Diskussion:Freie Software
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"Unterstützung": freie.it
[Quelltext bearbeiten]Meiner Einschätzung ist ein Abschnitt über mögliche "Unterstützung" klar Werbung. Hier geht es explizit um Veränderung 200102594.BlauerBaum (Diskussion) 20:56, 19. Mai 2020 (CEST)
- "Hier geht es explizit um Veränderung" Ich verstehe die Bedeutung dieses Satzes nicht. Meiner Einschätzung nach ist jedenfalls die Nützlichkeit des Links für Leute, die Freie Software einsetzen wollen, wichtiger als die Befürchtung, dass die Wikipedia als Werbeplattform missbraucht wird. Die Webseite ist lediglich ein werbefreies Verzeichnis von Leuten, die eben helfen können, wenn es um den Einsatz Freier Software geht. Hier versucht niemand sich ungebührlich zu bereichern. --Onsemeliot (Diskussion) 21:14, 20. Mai 2020 (CEST)
Freie Software großschreiben?
[Quelltext bearbeiten]In Diskussion:F-Droid#Freie_Software_als_Eigennahme? (sic!) gibt es aktuell eine Diskussion, ob „Freie Software“ als Eigenname großgeschrieben oder doch als „freie Software“ kleingeschrieben werden soll. Vielleicht mag sich ja jemand äußern. Grüße, SuPich [Diskussion] [Beiträge] um 14:20, 18. Feb. 2025 (CET)
Grenzbereich besser ausleuchten
[Quelltext bearbeiten]Für meinen Geschmack fehlen hier noch ein paar Dinge. Zum einen wird ja RMS genannt. Seine Definition von Freiheit ist aber nur eine von vielen, wie man den Begriff Freiheit bei Software verstehen kann. Das fehlt hier. Ebenso wird kaum beleuchtet, dass viele solche Lizenzen dennoch Einschränkungen und/oder Verpflichtungen haben. Bei der GPL z.B. muss ich den Quelltext weitergeben (Verpflichtung) bzw. darf solche Software nicht ohne diesen Schritt realisieren (Einschränkung). Schon daran sieht man also, dass das nicht 100% frei ist. Der passige Begriff der Gemeinfreiheit wird zwar kurz erwähnt, aber es wird nicht genug herausgestellt, dass nur diese wirklich keinerlei Verpflichtungen oder Einschränknugen haben. Und dann gibt es noch das spezielle Thema des Urheberrechts in manchen Staaten wie in Deutschland. Selbst wenn ich auf alle meine Rechte als Deutscher in Deutschland für meine hier erstellte Software verzichte, so habe ich immer noch das Urheberrecht an meinem Werk, das werde ich hier nicht los. Somit kann also wirklich 100% freie Software in Deutschland nicht erstellen. (nicht signierter Beitrag von 2A02:3100:67EE:B200:15F5:464B:42DC:B5D6 (Diskussion) 22:56, 28. Jun. 2025 (CEST))
- PD (Public Domain, also Gemeinfreiheit) und z.B. die BSD-Lizenz sind aber nicht, was man unter "freie Software" versteht, und zwar aus einem einfachen Grund: Unternehmen wie Apple und Microsoft verwenden solche Software für ihre eigenen Produkte, aber was ist denn nun macOS und Windows? Ist diese Software etwa frei? Nein, natürlich nicht: macOS ist nicht frei, Windows ist nicht frei.
- macOS: der BSD-Kern des Betriebssystems ist zwar in großen Teilen als Darwin (Betriebssystem) frei, aber es fehlen zahlreiche Treiber (KEXTs).ref Es ist nicht leicht, aus diesen Quelltexten ein Betriebssystem zu machen, das auch tatsächlich nutzbar ist, obwohl es natürlich geht, wenn man Arbeit hineinsteckt.
- Windows: der TCP/IP-Netzwerk-Stack stammt(e) von BSD (mir ist unklar, ob das immer noch so ist).ref Dieser "freie Teil" ist klarerweise in Windows eingearbeitet, was die Software insgesamt unfrei macht.
- Das heißt: wenn Software so frei ist, dass man damit alles tun kann, was man will, führt das in vielen Fällen zu proprietärer (und damit unfreier!) Software, die nicht mehr frei ist.
- Wine: da die Windows-Emulation für Unix (Linux, macOS) bis 2002 unter der MIT-Lizenz entwickelt wurde, konnte TransGaming daraus ein proprietäres Produkt machen: Cedega. Dieses ist keine freie Software. Die Wine-Entwickler änderten daher die Lizenz, damit Wine freie Software bleibt. Dass die freie Software Wine (u.a. verschiedene GPL-Lizenzen und die X11-Lizenz) kein Problem darstellt, es auch kommerziell zu nutzen, zeigt CodeWeavers mit CrossOver eindrucksvoll -- und dennoch bleibt Wine frei.
- Wie im Artikel zu lesen bedeutet das also, dass beim Begriff "freie Software" die Freiheit für alle Benutzer im Mittelpunkt steht, und daher ist die Unfreiheit und Einschränkung freier Software, dass diese frei bleiben muss, eine Voraussetzung. Das kann man mit der Toleranz vergleichen: wenn man gegenüber den Intoleranten tolerant ist, führt das zum Ende von Toleranz. Toleranz erfordert daher, um bestehen zu bleiben, absolute Intoleranz gegenüber jeder Intoleranz. Das ist auf Freiheit allgemein gleich anwendbar: "Die Freiheit ist ein wundersames Tier. Man sperrt sie ein und augenblicklich ist sie weg." Man kann daher nicht alle Freiheiten haben, denn das wäre das Ende der Freiheit. "Freie Software" als Begriff definiert genau das.
- ‣Andreas•⚖ 02:59, 29. Jun. 2025 (CEST)
- Ich finde auch, dass die Darstellung im Artikel und die Abgrenzung zu anderen Begriffen adäquat ist und sehe nicht, dass etwas fehlt. Meines Wissens steht der Begriff "Freie Software" für das von RMS und der FSF vertretene Konzept mit den 4 Freiheiten. Von Freeware wird er klar abgegrenzt und die Unterschiede zu Open Source werden beschrieben. Und das Freie Software nicht nur GPL-lizenzierte Software sondern auch gemeinfreie Werke und permissive Lizenzen umfasst, steht auch schon im Artikel. --Qcomp (Diskussion) 13:47, 29. Jun. 2025 (CEST)
