Chris Thompson

Christopher Algernon „Chris“ Thompson (* 9. März 1948 in Ashford (Kent), Großbritannien)[1] ist ein britischer Rocksänger, Gitarrist und Komponist. Bekannt wurde er insbesondere als Sänger der Manfred Mann’s Earth Band, mit der er in den 1970er und 1980er Jahren einige Top-Ten-Hits hatte, darunter Blinded by the Light, das 1977 die US-Charts anführte. Als Songwriter ist er Mitautor von You’re the Voice, das in der Aufnahme von John Farnham ab 1986 international erfolgreich war. Unter eigenem Namen gelang ihm 1989 mit The Challenge (Face It) ein Top-Ten-Hit in Deutschland. Daneben verkörperte er ab 1978 in Jeff Waynes Musicalfassung von Krieg der Welten die Stimme der Menschheit und übernahm die Rolle 2006 und 2007 auch in den Liveaufführungen.
Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frühe Jahre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Thompson wurde in England geboren und wuchs im neuseeländischen Hamilton auf. Zu singen begann er in Folkbands seiner Schule, unter anderem bei den Paragons, aus denen Dynasty hervorging. Danach gehörte er Hillberry Walker an, einer in Neuseeland ansässigen Begleitband für Gastspiele internationaler Künstler wie Chuck Berry und Little Richard. Daneben ließ er sich zum Lehrer für lernbehinderte Grundschulkinder ausbilden. Seine letzte neuseeländische Band war Mandrake, die er mit Kommilitonen gründete.[2] Um sich von einem gleichnamigen neuseeländischen Folk-Sänger abzugrenzen, verwendete er mitunter den angenommenen zweiten Vornamen „Hamlet“.[1][2] Ende 1971 sang er für das John Schroeder Orchestra dessen Singlefassung von One Way Glass, einem Titel von Manfred Mann Chapter Three. Es war seine erste veröffentlichte Aufnahme, auf dem Plattenlabel lediglich als „Featuring Chris – Vocals“ ausgewiesen.[2][3] Nach kurzer Zeit in Australien kehrte Thompson 1973 nach England zurück und übernahm dort Werbespots und Studiosessions, unter anderem mit Ike und Tina Turner. Gemeinsam mit Brian Keith von der Gruppe Plastic Penny bildete er anschließend das Duo Central Park Reunion, das zwei Singles beim Label MCA veröffentlichte.[2][4] 1974 sang er für Rod Argents Band Argent vor, wurde aber nicht genommen, man entschied sich für John Verity.[1][2]
Manfred Mann’s Earth Band, 1975 bis 1979
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach eigener Darstellung meldete sich Thompson auf eine Anzeige im Melody Maker mit dem Wortlaut „Band with record deal. Need singer/guitarist. No timewasters!“, in der ein singender Gitarrist gesucht wurde, ohne dass die Band genannt war.[5][6] Nachdem er im Studio The Workhouse eine Kassette mit einem Livemitschnitt seiner neuseeländischen Band abgegeben hatte, lud Manfred Mann ihn noch am selben Tag zu sich nach Greenwich ein, wo die beiden etwa eine Woche lang täglich am Klavier Stücke durchgingen, ehe es zu einer Probe mit der Band kam.[7] Mann habe sich zunächst vergewissern wollen, dass auf der Kassette wirklich er singe. Zu den ersten Stücken, die Mann ihm am Klavier vorspielte, gehörte Blinded by the Light.[6] Zu dieser Probe trug Thompson ein T-Shirt von Frank Zappa, nach Manfred Manns späterer Darstellung eine denkbar unglückliche Wahl, weil gerade Rogers’ Vorliebe für Zappa und für Fusionmusik zu dessen Ausscheiden beigetragen hatte. Die Entscheidung für Thompson stand zu diesem Zeitpunkt allerdings längst fest, die Probe diente nur noch der Bestätigung.[8] Sein Gitarrenspiel genügte den Anforderungen der Band nicht, nach eigener Einschätzung erreichte er nur etwa ein Viertel von Rogers’ Niveau. Da seine Stimme jedoch überzeugte, entschied die Gruppe, mit Dave Flett zusätzlich einen zweiten Gitarristen zu verpflichten, und wurde damit zum Quintett.[5][8][7]
Die erste Tournee der neuen Besetzung begann am 29. September 1975 an der Westküste der Vereinigten Staaten und führte anschließend an die Ostküste.[1][9] Außer Mighty Quinn kannte Thompson nach eigener Aussage bis dahin keinen Titel aus dem Konzertprogramm, und die ständigen Proben empfand er als sehr schwierig. Als ersten wirklich großen Auftritt nannte er ein Konzert im Spectrum in Philadelphia,[6] das am 29. November 1975 stattfand.[9] Sein erstes Album als Nachfolger von Mick Rogers war The Roaring Silence, das 1976 beim Label Bronze erschien und ihn auf dem Plattencover als „Chris Hamlet Thompson“ führte. Bei Blinded by the Light sang Thompson die Leadstimme, die Schlusszeile übernahm Manfred Mann selbst. Die Gitarrensoli spielte Dave Flett mit zwei Ausnahmen: Bei Singing the Dolphin Through übernahm Thompson das Solo, bei Starbird wechselten sich Manfred Mann, Flett und Thompson ab.[10] Die Originalfassung des Liedes kannte Thompson nach eigener Aussage nicht. Mann gab ihm nur den Text und sang ihm vor, wie dieser zu den neuen Akkorden passen sollte. Mit zweispurig aufgenommenem Gesang habe die Band auf diesem Album einen eigenen Klang für seine Stimme gefunden.[11] Der von Bruce Springsteen komponierte Titel erschien als Single und erreichte 1976 in Großbritannien Platz 6, 1977 stand er auf Platz eins der Billboardcharts der USA, was insgesamt der größte Erfolg von Thompson und der Manfred Mann’s Earth Band war.[12][13]
