Datina-Xamaco
| Datina-Xamaco | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Einwohnerzahl | 1.400 (2015)[1] | |
| Aldeias | Einwohner (2015)[2] | |
| Datina | 387 | |
| Fahiluhan | 1013 | |
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Datina-Xamaco ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Same (Gemeinde Manufahi).
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Datina-Xamaco | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Betulala | 8° 55′ 49″ S, 125° 36′ 24″ O | 1449 m |
| Erluli | 8° 56′ 30″ S, 125° 38′ 46″ O | 827 m |
| Datina | 8° 56′ 9″ S, 125° 37′ 52″ O | 1031 m |
| Suri Rema | 8° 55′ 51″ S, 125° 37′ 57″ O | 987 m |
Der Suco Datina-Xamaco liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts Same. Südlich befindet sich der Suco Letefoho und östlich der Suco Holarua,[4] von dem Datina-Xamaco am 3. Juli 2026 abgetrennt wurde.[5] Im Nordwesten grenzt Datina-Xamaco an den Sucos Aituto (Verwaltungsamt Maubisse, Gemeinde Ainaro).[4] Im Süden liegt der Berg Cablac (Lage), mit 2085 m, das östliche Ende der Cablac-Berge. Er ist der höchste Gipfel von Manufahi, auch wenn die Berghänge seiner Nachbarn bereits in Manufahi höher führen.[6] Datina-Xamaco teilt sich in die beiden Aldeias Datina und Fahiluhan (Tahiluan).[5]
Die Überlandstraße von der Gemeindehauptstadt Same nach Maubisse führt quer durch den Suco. An ihr liegen von Ost nach West die Orte Erluli, Datina (Dotina), Suri Rema (Fahiluhan) und Betulala, der zum größten Teil bereits im Suco Aituto liegt. In Datina und Suri Rema befinden sich jeweils Grundschulen und in Betulala eine Kapelle. Datina verfügt zudem über ein Hospital.[4] Westlich des Ortes liegt das Heiligtum Fatu Maromak (Lage), mit Marienschrein und einer kleinen Höhle.
Grob das Gebiet südlich der Überlandstraße gehört zum Nationalpark Kay Rala Xanana Gusmão.
Einwohner
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2015 lebten in Datina-Xamaco leben 1400 Einwohner.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Cablac-Berge (Cabalaki) war ab 1976 ein Rückzugsgebiet der FALINTIL, die gegen die indonesischen Invasoren kämpfte. Hier gründete sie eine base de apoio, eine Widerstandsbasis, die Zuflucht für Flüchtlinge aus Mauchiga, Same, Letefoho, Aileu und Atsabe bot.[7] Anfang 1979 wurde die Basis von den Indonesiern zerstört.[8]
Am 20. August 1982 kam es zum Mauchiga-Dare-Aufstand (auch Cabalaki-Aufstand) in den Orten Mauchiga, Dare, Mulo (alle Hatu-Builico, Gemeinde Ainaro), Aituto (Maubisse, Gemeinde Ainaro) und Rotuto (Same). FALINTIL-Kämpfer und einige Einwohner aus den Orten griffen dabei mehrere Stützpunkte der Indonesier in der Region an. So die Dare Koramil, Koramil und Polizei in Hatu-Builico und die Hansip (Zivilverteidigung) in Aituto, Rotuto und Raimerhei. Die Indonesier schickten sofort Truppen in die Region. In Dare wurden Häuser niedergebrannt, Schulen geschlossen und Frauen und Kinder dazu gezwungen, Wache in Militärposten zu halten. Außerdem kam es zu Zwangsumsiedlungen, Brandschatzung, Plünderungen und Vergewaltigungen. Die Militärposten wurden in jeder Aldeia der Region errichtet, dazu kamen acht Gemeindeposten um Dare herum. FALINTIL-Kämpfer und ein Großteil der Bevölkerung flohen aus dem Gebiet, manche auch auf die Cablac-Berge.[9][10][11]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 10. Oktober 2026 fand die Nachwahl für den Chefe de Suco von Datina-Xamaco statt.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rosantina de Jesus Marçal (* 1963), Unabhängigkeitsaktivistin aus Batarklau, Aldeia Fahiluhan
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Holarua (tetum; PDF; 8,4 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Holarua (tetum; PDF)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2023.
- 1 2 Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 ( des vom 23. September 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..
- ↑ Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 ( vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).
- 1 2 3 Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Manufahi ( vom 3. Dezember 2020 im Internet Archive).
- 1 2 DIPLOMA MINISTERIAL N.º 31/2026 de 3 de Julho RECONHECIMENTO DOS SUCOS E DAS ALDEIAS. In: Jornal da República. 3. Juli 2026, abgerufen am 10. Oktober 2026 (portugiesisch).
- ↑ Myra Keep: Deformation of the Cablac Mountain Range, East Timor: An overthrust stack derived from an Australian continental terrace, Juni 2009, Journal of Asian Earth Sciences 35(2):150-166.
- ↑ „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ ( vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
- ↑ „Chapter 3 The History of the Conflict“ ( vom 7. Juli 2016 im Internet Archive) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
- ↑ „Chapter 7.4 Arbitrary detention, torture and ill-treatment“ ( vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) (PDF; 2,0 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
- ↑ 6.4 Mauchiga case study: a quantitative analysis of violations experienced during counter-Resistance operations ( vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) (PDF; 456 kB) aus dem Abschlussbericht der Empfangs-, Wahrheits- und Versöhnungskommission von Osttimor (englisch)
- ↑ Chapter 7.7: Sexual Violence ( vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) (PDF; 1,2 MB) aus dem Abschlussbericht der Empfangs-, Wahrheits- und Versöhnungskommission von Osttimor (englisch)

