Sokolowka (Kaliningrad)
Siedlung
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| Name | Russischer Name | Bemerkungen |
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| Damerau | Sokolowka | |
| Daniels mit Hannchenthal | Tretjakowka | 1928 nach Damerau eingemeindet |
| Kropiens | Gajewo | 1930 in den Amtsbezirk Gallgarben umgegliedert |
| Kuikeim | Bajewka | |
| Langendorf | Morgunowo | |
| (Königlich) Neuendorf | Uslowoje | 1930 in den Amtsbezirk Gallgarben umgegliedert |
| ab 1930: Ginthieden | Pawlowo | 1935 in den Amtsbezirk Sudnicken umgegliedert |
| ab 1930: Molsehnen | Kosmodemjanskoje |
Am 1. Januar 1945 gehörten noch die Gemeinden Damerau, Kuikeim, Langendorf und Molsehnen zum Amtsbezirk Damerau.
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mehrheitlich war die Einwohnerschaft von Damerau vor 1945 evangelischer Konfession und in das Kirchspiel Schaaken mit Pfarrsitz in Kirche Schaaken (heute russisch: Schemtschuschnoje) eingepfarrt.[8] Es gehörte zum Kirchenkreis Königsberg-Land II in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.
Heute liegt Sokolowka im Einzugsbereich der neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Marschalskoje (Gallgarben). Sie ist eine Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) innerhalb der Propstei Kaliningrad[9] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu erreichen ist Sokolowka über die Kommunalstraße 27K-080 von Bajewka (Kuikeim) nach Georgijewskoje (Konradshorst). Im Ort zweigt davon in nördliche Richtung die Kommunalstraße 27K-378 nach Uslowoje ((Königlich) Neuendorf) ab.
Die nächste Bahnstation ist Bajewka 1 (vor 1945 Kuggen, heute russisch: Perwomaiskoje) an der Bahnstrecke Kaliningrad–Sowetsk (Königsberg–Tilsit). Bis 1945 bestand außerdem Bahnanschluss über die Station in Molsehnen (heute russisch: Kosmodemjanskoje) an der Bahnstrecke Prawten–Schaaksvitte (Lomonossowo–Kaschirskoje) der Königsberger Kleinbahn.
Söhne und Töchter der Ortschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karl Fjodorowitsch Kessler (1815–1881); russischer Zoologe, Hochschullehrer und Universitätsrektor deutscher Herkunft
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
- 1 2 Damerau, Dorf, Landkreis Königsberg, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Damerau (meyersgaz.org).
- ↑ Ortsinformationen Bildarchiv Ostpreußen: Damerau
- 1 2 Rolf Jehke, Amtsbezirk Damerau
- ↑ M. W. Ehrenreich: Landkreis Königsberg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom am 21. Januar 2008; abgerufen am 20. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).
- ↑ Michael Rademacher: Landkreis Samland. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)
- ↑ Agathon Harnoch: Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen, Nipkow, Neidenburg 1890, S. 248–249 (books.google.de).
- ↑ Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad ( vom 29. August 2011 im Internet Archive)