Sein Lieblingsstück auf dem Album war die Ballade Questions, die er gern live gesungen hätte. Manfred Mann hielt sie jedoch für zu langsam, und Thompson konnte ihn nach eigenen Worten nie davon überzeugen.[11] Auf dem Nachfolger Watch von 1978 ist Thompson erneut als Sänger und Gitarrist geführt, bei Mighty Quinn trat er zusätzlich als Gitarrensolist hervor.[14] Nach Thompsons Einschätzung wurde Mann damals klar, dass er „so ziemlich alles singen“ könne. So sei etwa Davy’s on the Road Again, an dem sich Mann schon lange versucht hatte, mit seinem klassischen Rockgesang gelungen. Die Band habe sich dadurch ein wenig vom reinen Progressive Rock entfernt und sei etwas kommerzieller geworden.[11] Zu den Backgroundsängerinnen zählte Stevie Lange, die auch auf Angel Station, Somewhere in Afrika und Soft Vengeance sang und die später zu Thompsons Gruppe Night gehörte.[15] Als Single ausgekoppelt, erreichte Davy’s on the Road Again 1978 in Großbritannien ebenfalls Platz 6.[13][16]
Noch während seiner Zeit bei der Earth Band gründete Thompson die Gruppe Filthy McNasty, der außerdem die Sängerin und Perkussionistin Stevie Lange, der Bassist Billy Kristian, der Gitarrist Geoff Whitehorn, der Keyboarder Mike Walker und der Schlagzeuger Clive Edwards angehörten.[2][17] Sie trat regelmäßig im Bridge House im Londoner Stadtteil Canning Town auf. Überliefert ist von ihr nur wenig, nämlich drei Titel auf der dort im April 1978 mitgeschnittenen Kompilation Live – A Week at the Bridge E16, die Thompson zugleich produzierte und mitgestaltete.[17] Daneben zählte Thompson 1978 zu den Backgroundsängern auf Elton Johns Album A Single Man, neben ihm sang dort auch Stevie Lange.[18]
1978 übernahm er in Jeff Waynes Fassung von H. G. Wells’ Roman Krieg der Welten die Rolle der Stimme der Menschheit (Voice of Humanity). Mit Thunder Child sang er den Abschluss des ersten Aktes.[19] Auf dem 1979 erschienenen Album Angel Station war die Earth Band deutlich anders besetzt, unter anderem kam mit Steve Waller ein zweiter Sänger und Gitarrist hinzu. Thompson ist dort nur noch als Sänger geführt, nicht mehr wie auf den beiden Vorgängeralben zusätzlich als Gitarrist. Bei dem kurzen Stück Platform End wird er als einer von sechs Autoren genannt.[20] Auf der Plattenhülle verabschiedete Manfred Mann ihn ausdrücklich: Es handle sich um Thompsons letztes Album mit der Earth Band, da dieser eine eigene Band gründe. Mann dankte ihm für eine wertvolle kreative und persönliche Zusammenarbeit und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.[20] Die Ankündigung erwies sich als verfrüht, denn Thompson wirkte bereits am folgenden Album Chance wieder mit.[21]
Night und weitere Alben mit der Earth Band
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach der Europatournee der Earth Band zu Angel Station gründete Thompson 1979 die Band Night. Deren Kern bildeten mit Stevie Lange und Billy Kristian zwei Mitglieder von Filthy McNasty, dazu kamen der Pianist Nicky Hopkins, der Gitarrist Robbie McIntosh und der Schlagzeuger Rick Marotta.[15] In den Vereinigten Staaten gelangen der Gruppe mit Hot Summer Nights und If You Remember Me zwei Top-20-Erfolge. Vom 21. September bis zum 14. Oktober 1979 trat sie dort als Vorgruppe der Doobie Brothers auf.[15] Nach dem zweiten Album Long Distance von 1980 blieb der Erfolg aus. Die Gruppe benannte sich später in The Islands um und löste sich 1983 auf, als McIntosh zu den Pretenders wechselte.[15] Nachdem Thompson zunächst als ausgeschieden galt, ließ Manfred Mann eine Reihe von Sängern für dessen Nachfolge vorsingen, unter ihnen Paul Young, Huey Lewis, Graham Bonnet, Pete French und Brian Johnson. Die Vorsingen erwiesen sich als hinfällig, denn Thompson konnte trotz eingeschränkter Verfügbarkeit für Aufnahmen und Auftritte zurückkehren.[21] Thompson arbeitete weiter mit Mann und der Earth Band, auch nachdem er seine Zeit zwischen Night und der Gruppe aufteilte. Auf dem Album Chance sang er die Leadstimme der ersten drei Titel Lies (Through the 80’s), On the Run und For You.[21] An Somewhere in Afrika wirkte er unter anderem als Sänger von Tribal Statistics mit und teilte sich bei Eyes of Nostradamus den Gesang mit Steve Waller.[22] Ebenso begleitete er die Band auf der Tournee zum Album. Das daraus hervorgegangene Livealbum Budapest Live stellte Thompson gemeinsam mit dem Schlagzeuger John Lingwood zusammen, mischte es ab und produzierte es. Manfred Mann selbst beteiligte sich nicht daran, weil er ein Livealbum ablehnte.[23]
Erste Soloalben und Ausscheiden bei der Earth Band
