Georg Winterer
Georg Winterer (* 9. Juli 1961 in Hausach im Schwarzwald) ist ein deutscher Unternehmer, Neurowissenschaftler und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Zuletzt war er außerplanmäßiger Professor an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und leitete dort die Forschungsgruppe Klinische Neurowissenschaften an der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin.[1]
Werdegang
Nach dem Besuch des mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasiums Hausach[2] legte Winterer an der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Berlin das Abitur ab. Winterer studierte Humanmedizin, Philosophie und Germanistik an der Freien Universität Berlin mit Stationen in London und Madrid (Universidad de Complutense). Er promovierte im Jahr 1991 zum Thema Menstruation als Tabu[3] am Institut für Medizinische Psychologie und absolvierte ab 1990 eine Facharzt-Ausbildung in der Neurologie/Intensivmedizin, Neurophysiologie sowie Psychiatrie und im Notfalldienst an der Landesklinik Brandenburg (Brandenburg an der Havel: 1990–1992) und der Freien Universität Berlin.
1995 bis 1997 folgte eine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent im Labor für Psychophysiologie an Psychiatrischen Klinik der FU Berlin. Als Clinical Fellow und Fogarty Stipendiat des Global Health Fellowship Programs forschte er von 1997 bis 2003 an den National Institutes of Health (NIMH/NIAAA) in Bethesda, USA.[4] 2001 habilitierte er mit einer Arbeit zur Physiology of Prefrontal Function. Am NIMH (Clinical Brain Disorder Branch, CBDB) war er Teilprojektleiter der Nationalen Schizophrenia Sibling Study[5]. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er als Oberarzt in der Psychiatrie an der Universität Mainz tätig.[6]
2006 wurde Georg Winterer zum W2-Professor auf Lebenszeit für Psychiatrie an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ernannt mit Tätigkeit als Leitender Oberarzt des LVR-Klinikums Düsseldorf des Landschaftsverbandes Rheinland und Leiter der Konsiliarpsychiatrie am Universitätsklinikum.[7][8]
Von 2009 bis 2012 war er Forschungsgruppenleiter am Cologne Center for Genomics (CCG) der Universität zu Köln[9], parallel war er von 2006 bis 2012 Assoziierter Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich der Helmholtz Gemeinschaft (Institut für Neurowissenschaften).[10] Von 2012 bis 2023 war Georg Winterer Forschungsgruppenleiter am Experimental & Clinical Research Center der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Campus Berlin-Buch).[11][12]
2011 war er Gründer und ist seitdem Geschäftsführer der Berliner Pharmaimage Biomarkers Solutions GmbH und seit 2020 zusätzlich der Berliner PI Solutions Group GmbH[13].
Forschungsschwerpunkte
Arbeitsschwerpunkt Winterers ist die Risikoprädiktion von Krankheitsverläufen. Seine frühen Publikationen widmen sich der Suchtforschung und Schizophrenie (Elektrophysiologie, Neuroimaging, Pharmakologie, Genetik). Seine jüngeren wissenschaftlichen Publikationen fokussieren sich auf die Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit und Neurodegeneration bei kritisch erkrankten älteren Patienten nach operativen Eingriffen.[14][15][16][17]
In den 1990er Jahren entdeckte Winterer unter Verwendung des Back-Propagation Algorithms zur Mustererkennung, dass bei Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol und Tabak) eine gestörte Funktion des Frontalhirns (Überaktivierung des Stirnhirns) einen ungünstigen Krankheitsverlauf vorhersagt. Dies war einer der ersten Einsätze von künstlichen neuronalen Netzen in der Psychiatrie/Klinischen Neurowissenschaft.[18][19][20] Die Methodik wurde von der Forschungsgruppe Winterer auf weitere Fragestellungen ausgeweitet, z. B. individuelle Prädiktion der Therapie-Response des Antidepressivums Fluoxetin auf der Basis von multivariaten klinischen Daten von 20.000 Patienten.[21] Damit konnte die Überlegenheit von künstlichen neuronalen Netzen gegenüber linearen Modellen bei der Prädiktion von Krankheitsverläufen demonstriert werden.
