Commodore 64
| Commodore 64 | ||
|---|---|---|
| Hersteller | Commodore International | |
| Typ | Heimcomputer | |
| Veröffentlichung | 1982 | |
| Produktionsende | 1994 | |
| Neupreis | 1.495 DM (bei Verkaufsstart in Deutschland 1983) | |
| Prozessor | MOS 6510/8500 @ 1,023 MHz (NTSC-Version) @ 0,985 MHz (PAL-Version) | |
| Arbeitsspeicher | 64 KB RAM + 20 KB ROM | |
| Grafik | VIC II (320 × 200, 16 Farben, Sprites) | |
| Sound | SID 6581 (3× Osc, 4× Wave, Filter, ADSR, Ring) | |
| Datenträger | optional: 170 KiB-Disketten (VC1541), Kompaktkassetten (Datasette), Steckmodule | |
| Betriebssystem | Kernal + Commodore Basic V2, optional GEOS 64 | |
| Vorgänger | Commodore VC 20 | |
| Nachfolger | Commodore 128; Commodore 65 (keine Serienreife) | |
| Commodore 64 Games System | ||
|---|---|---|
| Hersteller | Commodore | |
| Typ | Stationäre Spielkonsole | |
| Veröffentlichung |
| |
| Hauptprozessor | MOS Technology 8500 | |
| Grafikprozessor | MOS Technology VIC II | |
| Speichermedien | Cartridge | |
| Controller | Joystick | |
Der Commodore 64 GS (GS = Games System) ist ein 1990 als Spielkonsole herausgebrachter C64. Es war der Versuch, die Marke Commodore auch auf den Konsolen-Markt zu etablieren. Es besaß keine Tastatur und keinen Anschluss für Datasette und Diskettenlaufwerke. Spiele konnten nur über Module geladen werden. Der Modulschacht befand sich auf der Oberseite des Gerätes. Der C64 GS war genauso teuer wie ein vollwertiger C64, weswegen der C64 GS floppte. Offiziell wurde das Modell C64GS nur in England vertrieben.[22][23]
C64 Ultimate
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im November 2025 brachte die im selben Jahr wiedergegründete Commodore International den Commodore 64 Ultimate (kurz C64U) heraus. Obwohl der C64U von Gideon Zweijtzer als Nachfolger des Ultimate64 konzipiert wurde, handelt es sich hierbei nicht um ein Fanprojekt, sondern um den ersten offiziellen Commodore 64 der Firma Commodore seit 35 Jahren. Ebenso wie der Ultimate64 basiert der C64U auf einer Reimplementation des C64 auf Field Programmable Gate Array (kurz FPGA) und es gibt die Möglichkeit zwei originale SID-Soundchips zu installieren. Es können alle klassischen Peripherie-Geräte des C64 angeschlossen werden. Wo bei den ursprünglichen Commodore 64 Modellen der Userport saß, sind drei USB 2.0, ein USB-C, MicroSD-Leser, ein HDMI-Port und ein 100 Mb/s Ethernet-Port verbaut. Der Userport ist in der Mitte der Platine verbaut und lässt sich per zusätzlich erwerbbare Erweiterungskarte und Flachbandkabel nach außen legen. Neben der Möglichkeit, den C64U per HDMI an moderne TV-Geräte und Monitore anzuschließen, bietet der C64U auch die Möglichkeit per 8-Pin-DIN-Stecker das Bild per Adapterkabel zu übertragen. So ist es möglich das Gerät per Fernsehsignal, Scart, S-Video oder Composite Video an älteren Monitor- und TV-Geräte zu betreiben. Auf dem Mainboard sind zudem ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss und S/PDIF-Port verlötet, so dass es an Lautsprecher oder Kopfhörer angeschlossen werden kann. Weiterhin verfügt das Gerät über ein eingebautes WLAN, so dass man wahlweise LAN oder WLAN nutzen kann. Das Gehäuse entspricht dem des klassischen "Brotkastens".[24]
Den C64U gibt es in drei Varianten:
- Basic Beige – Das klassische "Brotkasten"-Gehäuse in Beige
- Starlight Edition – Transparentes Gehäuse mit verbauten LED-Streifen, die entsprechend dem Sound leuchten
- Founders Edition – Wie bei der Starlight Edition, hat allerdings ein goldenes transparentes Gehäuse und eine 24k-Gold-Plakette. Zusätzlich sind die Tasten goldfarben. Diese Edition soll an die limitierte C64-Gold-Auflage erinnern. Die Founders Edition ist auf 6400 Einheiten limitiert und hat, ähnlich wie die Gold-Edition, an der Unterseite einen goldenen Aufkleber mit Seriennummer und Holografie-Label.
Im Lieferumfang aller drei Editionen befindet sich der C64U selbst, ein spiralgebundenes Benutzerhandbuch, Schnellstartanleitung, HDMI-Kabel, 12V Adapter mit auswechselbaren Aufsätzen und eine 64 GB großer USB-Stick in Kassettenform mit über 50 lizenzierten Spielen.
Vorgänger und Nachfolger
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Der Vorgänger des C64 war der 1981 zur Marktreife gebrachte, farbfähige VC 20, von dem erstmals in der Geschichte der Mikrocomputer über eine Million Exemplare verkauft wurden. Als offizieller Nachfolger des C64 wurde 1985 der Commodore 128 auf den Markt gebracht, welcher neben dem eigenen C128-Modus über einen C64- sowie einen CP/M-Modus verfügte. Die Produktion des Nachfolgemodells wurde jedoch wegen nicht zufriedenstellender Verkaufszahlen und hoher Produktionskosten schon 1989 und damit fünf Jahre vor dem Produktionsende des C64 eingestellt.
Die ab 1984 gefertigten Modelle der Commodore-264-Serie, der C16, C116 und Plus/4, konnten sich aufgrund ihrer Inkompatibilität zum beliebten C64 sowie bestimmter technischer Defizite auf dem Markt ebenfalls nicht durchsetzen. Noch im selben Jahr erfolgte die Produktionseinstellung und verbliebene Geräte wurden für Schleuderpreise verkauft. Als späten Nachfolger des C64 entwickelte Commodore den Commodore 65, der jedoch nie in Serie produziert wurde, da man dem sehr erfolgreichen Amiga 500 mit dem C65 keine Konkurrenz machen wollte.
Die als Tastaturcomputer ausgeführten Einsteigermodelle der von Commodore hergestellten Amiga-Reihe, insbesondere der Amiga 500, erfreuten sich Ende der 1980er-Jahre einer ähnlichen Beliebtheit als leistungsfähige Spielecomputer wie der C64, die jedoch den C64 nie vom Markt verdrängen konnten. Technisch war der Amiga dem C64 überlegen, er besaß allerdings auch eine vollkommen abweichende und modernere Hardware.
Commodore International musste am 29. April 1994 Insolvenz anmelden.[25] Mit dem Hersteller Commodore verschwand auch der letzte Heimcomputer C64 vom Markt, dessen Produktionseinstellung eigentlich erst für 1995 vorgesehen war.[26]
Nachbauten und Weiterentwicklungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während der 8-Bit-Ära gab es vom C64, anders als bei vielen Konkurrenzmodellen, keine legalen oder illegalen Nachbauten durch andere Firmen. Die vielen speziellen Chips im C64, die nur von Commodore selbst beziehungsweise von deren Tochter MOS Technology hergestellt und die nicht an potenzielle Nachbauer verkauft wurden, verhinderten dies.