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1983 erschien mit Out of the Night sein erstes Soloalbum, zunächst nur in Deutschland. Der Titel spielte auf seine frühere Gruppe an, aufgenommen wurde es in Manfred Manns Studio The Workhouse. Fast alle Stücke schrieb Thompson gemeinsam mit Robbie McIntosh, der auch die Gitarren spielte. Verkaufen ließ sich das Album jedoch nicht.[15][24] 1984 warb er im Rundfunk und auf Tournee für seine Single Bye Bye Love. Ein Teil des dabei entstandenen Materials floss in das 1985 veröffentlichte zweite Album Radio Voices ein, das eine Neuaufnahme von Nights Dr. Rock enthielt sowie das zweiteilige A Shift in the Wind, auf dem Brian May sämtliche Gitarren spielte und mit einem „featuring Brian May“ auf dem Plattencover hervorgehoben wurde. Produziert wurde das Album von Thompson gemeinsam mit Stuart Taylor.[15][25] 1986 folgte The High Cost of Living bei Atlantic, sein einziges Album, das auch in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien erschien.[15] Im selben Jahr erschien das Earth-Band-Album Criminal Tango. In Deutschland kam es am 7. März 1986 heraus und erreichte Platz 17 der Charts, in Großbritannien erst am 13. Juni.[26][27][28] Wie schon die vorangegangenen Singles wurde es unter der Interpretenangabe „Manfred Mann’s Earth Band with Chris Thompson“ veröffentlicht, was innerhalb der Band zu Spannungen führte.[29][28] Die Tournee dazu begann im März 1986 in England und führte im April und Mai durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich, weitere deutsche Termine folgten bis in den September. Thompson bekam dabei mit Love and Loneliness von seinem Soloalbum einen eigenen Programmpunkt.[29][30] Danach entschied Manfred Mann, mit der Earth Band ohne Thompson weiterzuarbeiten. Dieser konzentrierte sich seitdem auf seine Solokarriere und auf Studioarbeit.[29]
Songwriting, Studioarbeit und Gastauftritte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einen seiner größten Erfolge als Songwriter hatte Thompson mit You’re the Voice, das er gemeinsam mit Andy Qunta, Keith Reid und Maggie Ryder schrieb.[31][32] Thompson hatte das Lied zunächst selbst aufnehmen wollen, sein Label Atlantic lehnte das jedoch ab, und seine eigene Fassung blieb kurz vor Schluss von The High Cost of Living unveröffentlicht. Nach seiner Darstellung gelangte es dadurch zu Farnham, dem der Mitautor Andy Qunta im Studio ein Demoband vorspielte.[33][15] Die im September 1986 veröffentlichte Aufnahme von John Farnham wurde ein weltweiter Erfolg. In Australien führte sie im November 1986 die Charts an und wurde bei den ARIA Awards 1987 als Single des Jahres und als meistverkaufte Single ausgezeichnet.[31][34] Auch in Deutschland und in Schweden erreichte sie Platz eins, in der Schweiz Platz 3 sowie in Österreich und in Großbritannien jeweils Platz 6.[35][36][37] In den Vereinigten Staaten stieg der Titel dagegen erst im Februar 1990 in die Billboard Hot 100 ein und kam dort auf Platz 82.[38] In einer Sonderausgabe von 2022 bezeichnete die australische Ausgabe des Rolling Stone das Lied als das, was einer australischen Nationalhymne am nächsten komme.[39]
1988 sang Thompson die Songs für Tabaluga and the Magic Jadestone, die englische Version des Konzeptalbums Tabaluga und das leuchtende Schweigen, ursprünglich von Peter Maffay, den er ein Jahr später auch auf seiner Tournee begleitete.[40][41] Mit The Challenge (Face It) hatte Thompson 1989 einen eigenen Hit. Harold Faltermeyer hatte ihn gebeten, den Text für ein Lied zu den Wimbledon Championships zu schreiben, und produzierte die Aufnahme. Die Single erschien pünktlich zum Turnier, stand drei Wochen in den deutschen Top 10 und erreichte Platz 5.[42][43] Im selben Jahr schrieb er zusammen mit Faltermeyer Yes We Can für die Benefizsingle des Projekts Artists United for Nature, an der unter anderen Ian Anderson, Joe Cocker, Carol Decker (T’Pau), Jennifer Rush und Stevie Lange mitwirkten.[42] Ebenfalls 1989 sang Thompson auf Mike Oldfields Album Earth Moving bei Runaway Son und See the Light, jeweils zusammen mit Phil Spalding.[44] Zur Schlussfeier der Commonwealth Games 1990 leitete Thompson die eigens zusammengestellte Gruppe The Games Gang, der auch der Bassist Billy Kristian angehörte, und nahm mit ihr This Is the Moment für den australischen Markt auf.[42] Eine weitere Zusammenarbeit mit Harold Faltermeyer, das Album Beat of Love, ermöglichte ihm eine Deutschlandtournee mit dem früheren Earth-Band-Schlagzeuger John Lingwood, dem Keyboarder Don Airey, dem Gitarristen Brett Sawyer und dem Saxophonisten Kevin Reynolds. Auf dem Programm standen neben eigenen Titeln auch die Earth-Band-Stücke For You und Blinded by the Light.[42]