In einer 1999 in Clinical Neurophysiology veröffentlichten elektrophysiologischen Untersuchung beschrieb Winterer das Phänomen der Stochastischen Resonanz in der menschlichen Informationsverarbeitung im Gehirn: Ein moderater Anteil neuronalen Rauschens (moderat erhöhte Phasenvariabilität bei der Synchronisierung der Hirnaktivität) kann demnach die Verarbeitungsleistung verbessern, etwa durch verkürzte Reaktionszeiten.[22] Diese Arbeiten lieferten den konzeptionellen Hintergrund für seine späteren Modelle zum erhöhten neuronalen Rauschen als Risikofaktor für Schizophrenie.
Winterer entdeckte, dass eine starke Erhöhung des Rauschens im Frontalhirn mit einem (genetisch) erhöhten Risiko für Schizophrenie einhergeht und durch Dopamin (COMT-Genotyp) positiv beeinflusst wird.[23][24] Die entsprechenden Arbeiten finden in einem Übersichtsartikel über Simulationsmodelle (Computational Neural Network Models) der gestörten Hirnfunktion bei Schizophrenie Erwähnung.[25]
Winterer hat zuletzt eine mittels KI-basierten Algorithmen identifizierte Risikosignatur beschrieben, die das Risiko bei älteren chirurgischen Patienten erhöhen soll, nach einem operativen Eingriff an kognitiven Einschränkungen zu leiden, was wiederum mit einer deutlich erhöhten Mortalität (Sterblichkeit) und erheblichen sozioökonomischen Kosten einhergeht.[12][26][27]
In der wissenschaftlichen Literaturdatenbank Pubmed ist er als Autor von über 200 Publikationen gelistet.[28]
Forschungsprojekte
Winterer leitete zuletzt ein nationales und ein internationales Forschungskonsortium der Charité – Universitätsmedizin Berlin.[12][11]
Das internationale Forschungskonsortium Biomarker Development for Postoperative Cognitive Impairment in the Elderly (BioCog) wurde im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert und mit Mitteln des Berlin Institute of Health unterstützt. Ziel war die Verbesserung der Risikovorhersage post-operativer kognitiver Störungen bei Patienten über 65 Jahren anhand klinischer, bildgebender und molekularer Biomarker. Im Rahmen des Projekts entwickelte ein beteiligtes Unternehmen eine KI-gestützte Software zur Risikoprädiktion.[29][30][31]
Die National Cohort Nicotine Study ist ein multizentrisches epidemiologisches Langzeitprojekt zu Determinanten des Rauchverhaltens in Deutschland. Sie wurde von 2006 bis 2023 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert, zunächst im Rahmen des Schwerpunktprogramms SPP1226, später im Sonderforschungsbereich SFB/TRR265.[32]
Im Rahmen der Langzeitbeobachtung wurden unter anderem Unterschiede in der Frontalhirnfunktion zwischen starken und langzeitabhängigen Rauchern sowie Einflüsse von Umweltfaktoren untersucht. Die Studie ist zudem Teil des internationalen iNDiGO-Konsortiums.
