Großvernich
Großvernich Gemeinde Weilerswist | |
|---|---|
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| Koordinaten: | 50° 44′ N, 6° 50′ O |
| Höhe: | 120 m ü. NHN |
| Fläche: | 15,23 km² (Ortschaft Vernich) |
| Einwohner: | 2546 (28. Feb. 2019)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 167 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1969 |
| Postleitzahl: | 53919 |
| Vorwahl: | 02254 |
Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz im Ortskern von Großvernich | |
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| 823 | MiKE (außer im Schülerverkehr): Weilerswist Bf – (Großvernich –) Kleinvernich – Horchheim – Lommersum – Bodenheim |
| 985 | Euskirchen Bf – Wüschheim – Ottenheim – Derkum – Hausweiler – Großvernich – Weilerswist Bf – Brühl Mitte (Stadtbahn) |
Kultur und Baudenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kirche
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In den Liber valoris wurde 1308 bereits eine Nikolaus-Kapelle im Ort erwähnt, die 1658 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie abgerissen und an dieser Stelle wurde eine neue Kirche errichtet. Die notwendigen Gelder spendete Johann VIII. Hugo von Orsbeck. Sie wurde 1732 auf den Titel: „Unbefleckte Empfängnis der Allerseligsten Jungfrau Maria“ geweiht. Heute heißt sie Heilig Kreuz-Kirche. Die Kirche besitzt eines der bedeutendsten Werke europäischer Kunst, ein hölzernes Albertus-Magnus-Kruzifix von 1248.
Burg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die zweiteilige Wasserburg Groß-Vernich wurde etwa um 1300 errichtet. An die spätgotische Burg erinnert nur noch eine einsturzgefährdete Turmruine.
Museum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Groß-Vernich gibt es das Handwerk- und Heimatmuseum, welches vom Dorfverschönerungsverein unterhalten wird. Es befindet sich in der alten Schule in Groß-Vernich und ist aufgegliedert in Bereiche des traditionellen Handwerks und des täglichen dörflichen Lebens einschließlich religiöser Elemente und der Landwirtschaft.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann Hugo von Orsbeck (1634–1711), geboren auf Burg Großvernich, Kurfürst und Erzbischof von Trier, Bischof von Speyer
- Pierre Littbarski (* 1960), Fußball-Nationalspieler, lebte Anfang der 1980er Jahre in Großvernich.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Thomas Otten, Jürgen Kunow, Michael M. Rind, Marcus Trier (Hrsg.), Archäologie in NRW 2010–2015, Funde – Forschungen – Methoden in zwei Bänden. Verlag Theiss, Darmstadt 2015. Museumsausgabe ISBN 978-3-8062-3253-0
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Einwohnerzahlen der Ortsteile / Ortschaften (eigene Fortschreibung). (PDF; 5,4 MB) In: Haushalt 2019 / 2020: Haushaltssicherungskonzept 2013 bis 2023 (5. Fortschreibung). Gemeinde Weilerswist, die Bürgermeisterin, S. 60, abgerufen am 28. Juli 2021.
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Weilerswist. (PDF; 684 kB) Gemeinde Weilerswist, 27. April 2017, abgerufen am 28. Juli 2021.
- ↑ Ortsbürgermeister. In: weilerswist.de. Gemeinde Weilerswist, abgerufen am 28. Juni 2019.
- ↑ Archäologie in NRW 2010–2015, Funde – Forschungen – Methoden, Band 1, S. 46 ff.
- 1 2 3 Johann Friedrich Schannat, Eiflia illustrata, Erster Band, Zweite Abteilung, 1825, S. 943.
- ↑ Johann Christian von Stramberg, Rheinischer Antiquarius, Mittelrhein. Der III. Abtheilung 13. Band., 1867, S. 382.
- ↑ Johann Christian von Stramberg, Rheinischer Antiquarius, Mittelrhein. Der III. Abtheilung 13. Band., 1867, S. 157.
- ↑ Hans-Dieter Arntz: Kriegsende 1944/1945 im Altkreis Euskirchen. 1. Auflage. Kümpel, Euskirchen 1994, ISBN 3-9802996-4-3, S. 292.
- ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.
- ↑ Schule – Kath. Grundschule Vernich. Abgerufen am 28. Juli 2021.