1993 sang Thompson auf Alan Parsons’ Album Try Anything Once die beiden von Ian Bairnson geschriebenen Titel Turn It Up und Back Against the Wall.[45] Thompson begleitete ihn 1994 auch auf dessen erster Tournee, bei der er nach eigener Aussage als Gastsänger insgesamt zwei bis drei Tourneen lang mitwirkte.[33] Dazu zählte auch ein Auftritt mit Orchester beim Konzert A Bridge Too Far in Arnhem.[33] Von dieser Tournee entstand das im Mai 1994 in Europa mitgeschnittene Livealbum Alan Parsons Live, auf dem Thompson neben Gary Howard als einer von zwei Leadsängern geführt wird.[46] 1995 erschien es weltweit in erweiterter Fassung unter dem Titel The Very Best Live, ergänzt um drei zuvor unveröffentlichte Studiotitel. Thompson singt dort mehrere Titel, darunter die Studioaufnahme von You’re the Voice.[47] 1994 nahm er den Titelsong der deutschen Fernsehserie Florida Lady sowie eine Fassung von Blinded by the Light dafür auf. 1995 sang er You’re the Voice beim Abschluss des World Liberty Concert in den Niederlanden.[42] Ebenfalls 1995 sang er auf Sarah Brightmans Album Fly das Duett How Can Heaven Love Me, das dort unter der Interpretenangabe „Sarah Brightman Featuring Chris Thompson“ geführt wird. Außerdem ist er unter den Backgroundsängern des Albums genannt.[48]
Rückkehr zur Earth Band ab 1995
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfang 1995 holte Manfred Mann ihn zunächst versuchsweise für zwei oder drei Titel wieder ins Studio.[49] Das Album Soft Vengeance nahm erst Gestalt an, als er wieder dazustieß, Manfred Mann davon überzeugte, für einen Teil der Stücke der geeignetere Sänger zu sein, und mehrere ursprünglich von Noel McCalla eingesungene Leadstimmen ersetzte.[50][49] Es erschien im Mai 1996.[51] Thompson gehörte damit wieder zur nun sechsköpfigen Besetzung der Earth Band neben Manfred Mann, Mick Rogers, Steve Kinch, Noel McCalla und John Trotter. Bei einigen Konzerten konnte er wegen seines Umzugs in die Vereinigten Staaten und anderer Verpflichtungen jedoch nicht auftreten.[52] Auf dem Doppelalbum Mann Alive, das 1998 erschien und bei Konzerten der Europatournee zu Soft Vengeance aufgenommen worden war, ist Thompson als Sänger und Gitarrist geführt.[53] Nach Angaben des Fanclubmagazins Platform End lebte Thompson Anfang 1999 in Los Angeles und war wegen anderer Projekte nur noch selten bei Konzerten der Earth Band zu erwarten, wollte die Verbindung zur Band aber nicht lösen. Zuletzt war er im Januar 1999 bei einer deutschen Fernsehsendung mit ihr aufgetreten.[54] Nach Darstellung von eclipsed stieg er 1999 endgültig aus, blieb Manfred Mann aber freundschaftlich verbunden. Thompson hält ihn für den „größten Moog-Solisten auf dem Planeten“.[11]
Spätere Projekte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1998 sang Thompson die Backgroundstimmen auf Metallic Blue, dem ersten Album des Studioprojekts Steelhouse Lane, das der Gitarrist Mike Slamer mit dem Sänger Keith Slack für das Label MTM Music einspielte.[55] Auf dem Nachfolger …Slaves of the New World… von 1999 kam zu den Backgroundstimmen ein Autorenanteil an sechs der elf Titel hinzu, überwiegend gemeinsam mit Slamer.[56] Slamer schilderte später, für das erste Album habe er überwiegend bereits vorhandene Stücke neu eingespielt, für das zweite dagegen eigens neues Material mit Slack und Thompson geschrieben.[57] Die Zusammenarbeit setzte sich auf Thompsons Soloalbum Won’t Lie Down fort, das 2001 bei Eagle Records erschien. Slamer produzierte den größten Teil des Albums gemeinsam mit Thompson und spielte dort Gitarren, Bass und überwiegend auch das Schlagzeug. Thompson ist bei allen vierzehn Titeln als Autor geführt, bei den meisten gemeinsam mit Slamer, bei Till the End mit Keith Reid. Bei Wasting Time steuerte Manfred Mann ein Keyboardsolo bei, zu den Backgroundstimmen zählte erneut Stevie Lange.[58]
Seit 2001 arbeitete Thompson wiederholt mit dem norwegischen Gitarristen Mads Eriksen zusammen. Den Anfang machte dessen Album Redhanded, das unter der Interpretenangabe „Mads Eriksen Featuring Chris Thompson“ bei Storyteller Records erschien. Thompson sang dort die Leadstimme von vier der fünfzehn Titel, die er jeweils gemeinsam mit Eriksen geschrieben hatte.[59] 2004 folgte mit Rediscovery (A Musical Journey) ein gemeinsames Album, das in Norwegen beim Label VME unter der Angabe „Chris Thompson & Mads Eriksen“ herauskam.[60] 2006 erschien als „Chris Thompson & Mads Eriksen Band“ der Konzertmitschnitt One Hot Night in the Cold auf DVD.[61] Greg Russo zufolge beanspruchten die Europakonzerte mit der Mads Eriksen Band in den Jahren vor 2022 den größten Teil von Thompsons Zeit.[42]