Ergebnisse zur genetischen Architektur der Nikotinabhängigkeit wurden 2020 in u. a. Nature Communications veröffentlicht.[33][34][35][36][37][38] 2026 erschien unter Beteiligung von Winterer eine konsortienübergreifende Arbeit in Nature, die die genetische Architektur von 14 psychiatrischen Störungen untersuchte.[39]
2020 wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit unter Beteiligung von Winterer die Corona-Bund-Studie durchgeführt, eine bundesweite bevölkerungsrepräsentative Untersuchung zu den gesundheitlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie in Deutschland.[40] Im Rahmen von zwei Erhebungswellen wurden jeweils 30.000 Personen befragt; zusätzlich wurden PCR- und Antikörpertests erhoben.[41] Ergebnisse zu psychosozialen Belastungen wurden unter anderem in der Presse aufgegriffen.[42][43]
Unternehmerische Tätigkeit
Winterer war ab Mitte der 1990er Jahre als leitender Studienarzt (ZNS) und Berater (Phase-1/Phase-2 Studien) bei der klinischen Forschungsorganisation Parexel tätig. Danach gründete er die Pharmaimage Biomarker Solutions GmbH, die im Bereich der Durchführung von Arzneimittelstudien aktiv war. 2016 wurde schließlich die Tochtergesellschaft Pharmaimage Biomarker Solutions Inc. in Cambridge (Kendall Square) bei Boston (USA) gegründet.[44]
2019 gründete Winterer die PI Health Solutions GmbH und PI Insure Solutions GmbH unter dem Dach der Holding PI Solutions Group GmbH. Die Pharmaimage Biomarker Solutions GmbH ist seit 2015 zusätzlich Entwickler von KI-gestützten Diagnose-Software zur Risikoprädiktion von Krankheitsverläufen. Die PI Health Solutions GmbH ist u. a. an der Durchführung gesundheitsbezogener Studien außerhalb der Arzneimittelforschung beteiligt, z. B. im Rahmen der seit Juni 2020 vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierten Studie „SARS-CoV-2: Eine dynamische bundesweit-repräsentative Untersuchung (Corona-BUND Studie)“.[17][13][12][45][46]
Winterer veräußerte 2024 die Mehrheit seiner Anteile an seinem Unternehmen PI Health Solutions GmbH an infas, blieb aber geschäftsführender Gesellschafter. 2025 wurde infas vom ipsos übernommen.[47][48] Die PI Health Solutions GmbH ist an dem Langzeitprojekt des Robert-Koch-Instituts „Gesundheit in Deutschland“ beteiligt.[49]
Publikationen
- mit N. Zacharias, F. Musso, F. Müller, F. Lammers, A. Saleh, M. London, P. de Boer (2020): Ketamine effects on default mode network activity and vigilance: A randomized, placebo-controlled crossover simultaneous fMRI/EEG study. Hum Brain Mapp. 2020 Jan;41(1):107-119. doi:10.1002/hbm.24791.
- mit F. Lammers, A. Mobascher, F. Musso, N. J. Shah, T. Warbrick, L. Zaborszky (2015): Effect of the Nucleus basalis of Meynert on attention shows hemispheric asymmetry. Brain & Behav (in press). doi:10.1002/brb3.421.
- mit E. M. Reinthaler (2014): 16p11.2 European Consortium, H. Lerche, P. Nürnberg, H. Mefford, I. E. Scheffer, S. F. Berkovic, J. S. Beckmann; EPICURE Consortium; EuroEPINOMICS Consortium, Sander T, Jacquemont S, Reymond A, Zimprich F, Neubauer BA (2014). 16p11.2 600 kb Duplications confer risk for typical and atypical Rolandic epilepsy. Hum Mol Genet 23:6069-80
- mit B. B. Quednow, J. Brinkmeyer, A. Mobascher, M. Nothnagel, F. Musso, G. Gründer, N. Savary, N. Petrovsky, I. Frommann, L. Lennertz, K. N. Spreckelmeyer, T. F. Wienker, N. Dahmen, N. Thuerauf, M. Clepce, F. Kiefer, T. Majic, R. Mössner, W. Maier, J. Gallinat, A. Diaz-Lacava, M. R. Toliat, H. Thiele, P. Nürnberg, M. Wagner (2012): Schizophrenia risk polymorphisms in the TCF4 gene interact with smoking in the modulation of auditory sensory gating. PNAS 109:6271-6
- mit F. Musso, J. Brinkmeyer, D. Ecker, M. K. London, G. Thieme, T. Warbrick, H. J. Wittsack, A. Saleh, W. Greb, P. de Boer (2011): Ketamine effects on brain function--simultaneous fMRI/EEG during a visual oddball task. Neuroimage. 2011 Sep 15;58(2):508-25. doi:10.1016/j.neuroimage.2011.06.045.
