Dawid Ionowitsch Bronstein
| Dawid Bronstein, 1968 | |||||||||
| Verband | |||||||||
| Geboren | 19. Februar 1924 Bila Zerkwa, Sowjetunion | ||||||||
| Gestorben | 5. Dezember 2006 Minsk | ||||||||
| Titel | Großmeister (1950) | ||||||||
| Beste Elo‑Zahl | 2595 (Mai 1974) (Elo-Zahl) 2792 (Juni 1951) (historische Elo-Zahl) | ||||||||
| a | b | c | d | e | f | g | h | ||
| 8 | 8 | ||||||||
| 7 | 7 | ||||||||
| 6 | 6 | ||||||||
| 5 | 5 | ||||||||
| 4 | 4 | ||||||||
| 3 | 3 | ||||||||
| 2 | 2 | ||||||||
| 1 | 1 | ||||||||
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In dieser Stellung ist die Aufgabe des Weißen nicht einfach. Es fand sich jedoch ein „genialer, echt Bronsteinscher Einfall“.[7]
1. g3–g4+!! Kf5xg4
2. a5–a6 e6–e5?
Minić tappt in Bronsteins Falle. Mit 2. … Kf5 hätte er noch Widerstand leisten können.
3. Tb7–c7 Tc3–b3
4. Tc7xc6 Tb3xb4
5. a6–a7
Schwarz gab auf. Nach 5. … Ta4 hätte Bronstein mit dem Ablenkungsopfer 6. Tc4+ die Umwandlung erzwungen. Der Sinn des ersten Zuges war es, dieses Opfer vorzubereiten.
- Siehe auch: Bronstein - Geller, Moskau, 1961
Nachwirkung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf eine Anregung Bronsteins geht die Regel zurück, dass man nur unmittelbar mit Ausführung eines Zuges Remis anbieten darf. Außerdem entwickelte er maßgebliche Gedanken zur Abschaffung von Hängepartien durch neue Konzepte der Bedenkzeitregelung, die Schach für Zuschauer attraktiver machen sollten. Beim sogenannten Bronstein-Modus erhält der Spieler neben der Grundbedenkzeit für jeden Zug eine Zeitgutschrift, kann diese aber im Gegensatz zum Fischer-Modus nicht akkumulieren.
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bronsteins Schachlehre. Wege zum erfolgreichen Spiel. Sportverlag, Berlin 1989, ISBN 3-328-00290-1.
- Erfolgreiche Schachlehre. Eröffnungs- und Mittelspielstrategie. Falken-Verlag, Niedernhausen 1989, ISBN 3-8068-0991-7.
- Sternstunden des Schachs. Zürich 1953. Sportverlag, Berlin 1991, ISBN 3-328-00428-9.
- mit Tom Fürstenberg: Der Zauberlehrling. Die hohe Kunst des Schachs – aus dem Schaffen David Bronsteins. Edition Olms, Zürich 1997, ISBN 3-283-00326-2.
- mit Sergey Voronkov: Secret Notes. Edition Olms, Zürich 2007, ISBN 978-3-283-00464-4.
- David Bronstein: Das Kandidatenturnier : Zürich 1953, Joachim Beyer Verlag, Eltmann 2017, ISBN 978-3-95920-040-0.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Roman Toran: David Bronstein. Schöpfergeist der neuesten Schachrichtung. W. ten Have Verlag, Amsterdam 1962 (übersetzt und erweitert von Erich Eliskases)
- Alexej Suetin: David Bronstein. Die Kunst der Schachtaktik. Verlag Bock und Kübler, Berlin 1996, ISBN 3-86155-051-2.
- Genna Sosonko: The Rise and Fall of David Bronstein. Elk and Ruby Publishing House, 2017, ISBN 5-9500433-1-6.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dagobert Kohlmeyer: Zum 95sten Geburtstag von David Bronstein In: de.chessbase.com. 19. Februar 2019, abgerufen am 15. November 2019.
- ↑ David Bronstein: 1924 bis 2006 In: de.chessbase.com. 6. Dezember 2006, abgerufen am 25. Oktober 2019.
- ↑ André Schulz: Die 23. Partie auf chessbase.de
- ↑ Dawid Bronsteins Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
- ↑ Dawid Bronsteins Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
- ↑ Dawid Bronsteins Ergebnisse bei sowjetischen Vereinsmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
- ↑ Hans-Hilmar Staudte und Milu Milescu: Das 1x1 des Endspiels. 3. Auflage, Joachim Beyer Verlag 2007 (ISBN 978-3-88805-486-0). S. 58.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bronstein, Dawid Ionowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Давид Ионович Бронштейн (kyrillisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | russischer Schachgroßmeister |
| GEBURTSDATUM | 19. Februar 1924 |
| GEBURTSORT | Bila Zerkwa, Ukrainische SSR |
| STERBEDATUM | 5. Dezember 2006 |
| STERBEORT | Minsk |
