Die Halle liegt am Rande des Campus ungefähr zwei Kilometer von der Flensburger Innenstadt entfernt. Die Fördehalle, in der früher viele der größeren Events der Stadt, so auch Handballspiele stattfanden, liegt fast vier Kilometer entfernt, nahe der Exe im Stadtteil Friesischer Berg.
Die 2001 errichtete Halle dient dem Hochschulsport. In dem Gebäudekomplex befinden sich ein Fitnessstudio und Räume, die für die Ausbildung der Sport-Lehramtsstudenten genutzt werden. Zudem wird die Halle als Veranstaltungsplatz für Konzerte, Hochschulfeste, Messen und Ausstellungen genutzt. Seit dem 2. Dezember 2001 trägt der Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt dort seine Heimspiele aus, wobei eine Bilanz von 377 Siegen, 21 Unentschieden und 51 Niederlagen steht. Zu den bislang 501 Partien kamen insgesamt 2.595.607 Zuschauer (Stand: Juli 2022). Die „Hölle Nord“ fasst 6300 Zuschauer und besaß zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung mit über 1500 Plätzen die größte Stehplatztribüne der Handball-Bundesliga.[1]
Der ursprünglich namenlose Platzbereich beim Eingang vor der Halle wurde im August 2010 von der Stadt Flensburg offiziell nach dem Handballer Lars Christiansen benannt.[2] Ein gelbes Schild weist heute auf den Namen Lars-Christiansen-Platz hin.
Die Betreiberin der Halle ist seit dem 1. Januar 2012 die Förde Show Concept GmbH aus Flensburg.[3]
Anfang April 2023 erwarb die SG Flensburg-Handewitt die Namensrechte an der Halle zurück, seitdem hieß sie wieder „Campushalle“.[5][6] Seit September 2024 ist der offizielle Name „GP JOULE Arena“, nach einem Energieversorgungsunternehmen für regenerative Energien.[7]