- mit F. Tretter, P. Gebicke-Haerter, E. Mendoza (2010): Systems Biology in Psychiatric Research. doi:10.1002/9783527630271
- mit E. T. Rolls, M. Loh, G. Deco (2008): Schizophrenia and computational models of dopamine modulation in the prefrontal cortex. Nature Reviews Neuroscience 9:696-709
- mit F. Musso, A. Konrad, …. T. Sander, J. Gallinat (2007): Association of attentional network function and exon 5 variations of the CHRNA4 gene. Human Mol Genet 16:2165-2174
- mit B. Klöppel, A. Heinz, M. Ziller, P. Dufeu, L. G. Schmidt, W. M. Herrmann (1998a): Quantitative EEG (QEEG) Predicts Relapse in Patients With Chronic Alcoholism and Points to a Frontally Pronounced Cerebral Disturbance. Psychiatry Res . 1998a Mar 20;78(1-2):101-13. doi:10.1016/s0165-1781(97)00148-0.
- mit M. Ziller, B. Klöppel, A. Heinz, L. G. Schmidt, W. M. Herrmann (1998b): Analysis of Quantitative EEG With Artificial Neural Networks and Discriminant Analysis--A Methodological Comparison. Neuropsychobiology. 1998b;37(1):41-8. doi:10.1159/00002647
Einzelnachweise
- ↑ Klinische Neurowissenschaften. Charite, archiviert vom am 14. Oktober 2019; abgerufen am 27. April 2026.
- ↑ Die steile Karriere eines Schülerrebellen auf bo.de
- ↑ Menstruation als Tabu. Abgerufen am 23. März 2026.
- ↑ Andreas Heinz: Somato-psychosomatische Entstehung und Therapie chronischer Schmerzen. Königshausen & Neumann, 2001, ISBN 978-3-8260-2004-9.
- ↑ Georg Winterer, Richard Coppola, Michael F. Egan, Terry E. Goldberg, Daniel R. Weinberger: Functional and effective frontotemporal connectivity and genetic risk for schizophrenia. In: Biological Psychiatry. Band 54, Nr. 11, 1. Dezember 2003, ISSN 0006-3223, S. 1181–1192, doi:10.1016/s0006-3223(03)00532-8, PMID 14643085.
- ↑ Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Mainzer Psychiater leistet wegweisenden Beitrag zur Klärung der schizophrenen Hirnfunktionsstörung. Archiviert vom am 14. Juli 2020; abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Universität Düsseldorf: Prof. Dr. Georg Winterer ernannt. Archiviert vom am 15. Juli 2020; abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ LVR-Klinikum Düsseldorf, Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Krankenversorgung Forschung Lehre 2001–2009.
- ↑ Georg Winterer: Risk gene variants for nicotine dependence: a success story in neuropsychiatric genetics with possible applications to drug development. In: Pharmacogenomics. Band 11, Nr. 10, Oktober 2010, ISSN 1744-8042, S. 1353–1357, doi:10.2217/pgs.10.144, PMID 21047198.
- ↑ Epoch versus impulse models in the analysis of parametric fMRI studies. Forschungszentrum Jülich, archiviert vom am 14. Juli 2020; abgerufen am 17. Januar 2026.
- 1 2 Wolf Blaum: Klinische Neurowissenschaften. In: Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin (CCM/CVK). (charite.de [abgerufen am 17. Januar 2026]).
- 1 2 3 4 CV Georg Winterer. In: PI Pharmaimage Solutions GmbH. PI Pharmaimage Solutions GmbH, 1. Februar 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2020; abgerufen am 14. Juli 2020.
