Rise Against
| Rise Against | |
|---|---|
Rise Against, Rock im Park 2018 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Chicago, Vereinigte Staaten |
| Genre(s) | Melodic Hardcore |
| Aktive Jahre | ab 1999 (gegründet als Transistor Revolt) |
| Website | www.riseagainst.com |
| Gründungsmitglieder | |
| Tim McIlrath | |
Gitarre, Gesang | Dan „Mr. Precision“ Wleklinski (bis 2001) |
Bass, Gesang | Joe Principe |
| Toni Tintari (bis 2000) | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Rhythmusgitarre | Tim McIlrath |
Bass, Begleitgesang | Joe Principe |
Schlagzeug, Percussion | Brandon Barnes (seit 2000) |
Leadgitarre, Begleitgesang | Zach Blair (seit 2007) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gitarre | Todd Mohney (2001–2002) |
Gitarre | Kevin White (2002) |
Gitarre, Gesang | Chris Chasse (2003–2007) |


Rise Against ist eine US-amerikanische Punkrock-Band mit melodischen Hardcoreeinflüssen aus Chicago, Illinois. Die Gruppe ist bekannt für ihr politisches Engagement; viele Lieder haben weltanschauliche Themen als Inhalt. Insbesondere Tierrechte sind der Band wichtig: Zwei Mitglieder sind Vegetarier und zwei sind Veganer. Außerdem unterstützen sie die Organisationen PETA[1][2] sowie Sea Shepherd.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Band wurde 1999 unter dem Namen „Transistor Revolt“ von Tim McIlrath, Toni Tintari sowie Joe Principe und Dan „Mr. Precision“ Wlekinski gegründet. Im Jahr 2000 veröffentlichten sie eine selbst produzierte Demoaufnahme, die ebenfalls den Namen Transistor Revolt trug. Ein Jahr später unterschrieben sie dann bei Fat Wreck Chords, um dort ihre ersten beiden Alben, The Unraveling und Revolutions per Minute, zu veröffentlichen. Mr. Precision verließ Rise Against im Jahr 2001 und wurde durch Todd Mohney ersetzt. Später wechselten sie zu Dreamworks Records und spielten ihr drittes Album Siren Song of the Counter Culture ein. Allerdings wurde Dreamworks Records von der Universal Music Group übernommen und schließlich fanden sich Rise Against bei Geffen Records wieder, einer Tochtergesellschaft der Universal Music Group, bei der sie im August 2004 Siren Song of the Counter Culture veröffentlichten. Kurz nachdem Rise Against bei Geffen Records unterschrieben hatte, verließ Mohney die Band und Chris Chasse nahm seinen Platz ein, der wiederum Anfang 2007 von Zach Blair ersetzt wurde. Bei Fat Wreck Chords erschien im August 2005 ein überarbeitetes Re-Release von The Unraveling. Am 4. Juli 2006 erschien das Album The Sufferer & the Witness wiederum bei Geffen Records. Das fünfte Album ist wie die beiden Alben Revolutions Per Minute und The Sufferer & the Witness von Bill Stevenson (Black Flag, Descendents) und Jason Livermore aufgenommen und produziert worden. Es wurde am 10. Oktober 2008[4] unter dem Namen Appeal to Reason veröffentlicht. Laut Zach Blair hat die Band mit den Aufnahmen zum neuen Album im September 2010 begonnen. Das Album mit dem Namen Endgame ist am 11. März 2011 in Deutschland erschienen. Am 18. Januar 2011 gab es die Premiere der neuen Single Help is on the way.[5] Am 14. Februar 2011 wurde auf der Plattform Soundcloud ein Teil der ersten Single Architects veröffentlicht, die seitdem auch verkauft wird.[6] Am 21. Juni 2011 wurde das Musikvideo zum Song Make it Stop (Septembers Children) veröffentlicht, welches die Problematik des Suizids von Jugendlichen Ende September 2010 aufgrund von Mobbing aufgreift.[7][8]
In der Folge vom 29. Februar 2012 hatte die Band bei TV total ihren ersten Fernsehauftritt weltweit.[9] Entgegen der Ankündigung, dass die Band den Titel Satellite aus ihrem zu dem Zeitpunkt aktuellen Album Endgame spielen werde, trat Bandmitgründer Tim McIlrath – nach Angaben von Raab spontan – solo mit Swing Life Away auf.[10][11][12]
Am 6. September 2013 veröffentlichte die Band über Interscope Records mit Long forgotten Songs: B-Sides & Covers 2000–2013 eine Sammlung von 26 Single-B-Seiten, Sampler-Beiträgen und Cover-Songs.
