Nachdem Long im NBA-Draft 2011 von keinem Klub der am höchsten dotierten Profiliga NBA berücksichtigt worden war, unterschrieb er schließlich seinen ersten Profivertrag beim Klub aus dem litauischen Šiauliai, mit dem er sowohl in der nationalen LKL als auch in der Baltic Basketball League im Halbfinale aus der Titelvergabe ausschied. Während man national gegen Lietuvos rytas Vilnius im Halbfinale ein Spiel gewann, verlor man im Final Four der baltischen Liga 2011/12 vor eigenem Publikum krachend gegen den litauischen Meister und Titelverteidiger Žalgiris Kaunas mit 64:117 und belegte am Ende den vierten Platz.[1] In der Saison 2012/13 spielte Long in der ersten französischen Liga LNB Pro A für den Vizemeister MSB aus Le Mans.[2] Dort schied er mit der Mannschaft im europäischen Vereinswettbewerb Eurocup 2012/13 bereits früh in der ersten Gruppenphase aus. Als sechstplatzierte Mannschaft der Hauptrunde der ProA verlor man dann auch in der ersten Play-off-Runde der Meisterschaft gegen Rekordmeister ASVEL. Für die Basketball-Bundesliga 2013/14 bekam Long dann einen Vertrag vom deutschen Erstligisten ratiopharm aus Ulm.[3] Im Eurocup 2013/14 zog er mit dieser Mannschaft diesmal bis ins Achtelfinale ein, in dem man jedoch Hapoel Jerusalem unterlag. Im Beko BBL-Pokal 2014 in eigener Halle bezwang man im Halbfinale den Bundesliga-Hauptrundenersten Bayern München, verlor dann jedoch in einer Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Titelverteidiger Alba Berlin, der den Hauptrundensechsten ratiopharm auch in der ersten Play-off-Runde aus dem Rennen um den Meisterschaftstitel warf.