Diebrock grenzt im Norden an den Herforder Stadtteil Herringhausen-West und im Osten an die Radewiger Feldmark der Kernstadt Herford. Im Südosten bildet die Aa die Grenze zum Stadtteil Elverdissen. Im Süden liegt Herford-Stedefreund und im Westen Herford-Eickum.
Diebrock ist nicht sehr stark besiedelt und ist daher ländlich geprägt. Es wird von einigen Bächen durchflossen, so dass es dort auch keine großen Erhebungen gibt.
Unweit der Laarer Straße liegen die Bexterhöfe, die der Austragungsort des internationalen Kinderreitturniers German Friendships sind.
An der Ecke Hausheider Straße/Junkerweg liegt der Friedhof Diebrock mit einem alten und neuen Teil. Beide Bereiche sind in verschiedene Abteilungen mit Wahlgräbern, Reihengräbern, Rasenreihengräbern mit Grabplatten, Pflegereihengräbern und anonymen Reihengräbern aufgeteilt.
In einer ehemaligen städtischen Grundschule an der Hausheider Straße wurde im August 2009 die private Grundschule „Das Forscherhaus“ eröffnet, die ein besonderes pädagogisches Konzept verfolgt. Zur gemeinsamen ersten und zweiten Schulklasse wurden 21 Kinder angemeldet.
Neben der Schule liegt ein städtischer Sportplatz.
Seit September 2013 wird von den Trägern des Forscherhauses in der Innenstadt auch eine Kindertagesstätte betrieben.
Seit 2015 befindet sich das Feuerwehrhaus der Löschgruppe Diebrock der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Herford an der Zeppelinstraße. Die Löschgruppe Diebrock gehört gemeinsam mit der Löschgruppe Elverdissen zum Löschzug Herford Süd.
Nach der Eingemeindung hat die Stadt Herford beiderseits der Laarer Straße das Gewerbegebiet Diebrock mit der Zeppelinstraße geschaffen. Dort haben sich inzwischen u. a. die folgenden Firmen angesiedelt:
An der Bielefelder Straße wurde 1996 das Briefzentrum Herford in Betrieb genommen, das für die Postleitregionen 32 und 33 zuständig ist. Seit 2007 wird von dort auch das PaketzentrumBielefeld geleitet.
↑Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Herford. Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB). Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-89534-924-9, S.75. (PDF)
↑Martin Bünermann:Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S.74.