Eymet
| Eymet Aimet | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Bergerac | |
| Kanton | Sud-Bergeracois | |
| Gemeindeverband | Portes Sud Périgord | |
| Koordinaten | 44° 40′ N, 0° 24′ O | |
| Höhe | 41–133 m | |
| Fläche | 31,25 km² | |
| Einwohner | 2.569 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 82 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24500 | |
| INSEE-Code | 24167 | |
| Website | www.eymet-dordogne.fr | |
Rathaus (Mairie) | ||
Eymet (Aussprache [ɛjˈmɛ], okzitanisch Aimet) ist eine französische Gemeinde mit 2569 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Bergerac und zum Gemeindeverband Communauté de communes des Portes Sud Périgord. Die Einwohner werden Eymétois und Eymétoises genannt.
Durch die Gemeinde führt die Via Lemovicensis, einer der vier historischen Wege der Jakobspilger in Frankreich.
Geografie
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Eymet liegt etwa 57 Kilometer südöstlich von Libourne, etwa 21 Kilometer südsüdwestlich von Bergerac und etwa 26 Kilometer nordöstlich von Marmande im Süden des Départements an der Grenze zum benachbarten Département Lot-et-Garonne. Die Gemeinde befindet sich in der Landschaft des Bergeracois, im Landesteil des touristisch benannten Périgord pourpre.
Das Gemeindegebiet liegt im Einzugsgebiet der Garonne und wird entwässert vom Dropt, von dem Flüsschen Escourou, das im Westen zum Lac de Lescourou gestaut wird, ferner von den Flüsschen Ruisseau de l’escoussou, Ruisseau du Réveillou, Barbeau, Boudou, Payot, Pombareau, Rieu du Lac, Escalette, Tibre, Toublan und Ruisseau de la Perche sowie von mehreren kleineren Fließgewässern.
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Eymet liegt auf der vierten Stufe von Nordosten, einem Plateau aus Kieselsandsteinablagerungen und lakrustinen Kalksteinen aus dem Tertiär.[1] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär und aus Sedimentgesteinen, die aus dem Känozoikum datieren.
Das Relief des Gemeindegebiets weist eine kaum bewaldete, teils mit Weinbergen besetzte, gewellte Hügellandschaft auf. Der topografisch höchste Punkt befindet sich im nördlichen Gemeindegebiet unweit des Lieu-dit La Catagne auf 133 m Höhe. Der tiefste Punkt ist im äußersten Südwesten mit 41 m Höhe beim Austritt des Dropt aus dem Gemeindegebiet zu finden. Das Zentrum liegt am rechten Ufer des Dropt auf etwa 48 m Höhe.
Rund 88 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, rund 8 % entfallen auf bebaute Flächen, rund 2 % sind bewaldet, rund 2 % entfallen auf Binnengewässer.[2]
Umgeben wird Eymet von den acht Nachbargemeinden:
| Saint-Julien-Innocence-Eulalie | Fonroque | |
| Soumensac (Lot-et-Garonne) | Serres-et-Montguyard | |
| La Sauvetat-du-Dropt (Lot-et-Garonne) |
Bourgougnague (Lot-et-Garonne) Agnac (Lot-et-Garonne) |
Lauzun (Lot-et-Garonne) |
Natürliche Risiken
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Naturrisiken manifestieren sich in Eymet neben den meteorologischen Risiken (Sturm, Gewitter, Schnee, extreme Kälte, Hitzewelle) vor allem als
- Überschwemmungen und den mit ihnen assoziierten Schlammströmen und Hangrutschungen, besonders entlang des Dropt und am Mündungsgebiet des Escourou in den Dropt
- Dürren
- Waldbrände
- Bodensetzungen
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutschungen in den Jahren 1982, 1986, 1989, 1999, 2018 und 2021 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde jeweils der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugenden Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehört u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.