- 1 2 Team. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2020; abgerufen am 14. Juli 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ DFG-Schwerpunktprogramm: Effekte von Nikotin im Zentralen Nervensystem. Abgerufen am 14. Juli 2020.
- ↑ Universität Düsseldorf: Effekte von Nikotin im Zentralen Nervensystem. Archiviert vom am 14. Juli 2020; abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Universität Düsseldorf: Entdeckung immunologischer Auffälligkeiten im Blut von Patienten mit Schizophrenie. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2020; abgerufen am 14. Juli 2020.
- 1 2 Norman Zacharias, Francesco Musso, Felix Müller, Florian Lammers, Andreas Saleh: Ketamine effects on default mode network activity and vigilance: A randomized, placebo-controlled crossover simultaneous fMRI/EEG study. In: Human Brain Mapping. Band 41, Nr. 1, 2020, ISSN 1097-0193, S. 107–119, doi:10.1002/hbm.24791, PMID 31532029, PMC 7268043 (freier Volltext).
- ↑ A C Tsoi, D S C So, A Sergejew: Classification of Electroencephalogram using Artificial Neural Networks. In: Advances in Neural Information Processing Systems. Band 6. Morgan-Kaufmann, 1993 (neurips.cc [abgerufen am 10. Dezember 2025]).
- ↑ G. Winterer, B. Klöppel, A. Heinz, M. Ziller, P. Dufeu: Quantitative EEG (QEEG) predicts relapse in patients with chronic alcoholism and points to a frontally pronounced cerebral disturbance. In: Psychiatry Research. Band 78, Nr. 1–2, 20. März 1998, ISSN 0165-1781, S. 101–113, doi:10.1016/s0165-1781(97)00148-0, PMID 9579706.
- ↑ G. Winterer, M. Ziller, B. Klöppel, A. Heinz, L. G. Schmidt: Analysis of quantitative EEG with artificial neural networks and discriminant analysis--a methodological comparison. In: Neuropsychobiology. Band 37, Nr. 1, 1998, ISSN 0302-282X, S. 41–48, doi:10.1159/000026475, PMID 9438271.
- ↑ G. Winterer, M. Ziller, M. Linden: Classification of Observational Data with Artificial Neural Networks Versus Discriminant Analysis in Pharmacoepidemiological Studies – Can Outcome of Fluoxetine Treatment be Predicted? In: Pharmacopsychiatry. Band 31, Nr. 06, November 1998, ISSN 0176-3679, S. 225–231, doi:10.1055/s-2007-979333 (thieme-connect.de [abgerufen am 16. März 2026]).
- ↑ G. Winterer, M. Ziller, H. Dorn u. a.: Cortical activation, signal-to-noise ratio and stochastic resonance during information processing in man. In: Clinical Neurophysiology. Band 110, Nr. 7, 1999, S. 1193–1203, doi:10.1016/S1388-2457(99)00060-0, PMID 10423184.
- ↑ Christian Eggers: Schizophrenie des Kindes- und Jugendalters. MWV, 2015, ISBN 978-3-95466-173-2.
- ↑ Samira Abbasi, Annemarie Wolff, Yasir Çatal, Georg Northoff: Increased noise relates to abnormal excitation-inhibition balance in schizophrenia: a combined empirical and computational study. In: Cerebral Cortex. Band 33, Nr. 20, 9. Oktober 2023, ISSN 1047-3211, S. 10477–10491, doi:10.1093/cercor/bhad297, PMID 37562844, PMC 10560578 (freier Volltext) – (oup.com [abgerufen am 18. Mai 2026]).
- ↑ Edmund T. Rolls, Marco Loh, Gustavo Deco, Georg Winterer: Computational models of schizophrenia and dopamine modulation in the prefrontal cortex. In: Nature Reviews Neuroscience. Band 9, Nr. 9, September 2008, ISSN 1471-0048, S. 696–709, doi:10.1038/nrn2462.
