Buszyno
| Buszyno | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Westpommern | |
| Powiat: | Koszalin | |
| Gmina: | Polanów | |
| Geographische Lage: | 54° 12′ N, 16° 43′ O | |
| Einwohner: | 130 | |
| Postleitzahl: | 76-010 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 94 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ZKO | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig Stettin-Goleniów | |
| Jahr | Anzahl | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1818 | 134 | |
| 1871 | 484 | |
| 1905 | 368 | |
| 1925 | 352 | darunter 351 Evangelische und ein Katholik[1] |
| 1933 | 334 | [2] |
| 1939 | 332 | [2] |
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohner von Bussin waren vor 1945 fast alle evangelischer Konfession. Bussin gehörte mit Hanshagen (Domachowo) zur Kirchengemeinde Krangen (Krąg), die mit der Kirchengemeinde Kummerow (Komorowo) (mit Drenzig (Drzeńsko), (Wendisch) Buckow (Bukowo) und Bosens (Bożenice)) und der Kirchengemeinde Zirchow (Sierakowo Sławieński) (mit Latzig (Laski)) ein eigenes Kirchspiel bildete. Pfarrsitz war Krangen.
Das Kirchspiel gehörte zum Kirchenkreis Schlawe der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. Es zählte im Jahre 1940 insgesamt 2270 Gemeindemitglieder, von denen 860 auf die Kirchengemeinde Krangen entfielen. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer Wilhelm Vedder.
Heute ist Buszyno überwiegend römisch-katholisch. Das Dorf gehört zur Filialgemeinde Krąg (Krangen) der Parochie Ostrowiec (Wusterwitz), in die auch die Kirchengemeinden Podgórki (Deutsch Puddiger) und Smardzewo (Schmarsow) eingegliedert sind. Sie gehört zum Dekanat Sławno (Schlawe) im Bistum Köslin-Kolberg der Katholischen Kirche in Polen.
Die wenigen evangelischen Einwohner werden vom Pfarramt Koszalin (Köslin) in der Diözese Pommern-Großpolen der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen betreut.
Schule
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis 1822 gingen die Kinder nach Krangen zur Schule. Erst dann wurde ein eigener Lehrer für Bussion bestellt, und nach 1832 erhielt das Dorf ein eigenes Schulgebäude, das 1945 vernichtet wurde. Letzter deutscher Lehrer war Otto Hasse.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, 2. Band : Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Cößlin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 868, Nr. 11.
- Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch, hrsg. von Manfred Vollack, 2 Bände, Husum, 1988/89.
- Ruth Hoevel: Das Kirchspiel Krangen im Kr. Schlawe in Pommern. Münster 1981.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Gemeinde Bussin im ehemaligen Kreis Schlawe in Pommern (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011).
Fußnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 5. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 Michael Rademacher: Schlawe. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