Eymet ist trotz weniger Waldflächen der starken Gefahr von Waldbränden ausgesetzt. In einem großen Teil des Gemeindegebiets besteht deshalb zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und anderen Einrichtungen oder Geräten und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[3]
Wie die Risikokarte zeigt, sind etwa zwei Drittel des Gemeindegebiets von einer starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperioden in den Jahren 1989, 1992, 1997, 2011 und 2022 sind als Naturkatastrophen der Gemeinde klassifiziert worden. Die Erdbebengefahr ist als niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist nur einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.[4]
Etymologie und Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name des Orts wurde spät erwähnt zu Beginn des 14. Jahrhunderts in der latinisierten Form Aymentum (1308), dann in Bastida Ementi (1360). Das Hin und Her bezüglich der Schreibweise zwischen Ay- und Ey- setzte sich fort. Es gab Aymet im 16. Jahrhundert und 1751 sowie Emez (1714). Der Name setzt deutlich einen Personennamen °Ametus germanischen Ursprungs fort.
Drei Gemeinden wurden zu Beginn der Französischen Revolution in Eymet eingegliedert. Cogulot, dessen Name im 16. Jahrhundert belegt ist und „Schneckenhaus“ entspricht. Im Okzitanischen gibt es das Wort calgolha (deutsch Schnecke). Rouquette, früher La Roqueta (1364), wurde im 18. Jahrhundert zu Roquette d’Eymet. Der Name ist ein Diminutiv von Roque (deutsch Felsen), wie er in vielen Ortsnamen vorkommt (beispielsweise La Roque-Gageac). Saint-Sulpice ist der Name eine Priorats, abhängig von der Abtei Chancelade, das den Namen von Sulpicius II. von Bourges repräsentiert.[5]
Der Ort Eymet ist seit prähistorischer Zeit besiedelt, wie der jungsteinzeitliche Dolmen von Eylias und mehrere Menhire sowie Schmuck und Artefakte aus der Bronzezeit belegen.[6] Die Überreste eines gallischen Walls, der wahrscheinlich zwischen 300 und 200 v. Chr. datiert, wurden 2021 südlich des Zentrums auf dem Plateau von Blis hoch über dem Dropt freigelegt. Das Verteidigungssystem umschloss eine etwa 10 Hektar große gallische Stellung und bestand aus einer abfallenden Befestigungsanlage mit vorgelagertem breiten Graben.[7]
Auch die gallorömische Zeit hinterließ zahlreiche Überreste, die in Eymet und Umgebung ausgegraben wurden. Darunter sind Säulenschäfte, Keramiken, Medaillen, ein Mosaik, Reste eines Aquädukts.[5]
Um das Jahr 1000 wurde am Ufer des Flusses Dropt ein Priorat, das der Abtei in Moissac unterstand, zusammen mit einer feudalen Erdhügelburg gegründet. Diese wurde später durch eine befestigte Siedlung ersetzt, das Fundament der Burg, deren Überreste noch heute erhalten sind.
Die Geschichte Eymets beginnt jedoch erst 1270 mit der Gründung der Bastide durch Alfons von Poitiers, Graf von Toulouse und Bruder von König Ludwig IX. an der Kreuzung zweier früherer Römerstraßen. Die Eymet-Charta der Bastide enthielt 44 Artikel, die den Einwohnern zahlreiche Freiheiten gewährten. Der Ort wurde von einem Rat verwaltet. Dank ihrer geografischen Lage erlangte das Dorf eine strategische Bedeutung, und dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt entwickelte sich im 13. Jahrhundert rasch zu einer zentralen strategischen Verbindung zwischen französischen und englischen Gebieten.