Web.it
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Im Jahre 1998 erschien von der belgischen Firma Web Computers International der Web.it, ein PC-kompatibler Rechner mit Microsoft Windows 3.1 und vorinstalliertem C64-Emulator. Herz war ein AMD-Mikroprozessor (AMD Élan SC400), ein SoC auf Am486-Basis (66 MHz), dazu kamen 32 MiByte RAM, 32 MiByte ROM. Der Web.it war zudem mit einem Webbrowser (Netscape Navigator), einem Textverarbeitungsprogramm (Lotus AmiPro) und einer Tabellenkalkulation (Lotus 1-2-3) ausgestattet. Wie beim Original-C64 befand sich der gesamte Rechner im selben Gehäuse wie die Tastatur. Die Produktion des erfolglosen Modells wurde relativ schnell wieder eingestellt. Das mag unter anderem damit zusammengehangen haben, dass das Gerät nicht annähernd die notwendige Prozessorgeschwindigkeit aufwies, um einen C64 in Echtzeit zu emulieren.
C-One
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jeri Ellsworth und Individual Computers entwickelten den C-One oder auch Commodore One als Nachbau des C64 und bildeten die Hardware mittels FPGAs nach. Erste Platinen wurden 2003 ausgeliefert.
C64 Stick/C64 DTV
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ende 2004 brachte die englische Firma The Toy:Lobster Company den C64 Stick – auch als C64 DTV (Direct To TV) bekannt – heraus, der auch in Deutschland erschien. Der Entwurf stammt ebenfalls von Jeri Ellsworth, es handelt sich im Wesentlichen um einen auf das Notwendigste reduzierten C-One. Es ist ein C64-Nachbau in Form des Joysticks Competition Pro mit 30 eingebauten Spielen (darunter Summer Games, California Games sowie Pitstop, Super Cycle und Uridium). Der Anschluss erfolgt direkt an das Fernsehgerät. Begabte im Löten und technisch Bewanderte können den Joystick um weitere Joystickports sowie um PS/2-Port für Tastatur, IEC-Port für Drucker und Diskettenlaufwerke sowie Buchse für Stromanschluss erweitern. Es existieren NTSC- (seit 12/2004) und PAL-Versionen (seit 8/2005).
Commodore 64x
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im August 2010 veröffentlichte Commodore USA die Nachricht, die weltweiten Lizenzrechte für bisherige Commodore-Marken erworben zu haben, insbesondere für den C64 und den Amiga-Computer. Im Dezember 2010 wurde ein Commodore 64 genanntes PC-System im originalgetreuen Retro-Gehäuse angekündigt. Basis ist ein Mainboard mit einem Intel Atom D525 DualCore-Chip, nVidia ION2 Grafik, USB-Ports, Kartenleser sowie optional DVD- oder BluRay-Laufwerk. Der Rechner wurde mit dem Betriebssystem Ubuntu Version 10.10 ausgeliefert. Später erhielt es mit Commodore OS ein eigenes Betriebssystem und einen integrierten C64-Emulator.[27]
Chameleon 64
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Chameleon 64 ist ein von Individual Computers entwickeltes Modul, das 2013 erschien. Es enthält unter anderem einen VGA-Port, PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur und einen Slot für SD-Karten. Grundsätzlich stehen zwei Betriebsmodi zur Verfügung:
- am Expansions-Port des C64 oder SX-64 angesteckt
- autark mit einer optionalen Docking-Station, die den Anschluss von C64-Tastaturen und bis zu vier Joysticks erlaubt.
Wird das Modul am C64 betrieben, so bietet es eine VGA-Ausgabe, VC-1541-kompatible Floppy-Emulation von zwei Diskettenlaufwerken, die Emulation von REU, GeoRAM und diverser Anwendungs- und Spielmodule. Im autarken Betrieb stehen zusätzlich die Funktionen eines mittels FPGA umgesetzten C64 zur Verfügung. Das Modul bietet zusätzlich einen Uhrenport zum Anschluss einer Netzwerkkarte vom Typ RR-Net Mk2 oder Mk3, die im Modulgehäuse untergebracht werden kann.[28]
C64 reloaded
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erstes Modell
Am 1. April 2014 kündigte Individual Computers an, neue C64-Mainboards unter dem Namen C64 reloaded zu produzieren. Der Platinenentwurf folgte größtenteils dem Originalschaltplan mit der Commodore-Nummer 250466. Jedoch gibt es auch Abweichungen vom Schaltplan. So wurden Nullkraftsockel verbaut und eine 12V DC-DC Wandlertechnik hielt Einzug. Statt eines TV-Modulators wurde ein S-Video-Ausgang und eine 3,5 mm Audio-Klinkenbuchse verbaut. Der C64 reloaded kann ohne Lötarbeiten von PAL- auf NTSC-Videonorm umgeschaltet werden. Der C64 Reloaded benötigt zum Betrieb zusätzlich originale Chips, die aus defekten C64-Computern entnommen werden können.[29] Dieses Modell wurde noch ohne den Markennamen Commodore vertrieben. Der Verkaufsstart des C64 reloaded war am 20. Mai 2015.[30] Die Boards waren schnell ausverkauft.
Zweites Modell
Das C64 reloaded MK2 ist das erste Board der Reihe, welches unter dem Markennamen Commodore vertrieben wird.[31] Im Gegensatz zum ersten Modell erkennt das MK2 die installierten Chipversionen automatisch und konfiguriert sich von selbst entsprechend. Der Verkaufsstart ist für den 21. November 2017 anvisiert.[veraltet][32]
Ultimate64 (Elite)
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Im August 2017 kündigte Gideon Zweijtzer an, neue C64-Mainboards unter dem Namen Ultimate64 zu produzieren.[33] Im Gegensatz zum C64-Original handelt es sich dabei um eine komplett neue Reimplementation des C64 auf FPGA Basis, somit benötigt das Board keinerlei originale Chips. Es besteht jedoch die Möglichkeit, 2 SID MOS 6581 oder MOS 8580/6582 in beliebiger Zusammenstellung einzusetzen, jedoch aufgrund der Bauform nicht zwei FPGASID gleichzeitig. Im FPGA ebenfalls integriert ist die 1541 Ultimate-II+ desselben Entwicklers, ein vollständiger Diskettenlaufwerksersatz. Als Datenmedium wird ein USB-Stick verwendet. Es können maximal zwei 1541 Diskettenlaufwerke emuliert werden. Das Bildsignal wird als analoges Videosignal und auch als HDMI-Signal ausgegeben.[34]
TheC64 Mini
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2017 wurde bekannt, dass die britische Retro Games Ltd. und die österreichische Koch Media eine voll lizenzierte auf der Arm-Architektur basierende Mini-Version des C64 unter den Namen TheC64 Mini Anfang 2018 auf den Markt bringen wird. Das Gerät selbst lehnt sich an das Design des C64 an, ist aber nur halb so groß. Die Tastatur des TheC64 Mini ist eine Attrappe. Es verfügt über einen HDMI-Port für moderne Fernsehgeräte und Monitore. Der mitgelieferte Joystick wird über einen USB-Port mit dem Gerät verbunden. Auch eine USB-Tastatur lässt sich an dem Gerät anschließen, somit ist es möglich eigene BASIC-Programme auf dem TheC64 mini zu schreiben. Das Gerät wurde 2017 mit 64 vorinstallierten Spielen ausgeliefert,[35] in neueren Firmware-Versionen sind weitere Titel hinzugefügt worden.
