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Cold in July

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Film
Titel Cold in July
Produktionsland Vereinigte Staaten, Frankreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 109 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Jim Mickle
Drehbuch Joe R. Lansdale (Roman),
Nick Damici,
Jim Mickle
Produktion Linda Moran,
Rene Bastian,
Adam Folk,
Marie Savare
Musik Jeff Grace
Kamera Ryan Samul
Schnitt John Paul Horstmann,
Jim Mickle
Besetzung
Synchronisation

Cold in July ist ein US-amerikanisch-französischer Spielfilm des Regisseurs Jim Mickle aus dem Jahr 2014. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans des Schriftstellers Joe R. Lansdale. In den Hauptrollen sind Michael C. Hall, Don Johnson und Sam Shepard zu sehen.

Die Handlung spielt 1989 in einer texanischen Kleinstadt.

Der Familienvater Richard Dane wird nachts durch Geräusche im Haus geweckt und erschießt einen Einbrecher. Die Polizei identifiziert den Toten als den gesuchten Straftäter Freddy Russel und stuft den Vorfall als Notwehr ein. Richard wird jedoch von Schuldgefühlen geplagt. Bei Freddys Beerdigung begegnet er dessen Vater Ben Russel, einem kürzlich aus dem Gefängnis entlassenen Ex-Sträfling. Ben bedroht Richard und spielt dabei auch auf dessen Sohn Jordan an. Aus Angst um seine Familie bittet Richard die Polizei um Hilfe.

Kurz darauf wird in das Haus der Danes eingebrochen. Die Polizei stellt das Gebäude unter Beobachtung, um Ben Russel festzunehmen. Dabei stellt sich heraus, dass dieser sich die ganze Zeit im Kriechkeller des Hauses versteckt gehalten hat. Er überwältigt einen Polizisten und dringt in Jordans Zimmer ein, kann jedoch fliehen. Später wird er in Mexiko aufgegriffen und verhaftet.

Als Richard auf dem Polizeirevier den Fall abschließen soll, entdeckt er einen Steckbrief von Freddy Russel. Zu seinem Entsetzen stellt er fest, dass der Gesuchte nicht der Mann ist, den er erschossen hat. Sheriff Ray Price weist seine Zweifel zurück und erklärt die Unterschiede mit Richards Erinnerungsfehlern. Richard lässt die Sache jedoch keine Ruhe. Als er beobachtet, wie Price und andere Beamte den verhafteten Ben Russel nachts in einem Wagen fortbringen, folgt er ihnen. Er wird Zeuge, wie die Polizisten Ben betäuben, mit Alkohol übergießen und auf Bahngleisen zurücklassen, um seinen Tod wie einen Unfall erscheinen zu lassen. Richard rettet Ben im letzten Moment vor einem herannahenden Zug und bringt ihn in eine abgelegene Waldhütte.

Dort erklärt Richard Ben seinen Verdacht, dass der erschossene Einbrecher nicht dessen Sohn gewesen sei. Ben glaubt ihm zunächst nicht. Gemeinsam öffnen sie jedoch Freddys Grab und stellen fest, dass der beerdigte Tote tatsächlich nicht Freddy ist. Zudem wurden dem Leichnam die Fingerkuppen entfernt, um eine Identifizierung zu erschweren.

Ben bittet daraufhin seinen Freund Jim Bob Luke, einen exzentrischen Privatdetektiv, um Hilfe. Jim Bob entwickelt die Theorie, dass Freddy nach seiner Verwicklung mit der Dixie Mafia als Informant angeworben wurde. Um ihn zu schützen, sei sein Tod vorgetäuscht und er in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen worden. Tatsächlich gelingt es ihm, Freddys neuen Aufenthaltsort in Houston ausfindig zu machen.

Als Richard, Ben und Jim Bob dort eintreffen, finden sie Freddy nicht vor. Stattdessen stoßen sie auf zahlreiche Videokassetten. Die Aufnahmen entpuppen sich als Snuff-Filme, in denen Frauen gefoltert und ermordet werden. Auf einer der Kassetten ist Freddy selbst zu sehen, wie er eine Frau erschlägt. Richard möchte die Beweise der Polizei übergeben, doch Jim Bob vermutet, dass die Behörden von den Verbrechen wissen und Freddy wegen seines Wertes als Informant schützen. Ben ist von den Taten seines Sohnes entsetzt und beschließt, ihn zu töten.

Die drei Männer verfolgen Freddy und seine Komplizen zu einem abgelegenen Anwesen, wo gerade die Produktion eines weiteren Snuff-Films vorbereitet wird. Dort entdecken sie eine gefesselte Frau, die als nächstes Opfer vorgesehen ist. Es kommt zu einer Schießerei, bei der mehrere Mitglieder der Gruppe getötet werden. Als Freddy schließlich der letzte Überlebende ist, zögert Ben zunächst. Jim Bob wird angeschossen, und Freddy verwundet sowohl Richard als auch seinen Vater. Schließlich schießt Ben seinem Sohn in den Kopf. Kurz bevor er seinen Verletzungen erliegt, gibt er sich Freddy noch einmal als dessen Vater zu erkennen. Richard und Jim Bob setzen das Anwesen in Brand und können gemeinsam mit der geretteten Frau entkommen.

Cold in July wurde in Kingston, New York gedreht. Die Uraufführung fand am 18. Januar 2014 im Rahmen des Sundance Film Festivals statt. In den Vereinigten Staaten kam der Film am 23. Mai 2014 in die Kinos. In Deutschland wurde er erstmals am 27. August 2014 auf dem Fantasy Filmfest gezeigt und erschien am 5. März 2015 auf DVD und Blu-ray Disc.

Synchronisation

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Cold in July wurde von der Berliner Synchron synchronisiert, die Dialogregie führte Dieter B. Gerlach, der auch das Dialogbuch schrieb.[2]

Darsteller Deutscher Sprecher[2] Rolle
Michael C. HallDennis Schmidt-FoßRichard Dane
Don JohnsonReent ReinsJim Bob Luke
Sam ShepardFrank GlaubrechtBen Russel
Vinessa ShawAntje von der AheAnn Dane
Wyatt RussellLeonhard MahlichFreddy Russel
Nick DamiciPeter ReinhardtRay Price

Nach Angaben der Filmwebseite Rotten Tomatoes hinterließen 84 Prozent der 116 untersuchten Filmkritiken ein positives Urteil. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 7/10.[3]

„Spannender Thriller, der zu Beginn ein packendes Bedrohungsszenario entfaltet. In der zweiten Hälfte wandelt sich der Film jedoch zum blutigen Actionkrimi mit einer unglaubwürdigen Wandlung der Hauptfigur und büßt an Wirkung ein.“

Filmdienst[4]

Edinburgh International Film Festival 2014

Sitges Festival Internacional de Cinema Fantàstic de Catalunya 2014

  • Jim Mickle für die beste Regie

Sundance Film Festival 2014

  • Jim Mickle Nominierung für den Grand Jury Prize

Tallinn Black Nights Film Festival 2014

  • Jim Mickle Nominierung in der Kategorie Best North American Independent Film

Internationales Filmfestival Warschau 2014

  • Jim Mickle Nominierung in der Kategorie Free Spirit Award

Chlotrudis Awards 2015

Einzelnachweise

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  1. Freigabebescheinigung für Cold in July. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 149349/V; abgerufen am 17. April 2026).
  2. 1 2 Cold in July. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 8. Mai 2015.
  3. Cold in July. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 24. Februar 2022 (englisch).
  4. Cold in July. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 20. Juli 2016.