1271 starb Alfons von Poitiers kinderlos, und die Grafschaft Toulouse und die Grafschaft Agenais fielen gemäß dem Vertrag von Paris (1229) an die französische Krone zurück. So wurde Eymet, kaum ein Jahr nach seiner Gründung, französisch. Im Vertrag von Amiens (1279) wurde das Agenais an König Eduard I. von England abgetreten. Dieser Besitz wurde mehrmals von den französischen Königen beansprucht, blieb aber im 14. Jahrhundert indirekt erhalten, da die Bastide von den englischen Königen der Familie Pellegrue zugesprochen wurde. Während des Hundertjährigen Krieges, der 1337 begann, wechselte sie mehrmals den Besitzer, wurde aber nur kurz von Anhängern des französischen Königs gehalten. Die Geschichte erinnert sich an die Schlacht vom 1. September 1377. Bertrand du Guesclin, Befehlshaber der Truppen des Herzogs von Anjou, einem Bruder des französischen Königs Karl V., hatte soeben – wenn auch nur vorübergehend – über hundert Festungen, Städte und Burgen in Aquitanien von den Engländern zurückerobert. Er belagerte Bergerac, eine stark befestigte Stadt im Besitz von Thomas Felton, dem englischen Seneschall in Aquitanien. Um die Mauern zu durchbrechen, rief er eine Belagerungsmaschine aus La Réole herbei. Nachdem er gewarnt worden war, überfiel Thomas Felton den Konvoi am Eingang von Eymet.
Als Du Guesclin von der Lage erfuhr, befahl er seinem Leutnant Jean de Bueil, die feindlichen Truppen anzugreifen. Viele englische und vor allem gaskognische Soldaten ertranken im Dropt bei Le Gua de Roupy, am südlichen Eingang von Eymet. Der Konvoi setzte seine Reise fort, und die Belagerungsmaschine versperrte sich am südlichen Stadttor von Eymet, das zu eng war und teilweise abgerissen werden musste. Nach Du Guesclins kurzem Besuch nach dem Tod Karls V. im Jahr 1380 geriet Eymet, wie die gesamte Region, erneut unter englischen Einfluss. Dieser wurde durch die Familie Pellegrue, Seigneurs von Eymet und Soumensac, und die Familie Got, Verwandte von Papst Clemens V. und Herrscher der mächtigen Kastellanei Puyguilhem, ausgeübt – allesamt treue Anhänger der englischen Könige. Dies leitete eine Zeit großer Not ein, in der die Seigneurs in der verlassenen Landschaft plünderten. Das genaue Datum des Endes der englischen Präsenz in Eymet ist unbekannt. Der einzige gesicherte historische Bezugspunkt ist die Unterwerfung Gilbert de Pellegrues unter König Karl VII. von Frankreich im Juni 1451 anlässlich der ersten Besetzung Bordeauxs durch die Franzosen, zwei Jahre vor der Schlacht bei Castillon am 17. Juli 1453, in der offiziell das Ende des Hundertjährigen Krieges und 300 Jahre englischer Präsenz in Aquitanien markiert.[8]

Nach dem Ende der englischen Herrschaft konvertierte Eymet zum Protestantismus. Die Region diente Jeanne d’Albret und ihrem Sohn Heinrich IV. als Zufluchtsort. Eymet war Schauplatz zahlreicher Konflikte. Die protestantische Kirche wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Erst durch ein kaiserliches Dekret Napoleons I. wurde die heutige Kirche errichtet.