2002 gehörte Thompson zu den Sängern des Albums Soulmates der von Leslie Mandoki geleiteten Formation Man Doki Soulmates, neben Jack Bruce, Ian Anderson, Steve Lukather, Bobby Kimball, David Clayton-Thomas und Peter Maffay. Mandoki schrieb und produzierte das Album.[62] 2004 wirkte Thompson am Album Excalibur des Musikprojekts Michael Ernst mit, auf dem er bei sechs Titeln den Leadgesang übernahm und bei zehn der elf Titel als Textdichter beteiligt war. An der Produktion wirkte Alan Parsons als Berater mit.[63] 2006 sang Thompson You’ll Never Walk Alone für den Sampler Wir sind Borussia!, eine Benefiz-CD zugunsten des Vereinsmuseums Borusseum von Borussia Dortmund.[64] 2006 und 2007 wirkte Thompson an den Liveaufführungen von Jeff Waynes Bearbeitung von Krieg der Welten mit, die durch Großbritannien und 2007 auch durch Australien und Neuseeland führten. Er verkörperte dort erneut die Stimme der Menschheit und gestaltete nach Angaben von Greg Russo außerdem Grafiken für das Bühnenbild.[65][42]
Für den Film Pokémon 10: The Rise of Darkrai sang Thompson 2007 erneut mit Sarah Brightman, und zwar die Filmfassung von I Will Be With You (Where the Lost Ones Go).[42] Sie erschien am 11. Juli 2007 in Japan als CD-Single unter der Angabe „featuring Chris Thompson“.[66] Auf Brightmans Album Symphony, das am 29. Januar 2008 erschien, ist der Titel dagegen als Duett mit Paul Stanley enthalten.[67] Zur 100. Ausgabe des Musikmagazins GoodTimes erschien im Mai 2009 die CD GoodTimes Songs der GoodTimes-All-Star-Band. Thompson sang dort und spielte Gitarre, neben ihm wirkten Pete York, Geoff Whitehorn, Siggi Schwarz, David Haynes, Raoul Walton und Romi Schickle mit. Die CD enthält sechs Titel, vier Coverversionen und zwei neue Stücke, darunter Thompsons Having Good Times.[68] Im September 2010 gehörte Thompson der Antenne Bayern Classic Rock Star Tour an, einer von Robert Wagner Entertainment für den Radiosender zusammengestellten Band, die in Bayern auftrat. Den Leadgesang teilte er sich mit Gary Brooker, dazu kamen Martin Barre an der Gitarre, Frank Mead am Saxophon, Henry Spinetti am Schlagzeug und Dave Pegg am Bass.[69][70] Ein Konzertmitschnitt erschien im selben Jahr beim Label RW Entertainment als CD Classic Rock Star Tour Live, die unter anderem die Earth-Band-Titel Blinded by the Light, Davy’s on the Road Again und For You enthält.[71]
Am 17. und 18. Januar 2011 zeichnete Thompson mit seiner Band im Colos-Saal in Aschaffenburg eine Probe und ein Konzert auf. Ein schwerer Fehler der digitalen Tonaufnahme machte bis auf sieben Titel alles unbrauchbar, zusätzlich fiel das Material einer beweglichen Kamera aus. Thompson entschied sich dennoch gegen einen Abbruch, weil so viele Beteiligte Zeit, Mühe und Geld hineingesteckt hätten, und veröffentlichte den Rest unter dem Titel The Aschaffenburg Remains.[72] Gemeinsam mit einem Konzert im Sendesaal des Berliner Radiosenders 88.8 erschien das Material 2011 bei Gonzo Multimedia als Paket aus zwei CDs und einer DVD.[73][72] Neben seiner Arbeit als Sänger und Songwriter sang Thompson Werbespots für das Fernsehen, unter anderem für Corn Flakes und für Rank Xerox, dort den Titel Take It to the Limit der Eagles.[42]
Abschied vom Livegeschäft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfang 2020 kündigte Thompson seinen Rückzug aus dem Livegeschäft an und ging mit der Mads Eriksen Band auf die Abschiedstournee The Final Round. Geplant waren dafür etwa 100 Konzerte weltweit sowie ein Live- und ein letztes Studioalbum.[74] Im Dezember 2022 trat Thompson ein letztes Mal live auf und beendete damit seine Konzerttätigkeit. Der Mitschnitt der Tournee erschien Ende 2023 zunächst digital als Livealbum The Final Round – Live und am 16. August 2024 zusätzlich als physische Doppel-CD in begrenzter Auflage, die Thompson gegen Spenden zugunsten einer Kinderkrebsstation in Karlsruhe abgibt.[75] Einem letzten Auftritt mit der Earth Band stünde Thompson dagegen offen gegenüber. Bereits 2006, nach einem gemeinsamen Auftritt mit Manfred Mann bei der Night of the Proms, hatte er einen ersten, erfolglosen Anlauf zu einer Wiedervereinigung unternommen. Später wollte er bei einem Konzert der Band in Belgien For You mitsingen. Mann lehnte ab, weil das Lied alles verkörpere, was sie gemeinsam erlebt hätten, und ihn zu sehr bewegen würde.[76]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studioalben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[77] (Jahr, Titel, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1979 | Night | — | — | US113 (10 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: September 1979 (mit Night) |
Weitere Studioalben:
- 1980: Long Distance (mit Night)[78]
- 1983: Out of the Night[24]
- 1985: Radio Voices[25]
- 1986: The High Cost of Living[79]
- 1988: Tabaluga and the Magic Jadestone, englische Version des zweiten Konzeptalbums von Peter Maffays Tabaluga: Tabaluga und das leuchtende Schweigen[40]
- 1989: Beat of Love[80]
- 2001: Won’t Lie Down[58]
- 2004: Rediscovery (A Musical Journey) (Chris Thompson & Mads Eriksen)[60]
- 2005: Timeline[81]
- 2011: Acoustic[82]
- 2012: Do Nothing Till You Hear from Me[83]
- 2014: Toys & Dishes[84]