TheC64
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Im Dezember 2019 wurde schließlich unter dem Namen TheC64 ein Gerät auf den Markt gebracht, welches das originale Brotkastengehäuse besitzt und im Gegensatz zum Mini mit funktionierender Tastatur ausgestattet ist. Die Hardwarespezifikationen entsprechen ansonsten im Wesentlichen denen des TheC64 Mini, die Firmware bietet jedoch zusätzlich einen Emulator für den Commodore VC 20, der in Amerika als „VIC 20“ bekannt wurde. Der Computer wird daher in Amerika auch als TheVIC20 angeboten[36] und außerdem zur Unterscheidung vom Mini (nicht nur in Amerika) oft als TheC64 Maxi bezeichnet.[37][38]
Gehäuse für den C64C
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im August 2016 wurde bekannt, dass individual Computers (icomp) neben der Lizenz für den Markennamen Commodore auch die originalen Gussformen des C64C-Gehäuses erworben hat und mit diesen neue Gehäuse produzieren will. Am 22. August 2017 wurde das Gehäuse auf der Gamescom der Öffentlichkeit präsentiert und bereits verkauft; der reguläre Verkauf startete am 1. September 2017.[39] Die neuen Gehäuse sind dabei in den vier Farbgebungen Original Beige, Classic Bread Bin, SX-64 Style und Black Edition verfügbar. Da fast alle C64-Platinen vom Aufbau identisch sind und es nur kleinere Abweichungen von der C64C Platine gibt, lassen sich auch andere C64-Versionen in dem Gehäuse einbauen. Dies trifft auch auf die Modelle des C64 reloaded zu.[31]
uAX64 Mini/Long
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Oktober 2019 startete die Entwicklung eines C64 in gänzlich neuer Form mit einem 100 × 100 mm Board und 6 Slots jeweils mit 72 Pins, der steckbare Modul-Karten aufnehmen kann. Dazu gehören die Modul-Karten: CPU, RAM, VIDEO, SOUND, REMOTE KEYBOARD mit jeweils 72 Pin Slots. Mit einer Abmessung von nur 100 × 100 mm ist dieser neue C64 derzeit (2022) der kleinste C64 der Welt der die originalen Chips des C64 verwendet. Vom uAX64 Mini gibt es eine "Long" Version mit 9 Slots.[40]
uEliteBoard64
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kurz nach dem uAX64 Mini wurde im Januar 2020 das uEliteBoard64 vorgestellt, der als erster neuer C64 ermöglichte drei SID Chips auf das C64 Board zu stecken. Zusätzlich dazu besitzt das neue C64 Board einen „HAT SOCKET“ Steckplatz zur Aufnahme steckbarer HAT-Erweiterungen. Zu den Erweiterungen gehören die MIDI-, OPL2- und Code-Injection Steckkarte.[40]
uBook64
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im März 2020 erschien der nur 184 × 146 mm große C64, der trotz seiner nur geringen Abmessungen einen vollwertigen C64 darstellt. Dieser C64 hat auf der linken Seite eine 3,5 mm Kopfhörerbuchse.[40]
uLaserBoard64
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das uLaserBoard64 ist ein C64 der von der Bauform her einer aus dem Film Alien M41A Pulse Rifle nachempfundenen ist. Bei diesem C64 kann eine Steuerungsplatine sowie ein LC-Panel und ein Laser-Modul aufgesteckt und kann zu einer M41A Pulse Rifle umgebaut werden.[40]
uHeld64
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der uHeld64 ist ein C64 im Gameboy Formfaktor wahlweise mit DPAD oder Analogstick Steuerung. Dieser C64 besteht aus drei Platinen die übereinander montiert werden, und somit die Handgroße Form ermöglichen. Bei diesem C64 wurde neben einem LC-Display, ein Joystick-Umschalter sowie eine komplette C64 Tastatur in Miniaturform integriert. Optional kann eine Pi1541 (Raspberry Pi Zero) eingebaut werden, mit der eine 1541 Floppy simuliert wird. Der Expansionsport des originalen C64 ist ebenfalls vorhanden, das es ermöglicht oben am uHeld64 originale C64 Module zu stecken.[40]
uAX64
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein C64 in ATX Form stellt der uAX64 mit vier Karten-Slots im Micro-ATX-Format dar. Neben dem „uAX64“ existiert eine „uAX64 MAX“ Version mit sieben Slots. Beide uAX64 Versionen ermöglichen von Hause aus zwei SID Soundchips und bieten mehrere Steckkarten: MIDI, OPL2, Bluetooth/USB Keyboard, I/O, 2 MB RAM, RGB-Video, SID (8x). Zusätzlich dazu besteht die Möglichkeit interne Tape und Serial Anschlüsse zu nutzen.[40]
Software
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neue C64-Software und C64-Hardware wird auch heute noch von verschiedenen Firmen (zum Beispiel Protovision) entwickelt und vertrieben.
Anwendungssoftware
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Obwohl der C64 oft als „Spielcomputer“ und „Daddelkiste“ bezeichnet wurde, da der überwiegende Teil der Software Spiele waren, wurden für das Gerät – auch wegen seiner für die damalige Zeit gehobenen Hardware-Eigenschaften – auch viele „ernsthafte“ Programme produziert. Neben Office-Programmen wie der Textverarbeitung Vizawrite oder Textomat und den Tabellenkalkulationen Microsoft Multiplan und Supercalc gab es für alle erdenklichen Anwendungen eine Vielzahl von Programmen, von denen hier stellvertretend nur einige aus dem deutschen Raum genannt seien: Für grafische Anwendungen waren Programme wie Hi-Eddi (für HiRes-Grafik) von Hans Haberl, Amica Paint von Oliver Stiller für Multicolor-Grafiken und GIGA-CAD von Stefan Vilsmeier für 3D-Modelle konzipiert. Ebenfalls von Hans Haberl und veröffentlicht von Scanntronik waren die Desktop-Publishing-Programme Printfox und Pagefox. Letzteres wurde als Steckmodul entwickelt und enthielt eine zusätzliche Speichererweiterung, um Zeichensätze, Grafiken und Text für eine ganze DIN-A4-Seite im Speicher halten zu können. Dabei standen alle üblichen Layoutfunktionen zur Verfügung, inklusive Spezialfunktionen wie Kerning.
Lernprogramme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auch etliche Lernprogramme wurden für den C64 produziert, wenngleich er kein typischer Rechner war, der im Schulunterricht zum Einsatz kam. Hier waren besonders der Apple II und seine Klone stark verbreitet.
Neben Lernprogrammen wie Vokabeltrainern, Mathekursen und Programmen zum Erlernen des Chemielernstoffes wurden auch Hardware-Erweiterungen angeboten, mit denen Schüler zum Beispiel mit der Fischertechnik-Schnittstelle 30562 für den C64/VC20 die Grundzüge der Robotik erlernen konnten. Der C64 konnte auch für Lern- und Forschungszwecke genutzt werden. So trat das Gerät in den 1980er-Jahren bei vielen Beiträgen der Jugend-forscht-Wettbewerbe als Bestandteil der Versuchsanordnungen in Erscheinung.
Auch in der Fliegerei wurden Programme für den C64 eingesetzt. US-Piloten konnten beispielsweise Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) mit dem Flight-Simulator II von Bruce Artwick machen, die für die Verlängerung der Pilotenlizenz angerechnet wurden. Das deutsche Pendant dazu war der Flight-Teacher von Uwe Schwesig, der eine Einführung in die Fliegerei bot.
GEOS
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1986 wurde das Betriebssystem GEOS (Graphic Environment Operating System) mit grafischer Oberfläche (GUI) für den C64 angeboten. Es wurde in mehreren Versionen veröffentlicht und enthielt sehr viele Anwendungsprogramme. Diese grafische Oberfläche erweiterte den C64 in seiner Anwendungsbreite stark. Das war notwendig geworden, weil ab Mitte der 1980er-Jahre grafische Oberflächen immer häufiger als Serienausstattung bei Heimcomputern zum Einsatz kamen, so zum Beispiel beim Amiga, dem Apple Macintosh oder beim Atari ST. GEOS wurde auf unterschiedlichen Plattformen bis in die 2000er-Jahre gepflegt und erweitert. Allerdings ist GEOS sehr ressourcenaufwendig, so dass sich im Besitz des Anwenderkreises von GEOS auch am häufigsten moderne Hardware wie große Speichererweiterungen, Super-CPUs oder Festplatten befinden.
Unix
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Darüber hinaus wurde für den C64 ein Unix-artiges Betriebssystem namens LUnix (für little Unix) entwickelt. Aktuell weiterentwickelt wird das ebenfalls Unix-orientierte Wings-Betriebssystem für den C64.
