Nach seiner College-Zeit wurde House nicht in der am höchsten dotierten Profiliga NBA berücksichtigt und ging daher in die Minor LeagueNBA Development League (D-League) zu den North Charleston Lowgators, wo er unter anderem mit dem später aus der deutschenBasketball-Bundesliga bekannten Bjorn Aubre McKie zusammenspielte. Am Ende der Saison wurde er 2002 zum „Rookie of the Year“ der D-League ernannt. Anschließend spielte er noch in der Sommerliga United States Basketball League. Als es auch 2002 nicht mit einem Wechsel in die NBA klappte, wechselte er nach Europa.
Gleich bei seiner ersten Station in Europa wurde House mit dem serbischen Serienmeister KK Partizan aus Belgrad zweimal serbisch-montenegrinischer Meister in den Jahren 2003 und 2004. Im höchsten europäischen Vereinswettbewerb EuroLeague war er zweimal hintereinander der Spieler mit den meisten Ballgewinnen pro Spiel der regulären Saison, im Heimspiel gegen KK Cibona am 27. November 2003 erreichte er mit 39 Punkten in einem Spiel einen Karrierebestwert. Trotzdem konnte sich Partizan jeweils nicht für die zweiten Gruppenphasen qualifizieren. Anschließend wechselte er nach Litauen zu Lietuvos rytas, mit dem er 2005 den ULEB Cup gewann. House selbst wurde nur in der regulären Saison eingesetzt,[1] wo er am sechsten Spieltag 38 Punkte erzielte und die höchste Effektivitätswertung aller an diesem Spieltag eingesetzten Spieler erreichte, und konnte an den Finalspielen wegen Verletzung nicht teilnehmen. In der folgenden Saison nahm man nach dem Titelgewinn im ULEB Cup an der EuroLeague 2005/06 und erreichte die zweite Gruppenphase der sechzehn besten Mannschaften. Auf nationaler Ebene wurde man 2006 litauischer Meister und im Baltikum Gewinner der Baltic Basketball League, wobei man jeweils im Finale den Erzrivalen Žalgiris Kaunas schlug, gegen den man im Jahr davor noch in beiden Wettbewerben im Finale unterlegen war. House selbst wurde zum „Most Valuable Player“ (MVP) des Finalspiels der baltischen Liga ernannt.
Nach zwei Jahren in Litauen wechselte House 2006 in die spanische Liga ACB zum Vizemeister, Pokalsieger und Euroleague-Dritten TAU Cerámica aus dem baskischenVitoria-Gasteiz. Hier gelang ihm zu Saisonbeginn der Sieg in spanischen Supercup 2006 nach dem Finalsieg über den Meister Unicaja Málaga. Nach der regulären Saison wurde man in der nationalen Liga Erster, während man in der EuroLeague 2006/07 nach nur zwei Niederlagen insgesamt bis ins Final Four vorstoß. Während man in den Meisterschafts-Play-offs in der ersten Runde den amtierenden Meister Málaga schlug und dann im Halbfinale gegen den späteren Vizemeister Winterthur FC Barcelona ausschied, verlor man in der Euroleague auch das Halbfinale gegen den späteren Titelgewinner Panathinaikos Athen und anschließend auch das Spiel um den dritten Platz gegen Málaga. Für die anschließende Spielzeit 2007/08 wechselte er zum Ligakonkurrenten Pamesa aus Valencia, mit dem er in der ersten Play-off-Runde der Meisterschaft gegen seinen Ex-Verein aus Vitoria ausschied, der anschließend Meister wurde. Auch im ULEB Cup 2007/08 schied man im Viertelfinale beim „Final Eight“-Turnier in Turin gegen den späteren Titelgewinner Joventut de Badalona aus.
Fred House (2011)
Für die Saison 2008/09 wechselte House zum russischen Verein Lokomotive Rostow in Rostow am Don. Während der Verein 2009 nach Krasnodar transferiert wurde, wechselte House 2009 in die Ukraine und wurde mit Asowmasch aus Mariupol 2010 ukrainischer Meister. In der osteuropäischen VTB United League 2010/11, in der Asowmasch das Final-Four-Turnier erreichte, wurde er als MVP des 10. Spieltags ausgezeichnet. 2011 wechselte er zu Dnipro nach Dnipropetrowsk, wo nach wenigen Einsätzen sein Vertrag wegen Verletzung aufgelöst wurde.