Danny Mixon
Daniel Asbury „Danny“ Mixon (* 19. August 1949 in Harlem, New York City; † 1. Mai 2026 ebendort[1]) war ein US-amerikanischer Jazzpianist und -organist.
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mixon bereitete sich zunächst auf eine Karriere als Tap Dancer vor. Er nahm daher Unterricht bei Ruth Williams, bevor er die High School of Performing Arts besuchte, wo er sich auf Tanz konzentrierte, bevor er nach dem Eindruck eines Besuchs im Apollo Theater, wo er Jazzmusiker erlebte, zum Piano wechselte. 1966 begleitete er mit der Band von Trompeter Sam Brown Patti Labelle, um dann zwischen 1967 und 1970 bei Joe Lee Wilson zu spielen. 1971 und 1972 trat er regelmäßig mit Betty Carter auf. Daneben war er Mitglied der Bigband von Frank Foster, der er lange Jahre angehörte. Dann leitete er ein eigenes Trio, nahm mit dem Piano Choir auf; weiterhin war er mit Kenny Dorham, Cecil Payne, den Jazz Messengers, bei Grant Green, Pharoah Sanders (Love Is Here: The Complete Paris 1975 ORTF Recordings), Joe Williams, Eddie Jefferson und Dee Dee Bridgewater zu hören. 1976 wurde Mixon als Nachfolger von Don Pullen Mitglied des Quintetts von Charles Mingus, mit dem er international tourte. Nach dem Tod von Mingus spielte er mit Dannie Richmond, mit dem er auch in Europa war, tourte mit Yusef Lateef, um dann einige Jahre bei Lionel Hampton zu wirken. Dann spielte er mit Hank Crawford. Er war der musikalische Leiter der Lenox Lounge in Harlem und trat mit seinem Trio regelmäßig in New York auf.
Zudem erteilte Mixon Unterricht bei Jazzmobile und wirkte als Professor an der New School for Jazz and Contemporary Music.[1]
2004 wurde Mixon vom Jazz Museum in Harlem geehrt. Er starb 2026 an den Folgen einer Krebserkrankung.[1]
Diskographische Hinweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alben unter eigenen Namen
- Building Bridges (2004)
- On My Way (2007)
- Pass It On (2015), mit Bryce Sebastien, Marcus McLaurine, Paul Ramsey, Damon Duewhite, McClenty Hunter, Rudy Lawless
als Sideman
- Betty Carter: Vols. 1 & 2 (Verve, 1971)
- The Piano Choir: Handscapes (1973), mit Harold Mabern, Hugh Lawson, Nat Jones, Ron Burton, Sonelius Smith, Stanley Cowell, Webster Lewis
- Charles Mingus: Cumbia & Jazz Fusion (Atlantic Records 1977, nur auf dem zweiten Stück, Music for Todo Modo)
- Dave McKenna / The Wilbur Little Quartet: Oil & Vinegar (1977)
- Dave McKenna / The Wilbur Little Quartet: Natural (1977)
- Dannie Richmond: Ode to Mingus (Soul Note 1979)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Webpräsenz
- Danny Mixon bei AllMusic (englisch)
- Porträt in New York Times
- Danny Mixon bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Ronald E. Scott: Nachruf. In: Amsterdam News. 14. Mai 2026, abgerufen am 18. Mai 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mixon, Danny |
| ALTERNATIVNAMEN | Mixon, Daniel Asbury |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzpianist und -organist |
| GEBURTSDATUM | 19. August 1949 |
| GEBURTSORT | Harlem, New York City |
| STERBEDATUM | 1. Mai 2026 |
| STERBEORT | New York City |