Dylaki liegt sieben Kilometer nördlich vom Gemeindesitz Ozimek (Malapane) und 28 Kilometer östlich von der Kreisstadt und Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln).
Nachbarorte von Biestrzynnik sind im Nordwesten Friedrichsfelde (poln. Rzędów), im Norden Kadlub Turawa (poln. Kadłub Turawski), im Osten Biestrzynnik (dt. Ringwalde) und im Süden Jedlice (Jedlitz).
Das Dorf Dylocken wurde erst nach 1900 eigenständig. Vorher gehörte dieses Gebiet zu den Ausläufern des Dorfes Sczedrzik.
1898 gründete der deutsche Unternehmer Artur Fuchs eine Strumpf- und Wollwarenfabrik in Dylocken. Seit dieser Zeit fanden die meisten weiblichen Einwohner und die der umliegenden Nachbardörfer dort einen festen Arbeitsplatz.
1933 lebten in Dyloken 734 Menschen. Am 10. August 1936 wurde der Ort in Thielsdorf umbenannt. Im Jahr 1939 zählte das Dorf 845 Einwohner.[2] 1938 schieden Dylocken und Ringwalde aus der Pfarrei Sczedrzik aus und die Gemeinde Dylocken wurde gegründet. 1940 hat Antoni Mazur eines seiner Grundstücke der Gemeinde gespendet, auf dem die St.-Antonius-Kirche mit ihrem Zwiebelhelm errichtet wurde, nach seinem Ableben wurde er auf dem Kirchplatz neben dem Haupteingang beigesetzt.[3]
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Dyloken 1945 wie der größte Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde der Ort in Dylaki umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Oppeln eingegliedert.
1974 wurde eine neue Fabrik der gleichen Branche namens Opolanka gegründet. Zu damaliger Zeit wurden anfangs 765 Personen (vor allem Frauen und Mädchen) beschäftigt. Anfang der 1990er Jahre geriet die Fabrik in finanzielle Schwierigkeiten und musste geschlossen werden. 1994 übernahm das deutsche Unternehmen Coroplast GmbH das ehemalige Firmengelände und produziert seitdem mit 850 Mitarbeitern Kabel für Volkswagen.
1999 kam der Ort zum neu gegründeten Powiat Opolski (Kreis Oppeln).