Am 4. Juni 2014 kündigte die Band via eines in Facebook veröffentlichten Videos ihr neues Album The Black Market an.[13] Die Single I Don’t Wan’t To Be Here Anymore wurde am 10. Juni veröffentlicht. Am 11. Juli folgte das Album The Black Market.
Am 19. April 2017 veröffentlichte die Band auf Facebook und Twitter ein kurzes Video zur neuen Single The Violence.[14][15] Am 20. April wurde mit der Veröffentlichung der Single das Album Wolves für den 9. Juni 2017 angekündigt.[16]
Am 4. Juni 2021 veröffentlichte die Band ihr Studioalbum Nowhere Generation.
Als Vorboten eines neuen Albums veröffentlichte die Band am 23. Januar 2025 den Song Nod und am 3. April 2025 Prizefighter.
Der US-amerikanische Gitarrist und Sänger Tom Morello veranstaltete am 30. Januar 2026 in Minneapolis ein Benefizkonzert unter dem Motto Defend Minnesota. Er arbeitete dabei zusammen mit Rise Against und Bruce Springsteen, der am Tag des Konzerts, das um 10:30 Uhr begann und für das Tickets zum Preis von 25 Dollar erhältlich waren, als Überraschungsgast vorgestellt wurde. Springsteen spielte bei dieser Veranstaltung zum ersten Mal Streets of Minneapolis live sowie außerdem seinen Song The Ghost of Tom Joad aus dem Jahr 1995, bei dem Morello ihn begleitete.[17][18] Defend Minnesota wurde als „Konzert der Solidarität und des Widerstands” beschrieben. Morello sagte, dass 100 Prozent der Einnahmen „an die Familien der von ICE in Minneapolis ermordeten Renée Good und Alex Pretti gehen” würden.[19]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studioalben
| Jahr | Titel Musiklabel |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen (Jahr, Titel, Musiklabel, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2001 | The Unraveling Fat Wreck Chords (FWR) |
— | — | — | — | — |
Erstveröffentlichung: 24. April 2001 |
| 2003 | Revolutions per Minute Fat Wreck Chords (FWR) |
— | — | — | — | — |
Erstveröffentlichung: 8. April 2003 |
| 2004 | Siren Song of the Counter Culture Geffen Records (UMG) |
DE— |
— | — | — | US136 (18 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 10. August 2004 Verkäufe: + 700.000 |
| 2006 | The Sufferer & the Witness Geffen Records (UMG) |
DE77 (1 Wo.)DE |
AT75 (1 Wo.)AT |
CH98 (1 Wo.)CH |
UK— |
US10 (27 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 4. Juli 2006 Verkäufe: + 1.260.000 |
| 2008 | Appeal to Reason DGC • Interscope Records (UMG) |
DE21 (6 Wo.)DE |
AT34 (3 Wo.)AT |
CH44 (2 Wo.)CH |
UK68 (1 Wo.)UK |
US3 (62 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2008 Verkäufe: + 1.362.500 |
| 2011 | Endgame DGC • Interscope Records (UMG) |
DE1 (16 Wo.)DE |
AT3 (11 Wo.)AT |
CH12 (5 Wo.)CH |
UK27 (2 Wo.)UK |
US2 (19 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 15. März 2011 Verkäufe: + 295.000 |
| 2014 | The Black Market Interscope Records (UMG) |
DE1 (11 Wo.)DE |
AT3 (9 Wo.)AT |
CH5 (7 Wo.)CH |
UK13 (2 Wo.)UK |
US3 (11 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 15. Juli 2014 Verkäufe: + 140.000 |
| 2017 | Wolves Virgin Records (UMG) |
DE5 (13 Wo.)DE |
AT5 (11 Wo.)AT |
CH11 (4 Wo.)CH |
UK38 (1 Wo.)UK |
US9 (2 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2017 |
| 2021 | Nowhere Generation Loma Vista Recordings (BMG) |
DE2 (8 Wo.)DE |
AT3 (4 Wo.)AT |
CH4 (2 Wo.)CH |
UK19 (1 Wo.)UK |
US39 (1 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2021 |
| 2025 | Ricochet Loma Vista Recordings (BMG) |
DE10 (1 Wo.)DE |
