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Derek Whitmore

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten  Derek Whitmore

Geburtsdatum 17. Dezember 1984
Geburtsort Rochester, New York, USA
Größe 180 cm
Gewicht 84 kg

Position Linker Flügel
Schusshand Links

Karrierestationen

2002–2003 Waterloo Black Hawks
2003–2004 Lincoln Stars
2004 Waterloo Black Hawks
2004–2008 Bowling Green State University
2008 Rochester Americans
2008–2011 Portland Pirates
2011–2012 Rochester Americans
2012 St. John’s IceCaps
2012–2013 Augsburger Panther
2013–2014 Hershey Bears
2014 Adirondack Phantoms
2014–2015 Iserlohn Roosters
2015–2016 Vienna Capitals
2016–2017 Straubing Tigers
2017–2018 Reading Royals

Derek Robert Whitmore (* 17. Dezember 1984 in Rochester, New York) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler, der im Verlauf seiner aktiven Karriere zwischen 2002 und 2018 unter anderem annähernd 400 Spiele in der American Hockey League (AHL) auf der Position des linken Flügelstürmers bestritten hat. Darüber hinaus absolvierte Whitmore über 100 weitere Partien für die Augsburger Panther, Iserlohn Roosters und Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sowie zwei Begegnungen für die Buffalo Sabres in der National Hockey League (NHL).

Whitmore im Trikot der Iserlohn Roosters (2014)

Nach diversen Stationen in Juniorenligen schloss sich Whitmore der Universitätsmannschaft der Bowling Green State University an, wo er vier Saisons in der Central Collegiate Hockey Association (CCHA) spielte. Im März 2008 unterschrieb der US-Amerikaner seinen ersten Profivertrag bei den Buffalo Sabres aus der National Hockey League (NHL). Dort kam der Stürmer überwiegend in der American Hockey League (AHL) zum Einsatz, bei den Portland Pirates und in seiner Heimatstadt bei den Rochester Americans. Am 20. Dezember 2011 debütierte Whitmore in der NHL bei einem Spiel der Buffalo Sabres gegen die Ottawa Senators. Insgesamt absolvierte der US-Amerikaner zwei NHL-Spiele.

Zu Beginn der Saison 2012/13 schloss der Stürmer einen Probevertrag mit den St. John’s IceCaps, dem Farmteam der Winnipeg Jets, ab. Dort kam er allerdings in sechs Wochen nur zu sieben Einsätzen. Folglich wurde sein Kontrakt aufgelöst.[1] Für den Rest der Spielzeit unterzeichnete Whitmore einen Vertrag bei den Augsburger Panthern aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL).[2] Fünf Tage nach seinem letzten Spiel für die IceCaps debütierte der Stürmer für die Panther und bereitete beim Auswärtsspiel gegen die Straubing Tigers zwei Tore vor. Auch in den restlichen Spielen der Saison überzeugte Whitmore, so dass sein Vertrag bis 2014 verlängert wurde.[3] Im Juli 2013 machte der Stürmer jedoch von einer vertraglich vereinbarten Ausstiegsklausel für ein Engagement in Nordamerika Gebrauch und schloss sich den Hershey Bears aus der AHL an.[4] Von März 2014 bis Saisonende wurde der Linksschütze schließlich innerhalb der Liga an die Adirondack Phantoms ausgeliehen.

Im Sommer 2014 entschied sich Whitmore abermals für ein Engagement in Europa und wechselte erneut in die DEL, wo er in der Saison 2014/15 für die Iserlohn Roosters auflief[5] und mit 16 Toren und fünf Assists zum Einzug ins Viertelfinale der Playoffs beitrug, wo man aber am späteren Vizeweltmeister ERC Ingolstadt scheiterte. In der Saison 2015/16 stand der US-Amerikaner für den österreichischen Klub Vienna Capitals in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) auf dem Eis,[6] kehrte aber nach einem Jahr wieder in die DEL zurück, als er einen Einjahresvertrag bei den Straubing Tigers unterschrieb.[7]

Nach der Saison 2017/18, die er bei den Reading Royals in der ECHL verbracht hatte, beendete der 33-Jährige seine Karriere. Seitdem ist er – mit Ausnahme eines kurzen Gastspiels bei den Iowa Heartlanders und Maine Mariners in der ECHL – als Trainer im College- und Juniorenbereich in den Vereinigten Staaten tätig.

Erfolge und Auszeichnungen

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  • 2008 CCHA Second All-Star Team

Karrierestatistik

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Whitmore (links) als Spieler der Vienna Capitals (2016)
Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2002/03 Waterloo Black Hawks USHL 5815132851 61010
2003/04 Lincoln Stars USHL 4519234222 –––––
2003/04 Waterloo Black Hawks USHL 102026 –––––
2004/05 Bowling Green State University NCAA 331161714
2005/06 Bowling Green State University NCAA 341361917
2006/07 Bowling Green State University NCAA 3819102920
2007/08 Bowling Green State University NCAA 3827103733
2007/08 Rochester Americans AHL 81012 –––––
2008/09 Portland Pirates AHL 7711112217 51122
2009/10 Portland Pirates AHL 7818163424 43120
2010/11 Portland Pirates AHL 8027204720 124484
2011/12 Rochester Americans AHL 7528164425 30000
2011/12 Buffalo Sabres NHL 20000 –––––
2012/13 St. John’s IceCaps AHL 71342 –––––
2012/13 Augsburger Panther DEL 269142340 21010
2013/14 Hershey Bears AHL 2645913 –––––
2013/14 Adirondack Phantoms AHL 1856114 –––––
2014/15 Iserlohn Roosters DEL 351652114 72132
2015/16 Vienna Capitals EBEL 361091910 63030
2016/17 Straubing Tigers DEL 3769154 20000
2017/18 Reading Royals ECHL 33861416 –––––
2018/19 vertragslos nicht gespielt nach Rücktritt
2019/20 vertragslos nicht gespielt nach Rücktritt
2020/21 vertragslos nicht gespielt nach Rücktritt
2021/22 Iowa Heartlanders ECHL 21010 –––––
2022/23 vertragslos nicht gespielt nach Rücktritt
2023/24 vertragslos nicht gespielt nach Rücktritt
2024/25 Maine Mariners ECHL 11010 –––––
USHL gesamt 11336367279 61010
NCAA gesamt 143703210284
ECHL gesamt 361061616 –––––
AHL gesamt 3699577172107 2476136
NHL gesamt 20000 –––––
DEL gesamt 9831285958 113142

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Commons: Derek Whitmore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Staff Writer: IceCaps release Whitmore from PTO. In: nhl.com. 27. November 2012, abgerufen am 27. April 2023 (englisch).
  2. ↑ Augsburger Panther verpflichten US-Angreifer. In: fr.de. 28. November 2012, abgerufen am 27. April 2023.
  3. ↑ www.augsburger-allgemeine.de: Drei Leistungsträger verlängern
  4. ↑ hersheybears.com Hershey Bears sign forward Derek Whitmore for 2013-14
  5. ↑ del.org Iserlohn Roosters: Derek Whitmore komplettiert Kader (Memento des Originals vom 7. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. ↑ vienna-capitals.at Derek Whitmore verstärkt die Wiener Offensive
  7. ↑ hockeyweb.de Straubing Tigers verpflichten Scott Timmins und Derek Whitmore