Garneratal
| Garneratal | ||
|---|---|---|
Garneratal | ||
| Lage | Österreich
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| Gewässer | Garnerabach | |
| Gebirge | Silvretta
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| Geographische Lage | 46° 56′ 37″ N, 10° 0′ 2″ O | |
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| Gestein | Silvrettakristallin | |
| Länge | 10 km | |
| Fläche | ca. 25 km² | |
| Klima | alpin | |
| Nutzung | Alpwirtschaft | |
| Besonderheiten | Filmkulisse für den Film Schlafes Bruder | |




Das Garneratal ist ein linkes unbewohntes Seitental des Montafons im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Es ist ein typisches Hochgebirgstal mit vielen verschiedenen Vegetationshöhenstufen.[1]
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das gesamte Tal gehört zur Gemeinde Gaschurn, der hintersten Gemeinde im Montafon. Es liegt in der Westsilvretta, rechtsseitig (ostseitig) ist die Bergkette der Hochmaderergruppe und der Valgraggeskamm, linksseitig die Berge der Garneragruppe.
Der Taleingang ist im Gaschurner Ortsteil Trantrauas auf ca. 1000 m Höhe. Hier erreicht der Garnerabach nach dem Fenggatobel (=Garneraschlucht) den Talboden des Montafons. Das Tal führt ziemlich genau nach Süden bis zum Hauptkamm der Silvretta.[2]
Umgrenzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die umgrenzenden Berge und Sättel sind von Norden im Uhrzeigersinn Schafboden (2400 m), Schafbodenjöchli (2348 m), Stritkopf (2745 m), Hochmaderer (2823 m), Hochmadererjoch (2505 m), Valgraggeskopf (2820 m) und Östliche Plattenspitze (2852 m).[2]
Danach geht es weiter entlang des Hauptkamms der Silvretta, der auch die Grenze zur Schweiz bildet, über Plattenjoch (2728 m), Westliche Plattenspitze (2883 m), Kessispitze (2833 m), Garnerajoch (2459 m) bis zum Hinterberg (2682 m).[2]
Die Westseite des Garneratals ist gleichzeitig die Gemeindegrenze Gaschurn/St. Gallenkirch, mit dem Mittelberg (2657 m), Vergaldner Joch (2515 m), Vorderberg (2553 m), Kuchenberg (2523 m), Matschuner Joch (2423 m), Madrisella (2466 m), Versettla (2372 m) und Burg (2247 m).[1][2]
Das Einzugsgebiet des Garnerabachs hat 25,45 km².[3]
Umgebende Täler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Talboden des Montafons geht bis Partenen, danach steigt das Tal südwärts an bis zum Vermunt-Stausee, dieser Talabschnitt wird Untervermunt genannt, danach spricht man von Großvermunt. Das Kromertal ist wie das Garneratal ein linkes unbewohntes Seitental. Südlich des Silvretta-Hauptkamms liegen das schweizerische Seetal und weiter westlich das Schlappintal.[4][2]
Das Vergaldatal liegt wieder in Österreich, es ist ein Quelltal des Gargellentals. Zwischen Gargellental und Garneratal liegt das kleinere Novatal mit dem Vermielbach.[2]
| Montafon | ||
| Novatal Vergaldner Tal |
Untervermunt Kromertal | |
| Schlappintal – Seetal |

