Cadillac Cyclone
| Cadillac | |
|---|---|
Cadillac Cyclone (1959) | |
| Cyclone | |
| Präsentationsjahr | 1959 |
| Fahrzeugmesse | |
| Klasse | Obere Mittelklasse |
| Karosseriebauform | Coupé |
| Motor | Ottomotor: 6,4 Liter (239 kW) |
| Radstand | 2642 mm |
| Serienmodell | keines |
Der Cadillac Cyclone war ein Konzeptfahrzeug, das die Cadillac-Division von General Motors 1959 herstellte. Es kam nie zu einer Serienfertigung.
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Cyclone war eines der letzten Fahrzeuge, das GMs Designer Harley Earl entworfen hatte, und diente als Testobjekt für futuristisches Design und zukunftsweisende Technologie. Sein Fahrgestell hatte einen Radstand von 2642 mm und er war mit einem vorne eingebauten V8-Motor mit 6391 cm³ Hubraum, einem Automatikgetriebe an der Hinterachse und Einzelradaufhängung rundum ausgestattet. Er war das einzige Auto, bei dem der Auspuff direkt vor den Vorderrädern endete. Er besaß ein Aufprallverhinderungssystem, dessen Radarsensoren in den beiden „Nasenspitzen“ an der Fahrzeugfront untergebracht wurden.
Von allen Designdetails des Cyclone war die Glaskuppel über dem Passagierraum das auffälligste. Sie war mit Silber beschichtet, um die UV-Strahlung abzuhalten und öffnete automatisch mit den elektrisch betätigten Schiebetüren. Die Glaskuppel konnte auch ganz abgenommen und im Kofferraum auf einem speziellen Luftsack transportiert werden. Ein außergewöhnliches Designmerkmal waren zudem die doppelten Heckflossen: Neben den Erhebungen oberhalb der hinteren Kotflügel hat der Cyclone auch im unteren Bereich flossenartige, zur Seite geneigte Auswüchse. Sie werden Skeg Fenders genannt.
Die Konstruktion des Cyclone war deutlich von der Luft- und Raumfahrt der 1950er-Jahre beeinflusst.
Einfluss des Designs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Details des Cyclone-Designs beeinflussten spätere Serienmodelle Cadillacs. So finden sich die Skeg Fenders auch bei allen Cadillacs der Baujahre 1961 und 1962.[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Georg Amtmann: Cadillac. Lechner Verlag, Genf 1990, ISBN 3-85049-071-8
- Richard M. Langworth: Encyclopedia of American Cars 1930–1980. Beekman House, New York 1984, ISBN 0-517-42462-2
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Walter McCall: 80 Years of Cadillac LaSalle, Crestline Publishing, 1992, ISBN 978-0-87938-676-4;