AT6 (1 Wo.)AT |
CH18 (1 Wo.)CH |
— | — |
Erstveröffentlichung: 15. August 2025 |
Besetzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Galerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rise Against 2013 in Südafrika
- Sänger Tim McIlrath im Jahr 2006
- Tim McIlrath im Jahr 2006
- Tim McIlrath im Jahr 2011
- Gitarrist Zach Blair (vorne) und Sänger Tim McIlrath (hinten) im Jahr 2008
- Gitarrist Zach Blair im Jahr 2011
- Bassist Joe Principe bei einem Auftritt auf der Warped Tour 2006
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website (englisch)
- Rise Against bei Universal Music
- Rise Against bei Discogs
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Rise Against’s Tim McIlrath: ‘I Choose to Perform’; Animals In Captivity Are Forced. In: peta.org. 18. November 2014, abgerufen am 20. März 2024 (englisch).
- ↑ Rise Against bei Peta2.com: Archivierte Kopie ( des vom 6. Juni 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ johnludwig: 5 Wahrheiten über Rise Against. In: uDiscover Germany. 27. Februar 2017, abgerufen am 8. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 15. September 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ http://www.rise-against.de/news/detail/article/162940/geben-albumtitel-bekannt/
- ↑ „Architects“ auf Soundcloud.com, zuletzt gesichtet am 26. Februar 2011
- ↑ Tyler Clementi Suicide Puts Bullying In Spotlight (auf Englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
- ↑ Rise Against's 'Make It Stop' Tackles Bullying, Suicide (auf Englisch, aufgerufen am 17. Januar 2012)
- ↑ "Rise Against"-Sänger McIlrath im Interview: "Zähne zeigen!" - Kultur - DIE RHEINPFALZ. In: rheinpfalz.de. 4. Juni 2018, abgerufen am 3. März 2024.
- ↑ Vorschau | Woche vom 27. Februar bis 4. März, ProSieben (Aufgerufen am 29. Februar 2012)
- ↑ Ankündigung von Universal Music ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (29. Februar 2012)
- ↑ Tim McIlrath bei TV Total. Auf: myspass.de. Abgerufen am 21. Mai 2021
- ↑ Facebookvideo - Neues Album The Black Market
- ↑ Rise Against on Twitter. Abgerufen am 20. April 2017.
- ↑ Rise Against. Abgerufen am 20. April 2017.
- ↑ Rise Against on Twitter. Abgerufen am 20. April 2017.
- ↑ Tom Skinner: Tom Morello announces ‘Defend Minnesota!’ fundraiser gig with Rise Against: “Ain’t nobody coming to save us except us and it’s now or never”. “If it looks like fascism, sounds like fascism, acts like fascism, dresses like fascism, talks like fascism, kills like fascism and lies like fascism, boys & girls it’s f*cking fascism”. In: nme.com. NME, 29. Januar 2026, abgerufen am 31. Januar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Springsteen singt in Minneapolis: Landesweite Proteste gegen Einwanderungsbehörde ICE. Schulstreiks, Demos und musikalischer Protest - in den USA haben erneut Tausende Menschen gegen das Vorgehen der Einwanderungsbehörde United States Immigration and Customs Enforcement (ICE) demonstriert. In Minneapolis bekamen sie dabei Unterstützung vom „Boss“ Bruce Springsteen. In: tagesschau.de. Tagesschau, 31. Januar 2026, abgerufen am 31. Januar 2026.
- ↑ Ross Raihala: It’s official: Bruce Springsteen plays Minneapolis benefit concert. Fans had been speculating that the ‘special guest’ would be none other than The Boss. In: TwinCities.com Pioneer Press. MediaNews Group, 30. Januar 2026, abgerufen am 31. Januar 2026 (amerikanisches Englisch).