Der am Fluss Dropt gelegene Ort Eymet entwickelte seine Wirtschaft dank der Schifffahrt, die Waren nach Bordeaux transportierte. Das Flussnetz wurde Ende des 19. Jahrhunderts von der Eisenbahn abgelöst.[6] Die Verbindungen gingen u. a. nach Bordeaux, Bergerac und Marmande. Die Bahnlinie Marmande-Eymet-Bergerac wurde im 20. Jahrhundert durch ein ständig verbessertes Straßennetz überflüssig und war die letzte in der Region, die 1953 stillgelegt wurde.[9]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Eymet: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1793 | 2.851 | |||
| 1800 | 1.332 | |||
| 1806 | 1.343 | |||
| 1821 | 1.667 | |||
| 1831 | 1.706 | |||
| 1836 | 1.810 | |||
| 1841 | 1.821 | |||
| 1846 | 1.829 | |||
| 1851 | 1.796 | |||
| 1856 | 1.796 | |||
| 1861 | 1.770 | |||
| 1866 | 1.847 | |||
| 1872 | 1.800 | |||
| 1876 | 1.833 | |||
| 1881 | 1.707 | |||
| 1886 | 1.845 | |||
| 1891 | 1.546 | |||
| 1896 | 1.531 | |||
| 1901 | 1.641 | |||
| 1906 | 1.717 | |||
| 1911 | 1.776 | |||
| 1921 | 1.540 | |||
| 1926 | 1.559 | |||
| 1931 | 1.596 | |||
| 1936 | 1.759 | |||
| 1946 | 1.840 | |||
| 1954 | 1.905 | |||
| 1962 | 1.894 | |||
| 1968 | 2.010 | |||
| 1975 | 2.927 | |||
| 1982 | 2.880 | |||
| 1990 | 2.769 | |||
| 1999 | 2.552 | |||
| 2006 | 2.541 | |||
| 2013 | 2.639 | |||
| 2020 | 2.547 | |||
| Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[10] INSEE ab 2006[11][12][13] Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz | ||||
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dolmen von Eylias, seit 1981 als Monument historique eingeschrieben
- Teile der Befestigungsanlage der Bastide
- Schloss Eymet aus dem 13. Jahrhundert mit Umbauten im 19. Jahrhundert, seit 1994 in Teilen als Monument historique eingeschrieben
- Schloss Pouthet aus dem 18./19. Jahrhundert, seit 2006 als Monument historique eingeschrieben
- Mittelalterliche Brücke am Lieu-dit Le Bretou über den Dropt, seit 1995 als Monument historique eingeschrieben
- Kirche Notre-Dame de l’Assomption aus dem 19. Jahrhundert, im neogotischen Stil an der Stelle der früheren mittelalterlichen Kirche errichtet
- Kirche Sainte-Madeleine in Cogulot, ursprünglich romanische Kirche, im 19. Jahrhundert erbaut
- Kirche Saint-Martin-de-Tours in Roquette aus dem 12. Jahrhundert
- Ursprünglich romanische Kirche Saint-Sulpice
- Protestantische Kirche, Anfang des 19. Jahrhunderts wiedererrichtet, nachdem der Vorgängerbau Ende des 17. Jahrhunderts zerstört worden war
- Zahlreiche Fachwerkhäuser
-
Dolmen von Eylias
-
Südtor und Monseigneurturm am Schloss Eymet
-
Schloss Pouthet
-
Brücke von Le Bretou
-
Kirche Notre-Dame de l’Assomption
-
Kirche Notre-Dame de l’Assomption, Innenraum
-
Kirche Sainte-Madeleine
-
Kirche Sainte-Madeleine, Innenraum
-
Kirche Saint-Martin-de-Tours
-
Kirche Saint-Sulpice
-
Protestantische Kirche
-
Fachwerkhäuser
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde verfügt über
- eine öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire),
- die private Vor- und Grundschule „Notre-Dame“ und
- das öffentliche Collège „Georges et Marie Bousquet“.[14]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erwerbstätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 2022 waren 849 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Eymet erwerbstätig.
