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Gerhard Krum

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Gerhard Krum (* 20. September 1947 in Idstein[1]; † 29. Dezember 2025[2]) war ein deutscher Politiker (SPD) und war von 2002 bis 2013 Bürgermeister von Idstein.

Krum wurde in Idstein als Sohn eines Zahnarztes geboren.[3] Er machte an der Pestalozzischule Idstein das Abitur und studierte anschließend Philosophie, Soziologie, Germanistik und Politische Wissenschaften an der Universität Frankfurt, der Universität Tübingen und der Universität Bremen. Es folgte ein Volontariat, bevor er als Verlagsredakteur und dann als Geschäftsführer beim Verlag 2000 in Offenbach angestellt war.[1]

Im politischen Bereich arbeitet er zunächst als Mitarbeiter des Idsteiner Bundestagsabgeordneten Werner Schuster. Ab 1994 war er als Pressesprecher des Rheingau-Taunus-Kreises tätig,[1] bis er am 16. September 2001 zum Bürgermeister von Idstein gewählt wurde.[3] Er trat dieses Amt am 14. Januar 2002 an und wurde damit Nachfolger von Hermann Müller (CDU), der nach 24 Jahren im Amt nicht mehr antrat.[3] Das Amt des Bürgermeisters hatte Krum, der 1995 der SPD beigetreten war,[1] bis 2013 inne.[3] In seine Amtszeit fiel der Hessentag 2002 in Idstein.[2]

Zur Bürgermeisterwahl am 22. September 2013 trat er als 66-Jähriger aus Altersgründen nicht erneut an. Er engagierte sich aber weiter ehrenamtlich für die Belange der Stadt, z. B. in der Initiative Idstein bleibt bunt[3][4] und als Leiter der Kalmenhof-Kommission zur Aufarbeitung der NS-Euthanasie in Idstein.[2]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Gerhard Krum - Bürgermeister für Idstein - Zur Person. In: gerhardkrum.de. Archiviert vom Original am 6. November 2007; abgerufen am 4. Juni 2026.
  2. 1 2 3 Gerhard Krum (Traueranzeigen). In: vrm-trauer.de. 17. Januar 2026, abgerufen am 4. Juni 2026.
  3. 1 2 3 4 5 Lea Hellbach: Trauer um den Idsteiner Altbürgermeister Gerhard Krum. In: wiesbadener-kurier.de. 30. Dezember 2025, abgerufen am 30. Dezember 2025.
  4. Ansprechpartner - Gründungsfoto 2017. In: idstein-bleibt-bunt.de. Abgerufen am 30. Dezember 2025.