Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Beigwitz ab 1816 zum Landkreis Neisse, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf eine Kapelle, eine katholische Schule und 31 weitere Häuser. Die Einwohnerzahl lag bei 193, allesamt katholisch.[3] 1855 waren es 201 Einwohner. 1865 bestanden im Dorf eine Scholtisei, 10 Bauernhöfe, zwei Gärtner#Der_Gärtner_als_Kleinbauer|Gärtner- und neun Häuslerstellen. Die katholische Schule wurde im gleichen Dorf von 137 Schülern besucht.[4] 1874 wurde der AmtsbezirkBösdorf gebildet, dem die Landgemeinden Beigwitz, Bösdorf, Rieglitz, Sengwitz und Struwitz sowie dem Gutsbezirk Sengwitz bestand.[5] 1885 zählte Beigwitz 188 Einwohner.[6] 1933 lebten in Beigwitz 192 Einwohner, 1939 wurden 168 Einwohner gezählt.
Infolge des Zweiten Weltkriegs fiel Beigwitz bei Kriegsende 1945 unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es Bykowice umbenannt und der Woiwodschaft Breslau eingegliedert. Seit 1950 gehört ew zur Woiwodschaft Opole. Mit Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrages im Jahr 1991 endete die völkerrechtliche Verwaltung des Ortes und er wurde Teil Polens. Seit 1999 gehört es zum Powiat Nyski.
12Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 25.