Livealben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kompilationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]EPs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2015: Get Ready for Christmas[90]
Singles
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel Album |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[77] (Jahr, Titel, Album, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1979 | Hot Summer Nights Night |
— | — | US18 (15 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: Juni 1979 (mit Night) |
| If You Remember Me Night |
— | UK42 (5 Wo.)UK |
US17 (19 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: August 1979 (mit Night) | |
| 1981 | Love on the Airwaves Long Distance |
— | — | US87 (3 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: Februar 1981 (mit Night) |
| 1983 | All the Right Moves Der richtige Dreh (O.S.T.) |
— | — | US85 (4 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: Oktober 1983 (mit Jennifer Warnes) |
| 1989 | The Challenge (Face It) | DE5 (12 Wo.)DE |
— | — |
Erstveröffentlichung: Juni 1989 |
| 1991 | Jolly Joker | DE40 (8 Wo.)DE |
— | — |
Erstveröffentlichung: März 1991 |
Weitere Singles:
- 1978: Thunder Child (aus Jeff Wayne’s Musical Version of the War of the Worlds)[91]
- 1979: If You Remember Me (mit Dave Grusin)[92]
- 1981: Dr. Rock (mit Night)[93]
- 1983: Do What You Wanna Do[94]
- 1984: Bye Bye Love[95]
- 1985: Lies[96]
- 1985: Push & Shove (mit Hazel O’Connor, entstanden für Greenpeace)[97]
- 1986: What a Woman Wants[98]
- 1986: Love and Loneliness[99]
- 1989: Take Me to Heaven[100]
- 1989: Lullaby for Grownups (Good Night) (mit SOS United)[101]
- 1991: Beat of Love[102]
- 1991: Tower of Love[103]
- 1994: Blinded by the Light[104]
- 1994: Florida Lady (Titelsong zur ZDF-Serie)[105]
- 1996: How Can Heaven Love Me (mit Sarah Brightman)[106]
- 2015: I Look at You (mit Leo, Titelsong zum ARD-Spielfilm Der Kotzbrocken, nur als Download veröffentlicht)[107][108]
Videoalben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2006: One Hot Night in the Cold (mit der Mads Eriksen Band)[61]
- 2006: Unearthed (The Best of 1973–2005) (mit Manfred Mann’s Earth Band)[109]
- 2007: Budapest Live (mit Manfred Mann’s Earth Band)[110]
- 2008: Watch the DVD (mit Manfred Mann’s Earth Band)[111]
Alben mit Manfred Mann’s Earth Band
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1976: The Roaring Silence
- 1978: Watch
- 1979: Angel Station
- 1980: Chance
- 1982: Somewhere in Afrika
- 1984: Budapest Live
- 1986: Criminal Tango
- 1996: Soft Vengeance
- 1998: Mann Alive
Beteiligungen an Alben anderer Interpreten (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1978: Jeff Wayne’s Musical Version of the War of the Worlds (Jeff Wayne; Gesang als Voice of Humanity)
- 1988: K2 – Tales of Triumph & Tragedy (Don Airey; Gesang bei drei Titeln, zwei davon gemeinsam mit Airey geschrieben)[112]
- 1989: Earth Moving (Mike Oldfield; Gesang bei Runaway Son und See the Light)
- 1992: Back to the Light (Brian May; Gesang bei Rollin’ Over)
- 1992: Jeff Wayne’s Musical Version of Spartacus (Jeff Wayne)
- 1993: Try Anything Once (Alan Parsons)
- 1994: Alan Parsons Live (Alan Parsons)
- 1995: Fly (Sarah Brightman; Duett How Can Heaven Love Me)
- 1998: Metallic Blue (Steelhouse Lane)
- 1999: …Slaves of the New World… (Steelhouse Lane)
- 2001: Redhanded (Mads Eriksen Featuring Chris Thompson)
- 2002: Soulmates (Man Doki Soulmates)
- 2004: 2006 (Manfred Mann ’06)
- 2004: Excalibur (Michael Ernst)
- 2009: GoodTimes Songs (GoodTimes-All-Star-Band; Gesang und Gitarre, Autor von Having Good Times)[68]
- 2009: Symphony Live in Vienna (Sarah Brightman; Duette I Will Be With You (Where the Lost Ones Go) und The Phantom of the Opera)[113]
- 2010: Classic Rock Star Tour Live (mit Gary Brooker, Martin Barre, Dave Pegg, Henry Spinetti und Frank Mead)[71]
Soundtrack
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1990: Feuer, Eis & Dynamit von Willy Bogner[114]
- 1991: Jolly Joker (ARD-Serie)[115]
- 1994: Florida Lady (ZDF-Serie, zwei Soundtrackalben, das erste mit Florida Lady und Blinded by the Light, Florida Lady Part II mit Florida Lady)[116][117]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 147.
- 1 2 3 4 5 6 Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 334.
- ↑ John Schroeder Orchestra – One Way Glass bei Discogs, abgerufen am 24. September 2024.
- ↑ Central Park Reunion bei Discogs, abgerufen am 24. September 2024.
- 1 2 Andrew Daly: An Interview With Chris Thomson of Manfred Mann's Earth Band. In: Classic Rock History. 2. Februar 2026, abgerufen am 30. August 2026 (englisch).
- 1 2 3 Walter Sehrer: Manfred Mann’s Earth Band: Blendendes Licht & tosende Stille. In: eclipsed, Nr. 284, Oktober 2026, S. 47.
- 1 2 Manfred Mann’s Earth Band – Breaking The Silence – Replacing Mick Rogers (Part 2). (Video) In: YouTube-Kanal Manfred Manns Earth Band (MMEB). 8. August 2026, abgerufen am 29. August 2026 (englisch).
