Trömpau nordöstlich von Königsberg und südsüdwestlich des Dorfs Schaaken, südlich des Kurischen Haffs, auf einer Landkarte von 1910.
Das bis 1946 Trömpau[2] genannte Dorf geht in seiner Gründung auf das Jahr 1387 zurück. Im Jahre 1874 wurde das damals noch in Landgemeinde und Gutsbezirk unterteilte Dorf in den neu geschaffenen AmtsbezirkPowarben[3] (russisch: Stepnoje) eingegliedert und gehörte zum Landkreis Königsberg (Preußen) im Regierungsbezirk Königsberg der preußischenProvinz Ostpreußen. Am 20. September 1897 wurde die Landgemeinde Trömpau in den gleichnamigen Gutsbezirk eingemeindet, und am 17. September 1905 das Vorwerk Trömpau als neuer Gutsbezirk namens Konradshorst (russisch: Georgijewskoje) aus dem Gutsbezirk Trömpau herausgelöst. Trömpau verzeichnete im Jahre 1910 157 Einwohner[4].
Am 30. September 1928 schlossen sich die Gutsbezirke Konradshorst (Georgijewskoje), Krumteich (Selenopolje), Sallecken (Lessossekowo, nicht mehr existent) und Trömpau zusammen und bildeten die neue Landgemeinde Trömpau, die am 14. Mai 1930 aus Gründen der Auflösung des Amtsbezirks Powarben zum Amtsbezirk Sudnicken[5] (Pirogowo) kam.
Im Jahre 1933 zählte Trömpau 365 Einwohner, deren Zahl 1939 noch 307 betrug[6]. 1939 wurde der Amtsbezirk Sudnicken in den neu gebildeten Landkreis Samland eingegliedert und blieb ihm bis 1945 zugehörig.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑M. W. Ehrenreich:Landkreis Königsberg.In:Gemeindeverzeichnis 1900.U. Schubert,archiviertvomOriginalam21.Januar 2008;abgerufen am 20.Dezember 2025(Stand 1. Dezember 1910).
↑Michael Rademacher:Landkreis Samland.Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006.In:eirenicon.com.Abgerufen am 1.Januar 1900
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)