Dörnsteinbach
Dörnsteinbach Markt Mömbris | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 6′ N, 9° 11′ O | |
| Höhe: | 294 (214–347) m ü. NHN | |
| Fläche: | 2,06 km²[1] | |
| Einwohner: | 640 (1. Jan. 2022)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 311 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |
| Postleitzahl: | 63776 | |
| Vorwahl: | 06029 | |
Dörnsteinbach vom Hahnenkamm gesehen | ||
| Omersbach | ||
| Krombach | ||
| Niedersteinbach | Mensengesäß |
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name Dörnsteinbach soll sich von dem eins dort befindlichen Brannenforst (branne=Dorn) und vom Bach Steinbach ableiten, der durch den Alten Grund nach Niedersteinbach der Kahl zufließt. Der zeitweise verwendete Name Obersteinbach weist auf die Lage im Oberlauf des Baches hin;[7] ist aber nicht zu verwechseln mit dem heute nicht mehr bestehenden Namen eines Teils von Niedersteinbach. Im Volksmund wird der Ort Dännstoamich genannt.
Frühere Schreibweisen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Dörnsteinbach gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Mit dessen Auflösung kam Dörnsteinbach am 1. Juli 1972 in den neu gebildeten Landkreis Aschaffenburg. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Dörnsteinbach am 1. Januar 1974 nach Mömbris eingemeindet.[13]
Kirche
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1911 wurde in Dörnsteinbach die erste Kapelle erbaut. Nach dem Errichten der Heilig-Geist-Kirche im Jahre 1960 wurde das Kapellenhaus zeitweise als Lager- und Bankgebäude genutzt, heute ist dort die Freiwillige Feuerwehr untergebracht.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): Heimatjahrbuch Unser Kahlgrund, 1956–2024
- Lange Philipp Dietrich, Markt Mömbris Ortsteil Dörnsteinbach – Ortschronik, 1994
- Heimat- und Geschichtsverein Mömbris e. V.: Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde Mömbris, Band 1 (1991) bis Band 9 (2023).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Unser Kahlgrund Heimatjahrbuch für den ehemaligen Landkreis Alzenau
- Dörnsteinbach in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Gemarkung Dörnsteinbach (090309). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 31. März 2026.
- ↑ Ortsteile. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2022; abgerufen am 4. August 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Markt Mömbris, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 2. April 2025.
- ↑ Chronik des Marktes Mömbris: gemessen an der Westkante des Kirchturmes
- ↑ BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. März 2026.
- ↑ Chronik des Marktes Mömbris
- ↑ Spessartkarte von Paul Pfinzing 1562
- ↑ Atlas von Südwestdeutschland und dem Alpenlande
- ↑ Topographischer Atlas vom Königreiche Baiern diesseits des Rhein Blatt: 10 (1860)
- ↑ Spezialkarte von Unterfranken
- ↑ Südwestdeutschland bis zu den Alpen mit Theilen angrenzender Länder
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 736 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).

