Flahstraß
Flahstraß Stadt Geilenkirchen | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 51° 0′ N, 6° 11′ O | |
| Höhe: | [1] 57 (54–60) m | |
| Einwohner: | 152 (30. Sep. 2022)[2] | |
| Postleitzahl: | 52511 | |
| Vorwahl: | 02453 | |
Lage von Flahstraß in Geilenkirchen
| ||
Straße in Flahstraß | ||
| Nirm | Randerath | Brachelen |
| Kraudorf | Honsdorf | |
| Kogenbroich | Würm | Lindern |
Siedlungsform
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Flahstraß ist ein beidseitig bebautes Straßendorf. Der Ort Flahstraß hat eine Ausdehnung in der Länge von ca. 550 m.
Geschichte
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Ortsname
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Flahenstraß 18. Jahrhundert erste bekannte Nennung
- Flachstras 1801–1826 Nennung auf der Tranchotkarte
- Flasstrass 1891–1912 Nennung auf der Neuaufnahme
Ortsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In früherer Zeit gehörte Flahstraß zum Jülicher Amt Randerath. Über die Geschichte der Siedlung ist wenig bekannt. Sie ist wahrscheinlich erst im 18. Jahrhundert entstanden.
Flahstraß hatte 1828 insgesamt 67 Einwohner, 1852 waren es 70 Einwohner und der Ort gehörte zur Bürgermeisterei Würm und damit zum Amt Immendorf-Würm. Im Zuge der Gebietsreform wurde zum 1. Januar 1972 das Amt Immendorf-Würm aufgelöst. Rechtsnachfolger ist nach § 29 des Aachen-Gesetzes die Stadt Geilenkirchen.[4]
Kirchengeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Flahstraß bildet mit den Orten Beeck, Honsdorf, Kleinsiersdorf, Leiffarth, Müllendorf, Thomashof und Würm die Pfarre St. Gereon (Würm). Die Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Katholiken.
Die Mutterkirche von Würm wird in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster aus dem Jahre 1137 benannt. Die erste Erwähnung der Kirche zu „Würm“ findet sich 1308 im liber valoris, dem Werte-Buch der Kirchen der Diözese Köln. Im 15. Jahrhundert wurde eine dreischiffige Backsteinkirche gebaut. Durch Kriegseinwirkungen wurde diese am 18. November 1944 gesprengt und größtenteils zerstört. Am 19. August 1951 wurde der Grundstein für einen Kirchenneubau gelegt, der am 1. Mai 1953 eingeweiht wurde.
Die Kirche St. Gereon der gleichnamigen Pfarrei gehörte zur Gemeinschaft der Gemeinden St. Bonifatius, Geilenkirchen in der Region Heinsberg des Bistums Aachen in der alle 11 Pfarreien des Stadtgebietes zusammengefasst waren. Seit Januar 2025 bilden diese 11 Pfarreien den Pastoralen Raum Geilenkirchen, einer von insgesamt 44 Räumen im Bistum Aachen.[5]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort Flahstraß ist gemäß der Hauptsatzung der Stadt Geilenkirchen Teil des Geilenkirchener Stadtbezirks Würm, den es gemeinsam mit den Orten Leiffarth, Honsdorf, Müllendorf und Würm bildet. Der Stadtbezirk Würm mit derzeit (2012) 1568 Einwohnern (Würm, Leiffarth, Müllendorf, Honsdorf, Flahstraß) wird durch einen Ortsvorsteher im Stadtrat der Stadt Geilenkirchen vertreten.[6]
Sehenswürdigkeiten
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- Wegekreuz in Flahstraß als Denkmal Nr. 20
- Kriegerdenkmal in Flahstraß
Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Im November 2012 lebten in Flahstraß 149 Personen.
- Es existieren ein landwirtschaftlicher Betrieb, eine Grundstücksverwaltung sowie ein Kleingewerbebetrieb.
- Zwischen Flahstraß und der Wurm betreibt der Wasserverband Eifel-Rur (WVER).[7] eine Kläranlage.
- Es gibt einen Bolzplatz, der auch als Spielplatz genutzt wird.
- Flahstraß hat einen Anschluss an das Radverkehrsnetz NRW.
Öffentlicher Nahverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Flahstraß ist an Schultagen mit einzelnen Fahrten der Buslinie 494 der WestVerkehr an das ÖPNV-Netz des Aachener Verkehrsverbundes angeschlossen. Abends und am Wochenende kann der Multi-Bus angefordert werden.[8]
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| 494 | Geilenkirchen Bf – Süggerath – Müllendorf – Würm – (Beeck –) Leiffarth – (Flahstraß – Honsdorf –) Lindern Bf |
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Förderverein der Ortsvereine Würm e. V.
- Kath. Frauengemeinschaft der Pfarre Würm
Straßennamen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Flahstraß gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern, nach denen sich Einwohner, Postboten, Lieferanten und Besucher orientieren müssen.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Handbuch des Bistums Aachen, Seite 720f.
- Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz. Nicolai, Berlin und Stettin 1830
- Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg, Seite 117
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Angabe gem. Deutscher Grundkarte 1:5000
- ↑ Geilenkirchen überschreitet „magische“ Einwohnerzahl von 30000. In: geilenkirchen-lokal.de. Volker Kirschbaum, 13. Oktober 2022, abgerufen am 30. Juli 2023.
- ↑ Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 310 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Pastoraler Raum im Bistum Aachen
- ↑ Hauptsatzung der Stadt Geilenkirchen ( vom 23. März 2019 im Internet Archive) (PDF; 5 MB)
- ↑ http://www.wver.de/
- ↑ Karte Multibusbetrieb im Kreis Heinsberg (PDF; 1,7 MB)


