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Coco Vandeweghe

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Coco Vandeweghe Tennisspieler
Coco Vandeweghe
Coco Vandeweghe
Coco Vandeweghe 2023 bei den French Open
Nation: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 6. Dezember 1991 (34 Jahre)
Größe: 185 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 2008
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Pat Cash
Preisgeld: 8.225.494 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 341:288
Karrieretitel: 2 WTA, 1 WTA Challenger, 2 ITF
Höchste Platzierung: 9 (15. Januar 2018)
Aktuelle Platzierung: 714
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open HF (2017)
French Open 2R (2014, 2016, 2018)
Wimbledon VF (2015, 2017)
US Open HF (2017)
Doppel
Karrierebilanz: 128:111
Karrieretitel: 4 WTA, 1 WTA Challenger 6 ITF
Höchste Platzierung: 14 (29. Oktober 2018)
Aktuelle Platzierung: 277
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 1
Australian Open VF (2016)
French Open 2R (2016)
Wimbledon AF (2015, 2022)
US Open S (2018)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open F (2016)
French Open VF (2016)
Wimbledon 2R (2016)
US Open F (2016)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
1. April 2024
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Colleen „Coco“ Vandeweghe (* 6. Dezember 1991 in New York) ist eine ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin.

Vandeweghe, die laut ITF-Profil Hartplätze bevorzugt, begann im Alter von elf Jahren mit dem Tennisspielen.

Am 7. September 2008 gewann sie den Juniorinnen-Titel der US Open; sie ging mit einer Wildcard an den Start und besiegte im Finale Gabriela Paz aus Venezuela mit 7:63, 6:1. An der Seite von Tetjana Luschanska aus der Ukraine gewann sie 2010 ihren ersten Doppeltitel auf dem ITF Women’s Circuit. Insgesamt gewann sie bei ITF-Turnieren sechs Doppel- und zwei Einzeltitel.

Im Jahr 2010 spielte Vandeweghe erstmals für die US-amerikanische Fed-Cup-Mannschaft; ihre Fed-Cup-Bilanz weist bislang 13 Siege bei 5 Niederlagen aus.

Bei ihrer sechsten Teilnahme an einem Grand-Slam-Turnier hatte sie 2011 bei den US Open erstmals die Auftaktrunde überstanden, bevor sie Samantha Stosur mit 3:6, 4:6 unterlag. Ihren ersten großen Erfolg verbuchte sie am 15. Juli 2012 mit dem Einzug ins Finale des WTA-Turniers von Stanford, das sie gegen Serena Williams mit 5:7 und 3:6 verlor. 2013 stieß sie als Qualifikantin erneut in die zweite Runde der US Open vor, diesmal unterlag sie Carla Suárez Navarro mit 3:6 und 4:6.

Im Juni 2014 sicherte sie sich schließlich ihren ersten Titel auf der WTA Tour. Mit einem glatten Endspielsieg über Zheng Jie beim Rasenturnier von ’s-Hertogenbosch verbesserte sie sich in der WTA-Weltrangliste auf Position 51; im Februar 2015 war sie die Nummer 32 der Welt. In Wimbledon bezwang sie nach Siegen über Anna Karolína Schmiedlová, Karolína Plíšková und Samantha Stosur die French-Open-Finalistin Lucie Šafářová in zwei engen Sätzen jeweils im Tiebreak und stand damit erstmals im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Dort musste sie sich Marija Scharapowa in drei Sätzen geschlagen geben. An der Seite von Anna-Lena Grönefeld erreichte sie in Wimbledon zudem das Achtelfinale im Doppel. In Flushing Meadows standen sie im Halbfinale, in dem sie gegen das kasachisch-australische Paar Schwedowa/Dellacqua knapp in drei Sätzen verloren. Damit verbesserte sich Vandeweghe im Doppel-Ranking auf Platz 55, im Mai 2016 wurde sie auf Position 19 notiert.

Bei den Australian Open erreichte sie 2017 mit Siegen unter anderem gegen die Weltranglistenerste Angelique Kerber und die an Position 7 gesetzte Garbiñe Muguruza das Halbfinale, in dem sich Venus Williams nach zwei knappen Sätzen als die Stärkere erwies. Mit Platz 9 der Einzelweltrangliste erreichte Vandeweghe im Januar 2018 ihre bislang beste Notierung.

Nach US Open 2018, wo sie im Single nur die erste Runde erreichte, begann für Vandeweghe eine zehnmonatige Verletzungspause,[1] so dass sie bis August 2019 auf die Position 467 der WTA-Weltrangliste im Dameneinzel abrutschte. Im Doppel hielt sie sich dank ihrem Finalsieg bei US Open 2018 zusammen mit Ashleigh Barty noch auf dem 24. Listenplatz. Beim Silicon Valley Classic in San José Ende Juli 2019 (nachdem sie für dieses Turnier eine Wild Card erhielt) verlor sie ihr Auftaktmatch gegen Aryna Sabalenka mit 3:6, 3:6.

Im Jahr 2023 gab sie ihr Karriereende bekannt.

