Großlaudenbach
Großlaudenbach Gemeinde Kleinkahl | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 6′ N, 9° 16′ O | |
| Höhe: | 240 m ü. NHN | |
| Fläche: | 1,4 km²[1] | |
| Einwohner: | 308 (Feb. 2022)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 220 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 63828 | |
| Vorwahl: | 06024 | |
Großlaudenbach | ||
| Unterwestern | Großkahl | |
| Kleinkahl | ||
| Schöllkrippen | Kleinlaudenbach |
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seinen Namen hat der Ort vom Laudenbach, der gegenüber in die Kahl mündet. Zur Unterscheidung des Ortes Laudenbach auf der anderen Kahlseite, wurde der Namenszusatz „Groß“ hinzugefügt. Im Kahlgründer Dialekt wird die Ortschaft „Lauremich“ genannt.[7][8]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zum Ende des Alten Reiches lag Großlaudenbach unter der Bezeichnung Lautenbach im Landgericht Krombach der Grafen von Schönborn und fiel 1806 im Zuge der Mediatisierung an das Fürstentum Aschaffenburg. Ab 1810 lag Lautenbach in der Districtsmairie Krombach des Departements Aschaffenburg im Großherzogtum Frankfurt. 1812 hatte die Mairie Lautenbach 34 Feuerstellen und 168 Einwohner. Maire war Christoph Amrhein.
Mit der Districtsmairie Krombach kam die Mairie Lautenbach 1814 zum Königreich Bayern.
Die Gemeinde Großlaudenbach gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken.
Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde nach Kleinkahl eingemeindet.[9]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Großlaudenbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 20. November 2022.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Gemarkung Großlaudenbach (090314). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 31. März 2026.
- ↑ Einwohner: Gemeinde Kleinkahl – VG Schöllkrippen. Abgerufen am 3. August 2022.
- ↑ Gemeinde Kleinkahl, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 17. April 2025.
- ↑ gemessen in der Ortsmitte
- ↑ BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. März 2026.
- ↑ Unser Kahlgrund 1980. Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises. ISSN 0933-1328.
- ↑ Reihold Hein (Hrsg.): Kahlgrünner Wörderbuch. M. Kroeber, Linsengericht 2015, ISBN 978-3-00-051705-1.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 418.