Geesthacht
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 26′ N, 10° 22′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Höhe: | 27 m ü. NHN | |
| Fläche: | 33,25 km² | |
| Einwohner: | 33.519 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1008 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21502 | |
| Vorwahl: | 04152 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 032 | |
| LOCODE: | DE GET | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Markt 15 21502 Geesthacht | |
| Website: | www.geesthacht.de | |
| Bürgermeister: | Olaf Schulze (SPD) | |
| Lage der Stadt Geesthacht im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Geesthacht ist die größte Stadt im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Sie ist Teil der Metropolregion Hamburg.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Stadtgebiet von Geesthacht erstreckt sich östlich von Hamburg unmittelbar am nördlichen Ufer der Elbe am Landschaftsübergang der Naturräume Lauenburger Geest zu den Hamburger Vierlanden. Unterhalb des Geesthachter Wehrs beginnt die tidebeeinflusste Unterelbe.
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Escheburg | Kröppelshagen-Fahrendorf, Hohenhorn, Worth | Hamwarde, Wiershop, Gülzow (Lauenburg) | |||
| Hamburg | Krukow (Lauenburg) | ||||
| Drage, Marschacht, Tespe | Schnakenbek | ||||
| Partei / Liste | Sitze 2008 | Sitze 2013 | Sitze 2018 | Sitze 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| SPD | 10 | 15 | 11 | 10 | |
| CDU | 12 | 13 | 10 | 12 | |
| GRÜNE | 5 | 7 | 5 | 6 | |
| FDP | 4 | 2 | 3 | 2 | |
| Linke | 2 | 2 | 2 | – | |
| Bürger für Geesthacht | – | – | 2 | 4 | |
| AfD | – | – | – | 1 | |
| Rechtsstaatliche Liga | – | 1 | – | – | |
| Gesamtzahl | 33 | 40 | 33 | 35 | |
Der Anstieg 2013 bei der Zahl der Sitze ist durch Überhangmandate entstanden.

Liste der Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Julius Weltzien, von 1924 bis 1931[51]
- Walter Bornemann, von 1931 bis 1933
- Rudolf Lilie, NSDAP, von 4. Juli 1933 bis 24. März 1937, danach kommissarisch[52]
- Harald Boysen, NSDAP, von 1938 bis 1945 (?)
- Carl Bung, SPD, 1946 (von der Militärregierung eingesetzt)[51]
- ?
- Carl Bung, SPD, von 1950 bis 1958[51][53]
- Alfred Hufeld, SPD, von 1958 bis 1959[51][54]
- Otto-Wilhelm Krause, von 1960 bis 1972[51]
- Siegfried Weiße, SPD, von 1972 bis 1982[55]
- Karsten Ebel, von 1982 bis 1988
- Peter Walter, SPD, von 1988 bis 2000[56][57]
- Ingo Fokken, parteilos, von 2000 bis 2009[58]
- Volker Manow, parteilos, zuvor Erster Stadtrat, von Dezember 2009 bis Februar 2016[59]
- Olaf Schulze, SPD, vorher Landtagsabgeordneter, seit 12. Februar 2016.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau. Vorn auf grünem Dreiberg eine schwarze Korbweide mit sieben grün belaubten Schößlingen, hinten auf silbernen und blauen Wellen ein einmastiger goldener Kahn mit silbernem Segel.“[60]
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Plaisir (Frankreich), seit 1975.
- Kuldīga (Lettland), seit 1991.
- Będzin (Polen), seit 2024.[61]
- Oldham (Vereinigtes Königreich), ab 1966 bis 2004
- Hoogezand-Sappemeer (Niederlande), ab 1966 bis 2019.[62]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geesthacht weist eine mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur mit Schwerpunkten in Energie, Chemie, Forschung und Maschinenbau auf. Das Helmholtz-Zentrum Hereon zählt mit rund 50 Absolventen pro Jahr zu den größten Ausbildungsstätten. Gewerbegebiete an der B 5 sowie am Hafen sind weitere Standorte.
In den 2000er‑Jahren führte ein Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen zu höheren Rücklagen, die im Jahr 2007 rund 50 Millionen Euro erreichten. In den Folgejahren gingen die Rücklagen durch Investitionen und steigende Ausgaben wieder zurück.