- ↑ Florian Lammers-Lietz, Levent Akyuez, Diana Boraschi, Friedrich Borchers, Jeroen de Bresser, Sreyoshi Chatterjee, Marta M. Correia, Nikola M. de Lange, Thomas Bernd Dschietzig, Soumyabrata Ghosh, Insa Feinkohl, Izabela Ferreira da Silva, Marinus Fislage, Anna Fournier, Jürgen Gallinat, Daniel Hadzidiakos, Sven Hädel, Fatima Halzl-Yürek, Stefanie Heilmann-Heimbach, Maria Heinrich, Jeroen Hendrikse, Per Hoffmann, Jürgen Janke, Ilse M. J. Kant, Angelie Kraft, Roland Krause, Jochen Kruppa-Scheetz, Simone Kühn, Gunnar Lachmann, Markus Laubach, Christoph Lippert, David K. Menon, Rudolf Mörgeli, Anika Müller, Henk-Jan Mutsaerts, Markus Nöthen, Peter Nürnberg, Kwaku Ofosu, Malte Pietzsch, Sophie K. Piper, Tobias Pischon, Jacobus Preller, Konstanze Scheurer, Reinhard Schneider, Kathrin Scholtz, Peter H. Schreier, Arjen J. C. Slooter, Emmanuel A. Stamatakis, Clarissa von Haefen, Simone J. T. van Montfort, Edwin van Dellen, Hans-Dieter Volk, Simon Weber, Janine Wiebach, Anton Wiehe, Jeanne M. Winterer, Alissa Wolf, Norman Zacharias, Claudia Spies, Georg Winterer, the BioCog Consortium: Development and internal validation of a gradient-boosted trees model for prediction of delirium after surgery and anesthesia (the BioCog study). 30. Dezember 2024, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Florian Lammers-Lietz, Levent Akyuez, Diana Boraschi, Friedrich Borchers, Jeroen de Bresser, Sreyoshi Chatterjee, Marta M. Correia, Nikola M. de Lange, Thomas Bernd Dschietzig, Soumyabrata Ghosh, Insa Feinkohl, Izabela Ferreira da Silva, Marinus Fislage, Anna Fournier, Jürgen Gallinat, Daniel Hadzidiakos, Sven Hädel, Fatima Halzl-Yürek, Stefanie Heilmann-Heimbach, Maria Heinrich, Jeroen Hendrikse, Per Hoffmann, Jürgen Janke, Ilse M.J. Kant, Angelie Kraft, Roland Krause, Jochen Kruppa-Scheetz, Simone Kühn, Gunnar Lachmann, Markus Laubach, Christoph Lippert, David K. Menon, Rudolf Mörgeli, Anika Müller, Henk-Jan Mutsaerts, Markus Nöthen, Peter Nürnberg, Kwaku Ofosu, Malte Pietzsch, Sophie K. Piper, Tobias Pischon, Jacobus Preller, Konstanze Scheurer, Reinhard Schneider, Kathrin Scholtz, Peter H. Schreier, Arjen J.C. Slooter, Emmanuel A. Stamatakis, Clarissa von Haefen, Simone J.T. van Montfort, Edwin van Dellen, Hans-Dieter Volk, Simon Weber, Janine Wiebach, Anton Wiehe, Jeanne M. Winterer, Alissa Wolf, Norman Zacharias, Claudia Spies, Georg Winterer: Prediction and risk evaluation of delirium after surgery in older patients: development and internal validation of an algorithm from the prospective BioCog cohort study. In: British Journal of Anaesthesia. Band 136, Nr. 5, Mai 2026, ISSN 0007-0912, S. 1495–1508, doi:10.1016/j.bja.2026.01.025.
- ↑ Winterer G - Search Results. In: PubMed. Abgerufen am 23. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Biomarker Development for Postoperative Cognitive Impairment in the Elderly. In: Community Research and Development Information Service (CORDIS). Europäische Kommission, abgerufen am 14. Juli 2020 (englisch).