Als reines Hobby-Projekt wurde ab 1989 von einem einzelnen Entwickler GeckOS für den 8-Bit-Mikrochip MOS6502 entwickelt, das Multitasking beherrscht und zu LUnix kompatibel ist. GeckOS gibt es auch in einer Variante für den C64.
Programmiersprachen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die wichtigsten Programmiersprachen für den C64 waren das eingebaute BASIC und Assembler. Daneben gab es eine Vielfalt an Programmiersprachen und -Dialekten für den C64:


BASIC
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das eingebaute Commodore BASIC V2 bietet keine Befehle, um die Grafik- und Soundmöglichkeiten des C64 komfortabel anzusprechen, da diese beim VC20, von dem der Code übernommen worden war, noch nicht vorhanden waren. Das bereits vorhandene und bessere BASIC 4.0 der neueren PETs wurde beim C64 nicht verwendet, da man den PETs keine interne Konkurrenz machen wollte. Über die BASIC-Befehle PEEK und POKE kann direkt auf die Hardware – auch auf Video- und Soundchip – zugegriffen werden, was z. B. auch in Basic die Programmierung von Sprites ermöglicht. Weiterhin können über den SYS-Befehl Systemroutinen direkt angesprungen werden: Beispielsweise bewirkt SYS 64738 einen Reset des C64. Sound und Grafik lassen sich nur in Assembler maximal ausreizen. Komfortablere Grafik- und Soundprogrammierung ist mit erweiterten BASIC-Varianten wie etwa Simons’ BASIC möglich, die jedoch nicht Bestandteil des Lieferumfangs waren. Spiele für den C64 sind daher nahezu ausschließlich in Assembler programmiert. Bei späteren BASIC-Versionen, beispielsweise dem BASIC 3.5 des C16 und Plus4, ist der Befehlsvorrat wesentlich umfangreicher.
Neben dem eingebauten Commodore BASIC V2 gab es noch diverse Dialekte und Compiler. Eine Auswahl:
Austrospeed
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Austrospeed ist ein 2-Pass-Compiler (3-Pass-Compiler im Overlay-Modus), der BASIC V2.0-Code in einen kompakten, schnell interpretierbaren Zwischencode (ähnlich P-Code) übersetzt. Derart kompilierte Programme laufen drei- bis fünfmal schneller ab als unkompilierte.[41] Zum Austrospeed gab es auch einen dazugehörigen Decompiler.
Basic-Boss BASIC-Compiler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Basic-Boss ist ein BASIC-Compiler aus dem Hause Markt & Technik Verlag, der im Jahre 1988 erschien[42] und sehr stabile Programmergebnisse aus reinen BASIC-Programmen erzeugt. Reine BASIC-Programmierer können mit Hilfe des Compilers schnelle Programme erhalten, ohne auf Assembler ausweichen zu müssen. Der Benutzer muss dafür bestimmte „Definitionen“ in sein BASIC-Programm einbauen, die dann nach dem Kompilieren diese hohen Geschwindigkeiten ermöglichen. In sehr günstigen Fällen laufen die Programme 50- bis 100-fach schneller ab.[43][44]
BASICODE
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für den C64 gab es Bascoder für den BASIC-Dialekt BASICODE. Dabei handelte es sich um einen rechnerübergreifenden BASIC-Standard.
Exbasic Level II BASIC
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Exbasic Level II ist ein erweitertes und verbessertes BASIC für den C64, das von Diskette geladen oder per Cartridge installiert wurde. Im Gegensatz zu Simons’ Basic war Exbasic Level II ursprünglich nicht für den C64 geschrieben worden, so dass nicht alle Möglichkeiten der Hardware dieses Rechners durch diese BASIC-Erweiterung ausgenutzt wurden.[45]
G-Basic
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]G-Basic stellte umfangreiche Programmierfunktionen zur Verfügung, über die das Standard-BASIC des C64 nicht verfügte. Es wurde als Hardwareerweiterung geliefert, die in Form und Größe an eine Zigarettenschachtel erinnerte. Diese besaß einen eigenen Resettaster, da der C64 ab Werk nicht über einen solchen verfügte.
Geo-Basic
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geo-Basic ist ein BASIC unter der grafischen Oberfläche GEOS. Es enthielt allerdings viele Fehler und lief langsam, weshalb es sich nicht durchsetzen konnte. Auch war der für die Anwendungsprogramme zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher nur sehr klein.[46]
Petspeed
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Petspeed ist ein Compiler für das eingebaute BASIC V2.0 von Commodore;[47] für längere Programme benötigte der Compiler ein – selten vorhandenes – Doppelfloppylaufwerk.
Simons’ Basic
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Simons’ Basic ist ein stark erweitertes BASIC mit grafischen Funktionen (Kreis, Ellipse) sowie teilweise strukturierter Programmierung. Vertrieben auf Diskette oder Cartridge.[48]
Assembler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Assembler ist die wichtigste und – zusammen mit dem eingebauten BASIC – die am häufigsten genutzte Programmiersprache für den C64.[49] Nur mit Assembler konnten die Fähigkeiten des Gerätes optimal genutzt werden. Es gab verschiedene Assembler-Entwicklungsumgebungen, die bekanntesten hießen TurboAss, Hypra-Ass[50][51] und Giga-Ass. Für große Projekte wurden Cross-Assembler-Systeme eingesetzt. Diese bestanden aus zwei Computern, die mit einem Datenkabel verbunden waren: Einem C64, auf welchem das neu entwickelte Programm getestet wurde, und einem zweiten Computer, zum Beispiel ein weiterer C64, ein Amiga oder PC, auf welchem der Quelltext geschrieben und von einem Cross-Assembler übersetzt wurde. Das machte die Programmierung weitaus komfortabler, da auf dem Test-C64 der komplette Speicher bis auf die wenigen Bytes für die Übertragungsroutine zur Verfügung stand und im Fall eines Absturzes Quelltext und Assembler nicht gelöscht wurden. Jedoch reichte schon ein einfacher Maschinensprachemonitor aus, um Software für den C64 zu entwickeln: Das wohl bekannteste Exemplar eines solchen Programmes war der Smon. Auch brachten viele Erweiterungsmodule, wie das Action Replay oder die Final Cartridge, eigene Maschinensprachemonitore mit.
Pascal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Oxford Pascal gab es eine Pascal-Implementierung, die in der Lage war, eigenständige Programme auf Diskette zu schreiben oder im Speicher zu halten. Sie war durchaus standard-konform. Auch von UCSD Pascal gab es eine Portierung auf den C64; sie war jedoch so umständlich und langsam, dass sie in der Praxis keine Rolle spielte.[52][53]
Weiterhin gab es aus dem Hause Markt & Technik das Buch "Pascal mit dem C64", das ein Pascal-Entwicklungssystem enthielt.
Sonstige
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zusätzlich zu den genannten Sprachen gibt es weitere Programmiersprachen, die aber eher exotisch sind. So gibt es einen C-Compiler (der allerdings nur eine Teilmenge von C implementiert), Forth und COMAL sind ebenfalls vertreten; es wurde sogar eine COBOL-Implementierung produziert. Auch Logo gibt es für den C64.
Weiterhin existiert das Betriebssystem Contiki, das eine Internet- und Ethernetanbindung über den C64 erlaubt.
Heute existiert mit cc65 ein leistungsfähiger Cross-Compiler für die Sprache C, der bis auf Gleitkommazahlen fast den ganzen ANSI-Standard abdeckt. Der Compiler selbst läuft auf den meisten modernen Plattformen.
Spiele
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Spiele für den C64 waren eines der besten Verkaufsargumente für den Rechner: Fast jedes bekannte Computerspiel in den 1980er- und teilweise in den 1990er-Jahren wurde für den C64 umgesetzt, darunter viele Arcade-Spiele, so auch Donkey Kong und Pac-Man. Schätzungen gehen von etwa 17.000 kommerziellen Spieletiteln für dieses Gerät aus, nicht mitgezählt die zahllosen Spiele, die C64-Besitzer selbst programmierten. Über 95 Prozent aller Spiele haben eine Auflösung von 160 × 200 doppelbreiten Pixeln.
