Im Sommer 1964 kehrte Creighton zu seinem Ex-Club Charlotte Checkers zurück, für den er in den folgenden beiden Spielzeiten als Spielertrainer auflief, ehe er im Anschluss an die Saison 1965/66 im Alter von 35 Jahren seine aktive Laufbahn beendete. Fortan war er bis 1972 ausschließlich als Cheftrainer der Checkers tätig. Danach unterschrieb er bei den Omaha Knights aus der Central Hockey League, mit denen er in der Saison 1972/73 erstmals die Meisterschaft gewann. Zudem wurde er mit der Jake Milford Trophy als bester Trainer der CHL ausgezeichnet. Nach zweieinhalb Jahren verließ der Kanadier die Knights gegen Ende der Saison 1974/75 und schloss sich den Atlanta Flames aus der National Hockey League an, mit denen er in fünf Spielzeiten vier Mal die Playoffs um den Stanley Cup erreichte, jedoch nie über die erste Runde hinauskam.
Zur Saison 1979/80 wurde Creighton von Atlantas Ligarivalen, den Boston Bruins, verpflichtet. Dort wurde er trotz einer erfolgreichen Spielzeit mit 40 Siegen in 73 Spielen sieben Spieltage vor Schluss von General ManagerHarry Sinden entlassen, der anschließend selbst das Traineramt für den Rest der Saison übernahm. Von 1981 bis 1984 arbeitete Creighton als Trainer für die Indianapolis Checkers aus der CHL, mit denen er in seinen ersten beiden Jahren jeweils die CHL-Meisterschaft gewann. Nachdem er von 1985 bis 1986 die Springfield Indians betreut hatte, zog sich Creighton aus dem professionellen Eishockey zurück und war ab 1987 gemeinsam mit seiner Frau als Geschäftsleiter von zunächst zwei und später dann zwölf Little-Caesars-Restaurants in Sacramento tätig.
1995 zog Creighton mit seiner Frau nach Rancho Murieta. Von 1997 bis 1999 unterstützte er einen Freund bei dem Aufbau eines Eishockeyteams in Charlotte, North Carolina, und kehrte anschließend nach Rancho Murieta zurück. Als Creighton 2009 in die Manitoba Hockey Hall of Fame aufgenommen wurde, litt er bereits an der Alzheimer-Krankheit, an deren Folgen er im September 2011 verstarb. Creighton hinterließ seine Frau und zwei Söhne.[1]