Erftstadt. Stadt Erftstadt 1989, S. 194–253
- ↑ W. Schieder (Hrsg.): Säkularisierung und Mediatisierung in den vier rheinischen Departements, Kanton Lechenich, Seite 472–476
- ↑ Walter Buschmann, Norbert Gilson, Barbara Rinn: Braunkohlenbergbau im Rheinland, hg. vom LVR und MBV-NRW, 2008, S. 399 ff.
- ↑ Heidi Bormann, Cornelius Bormann: Heimat an der Erft. Die Landjuden in den Synagogengemeinden Gymnich, Friesheim und Lechenich. Erftstadt 1993. Seite 207–229
- ↑ Lothar Marschallek: Der Feldflugplatz in Gymnich, in: Jahrbuch der Stadt Erftstadt 2013, Seite 27–29
- ↑ Horst Matzerath (Hrsg.): Auf dem Weg zur Erftstadt – Politik und Verwaltung im 19. und 20. Jahrhundert, mit Beiträgen von Frank Bartsch, Horst Matzerath, Ralf Othengrafen. 2015, ISBN 978-3-921300-50-3, S. 158 (Schriften des Geschichtsvereins Erftstadt, Band 2).
- ↑ Horst Matzerath (Hrsg.): Auf dem Weg zur Erftstadt – Politik und Verwaltung im 19. und 20. Jahrhundert, mit Beiträgen von Frank Bartsch, Horst Matzerath, Ralf Othengrafen. 2015, ISBN 978-3-921300-50-3, S. 167–168 (Schriften des Geschichtsvereins Erftstadt, Band 2).
- ↑ Cornelius Bormann: Josef Schweins – ein Bürgermeister ohne Furcht und Tadel. In: Jahrbuch 1999 der Stadt Erftstadt, S. 127–130: Josef Schweins (1892–1986) war von 1920 bis Sommer 1945 Amtsbürgermeister von Gymnich und Dirmerzheim.
- ↑ Ortsbürgermeister in der Ratsperiode 2020–2025. In: erftstadt.de. Stadt erftstadt, abgerufen am 17. Juni 2021.
- ↑ „Gut Klang“ Erftstadt e. V. | Erfolge. Abgerufen am 6. September 2016.
- ↑ René Begic: "Gut Klang" Erftstadt e. V. | Carl-Schurz-Medaille. "Gut Klang" Erftstadt e. V., 24. September 2016, abgerufen am 26. September 2016.
- ↑ Erfa Gymnich
- ↑ Herzlichen Glückwunsch an alle Meister und Aufsteiger aus dem Fußball Kreis Rhein-Erft. Abgerufen am 24. Juni 2019.
- ↑ Gabriele Scholz, Die Gymnicher Mühle im Landschaftspark „Erftaue“. Jahrbuch der Stadt Erftstadt 2011, Seite 54–59