Im Laufe der Jahre wurden insbesondere die Spiele immer komplexer und grafisch anspruchsvoller. Einige grafische Höhepunkte für den C64 sind unter anderem das Strategiespiel Defender of the Crown oder Manfred Trenz’ Actionspiel Turrican II: The Final Fight, deren Grafiken teilweise an Amiga-Qualität heranreichen. Andere herausragende Beispiele sind Wizball (Rahmensprites), Stunt Car Racer (3D-Grafik mit ausgefüllten Polygonen) oder die Last-Ninja-Trilogie. Auch die Präsentation und Animation der beliebten Sportspiele der Firma Epyx/U.S.Gold (Summer Games 1+2, Winter Games, California Games und so weiter) konnten überzeugen. Das von Nintendos Mario-Serie inspirierte Great Giana Sisters erfreute sich ebenfalls großer Popularität.
Propaganda
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schon in den 1980er-Jahren erprobten politische Gruppierungen die Möglichkeit, Computerspiele für ihre Zwecke zu nutzen. Diese technisch primitiven Spiele, die als Kopien auf Schulhöfen getauscht wurden, basieren meist auf der Technik des C64,[54] etwa das von einem 17-Jährigen programmierte rechtsextremistische Spiel „Anti-Türken-Test“, in dem rassistische Fragen über die Tastatur zu beantworten sind,[55][56] oder das Spiel „KZ-Manager“, in dem ein Konzentrationslager möglichst effektiv geführt werden muss. Viele dieser Programme wurden in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren durch die damalige Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, kurz BPjS (heute Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz, BzKJ) indiziert und später durch Gerichtsbeschlüsse bundesweit beschlagnahmt.[57]
Demoszene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der C64 trug besonders zur Entwicklung einer vielfältigen Subkultur bei, in der talentierte Programmierer Tricks entwickelten (zum Beispiel die Ausnutzung undokumentierter Hardwarefunktionen, darunter sehr viele Tricks für den Grafikchip), um die augenscheinlichen Limitierungen des Computers zu umgehen. Teile dieser Szene leben heute noch fort oder entwickelten sich weiter zu anderen Computersystemen wie Amiga oder PC. Die Demoszene entstand in den 1980er-Jahren aus der damaligen Crackerszene. Die Intros, die ursprünglich als Vorspann zwecks Präsentation der Fähigkeiten und Wiedererkennung vor gecrackte Spiele gesetzt wurden, nahmen stetig an Komplexität zu und wurden schließlich als Einzelwerke (Demos) ohne dazugehörige gecrackte Software veröffentlicht.
Einem Außenstehenden erschließen sich die Schwierigkeiten dieser Programmierung häufig nicht, da er die Komplexität oder die laut Spezifikation eigentliche Unmöglichkeit des Effekts nicht einschätzen kann. Einige der grundlegenden Mechanismen betrafen die Nutzung des im Grafikchip integrierten sogenannten Rasterzeileninterrupts (Interrupt-Auslösung bei einer bestimmten Bildzeile) zur Synchronisierung von Code-Sequenzen, das ruckfreie Scrollen der Bildschirmfläche in beiden Achsen oder die Wiederverwendung von Sprites innerhalb eines Bildes. Typische Kennzeichen waren vor allem rasante, tanzende Rollschriften, mit 16 Farben vorgetäuschte, waagerechte Zylinderformen, sowie fast immer ein üppiges akustisches Beiwerk.
Die Demoszene lotete die Möglichkeiten des C64 am weitesten aus. Höhepunkte setzten Demos wie Deus Ex Machina der Gruppen Crest und Oxyron, Tower Power der Gruppe Camelot, +H2K der Gruppe Plush oder Dutch Breeze der Gruppe Blackmail sowie Double Density von Mr.Cursor aka Ivo Herzeg,[58] der in der Entwicklung mitverantwortlich für bekannte PC-Spiele wie Far Cry ist. Die Website der Demogruppe Alpha Flight 1970 enthält einige Flashversionen von szenetypischen Produktionen. Ein riesiges Repertoire an Informationen zu alten wie neuen Produktionen ist in der Commodore 64 Scene Database (CSDb) verzeichnet.[59]
Raubkopien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit dem rasanten Aufstieg des Heimcomputers in den 1980er-Jahren im Allgemeinen und des C64 im Speziellen entstand auch ein Tauschmarkt für Raubkopien von Software für diesen Rechner. Auch Anwendersoftware, aber im überwiegenden Maße Spiele wurden zwischen den C64-Besitzern getauscht. Das war mit den ersten kommerziellen Programmen noch sehr einfach machbar. Doch schon bald versuchte die Softwareindustrie, durch verschiedene Kopierschutzmaßnahmen (mittels Datenträger, durch Papier-basierte Abfragen oder auch durch Laufzeitmaßnahmen) der Situation Herr zu werden. Das gelang kaum, da quasi gleichzeitig die Szene dafür sorgte, dass die Software einerseits mit ihren eigenen Programmen wieder kopierbar wurde, andererseits erzeugte man durch Decodieren und gezieltes Modifizieren der Originale ungeschützte Versionen, die sich mit jedem beliebigen Kopierprogramm duplizieren ließen. Es entstand eine Art „Hase-und-Igel“-Wettlauf zwischen der Softwareindustrie und den C64-Besitzern, in dem immer neue Kopierschutzmaßnahmen die illegale Verbreitung von Software verhindern sollten. Letztlich war jedoch fast jedes Programm für den C64 früher oder später auch als „freie“ Raubkopie in Umlauf.
Eine erste Abmahnwelle veranlasste Ende 1992 der Rechtsanwalt Freiherr von Gravenreuth, als er über Testbesteller auf verdächtig erscheinende Kleinanzeigen in Computerzeitschriften, in denen überwiegend Privatleute inserierten, die sogenannten „Tanja-Briefe“ (unter dem Pseudonym „Tanja Nolte-Berndel“ und einigen weiteren weiblichen Pseudonymen) versandte.[60] Falls ein so Angeschriebener auf die Bitte um Softwaretausch des angeblichen Teenagers einging, wurde dieser bei entsprechender Beantwortung wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht abgemahnt, gegebenenfalls auch angezeigt. Auch führten einige Fälle zu Hausdurchsuchungen.
Mit der Zeit wurde es Brauch bei den Crackern, vor die von ihnen „geknackten“ Programme einen eigenen, mehr oder weniger aufwändigen Vorspann (ein sogenanntes „Cracktro“) zu setzen. Typischerweise wurde dort in Laufschriften die eigene Coolness gepriesen, es wurden befreundete Crackergruppen gegrüßt, und zunehmend stellte man auch optisch und akustisch die eigene Programmierkunst zur Schau. Die oben beschriebene Demoszene ging zuerst aus der Verselbstständigung dieser Cracker-Vorspänne zu eigenständigen Programmen hervor, auch wenn später eine klare Abgrenzung der Demo- von der Crackerszene stattfand.
Musik
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Der Soundchip des C64 war zum Verkaufsstart des C64 eine Sensation, da es bis dahin keinen vergleichbaren Heimcomputer gab, der eine solche Vielfalt an Klangvariationen bot. Durch diese technischen Möglichkeiten machten sich unzählige Programmierer daran, den C64 als Musikcomputer zu nutzen und entsprechende Musik auf ihm zu programmieren.
Für den deutschen Sprachraum besonders zu erwähnen ist das komplett auf dem C64 programmierte Stück Shades von Chris Hülsbeck, der mit diesem Song im Jahre 1986 den Musikwettbewerb der Fachzeitschrift 64’er gewann und damit den Grundstock für seine Karriere im Bereich der Spielevertonung legte. Weitere bekannte C64-Komponisten waren Rob Hubbard, Martin Galway, Ben Daglish, David Dunn, Markus Schneider, Stefan Hartwig, Holger Gehrmann, Reyn Ouwehand, Jonathan Dunn, Matt Gray, Jeroen Tel, Jens-Christian Huus (JCH) und Charles Deenen (Maniacs of Noise).
