Crispendorf
Crispendorf Stadt Schleiz | |||
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| Koordinaten: | 50° 35′ N, 11° 44′ O | ||
| Höhe: | 426 m ü. NHN | ||
| Fläche: | 11,41 km²[1] | ||
| Einwohner: | 356 (31. Dez. 2014)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner/km² | ||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2019 | ||
| Postleitzahl: | 07907 | ||
| Vorwahl: | 03663 | ||
Ort mit Kirche | |||
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Mai 2014 wurde Axel Weiser zum Bürgermeister gewählt.[12] Von 2004 bis 2016 war Uwe Kliche der Bürgermeister.[13]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: Die Wappenbeschreibung in Paragraph 3 der Hauptsatzung der Gemeinde lautet: „Rund, in der Mitte ein Weidenbaum (grüne Blätter, brauner Stamm) mit der Kennzeichnung Gemeinde Crispendorf.“
Sehenswürdigkeiten
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Die Kapelle des Gutshofes Dörflas wurde 1998/1999 als Kirche restauriert und 1999 neu geweiht. In einem 2010 durchgeführten Wettbewerb des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) innerhalb der Aktion „Schwefelhölzchen“ ging die Kapelle als Sieger unter den eingesandten Zuschriften hervor und errang den Titel „Kleinste Kirche Mitteldeutschlands“.
Westlich des Ortes befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Pionierlagers „Karl Marx“ der SDAG Wismut die Ferienlandeisenbahn Crispendorf, eine 1,4 Kilometer lange Parkeisenbahn.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bruno von Geldern-Crispendorf (1827–1894), Verwaltungsjurist und Politiker, in Crispendorf geboren
- Richard von Geldern-Crispendorf (1831–1912), Verwaltungsjurist, Politiker und Landtagspräsident, in Crispendorf geboren
- Albin Hoffmann (1831–1894), Pfarrer und Politiker, in Crispendorf geboren
- Franz Penzoldt (1849–1927), Internist und Pharmakologe, in Crispendorf geboren
- Hermann Spörl (1863–1940), Pfarrer und Politiker, in Crispendorf geboren
- Hans Danckwerts (1897–1945/46), Nachrichtendienstler und Redakteur, in Crispendorf geboren
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Ortsteil Crispendorf, Dörflas & Erkmannsdorf. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.
- ↑ Hauptsatzung. (PDF; 138 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.
- ↑ Gemarkung Crispendorf, Gemeinde Stadt Schleiz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.
- ↑ Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 45, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Oktober 2021.
- ↑ Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).
- ↑ Rz.: Crispendorf – Woher stammt der Name? In: Thüringische Landeszeitung (Hrsg.): TLZ-Beilage. Weimar 24. Dezember 1985, S. 4.
- ↑ (Reuß. Adel in der Form einer Erneuerung, Greiz 1816), In: Walter von Geldern-Crispendorf: Geschichte der Familie von Geldern- und von Geldern-Crispendorf, C. A. Starke, Görlitz 1919, S. 134.
- ↑ Jürgen Gruhle: Schwarzbuch der Bodenreform/Thüringen. Abgerufen am 24. Juni 2011 ( vom 7. Juli 2010 im Internet Archive)
- ↑ Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel / nach 1400 nobilitiert) 1954, Band I, Band 9 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsche Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem Deutschen Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1954, S. 104–105. ISSN 0435-2408
- ↑ Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Band 8: Thüringen. VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 220 f.
- ↑ Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 81.
- ↑ Thüringen. Datenbank.
- ↑ Thüringen. Datenbank.

