Grottewitz
Grottewitz Große Kreisstadt Grimma | |
|---|---|
| Koordinaten: | 51° 15′ N, 12° 49′ O |
| Höhe: | 193 m ü. NN |
| Fläche: | 1,97 km²[1] |
| Einwohner: | 46 (2025)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1964 |
| Eingemeindet nach: | Nerchau |
| Postleitzahl: | 04685 |
| Vorwahl: | 034382 |
Grottewitz, Luftaufnahme (2017) | |
Grottewitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Nerchau der Großen Kreisstadt Grimma.[3] Grottewitz wurde 1994 in die Stadt Nerchau eingemeindet. Die wiederum am 1. Januar 2011 nach Grimma eingemeindet wurde.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erste schriftliche Erwähnung des ursprünglichen Sackgassendorfes erfolgte 1030 als Grothomici[4] in Zusammenhang mit einer Schenkung Otto III. an Markgraf Hermann. Bei der ersten Evangelischen Kirchenvisitation 1529 wurde auch Grottewitz mit folgenden Worten erwähnt: „Das Kirchenspiel Grotowitz umfasst folgende Ortschaften: Grotowitz mit 6 Pferdnern und 1 Gärtner“. Es wurde 1551, 1696 und 1764 als zum Rittergut Döben vermerkt.
August Schumann nennt 1819 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Grottewitz betreffend u. a.:
- „Es hat 45 Einwohner, 5 ¾ Hufen, 13 Pferde, 42 Kühe, 88 Schaafe, ist nach Nerchau eingepfarrt, und gehört schrifts. zu dem Rittergute Döben.“[5]
Am 1. Juli 1950 wurde Löbschütz eingemeindet, am 1. Januar 1952 folgte Zaschwitz.[4]
1964 wurde Grottewitz nach Nerchau eingemeindet. Mit Eingliederung der Stadt Nerchau nach Grimma gehört es seit dem 1. Januar 2011 zu Letzterem.
Entwicklung der Einwohnerzahl
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1 mit Löbschütz
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Grottewitz gibt es einen Biobauernhof, einen Holzhandel und die 1886 als Schmiede und Schlosserei gegründete und deutschlandweit bekannte Firma „Hans Hebetechnik + Metallbau“.
Weiteres
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Grottewitz ist der Geburtsort von Curt Grottewitz, dem Begründer der Arbeiter-Wanderbewegung.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Grottewitz im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- Ortsteile im Porträt. In: Webauftritt der Großen Kreisstadt Grimma.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gemarkung Grottewitz, Kreisstadt Grimma. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.
- ↑ Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.
- ↑ Hauptsatzung. (PDF; 133 kB) § 19. In: Webauftritt. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.
- 1 2 3 Vgl. Grottewitz im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- ↑ Vgl. Grottewitz. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 3. Band. Schumann, Zwickau 1816, S. 585.
- ↑ Landkreis Leipzig – Nahverkehrsplan. (PDF; 3,2 MB) Landkreis Leipzig, S. 10, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. November 2023.
- 1 2 Landkreis Leipzig – Kleinstdörfer Dorfprofile. (PDF; 3,1 MB) Landkreis Leipzig, S. 27, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. April 2024.
- ↑ Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, archiviert vom am 4. September 2024; abgerufen im Februar 2026.