Auch die professionelle Musikszene nutzte den C64 als Musikinstrument. So experimentierte der Musiker und Musikproduzent Michael Cretu in den 1980er-Jahren mit den Klängen des C64 und auch die Band von Inga Rumpf setzte den C64 ein. Viele Musiker geben noch heute an, durch den C64 den ersten Zugang zu einem Synthesizer bekommen zu haben, der eine Grundlage ihrer späteren Entwicklung war, so z. B. Rick J. Jordan von der Band Scooter. In der E-Musik wurde der C64 etwa von Yehoshua Lakner eingesetzt und bewusst als „historisches Musikinstrument“ mit eingeschränkten, aber produktiven Möglichkeiten gesehen.
Mitte der 1980er-Jahre kam MIDI-Sequenzer-Software u. a. von der Hamburger Firma Steinberg (heute mit dem Produkt Cubase marktbeherrschend) auf den Markt, die den C64 als Steuerzentrum für MIDI-Synthesizer und MIDI-Sampler nutzten. Mit der Software Pro 16 von Steinberg konnte man professionelle Popmusik-Produktionen erstellen. Der C64 konnte über eine grafische Darstellung und mit manipulierbaren Zahlenwerten 16 verschiedene Instrumente (Piano, Drums, Bass usw.) gleichzeitig ansteuern. Die Taktrate und der Speicher des C64 reichten voll und ganz aus, MIDI-Instrumente nach Belieben zu steuern. Der SID des C64 wurde dabei nicht benutzt, da die Sounds nur von den Peripheriegeräten kamen. Auch in der Filmmusikszene fasste der C64 (wenn auch nur kurzzeitig) Fuß. So wurde beispielsweise der 80-minütige Dokumentarfilm über die berüchtigten Meuterer von der Bounty Pitcairn – Endstation der Bounty (Regie: Reinhard Stegen) vollständig mit Musik untermalt, die auf einem C64 komponiert worden war. Damit stellte der C64 seine Praxistauglichkeit auch im Profibereich vollends unter Beweis. Der kurz darauf, Ende der 1980er-Jahre aufkommende Atari ST übernahm in fast allen deutschen Musikstudios das Kommando in Sachen MIDI-Sequencing und löste den C64 im Profibereich ab.
Magazine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Deutschland kamen ab Anfang der 1980er-Jahre verschiedene Computermagazine speziell für den C64 auf den Markt. Am bekanntesten war die „64’er“ vom Verlag „Markt & Technik“, der Heise-Verlag gab mit der „Input 64“ ein Magazin auf einem Datenträger (Kassette und Diskette) heraus. Auch bekannt und verbreitet waren die Diskettenmagazine „Magic Disk 64“ und sein Ableger „Game On“ sowie die „RUN“. Als inoffizieller Nachfolger der 64’er erschien von 1997 bis 2006 die „Go64!“ (CSW-Verlag, Winnenden), die in der „Retro“ aufging, welche seit 2006 vierteljährlich erscheint. Des Weiteren existieren gegenwärtig noch zwei deutschsprachige Amateur-Printmagazine, die „Lotek64“ (auch als kostenlose PDF-Version im World Wide Web erhältlich) und die „Return“. In England waren „Commodore Force“ und „Commodore Format“ beliebt. Heute gibt es noch das englischsprachige Fanmagazin „Commodore Free“, das ebenfalls kostenlos als PDF erhältlich ist. Zudem erscheinen in mehr oder weniger regelmäßiger Reihenfolge Magazine auf Diskette, wie etwa die Digital Talk, die Mail Madness oder das australische Diskmag Vandalism News. Diese enthalten neben am Bildschirm zu lesenden Artikeln auch aktuelle Software, Musik und Bilder.
Auch einige der damaligen Magazine, die viele verschiedene Rechnerplattformen abdeckten (wie „Happy Computer“, „Power Play“ und „ASM“), waren aufgrund des Markterfolges des C64 zunächst sehr auf diesen fixiert, was Besitzer anderer Rechner oftmals bemängelten.
Inhalte aller dieser Magazine war nicht nur die Berichterstattung über neue Hard- und Software für die jeweiligen Geräte, sondern auch der seitenweise Abdruck von Listings, also von Programmtexten, die der Leser dann per Hand in den Computer abtippen konnte. Diese Art des Vertriebs von Software für den C64 war für den Besitzer, neben dem Erwerb von Kaufsoftware oder Schwarzkopien, oft der einzige Weg, an Programme zu gelangen, da es den Download über das Internet noch nicht gab.
Der C64 in der DDR
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab Ende 1985 wurde der C64 im Intershop gegen D-Mark oder Forumschecks verkauft, weitere Geräte fanden als Geschenke ihren Weg in die DDR. Gelegentlich konnte der C64 dank asiatischer Gastarbeiter im staatlich organisierten Gebrauchtwarenhandel („A & V“) für 8000 Mark als Neuware erstanden werden. Daneben gab es einen regen Privathandel über Kleinanzeigen. Die Gebrauchtpreise lagen bei 3000 bis 6000 Mark für den C64 und bei bis zu 5000 Mark für ein Diskettenlaufwerk.[61] Bespielte Disketten und Kassetten unterlagen als Datenträger jedoch strengsten Importkontrollen, durften auch nicht als Geschenk aus dem Westen eingeführt werden und waren daher ohne persönliche Beziehungen so gut wie nicht erhältlich.
Emulatoren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heute gibt es etliche Commodore-64-Emulatoren, wie den VICE, den MESS, Power 64 (für macOS, vormals Mac OS X, und die letzte Version von klassischem Mac OS, Version 9), Frodo (u. a. für Symbian-Handys, sowie iOS und Android) und den ccs64. Diese erlauben es, C64-Software auf moderneren Rechnern wie etwa einem Windows-PC auszuführen. Mit den Emulatoren kann neben Disk-Images auch Original-C64-Zubehör wie z. B. Disketten- und Datasettenlaufwerke angesteuert werden. Für die Verwendung der Datasette oder der Original-Diskettenlaufwerke sind jedoch Bastelarbeiten für Kabel notwendig, um die Geräte mit den heutigen Ports anzusteuern. Für Nutzer, die die langen Ladezeiten des C64 nicht mögen, bieten die Emulatoren einen virtuellen Lademodus.
Die meiste C64-Software, die in den 1980er-Jahren veröffentlicht wurde, kann auf heutigen Systemen (PC, Mac) mit Hilfe dieser Emulatoren genutzt werden. Seit dem 28. März 2008 stehen ausgewählte C64-Spiele im Download-Katalog der Wii-Konsole zur Verfügung.
