Anschließend wechselte Frazier als Profi in die deutsche Basketball-Bundesliga und spielte in der Saison 2009/10 bei der BG 74 aus Göttingen. International gewann man beim Final-Four-Turnier der EuroChallenge 2010 vor eigenem Publikum den erst dritten Titel einer deutschen Vereinsmannschaft in einem europäischen Vereinswettbewerb. In den Play-offs um die nationale Meisterschaft schied man jedoch in der ersten Runde knapp in den Schlusssekunden des entscheidenden Spiels der Serie aus. Während sein Illini-Mannschaftskamerad Trenton Meacham für die folgende Spielzeit zur BG Göttingen wechselte, verließ Frazier den Verein und begann an seiner Alma Mater ein Master-Studium und arbeitete zunächst als Videokoordinator im Trainerstab der Fighting Illini,[1] was ihm ein sichereres Einkommen bescherte.
Der Kontakt zu Göttingens Trainer John Patrick riss aber nie ab und als dieser 2011 zum Erstliga-Aufsteiger s.Oliver Baskets aus Würzburg wechselte, konnte er Frazier zum Comeback als Spieler überreden.[2] Dort spielt er mit weiteren ehemaligen Göttinger Mannschaftskameraden zusammen, die Patrick nach Würzburg holte. In der Basketball-Bundesliga 2011/12 konnte sich der Aufsteiger auf Anhieb für die Play-offs qualifizieren, in der man in der ersten Runde mit Vizemeister Alba Berlin einen der Titelfavoriten ausschalten konnte. Im Mai 2012 bat Frazier um die Auflösung seines Vertrags um in den USA einen Job als Assistant Coach an der Kansas State University annehmen zu können. Trotz der noch laufenden Playoff-Serie gegen Ratiopharm Ulm wurde seinem Wunsch entsprochen.
Chester Frazier auf: Easy Credit BBL—Website; Köln, 2019. Abgerufen am 27. Februar 2019.
Chester Frazier auf: University of Illinois Division of Intercollegiate Athletics—Website; Champaign, IL, ohne Datum. Abgerufen am 27. Februar 2019 (in Englisch).
↑N.N.: Charles Frazier. (Memento vom 4. September 2012 im Webarchiv archive.today) Archiviert von University of Illinois Division of Intercollegiate Athletics—Website; Champaign, IL, ohne Datum in 2012. Abgerufen am 27. Februar 2019.