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Dörnsteinbach

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Dörnsteinbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Mömbris im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern.[3]

Das Kirchdorf Dörnsteinbach befindet sich im Kahlgrund am Rande des Spessarts zwischen Niedersteinbach und Omersbach auf 294,37 m ü. NHN.[4] Östlich von Dörnsteinbach liegt Krombach mit dem Gemeindeteil Oberschur. Durch Dörnsteinbach führt die Kreisstraße AB 18.

Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung, die zugleich das Gebiet der Altgemeinde Dörnsteinbach ist, befindet sich am Sportplatz, östlich des Ortes mit 347 m ü. NHN (Lage), der niedrigste liegt am Steinbach auf 214 m ü. NHN (Lage).[5] Der nördlichste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich am Nordhang des Wiesenberges, der südlichste liegt am Gipfel des Herrenberges. Im Osten reicht die Gemarkung bis an den Ortsrand von Oberschur. Der westlichste Punkt befindet sich im Steinbachtal.

Die Gemarkung Dörnsteinbach hat eine Fläche von 2,064 km². Sie ist in 1035 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1994,11 m² haben.[1][6]

Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Dörnsteinbach:[1]

Dörnsteinbach
Markt Mömbris
Koordinaten: 50° 6′ N,  11′ OKoordinaten: 50° 5′ 31″ N,  10′ 38″ O
Höhe: 294 (214–347) m ü. NHN
Fläche: 2,06 km²[1]
Einwohner: 640 (1. Jan. 2022)[2]
Bevölkerungsdichte: 311 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 63776
Vorwahl: 06029
Karte
Gemeindeteil und Gemarkung Dörnsteinbach
Dörnsteinbach vom Hahnenkamm gesehen
Dörnsteinbach vom Hahnenkamm gesehen
Omersbach
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Krombach
Niedersteinbach Mensengesäß

Der Name Dörnsteinbach soll sich von dem eins dort befindlichen Brannenforst (branne=Dorn) und vom Bach Steinbach ableiten, der durch den Alten Grund nach Niedersteinbach der Kahl zufließt. Der zeitweise verwendete Name Obersteinbach weist auf die Lage im Oberlauf des Baches hin;[7] ist aber nicht zu verwechseln mit dem heute nicht mehr bestehenden Namen eines Teils von Niedersteinbach. Im Volksmund wird der Ort Dännstoamich genannt.

Frühere Schreibweisen

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Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:

  • 1562 „Dürnstainberg“[8]
  • 1842 „Dörnsteinbach“[9]
  • 1860 „Durrensteinbach“[10]
  • 1885 „Dürrensteinbach“[11]
  • 1902 „Dörnsteinbach“[12]

Die Gemeinde Dörnsteinbach gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Mit dessen Auflösung kam Dörnsteinbach am 1. Juli 1972 in den neu gebildeten Landkreis Aschaffenburg. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Dörnsteinbach am 1. Januar 1974 nach Mömbris eingemeindet.[13]

Heilig-Geist-Kirche

1911 wurde in Dörnsteinbach die erste Kapelle erbaut. Nach dem Errichten der Heilig-Geist-Kirche im Jahre 1960 wurde das Kapellenhaus zeitweise als Lager- und Bankgebäude genutzt, heute ist dort die Freiwillige Feuerwehr untergebracht.

  • Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): Heimatjahrbuch Unser Kahlgrund, 1956–2024
  • Lange Philipp Dietrich, Markt Mömbris Ortsteil Dörnsteinbach – Ortschronik, 1994
  • Heimat- und Geschichtsverein Mömbris e. V.: Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde Mömbris, Band 1 (1991) bis Band 9 (2023).
Commons: Dörnsteinbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Gemarkung Dörnsteinbach (090309). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 31. März 2026.
  2. Ortsteile. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2022; abgerufen am 4. August 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Markt Mömbris, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 2. April 2025.
  4. Chronik des Marktes Mömbris: gemessen an der Westkante des Kirchturmes
  5. BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  6. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. März 2026.
  7. Chronik des Marktes Mömbris
  8. Spessartkarte von Paul Pfinzing 1562
  9. Atlas von Südwestdeutschland und dem Alpenlande
  10. Topographischer Atlas vom Königreiche Baiern diesseits des Rhein Blatt: 10 (1860)
  11. Spezialkarte von Unterfranken
  12. Südwestdeutschland bis zu den Alpen mit Theilen angrenzender Länder
  13. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 736 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).