Das Internet Archive bietet eine im Webbrowser benutzbare Emulatoroberfläche mit einer großen Menge an Programmen und Spielen.[62]
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Es gibt einen (fehlerhaften) BASIC-Ausdruck, der statt des fälligen?TYPE MISMATCH ERROR einen totalen Systemabsturz auslöst:
PRINT 0+""+-0eingeben und die Taste RETURN drücken. In der Folge verschwindet der Cursor und es gibt keine Reaktion mehr auf beliebige Tasteneingaben, auch gleichzeitiges Drücken von RUN / STOP und RESTORE hilft nicht mehr. Eine Erklärung, die ein wenig spezifisches Fachwissen voraussetzt, findet sich in der Zeitschrift „64er“ Ausg. 3/88, S. 73f. - Zwischen den Adressen
$FFF6-$FFF9(dezimal 65526 bis 65529) ist im C64-Kernal die Buchstabenreihenfolge „RRBY“ abgelegt. Dies sind die Initialen der beiden Hauptentwickler des C64, Robert Russell und Bob Yannes. - Einer modernen Legende zufolge sollte es bei den frühen Modellen des C64 eine bestimmte Adresse im Speicher geben, deren Beschreiben mit einem ganz bestimmten Wert einen Hardwaredefekt hervorrufen können sollte. Dabei sollte eine bestimmte Diode auf der Platine durchbrennen und das Gerät dauerhaft außer Funktion setzen. Der dies angeblich auslösende Befehl erhielt die Bezeichnung „Killerpoke“. In der Realität existiert jedoch kein solcher Befehl für den C64. Hingegen gab es für den PET der späteren Reihe mit 6545CRTC-Controller einen solchen Befehl, der zu Beschädigungen am integrierten Monitor führte.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Originalliteratur der Firma Commodore
- Commodore 64 [MicroComputer Handbuch]. Commodore GmbH, AG und GmbH, Frankfurt / Basel / Wien 1984, Commodore 64 Microcomputer Handbuch (PDF; 7,4 MB)
Geschichte
- Stefan Höltgen, Torsten Roeder, Jens Schröter (Hrsg.): Commodore 64 – Past, Present, and Future of a Home Computer. (= Computerarchäologie. Band 6). Projektverlag, Bochum 2026, ISBN 978-3-89733-635-3.
- Boris Kretzinger: Der Kassenschlager: C64. In: Commodore – Aufstieg und Fall eines Computerriesen: ein kurzer Streifzug durch die Firmengeschichte mit Daten, Fakten und den Gründen, warum der Computerpionier am Ende scheiterte. Skriptorium-Verlag, Morschen 2005, ISBN 3-938199-04-0, S. 35 f.
- Christian Zahn, Boris Kretzinger, Enno Coners: Der Commodore 64. In: Die Commodore-Story. CSW-Verl., 2., überarb. Neuauflage. Winnenden 2012, ISBN 978-3-941287-35-8, S. 40 f.
- Brian Bagnall: Der Commodore 64. In: Volkscomputer: die Geschichte von Pet und VC-20, C64 und Amiga: Aufstieg und Fall des Computer-Pioniers Commodore. Gameplan, Utting am Ammersee 2011, ISBN 978-3-00-023848-2, S. 138 f.
Allgemeines
- Hans Riedl, Franz Quinke: Commodore 64. Der Computer für Einsteiger und Aufsteiger. Daten, Text, Grafik, Musik. Friedrich Kiehl Verlag, Ludwigshafen 1983, ISBN 3-470-80421-4.
- Cölestin Lorenz: Beherrschen Sie den Commodore 64. Hofacker, Holzkirchen 1983, ISBN 3-88963-147-9.
- Mark Eckenwiler (Hrsg.): The Commodore 64 LOGO. Terrapin Inc. Cambridge 1983.
- Tim Onosko: Der Commodore 64 für Hobby, Schule und Beruf. Carl Hanser Verlag und Prentice Hall International, München / Wien / London 1984, ISBN 3-446-14073-5 (Hanser) / ISBN 0-13-152232-9 (Prentice Hall).
- Peter Diepold u. a.: Lernbausteine für den C 64. Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig 1984, ISBN 3-14-508812-2.
- Raeto West: C-64-Computer-Handbuch. te-wi, München 1985, ISBN 3-921803-24-1.
- Hans Lorenz Schneider, Werner Eberl: Das C-64-Profihandbuch. Markt und Technik, Haar bei München 1985, ISBN 3-89090-110-7.
- Michael Angerhausen, Lothar Englisch, Klaus Gerits: 64 – Tips und Tricks – Eine Fundgrube für den COMMODORE 64 Anwender. Data Becker, Düsseldorf 1986, ISBN 3-89011-001-0.
- Hans Joachim Liesert: Peeks & Pokes zum Commodore 64. Data Becker, Düsseldorf 1986, ISBN 3-89011-032-0.
- Michael Angerhausen, Rolf Brückmann, Lothar Englisch, Klaus Gerits: 64 intern. Data Becker, Düsseldorf 1988, ISBN 3-89011-000-2.
- Florian Müller: C-64 – Tips, Tricks und Tools. Markt und Technik, Haar bei München 1988, ISBN 3-89090-499-8.
- Martin Hecht: Das große Commodore 64 Buch. Data Becker, Düsseldorf 1991, ISBN 3-89011-370-2.
- Jörg Allner, Kerstin Allner: Commodore C64. Weltmeister aller Klassen. In: Computer classics: [die Highlights aus 30 Jahren Homecomputer]. Data Becker, Düsseldorf 2003, ISBN 3-8158-2339-0, S. 86 f.
Hardware
- Ekkehard Flögel: Hardware – Erweiterung für den COMMODORE 64. W. Hofacker, Holzkirchen 1984, ISBN 3-88963-146-0.
- Uwe Gerlach: Hardware-Basteleien zum C 64, C 128 : e. leicht verständl. Einf. in d. digitale Schaltungstechnik; mit vielen Platinenlayouts u. ausführl. Selbstbauanleitungen für e. Sprachausgabebaustein; Radioaktivtätsmessgerät; 128-Kbyte-EPROM-Karte etc. Markt-u.-Technik-Verl., Haar bei München, 1987, ISBN 3-89090-389-4.
Programmierung
- Cölestin Lorenz: Programmieren in Maschinensprache mit dem Commodore-64. Hofacker, 1984, ISBN 3-921682-70-3.
- Florian Matthes: Pascal mit dem C 64. Markt&Technik, Haar bei München 1986, ISBN 3-89090-222-7.
- Alles über den C-64. Programmierhandbuch. Mit Anhang zu GEOS. Markt und Technik, Haar bei München 1987, ISBN 3-89090-379-7.
- Ralf Gelfand, Jacques Felt, Michael Strauch: Das Anti – Cracker – Buch. Für C64 und C128. Data Becker, Düsseldorf 1988, ISBN 3-89011-253-6.
- Frank Riemenschneider: C-64/C-128 : Alles über Maschinensprache. Markt und Technik, Haar bei München 1988, ISBN 3-89090-571-4.
- Harald Horchler (Hrsg.): Assembler ist keine Alchemie. Assembler lernen am C-64. Skriptorium-Verlag, Morschen 2004, ISBN 3-938199-01-6.
Spieleprogrammierung
- Rüdiger Linden: C64 Superspiele selbstgemacht. Data Becker, Düsseldorf 1985, ISBN 3-89011-087-8.
Demoszene
- Tamás Polgár, Dávid Vigh (Hrsg.): Freax. The Brief History of the Computer Demoscene. The Art Album CSW-Verlag, Winnenden 2006, ISBN 3-9810494-0-3 (E-Book ISBN 978-3-941287-97-6).
- Tamás Polgár: Freax. The Brief History of the Computer Demoscene. 2. Auflage. CSW-Verlag, Winnenden 2008, ISBN 3-9810494-0-3 (E-Book ISBN 978-3-941287-97-6).
Grafik
- Axel Plenge: Das Grafikbuch zum COMMODORE 64. Data Becker, Düsseldorf 1985, ISBN 3-89011-011-8.
Musik
- Thomas Dachsel: Das Musikbuch zum COMMODORE 64. Data Becker, Düsseldorf 1984, ISBN 3-89011-012-6.
- James Vogel, Nevin B Scrimshaw, Tony Westermayr: Commodore 64 Musik-Buch. Birkhäuser, 1984, ISBN 3-7643-1590-3.
Spiele
- Winnie Forster: Commodore C 64. In: Spielkonsolen und Heimcomputer: 1972–2015. 4. erw. Auflage. Gameplan, Utting 2015, ISBN 978-3-00-048142-0, S. 64 f.
Sonstiges
- Rainer J. Brandenburg: Messen und auswerten mit dem Computer Commodore 64. Dümmler, 1985, ISBN 3-427-42211-9.
