Cruiser Tank Mk I
| Tank, Cruiser, Mk I & Mk I CS | |
|---|---|
Cruiser Tank Mk I | |
| Allgemeine Eigenschaften | |
| Besatzung | 6 (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer, zwei MG-Schützen) |
| Länge | 5,80 m |
| Breite | 2,50 m |
| Höhe | 2,66 m |
| Masse | 12,7 t |
| Panzerung und Bewaffnung | |
| Panzerung | 6 bis max. 14 mm |
| Hauptbewaffnung | 1 × 2 pdr (40mm) Ordnance QF oder 1 x 3,7 inch (94mm) Howitzer Mk I CS |
| Sekundärbewaffnung | 3x .303 (7,7mm) MG Vickers |
| Beweglichkeit | |
| Antrieb | 6-Zylinder Otto (AEC Typ 179) 150 PS/110 kW bei 2200/min |
| Federung | Federblätter und hydraulische Dämpfer |
| Geschwindigkeit | 40 km/h (Straße) / 24 km/h (Gelände) |
| Leistung/Gewicht | 11,8 PS/t |
| Reichweite | 241,5 km (Straße) / 161 km (Gelände) |
| Kenngrößen | Daten |
|---|---|
| Produzent | Vickers Armstrong |
| Hubraum | In6, 9,6 Liter |
| Antriebsanlage | hinten |
| Kraftstoff | Benzin |
| Kraftstoffvorrat | 327 Liter |
| Kraftstoffverbrauch | 203 Liter/100 km Straße |
| Maße | |
| Breite der Ketten | 27,1 cm |
| Kettenglieder pro Kette | 78 |
| Bodenfreiheit | 46 cm |
| Bodendruck | 1,06 kg/cm² |
| Kletterfähigkeit bis zu | 1,06 kg/cm² |
| Furttiefe | 0,9 m |
| Grabenüberwindung bis zu | 2,4 m |
| Erster Test | 1936 |
| Einführung | 1937 |
| Nutzung | 1937 bis Nordafrika 1941 |
| Bauzeit | 1937 bis 1938 |
| Stückzahl | 125 |
Cruiser Tank Mk. I CS (A9)
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Die Close-Support-Ausführung des Mk I (A9) unterschied sich nur durch die Hauptbewaffnung und Munitionsausstattung von dem normalen Cruiser (Kreuzer) – Panzer. Das Konzept ein und denselben Panzer mit unterschiedlicher Bewaffnung auszurüsten, wurde von den britischen und französischen Streitkräften bereits im Ersten Weltkrieg praktiziert. In gemischten Verbänden, waren somit gleich schnelle Panzer für die Bekämpfung von gegnerischen Kampfwagen, als auch für die Bekämpfung von „weichen Zielen“, wie Infanterie und Geschützen, vorhanden.
Die im Mk I CS (A9) verbaute 3,7 inch Haubitze hatte, da diese im Bogenschuss feuert einen größeren Höhenrichtbereich als die regulären Kampfpanzer. Der Munitionsvorrat war 40 Schuss.
Es wurden ausschließlich Sprenggranaten verschossen.
Einsatz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges waren einige der regulären britischen Panzerverbände mit dem Cruiser Tank Mk I (A9) ausgerüstet.
- 1st Armoured Division – Frankreich (bis Dünkirchen)
Als Teil des British Expeditionary Force (BEF) wurde die 1st Armoured Division nach Beginn des Krieges nach Frankreich verlegt.
- 2nd Armoured Division – Nordafrika
- 7th Armoured Division – Nordafrika
In der Klasse der mittleren Panzer muss der (A9) als zu langsam bewertet werden. Auch eine geringe Panzerstärke machte ihn anfällig für feindlichen Beschuss, so dass die Fahrzeuge bald durch verbesserte Typen ersetzt wurden. Positive Erfahrungen machte man mit den außen am Fahrzeug angebrachten Lenkbremsen, welche auf die hinten liegenden Lenkbremsen wirkten. Hierdurch wurde ein Überhitzen und Verklemmen verhindert. Das Schwenkwerk für den Turm und das für langsame Fahrt geeignete Laufwerk bewährten sich ebenfalls.
Die Fahrzeuge wurden bei der Wehrmacht unter der Bezeichnung Kreuzer-Panzerkampfwagen Mk I 741 (e) geführt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Peter Chamberlain / Chris Ellis: Britische und amerikanische Panzer des Zweiten Weltkrieges. 1. Auflage. J.F.Lehmanns Verlag, München 1972, ISBN 3-469-00362-9.
- Christopher F. Foss: Panzer und andere Kampffahrzeuge von 1916 bis heute, Buch&Zeit Verlagsges. mbH, Köln 1978, S. 26
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Chamberlain/Ellis: UK und US Tanks WW II 1972, S. 39.


