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Buridda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
„Buridda di seppie“ (mit Tintenfisch)

Buridda ist ein italienischer Fischeintopf aus Ligurien, in dem verschiedene Fischarten mit einem Soffritto, einer Mischung aus gehacktem Knoblauch, Zwiebeln, Sellerie und Karotten, in Olivenöl gedünstet und unter Zugabe von Wasser oder Weißwein und einigen kleingeschnittenen Tomaten zu Ende geschmort werden.[1] Zu den typischen Fischsorten zählen z. B. Tintenfisch und Aal. Das Gericht kann mit gekochten Kartoffeln, grünen Oliven, Pinienkernen oder Erbsen angereichert werden. Nach einer alten Zubereitungsart wird Buridda nur aus Stockfisch und Kartoffeln hergestellt.[2][3]

Der Name „Buridda“ erinnert an die südfranzösische Bourride, doch ist die Herstellungsmethode anders, da ein Bourride am Ende des Garprozesses rasch mit Aïoli und Eigelb gebunden wird. Die ligurische Buridda ist auch nicht mit der Burrida Sardiniens zu verwechseln.[4]

Commons: Buridda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Gillian Riley: The Oxford Companion to Italian Food. Oxford University Press, 2007, ISBN 978-0-19-156700-1, S. 210.
  2. Saveur Magazine (Hrsg.): Saveur Cooks Authentic Italian. Chronicle Books, 2008, ISBN 978-0-8118-6574-6, S. 69.
  3. Rezeptbeispiel, abgerufen am 20. Mai 2026.
  4. Gillian Riley: The Oxford Companion to Italian Food. Oxford University Press, 2007, ISBN 978-0-19-156700-1, S. 210.