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Chip Berlet

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Chip Berlet 2012 in Mexiko mit einer Schildkröte

John Foster „Chip“ Berlet (* 22. November 1949 in Hackensack, New Jersey; † 30. Januar 2026 in Salem, Massachusetts) war ein US-amerikanischer investigativer Journalist, Finanzanalyst, Fotojournalist, Autor, TV-Experte und Aktivist.

Berlet wurde 1949 geboren. Berlet studierte drei Jahre an der University of Denver Soziologie mit Nebenfach Journalismus. Er brach 1971 das Studium ab, um als alternativer Journalist ohne Abschluss zu arbeiten. Mitte der 1970er Jahre war er Mitherausgeber einer Reihe von Büchern über studentischen Aktivismus für die National Student Association und den National Student Educational Fund.[1]

Er war spezialisiert auf die Untersuchung der Bewegungen der extremen Rechten in den Vereinigten Staaten. Er untersuchte auch die Verbreitung von Verschwörungstheorien. Seit dem Bombenanschlag in Oklahoma City 1995 trat Berlet regelmäßig in den Medien auf, um über extremistische Gruppen zu diskutieren. Er war Senior Analyst bei Political Research Associates (PRA), einer gemeinnützigen Gruppe, die rechte Netzwerke überwacht.

Berlet war Vizepräsident der National Lawyers Guild. Er war Mitglied des Beirats des Center for Millennial Studies der Boston University und seit über zwanzig Jahren im Vorstand der Defending Dissent Foundation. 1982 war er Finalist für die Mencken Awards in der Kategorie beste Nachrichten für War on Drugs: The Strange Story von Lyndon LaRouche, das in der High Times veröffentlicht wurde. Er war Mitglied des Beirats der Kampagne zur Verteidigung der Verfassung.[2]

Berlet starb Ende Januar 2026 infolge von Leukämie in seinem Haus in Salem, Massachusetts.[3]

Fotojournalismus

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Berlet war auch Fotojournalist. Seine Fotografien, insbesondere vom Ku-Klux-Klan und von Neonazi-Kundgebungen, wurden von Associated Press verbreitet, erschienen auf Buch- und Zeitschriftencovern, Albumcovern und Postern und wurden in vielen Medien veröffentlicht.[4]

Radiotalk über militanten Rechtsradikalismus 2009 mit Max Blumenthal

Bücher (Auswahl)

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  • Clouds Blur the Rainbow. Political Research Associates, Cambridge, Mass. 1987, ISBN 0-915987-03-1.
  • mit Matthew N. Lyons: Right-Wing Populism in America: Too Close for Comfort. Herausgegeben von Douglas Kellner. Guilford Press, New York 2000. ISBN 1-4625-3761-8.
  • Trumping Democracy: From Reagan to the Alt-Right. Routledge, 2019, ISBN 978-1-138-21249-7.

Filmografie (Auswahl)

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Commons: John Foster "Chip" Berlet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. John George: American extremists : militias, supremacists, klansmen, communists & others. Prometheus Books, Amherst, New York 1996, ISBN 1-57392-058-4.
  2. William Curtis Martin: With God on our side : the rise of the religious right in America. Broadway Books, New York 1996, ISBN 0-553-06745-1 (archive.org Leseprobe).
  3. Chip Berlet (1949-2026). In: /idavox.com. 5. Februar 2026, abgerufen am 6. Februar 2026 (englisch).
  4. Heinz Duthel: History and Members of the Bilderberg Society 1954 – 2017 – II: Facebook, LinkedIn and Google. Twitter is already under the White House control. neobooks, 2018, ISBN 978-3-7427-3852-3 (books.google.de [abgerufen am 24. Oktober 2021]).