Die Haupthalle besitzt ein- und ausfahrbare Tribünen und ist je nach Aufbau etwa 2.400 bis 4.656 m² groß. Eine vorhandene 200-Meter-Rundlaufbahn kann für sportliche Veranstaltungen geöffnet oder für Konzerte verdeckt werden. Die sechsspurige Laufbahn hat höhenverstellbare Kurven.[1] Die Raumhöhe beträgt zwischen 12 und 20 Meter.[2] Die Halle bietet je nach Veranstaltung zwischen 4000 und 12.000 Plätze. Unter der Hauptarena befindet sich ein Laufbereich mit vierspurigem, 136 Meter langen und 6,80 Meter breiten Laufschlauch zum Aufwärmen. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 18-m²-Videowand, eine 37 m² grafikfähige Anzeigetafel, ein Kraftraum, eine Sauna, ein Dopingkontrollraum, Geschäftsräume, Umkleidekabinen, Toiletten und Waschräume.[3]
Durch die Möglichkeit der Unterteilung mittels zweier Trennvorhänge kann sie für Trainings und Wettkämpfe in den Sportarten Volleyball, Basketball und Handball Verwendung finden. Sie verfügt über 300 Zuschauerplätze und ist für ein V.I.P.-Catering geeignet.[1]
Die Arena Leipzig war auch die Heimspielstätte der Handballdamen des HC Leipzig. Durch die Erfolge des Vereins kann man dort unter anderen Spiele der EHF Champions League, des DHB-Pokals und der 1. Handball-Bundesliga sehen. Des Weiteren trug das Juniorteam in der „kleinen Arena“ seine Heimspiele der 3. Liga aus. Auch die A-Jugend trug Teile der Heimspiele dort aus.
Am 5. Februar 2011 wurde in der Arena Leipzig das HBL All-Star Game2011 ausgetragen, bei dem sich die deutsche Nationalmannschaft und ein All-Star-Team der Handball-Bundesliga gegenüberstanden. Dort waren unter anderem zu sehen: Filip Jícha (Welthandballer 2010), Henning Fritz (Welthandballer 2004), Thierry Omeyer (Weltmeister 2011), Jérôme Fernandez (Weltmeister 2011) und viele weitere Stars aus nationalen und internationalen Wettbewerben.[4] Am 4. Februar 2012 gastierte zum zweiten Mal das All-Star Game in der Arena Leipzig. Wieder waren viele Vertreter von internationaler Bekanntheit zu Gast, unter anderem Domagoj Duvnjak (Deutscher Meister 2011), Daniel Narcisse (Weltmeister 2009), Bartłomiej Jaszka und Kim Andersson (Champions-League-Sieger 2010). Beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die HBL All-Stars setzte sich das All-Star-Team mit 36:32 vor 7532 Zuschauern durch. Auch 2013 und 2014 fand dieses Spiel hier statt.
Der SC DHfK Leipzig trug in der Saison 2011/12 eines seiner Heimspiele in der Arena aus. Mit 6317 Zuschauern stellte man gegen den SV Post Schwerin am 16. März 2012 einen neuen Zuschauer-Rekord auf. Seit der Saison 2012/13 trägt die SC DHfK alle ihre Heimspiele in der Arena aus. Die Halle wurde zu den Spielen geteilt und bot 4000 Zuschauern Platz. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga beträgt die Kapazität seit der Spielzeit 2015/16 6327 Personen.
Sie war zudem die Heimspielstätte der Bundesliga-Volleyballer des VV Leipzig und des VC Leipzig. Als Trainingsort wird die Arena Leipzig von den Leichtathleten des LAZ Leipzig und den Judoka des JC Leipzig genutzt.
Vom 5. bis 9. Februar 2003 fanden in der Arena Leipzig die 1. Hallenhockey-Weltmeisterschaften der Damen und Herren statt. Im Februar 2015 war die Arena erneut Austragungsort der Hallenhockey-Weltmeisterschaften. Die vierten Titelkämpfe der Damen und Herren wurden vom 4. bis 8. Februar veranstaltet.
Mitte Oktober 2019 erwarb die Quarterback Immobilien AG die Namensrechte an der Arena Leipzig, die seither offiziell Quarterback Immobilien Arena heißt. Der Vertrag lief anfangs bis 2025 und beinhaltete eine Option zur Verlängerung.[6] Diese Option wurde zweimal gezogen und der Vertrag zuletzt bis nach der Saison 2026/27 verlängert.[7]