Ihre Mutter Tauna Vandeweghe nahm an den Olympischen Sommerspielen 1976 in Montreal im Schwimmen teil. Benannt wurde Coco nach ihrer Großmutter Colleen Kay Hutchins, der Miss America von 1952. Sowohl Großvater Ernie Vandeweghe als auch Großonkel Mel Hutchins spielten in den 50er Jahren in der National Basketball Association (NBA). Ihr Onkel ist der zweimalige NBA-All-Star Kiki Vandeweghe.[2]

Nr.DatumTurnierKategorieBelagFinalgegnerinErgebnis
1 30. Mai 2010  Carson ITF $50.000 Hartplatz  Kristie Ahn 6:1, 6:3
2 13. Juni 2010  El Paso ITF $25.000 Hartplatz  Ryoko Fuda 6:2, 6:1
3 21. Juni 2014  ’s-Hertogenbosch WTA International Rasen  Zheng Jie 6:2, 6:4
4 12. Juni 2016  ’s-Hertogenbosch WTA International Rasen  Kristina Mladenovic 7:5, 7:5
5. 14. August 2022  Concord WTA Challenger Hartplatz  Bernarda Pera 6:3, 5:7, 6:4

Finalteilnahmen

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Nr.DatumTurnierKategorieBelagFinalgegnerinErgebnis
1 15. Juli 2012  Stanford WTA Premier Hartplatz  Serena Williams 5:7, 3:6
2. 6. August 2017  Stanford WTA Premier Hartplatz  Madison Keys 6:74, 4:6
3. 5. November 2017  Zhuhai WTA Elite Trophy Hartplatz (Halle)  Julia Görges 5:7, 1:6
Nr.DatumTurnierKategorieBelagPartnerinFinalgegnerinnenErgebnis
1. 13. November 2010  Phoenix ITF $75.000 Hartplatz Tetjana Luschanska  Julia Boserup
 Sloane Stephens
7:5, 6:4
2. 28. April 2013  Charlottesville ITF $50.000 Sand  Nicola Slater  Nicole Gibbs
 Shelby Rogers
6:3, 7:64
3. 22. September 2013  Albuquerque ITF $75.000 Hartplatz  Eleni Daniilidou  Melanie Oudin
 Taylor Townsend
6:4, 7:62
4. 29. September 2013  Las Vegas ITF $50.000 Hartplatz  Tamira Paszek  Denise Muresan
 Caitlin Whoriskey
6:4, 6:2
5. 3. November 2013  New Braunfels ITF $50.000 Hartplatz  Anna Tatischwili  Asia Muhammad
 Taylor Townsend
3:6, 6:3, [13:11]
6. 4. Juni 2015  Eastbourne ITF $50.000 Rasen  Shelby Rogers  Jocelyn Rae
 Anna Smith
7:5, 7:61
7. 19. März 2016  Indian Wells WTA Premier Mandatory Hartplatz  Bethanie Mattek-Sands  Julia Görges
 Karolína Plíšková
4:6, 6:4, [10:6]
8. 6. August 2017  Stanford WTA Premier Hartplatz  Abigail Spears  Alizé Cornet
 Alicja Rosolska
6:2, 6:3
9. 1. April 2018  Miami WTA Premier Mandatory Hartplatz  Ashleigh Barty  Barbora Krejčíková
 Kateřina Siniaková
6:2, 6:1
10. 9. September 2018  US Open Grand Slam Hartplatz  Ashleigh Barty  Tímea Babos
 Kristina Mladenovic
3:6, 7:62, 7:66
11. 14. August 2022  Concord WTA Challenger Hartplatz  Warwara Flink  Peangtarn Plipuech
 Moyuka Uchijima
6:3, 7:63

Finalteilnahmen

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Nr.DatumTurnierKategorieBelagPartnerinTurniersiegerinnenErgebnis
1. 21. August 2016  Cincinnati WTA Premier 5 Hartplatz  Martina Hingis  Sania Mirza
 Barbora Strýcová
5:7, 4:6

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

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Turnier20072008200920102011201220132014201520162017201820192020202120222023Karriere
Australian Open———11Q11Q131HF1—1—Q11HF
French Open————1Q2121212——Q2Q1Q12
Wimbledon————1112VFAFVF1— 21Q3VF
US OpenQ11Q11212221HF11—11Q1HF

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Qualifikationsrunde; nicht ausgetragen

Turnier200820092010201120122013201420152016201720182019202020212022Karriere
Australian Open———————1VF21————VF
French Open———1———1211——1—2
Wimbledon———————AF—1—— 1AFAF
US Open1—2——22HFHF1S1—11S
Turnier201120122013201420152016201720182019Karriere
Australian Open—————F———F
French Open—————VF11—VF
Wimbledon—————2———2
US Open1————FHF—1F
Commons: CoCo Vandeweghe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Stephanie Livaudais: Sabalenka grounds Vandeweghe to reach San Jose quarterfinals, , 31. Juli 2019
  2. ↑ With new coach and NBA DNA, Vandeweghe rolls. In: espn.com. 31. August 2011, abgerufen am 21. Dezember 2017 (englisch).