Zeitschriften
- 64’er: das Magazin für Computer-Fans. Markt & Technik Verl. AG, Haar b. München, Nachgewiesen 1984–1996, 11, ISSN 0176-8824
- Input 64: das elektronische Magazin. Heise, Hannover, 1985–1988, ISSN 0177-3771 (Diskmag, zuerst Compact Cassette dann Diskette mit einem Begleitheft)
- Magic Disk 64: das C64-Magazin auf Diskette. CP-Verlag, Nürnberg 1987–1993 (Diskmag)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Allgemeine Informationen:
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ C64/C64C Service Manual. (PDF; 4,8 MB) Abgerufen am 15. März 2021 (englisch).
- ↑ Grandiose Price for a Modest PC. ( vom 19. Juli 2008 im Internet Archive)
- 1 2 How many Commodore 64 computers were really sold?.
- ↑ Konrad Lischka: Spielplatz Computer: Kultur, Geschichte und Ästhetik des Computerspiels. Heise, Hannover 2002, S. 52.
- ↑ Benj Edwards: The Best-Selling PC of All Time: Commodore 64 Turns 40. In: How-To Geek. LifeSavvy Media, 1. August 2022, abgerufen am 24. Februar 2023 (englisch): „The Commodore 64’s Legacy – To this day, the Guinness Book of World Records lists the Commodore 64 as the best-selling single model of desktop computer ever released. The ‘desktop’ qualifier is important because some computers since then, such as the iPad, iPhone, or Raspberry Pi have exceeded sales of the C64, depending on how you count. Still, the C64 was wildly successful for its time.“
- ↑ Best-selling desktop computer. In: Guinness World Records. Abgerufen am 24. Februar 2023 (englisch).
- ↑ Multiple versions of Reinhold P. Weicker Dhrystone benchmark (Source Code).
- ↑ cebix.net.
- ↑ c64-wiki.de.
- ↑ Baloui, Brückmann, Englisch, Felt, Gelfand, Gerits, Krsnik: Das neue Commodore 64 intern Buch. 1. Auflage. Data Becker, 1990, ISBN 3-89011-307-9, S. 354f.
- ↑ C64-Handbuch, Anhang S (S. 167 f).
- ↑ Maus Commodore 1351.
- ↑ Commodore 1541, binarium.de.
- ↑ Tecno Plus Control Pad. In: 64’er. Juli 1995, S. 5.
- ↑ Koala Technologies KoalaPad Touch Tablet, binarium.de.
- ↑ Paddles, binarium.de.
- ↑ Handyscanner 64 Scanntronik, binarium.de.
- ↑ EasyFlash.
- ↑ CBM D9060 / D9090 im Commodore Computer Online Museum.
- ↑ Höchste bekannte Seriennummer: 1.000.362, auf c64-wiki.de, abgerufen am 25. Dezember 2016.
- ↑ Michael Brückner: Wahre Werte – Steinzeit-PCs können hunderttausende Euro bringen. 12. November 2011, online auf Welt.de, abgerufen am 25. Dezember 2016.
- ↑ Thorsten Kuphaldt: Commodore 64 Games System. C64 GS. In: cbmmuseum.kuto.de. Commodore Computer Online Museum – CCOM, 18. Februar 2015, abgerufen am 27. Dezember 2024.
- ↑ Inside the Future: The C64GS. This month sees rumours turned into reality, with the C64GS console appearing in the plastic at the UK CES show. The machine is set to completely revolutionize the C64 market with numerous software houses developing cartridge software. STUART WYNNE explains why Commodore could have a winner. In: zzap64.co.uk. The Def Guide to ZZzp64!, abgerufen am 27. Dezember 2024 (englisch, alternativ als Digitalscan.).
- ↑ Phil.B: Commodore 64 Ultimate: Vorbestellung gestartet – Preis, Ausstattung und Versandtermin. In: hardware inside. 14. Juni 2025, abgerufen am 24. Dezember 2025.
- ↑ Boris Kretzinger: Commodore. Aufstieg und Fall eines Computerriesen. Skriptorium, Morschen 2005, S. 65.
- ↑ Anonymus: Commodore at CeBIT 94. In: Amiga Format. Band 6, Nr. 5, 1994, S. 21.
- ↑ Website von MyRetroComputer.com, vormals Commodore USA, abgerufen am 15. Januar 2017.
- ↑ Chameleon – Individual Computers. Individual Computers, 2016, abgerufen am 15. Januar 2017.
- ↑ C64 reloaded: neue C64 Mainboards.
- ↑ Verkaufsstart C64 Reloaded – icomp – de. Individual Computers, 20. Mai 2015, abgerufen am 31. Juli 2020.
- 1 2 Commodore zurück in Deutschland. Individual Computers, 31. August 2016, abgerufen am 31. Juli 2020.
- ↑ C64 Reloaded MK2 – icomp – de. Abgerufen am 31. Juli 2020.
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- ↑ Die Wiedergeburt des meistverkauften Heimcomputers! In: Koch Media – Press Server Blog. 29. September 2017, abgerufen am 19. Oktober 2017.
- ↑ Janina Carlsen: TheVic20: Retro-Konsole wird neu aufgelegt. In: Computer Bild. Axel Springer SE, 1. Juli 2020, abgerufen am 26. Januar 2022.
- ↑ „Maxi“: Weitere Neuauflage des C64 ist da. In: derstandard.at.
- ↑ TheC64 – The World’s Best-Selling Home Computer – Re-reborn. In: retrogames.biz (englisch).
- ↑ Forum64 – Neue C64C Gehäuse in bunt! Beitrag vom Nutzer sign-set.
- 1 2 3 4 5 6 PCB Platinen uAX64 Mini/Long | uEliteBoard64 | uBook64 | uHeld64 | uAX64 | uSIDTower64, uni64.com.
- ↑ Valentino Z.: Austrospeed-Compiler – Software-Details. In: Commodore Plus/4 World. 11. Mai 2013, online auf Plus4World.Powweb.com, abgerufen am 27. Januar 2017.
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- ↑ Basic-Boss. C64-Wiki.de; abgerufen am 27. Januar 2017.
- ↑ Der schnellste Basic-Compiler. In: 64’er Magazin, 02/1989, S. 100–102.
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- ↑ Pascal mit dem C64, c64-wiki.de.
- ↑ „Das Internet ist billig, schnell und sauber. Wir lieben es“ – Rechtsextremisten entdecken den Computer. ( vom 3. Juni 2016 im Internet Archive; PDF; 210 kB) Bericht über den Zusammenhang zwischen Rechtsextremisten und Computern, S. 3, online auf mik.NRW.de, abgerufen am 31. Januar 2017.
- ↑ Gerd Meißner: Naziware Auschwitz als Computerspiel. In: Das Chaos Computer Buch. Rowohlt Verlag, Reinbek 1988, ISBN 3-8052-0474-4, S. 227–231.
- ↑ Index-Listen. In: BPjS-Aktuell. Amtliches Mitteilungsblatt der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, Heft 2/1999, S. 16–55, hier: S. 52.
- ↑ „Das Internet ist billig, schnell und sauber. Wir lieben es“ – Rechtsextremisten entdecken den Computer. ( vom 3. Juni 2016 im Internet Archive; PDF; 210 kB) Bericht über den Zusammenhang zwischen Rechtsextremisten und Computern, S. 4, online auf mik.NRW.de, abgerufen am 31. Januar 2017.
- ↑ Ivo-Jürgen Müller-Herzeg aka Ivo Herzeg. Auf MobyGames.com, abgerufen am 31. Januar 2017.
- ↑ The C-64 Scene Database. Auf CSDb.dk, abgerufen am 31. Januar 2017.
- ↑ Nachruf: Günter Freiherr von Gravenreuth. 22. Februar 2010, auf Gulli.com, abgerufen am 31. Januar 2017.
- ↑ Robotron statt Apple: Kleincomputer in der DDR, MDR Zeitreise DDR.
- ↑ Klassiker: Internet Archive bietet Tausende spielbare C64-Games – Golem.de. (golem.de [abgerufen am 13. Oktober 2018]).