- 1 2 Manfred Mann’s Earth Band – Breaking The Silence – Replacing Mick Rogers (Part 1). (Video) In: YouTube-Kanal Manfred Manns Earth Band (MMEB). 1. August 2026, abgerufen am 29. August 2026 (englisch).
- 1 2 Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 391.
- ↑ The Roaring Silence. Manfred Mann’s Earth Band, Bronze Records, 1976, Credits auf der Plattenhülle.
- 1 2 3 4 Walter Sehrer: Manfred Mann’s Earth Band: Blendendes Licht & tosende Stille. In: eclipsed, Nr. 284, Oktober 2026, S. 48.
- ↑ The Number Ones: Manfred Mann’s Earth Band’s “Blinded By The Light”. In: Stereogum. 4. Oktober 2019, abgerufen am 24. September 2024 (englisch).
- 1 2 Manfred Mann's Earth Band. In: Official Charts. The Official UK Charts Company, abgerufen am 24. September 2024 (englisch).
- ↑ Manfred Mann's Earth Band – Watch bei Discogs, abgerufen am 30. August 2026.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 337.
- ↑ Manfred Mann's Earth Band - Davy's On The Road Again - Single, inkl. 355 Titel von Manfred Mann's Earth Band - TOP Titel. In: offiziellecharts.de. GfK Entertainment, abgerufen am 24. September 2024.
- 1 2 Various – Live - A Week At The Bridge E16 bei Discogs, abgerufen am 29. August 2026.
- ↑ Elton John – A Single Man bei Discogs, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ Jeff Wayne – Jeff Wayne's Musical Version Of The War Of The Worlds bei Discogs, abgerufen am 24. September 2024.
- 1 2 Angel Station. Manfred Mann’s Earth Band, Bronze Records, 1979, Credits und Begleittext auf der Plattenhülle; ebenso im Begleitheft der CD-Wiederveröffentlichung Cohesion MANN 011, 1999.
- 1 2 3 Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 166–167.
- ↑ Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 172 und 174.
- ↑ Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 179.
- 1 2 Chris Thompson – Out Of The Night bei Discogs, abgerufen am 24. September 2024.
- 1 2 Chris Thompson – Radio Voices bei Discogs, abgerufen am 30. August 2026.
- ↑ Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 224.
- ↑ Manfred Mann's Earth Band with Chris Thompson – Criminal Tango. In: Offizielle Deutsche Charts. GfK Entertainment, abgerufen am 4. September 2026.
- 1 2 Andy Taylor, Robert M. Corich: Begleittext im Begleitheft der CD-Wiederveröffentlichung von Criminal Tango. Cohesion, MANN 015, 1999.
- 1 2 3 Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 181.
- ↑ Tour Archive. In: platform-end.co.uk. The Manfred Mann Fan Club, abgerufen am 4. September 2026 (englisch, Abschnitt 1986).
- 1 2 Ian McFarlane: The Encyclopedia of Australian Rock and Pop. Allen & Unwin, St Leonards, NSW 1999, ISBN 1-86448-768-2, S. 212.
- ↑ John Farnham – You're The Voice bei Discogs, abgerufen am 24. September 2024.
- 1 2 3 Dmitry M. Epstein: Chris Thompson. In: dmme.net. November 2012, abgerufen am 30. August 2026 (englisch).
- ↑ 1987 ARIA Awards Winners. In: aria.com.au. Australian Recording Industry Association, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
- ↑ John Farnham – You’re The Voice. In: hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ John Farnham You're The Voice Single. In: Offizielle Deutsche Charts. GfK Entertainment, abgerufen am 24. September 2024.
- ↑ John Farnham. In: Official Charts. The Official UK Charts Company, abgerufen am 24. September 2024 (englisch).
- ↑ Chart History John Farnham. In: Billboard. Billboard Media, LLC, abgerufen am 24. September 2024 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Jane Rocca: The Story of ‘Whispering Jack’. In: Rolling Stone Australia/NZ. 2022, ISSN 1320-0615, S. 69 (Special Collector’s Edition 2022/2023, Reihe „50 Most Iconic Australian Music Moments of All Time“, Nr. 20).
- 1 2 Chris Thompson, Haley Mills – Tabaluga And The Magic Jadestone bei Discogs, abgerufen am 24. September 2024.
- ↑ Peter Maffay – Lange Schatten - Tour '88 bei Discogs, abgerufen am 27. September 2024.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 338.
- ↑ Chris Thompson The Challenge (Face It) Single. In: Offizielle Deutsche Charts. GfK Entertainment, abgerufen am 24. September 2024.
- ↑ Mike Oldfield – Earth Moving bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Alan Parsons – Try Anything Once bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Alan Parsons – Alan Parsons Live bei Discogs, abgerufen am 30. August 2026.
- ↑ Alan Parsons – The Very Best Live bei Discogs, abgerufen am 30. August 2026.
- ↑ Sarah Brightman – Fly bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- 1 2 Manfred Mann: Platform End No 9, Summer 1996. In: platform-end.co.uk. The Manfred Mann Fan Club, 1996, abgerufen am 1. September 2026 (englisch).
- ↑ Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 191.
- ↑ Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 226.
- ↑ Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 194.
- ↑ Manfred Mann's Earth Band – Mann Alive bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Platform End No 18, Winter 1999. In: platform-end.co.uk. The Manfred Mann Fan Club, 1999, abgerufen am 3. September 2026 (englisch, Rubrik „World Service“, Meldung „On The Road In 1999“, S. 4).