- ↑ https://www.biocog.eu/index_de; Leopoldina Symposium 2020
- ↑ Leopoldina-Symposium: Evolution of Intensive Care: Charité – Universitätsmedizin Berlin. Abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ Professor Dr. Georg Winterer. DFG - GEPRIS, abgerufen am 23. Dezember 2025.
- ↑ Pablo Reinhardt, Norman Zacharias, Marinus Fislage, Justin Böhmer, Barbara Hollunder, Zala Reppmann, Anton Wiehe, Rebecca Rajwich, Nanne Dominick, Kerstin Ritter, Malek Bajbouj, Thomas Wienker, Jürgen Gallinat, Norbert Thürauf, Johannes Kornhuber, Falk Kiefer, Michael Wagner, Oliver Tüscher, Henrik Walter, Georg Winterer: Machine Learning Classification of Smoking Behaviours—From Social Environment to the Prefrontal Cortex. In: Addiction Biology. Band 30, Nr. 8, August 2025, ISSN 1355-6215, doi:10.1111/adb.70056, PMID 40770594, PMC 12328245 (freier Volltext) – (wiley.com [abgerufen am 18. März 2026]).
- ↑ Bryan C. Quach, Michael J. Bray, Nathan C. Gaddis, Mengzhen Liu, Teemu Palviainen: Expanding the genetic architecture of nicotine dependence and its shared genetics with multiple traits. In: Nature Communications. Band 11, Nr. 1, 3. November 2020, ISSN 2041-1723, S. 5562, doi:10.1038/s41467-020-19265-z (nature.com [abgerufen am 9. November 2020]).
- ↑ A. Mobascher, G. Winterer: Mechanismen der Nikotinabhängigkeit. In: Pneumologie. Band 62, Nr. 9, 2008, ISSN 0934-8387, S. 553–561, doi:10.1055/s-2008-1038159.
- ↑ Marcus Rothkirch: Team. Abgerufen am 14. Juli 2020.
- ↑ Westdeutsche Zeitung: Düsseldorfer Forscher suchen das Raucher-Gen. Abgerufen am 14. Juli 2020.
- ↑ SPP 1226: Nikotin: Molekulare und Physiologische Effekte im Zentralen Nervensystem (ZNS). Abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ A. D. Grotzinger u. a.: Mapping the genetic landscape across 14 psychiatric disorders. In: Nature. Band 649, Nr. 8096, 2026, S. 406–415, doi:10.1038/s41586-025-09820-3.
- ↑ Corona-BUND-Studie. Abgerufen am 9. Januar 2026.
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- ↑ Die Welt, 5. Januar 2023: Mütter griffen zum Alkohol, Ältere fühlten sich durch die Krise weniger belastet
- ↑ Tim Röhn, Elke Bodderas, Anna Kröning, Benjamin Stibi: Corona und die Wissenschaft: „Wie 1000 Nadelstiche“ – Die Methode Drosten. In: welt.de. 15. Januar 2023, abgerufen am 17. Januar 2026.
- ↑ Florian Lammers-Lietz, Maria Heinrich, Kai Kappert, Georg Winterer, Claudia Spies, Anika Müller: Associations between blood cholinesterase activity and postoperative basal forebrain cholinergic system atrophy: Results from the BioCog cohort study. 7. September 2025, abgerufen am 12. März 2026 (englisch).
- ↑ PI Insure Solutions GmbH, Berlin - Gesundheit, Wellness & Fitness. Abgerufen am 14. Juli 2020.
- ↑ Medizinstudierende für Corona-BUND-Studie gesucht! 6. Juli 2020, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juli 2020; abgerufen am 14. Juli 2020 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
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- ↑ Neue Panelstudie in Deutschland gestartet auf infas.de, abgerufen am 13. Februar 2025
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Winterer, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer, Mediziner und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 9. Juli 1961 |
| GEBURTSORT | Hausach |