| Eymet[15] | Département[16] | Metropolitan-Frankreich[17] | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Männer | Frauen | Gesamt | Männer | Frauen | Gesamt | Männer | Frauen |
| 71,5 % | 73,6 % | 69,7 % | 74,5 % | 75,7 % | 73,2 % | 75,3 % | 77,9 % | 72,8 % |
Die Beschäftigungsrate der Gemeinde ist niedriger als die des Départements Dordogne und die von Metropolitan-Frankreich. Im Vergleich zu 2016 sank die Gesamtquote der Gemeinde um 1,4 %. Die meisten Beschäftigten der Bewohner arbeiteten 2022 außerhalb von Eymet (52,8 %), um 3,7 % mehr als in 2016. Dabei benutzten sie zur Arbeitsstelle zu 74,5 % ein Auto, einen Last- oder Lieferwagen, zu 2,9 % ein öffentliches Verkehrsmittel.[15]
| Eymet[15] | Département[16] | Metropolitan-Frankreich[17] | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 15–24 | 25–54 | 55–64 | Gesamt | 15–24 | 25–54 | 55–64 | Gesamt | 15–24 | 25–54 | 55–64 |
| 12,2 % | 19,5 % | 12,1 % | 9,9 % | 11,8 % | 23,5 % | 10,6 % | 10,0 % | 11,3 % | 22,3 % | 10,1 % | 9,4 % |
Die Arbeitslosenquote ist insgesamt höher im Vergleich zum gesamten Département und zu Metropolitan-Frankreich. Im Vergleich zu 2016 fiel die Gesamtarbeitslosenquote der Gemeinde allerdings um 2,5 %.[15]
Branchen und Betriebe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]359 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2022 in Eymet wirtschaftlich aktiv:[15]
| Branche | ||
|---|---|---|
| Anzahl | % | |
| Gesamt | 359 | |
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 25 | 7,0 % |
| Baugewerbe | 34 | 9,5 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 111 | 30,9 % |
| Information und Kommunikation | 8 | 2,2 % |
| Finanzen und Versicherungen | 16 | 4,5 % |
| Immobilien | 15 | 4,2 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 73 | 20,3 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 38 | 10,6 % |
| Andere Dienstleistungen | 39 | 10,9 % |
Landwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eymet liegt in den Zonen AOC des Bergerac mit den Appellationen Bergerac und Côtes de Bergerac.[18]
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[19] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 83 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 51 im Jahr 2000, auf 39 im Jahr 2010 und auf 35 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 57,8 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche vergrößerte sich von 2136 Hektar im Jahre 1988 auf 2302 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb vergrößerte sich signifikant von 25,7 Hektar auf 65,8 Hektar.[20][21][22]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die zur Departementsstraße D 933 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 133 von Bergerac nach Arnéguy (Département Pyrénées-Atlantiques) durchquert das Gemeindegebiet. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinden und mit Nachbargemeinden.
Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Eymet mit Bergerac und Marmande.[23]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jean-Baptiste Lemoyne (1751–1796), französischer Komponist, geboren in Eymet
- Dominique Erbani (* 1956), französischer Spieler der Rugby Union, geboren in Eymet
Gemeindepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der italienischen Gemeinde Grumello del Monte in der Provinz Bergamo (Region Lombardei) seit 2006 und mit der kanadischen Gemeinde North Hatley in der Provinz Québec seit 2008 bestehen Partnerschaften.[24]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 24. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 24. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 24. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Natürliche Risiken. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 24. Februar 2026 (französisch).
- ↑ a b Siehe Tanet, Hordé, Seiten 150–151
- ↑ a b Eymet (französisch) ( vom 9. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ Muriel Weiner: La mise au jour d’un rempart gaulois en Dordogne. Sud Ouest, 1. September 2021, abgerufen am 24. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Mairie d’Eymet (französisch) ( vom 15. Juni 2018 im Internet Archive)
- ↑ Découvrir la ville. Gemeinde Eymet, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Notice Communale Eymet. EHESS, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Populations légales 2006 Commune d’Eymet (24167). INSEE, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Populations légales 2013 Commune d’Eymet (24167). INSEE, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Populations légales 2020 Commune d’Eymet (24167). INSEE, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Annuaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ a b c d e Dossier complet Commune d’Eymet (24167). INSEE, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ a b Dossier complet Département de la Dordogne (24). INSEE, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ a b Dossier complet France métropolitaine. INSEE, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Rechercher un produit. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Eymet. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Cars régionaux Dordogne. (PDF) Region Nouvelle-Aquitaine, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
- ↑ Jumelage. Gemeinde Eymet, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