- ↑ Steelhouse Lane – Metallic Blue bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Steelhouse Lane – ...Slaves of the New World... bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Brian Sword: Mike Slamer Interview (Seventh Key, Ozone) The Double Stop 92. (Video) In: The Double Stop Podcast with Brian Sword. 29. Februar 2016, abgerufen am 1. September 2026 (englisch).
- 1 2 Chris Thompson – Won't Lie Down bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Mads Eriksen Featuring Chris Thompson – Redhanded bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- 1 2 Chris Thompson & Mads Eriksen – Rediscovery (A Musical Journey) bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- 1 2 Chris Thompson & Mads Eriksen Band – One Hot Night In The Cold bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Man Doki Soulmates – Soulmates bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Michael Ernst – Excalibur bei Discogs, abgerufen am 30. August 2026.
- ↑ Various – Wir Sind Borussia! (Die Benefiz CD Für Das Borusseum) bei Discogs, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ War of the Worlds (Wembley Arena). In: filmedlivemusicals.com. Abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
- ↑ Sarah Brightman – I Will Be With You (Where The Lost Ones Go) (Movie Version) bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Sarah Brightman – Symphony bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- 1 2 GoodTimes-All-Star-Band – GoodTimes Songs bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Die Antenne Bayern Classic Rock Star Tour (2010). In: rw-entertainment.de. Robert Wagner Entertainment, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. November 2017; abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Vorbereitungen für die ANTENNE BAYERN Classic Rock Star Tour laufen auf Hochtouren! In: Der Neue Wiesentbote. 30. August 2010, abgerufen am 4. September 2026.
- 1 2 Gary Brooker, Henry Spinetti, Chris Thompson, Martin Barre, Dave Pegg, Frank Mead – Classic Rock Star Tour Live bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- 1 2 Chris Thompson: Begleittext im Booklet von Berlin Live & The Aschaffenburg Remains (Live At The Colos-Saal). Gonzo Multimedia, HST098CD, 2011.
- 1 2 Chris Thompson – Berlin Live & The Aschaffenburg Remains (Live At The Colos-Saal) bei Discogs, abgerufen am 1. September 2026.
- ↑ Frank Leyendecker: Chris Thompson – Ex-Manfred Mann’s Earth Band Abschiedstournee. In: Wir sind St. Ingbert. 14. Februar 2020, abgerufen am 30. August 2026.
- 1 2 Alex Driessen: Chris Thompson – The Final Round: Live. In: The Progressive Aspect. 23. Februar 2025, abgerufen am 30. August 2026 (englisch).
- ↑ Walter Sehrer: Manfred Mann’s Earth Band: Blendendes Licht & tosende Stille. In: eclipsed, Nr. 284, Oktober 2026, S. 49.
- 1 2 Chartquellen: DE UK US1 ( vom 31. Juli 2021 im Internet Archive) US2 ( vom 14. Oktober 2019 im Internet Archive)
- ↑ Night – Long Distance bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – The High Cost Of Living bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Beat Of Love bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Timeline bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Acoustic bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Do Nothing Till You Hear From Me bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Toys & Dishes bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Live bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Live @ Rock Of Ages bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Backtrack 1980 - 1994 bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – If You Remember Me (The Very Best Of) bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Jukebox (The Ultimate Collection) bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Get Ready For Christmas bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Jeff Wayne – Thunderchild / Dead London bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson, Dave Grusin – If You Remember Me / Theme From The Champ bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson & Night – Dr. Rock bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Do What You Wanna Do bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Bye Bye Love bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Lies bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Hazel O'Connor / Chris Thompson – Push & Shove bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – What A Woman Wants bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Love And Loneliness bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Take Me To Heaven bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ S.O.S. United Feat. Chris Thompson – Lullaby For Grownups (Good Night) bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Beat Of Love bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Tower Of Love bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Blinded By The Light bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Chris Thompson – Florida Lady bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Sarah Brightman Feat. Chris Thompson – How Can Heaven Love Me bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Mitten ins Herz! Kotzbrocken mit Traum-Duett! In: ptext.de. a2k-media & music, Astral Music, 19. Februar 2015, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2015; abgerufen am 4. September 2026 (Pressemitteilung des Labels).
- ↑ I Look at You – Single. In: Apple Music. Apple, abgerufen am 4. September 2026 (Veröffentlichungsdatum des Titels 18. Februar 2015, gelistete Neuveröffentlichung 14. Oktober 2022).
- ↑ Manfred Mann's Earth Band – Unearthed (The Best Of 1973–2005) bei Discogs, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ Manfred Mann's Earth Band – Budapest Live bei Discogs, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ Manfred Mann's Earth Band – Watch The DVD bei Discogs, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ Don Airey – K2 (Tales Of Triumph & Tragedy) bei Discogs, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ Sarah Brightman – Symphony Live In Vienna bei Discogs, abgerufen am 3. September 2026.
- ↑ Various – Willy Bogner's Fire, Ice & Dynamite: The Original Soundtrack bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Various – Jolly Joker – Original Soundtrack der gleichnamigen ARD-Serie bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Greg Russo: Mannerisms – The Five Phases of Manfred Mann. 4. Auflage. Crossfire Publications, New York 2022, ISBN 978-0-9983550-8-5, S. 341.
- ↑ Various – Florida Lady Part II (Original Soundtrack) bei Discogs, abgerufen am 4. September 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Thompson, Chris |
| ALTERNATIVNAMEN | Thompson, Christopher Algernon (vollständiger Name); Thompson, Chris Hamlet (angenommener Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Rocksänger, Gitarrist und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 9. März 1948 |
| GEBURTSORT | Ashford (Kent), Großbritannien |