Ansässige Unternehmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kernkraftwerk Krümmel GmbH
- Depesche Vertrieb GmbH
- Leuchtturm Albenverlag (Briefmarken- und Münzsammelsysteme)
- Helmholtz-Zentrum Hereon
- LADR gehört zu den größten Anbietern von Labordiagnostik in Deutschland.[63][64] Hieran sind weitere Dienstleistungsunternehmen im medizinischen Bereich angeschlossen.[65]
Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Staatliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Helmholtz-Zentrum Hereon – Einrichtung des Bundes und von vier norddeutschen Ländern
Bildungseinrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Folgende Bildungseinrichtungen existieren in Geesthacht:[66]
- Alfred-Nobel-Schule – Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe (ehemals Integrierte Gesamtschule Geesthacht)
- Otto-Hahn-Gymnasium
- Bertha-von-Suttner-Schule (ehemals Realschule Geesthacht und Oberstadtschule Geesthacht)
- Silberbergschule
- Buntenskampschule
- Hachede-Schule, Förderzentrum Schwerpunkt geistige Entwicklung
- Waldschule Grünhof[67]
- Förderschule Geesthacht
- Berufliche Schulen Mölln, Außenstelle Geesthacht
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geesthacht ist über die B 5 an den Großraum Hamburg angebunden. Autobahnanschlüsse der Stadt bestehen an der A 25 und A 24 außerhalb des Stadtgebiets. Geplante Verkehrsprojekte wie der Ausbau der A 21 oder die A 26 Ost befinden sich teilweise noch in der Planung. Der öffentliche Nahverkehr erfolgt überwiegend über Buslinien im Verbund des Hamburger Verkehrsnetzes.
Straßen
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In Geesthacht befindet sich mit der Elbbrücke Geesthacht eine von zwei festen Elbquerungen zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auf ihr führt die Bundesstraße 404 in Richtung Lüneburg beim Stauwehr der Elbe. Im Gebiet der Nachbargemeinde Escheburg wird die Bundesstraße bis zur Anschlussstelle Schwarzenbek/Grande an der Bundesautobahn 24 unterbrochen, hat im Gegenzug aber Anschluss am östlichen Ende der aus Hamburg heran führenden Bundesautobahn 25. Die Fortführung an diesem Verkehrsknoten in östlicher Richtung bildet die Bundesstraße 5 die durch den Siedlungsbereich von Geesthacht führt.
Schiffsverkehr
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Die Stadt Geesthacht hat einen Hafen für die Binnenschifffahrt auf der Elbe. Bedingt durch die Staustufe Geesthacht wird die Schifffahrt durch einen Schleusenkanal daran nördlich vorbei geleitet.
ÖPNV
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ÖPNV-Infrastruktur im Gebiet der Stadt Geesthacht besteht aus 2 Express-, 4 Regional- und 5 Stadtbuslinien, die durch zwei Nachtbusse und einige Schulbusse ergänzt werden.
Expressbuslinien
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Hamburg, Rödingsmarkt – Hamburg Hbf/ZOB – Boberg – Bf. Hamburg-Bergedorf – Geesthacht ZOB – Schnakenbek – Glüsing – Lauenburg ZOB
Bf. Hamburg-Bergedorf – Geesthacht ZOB – Geesthacht Oberstadt
Regionalbuslinien
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Bf. Hamburg-Bergedorf – Börnsen – Escheburg – Geesthacht ZOB (– Helmholtz-Zentrum Geesthacht nur mo–fr im Berufsverkehr) / – Krümmel – Tesperhude – Grünhof – Schnakenbek – Glüsing – Lauenburg ZOB
Geesthacht ZOB – Dassendorf – S-Bf. Aumühle – Reinbek Ost, Krabbenkamp
Geesthacht ZOB – Hamwarde – Gülzow – Kollow – Bf. Schwarzenbek
Bf. Hamburg-Bergedorf – Börnsen – Escheburg – Geesthacht ZOB
Stadtbuslinien
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Ringlinie: Geesthacht ZOB – Krümmel – Tesperhude – Grünhof – Geesthacht ZOB
Ringlinie: Geesthacht ZOB – HEW-Siedlung – Geesthacht ZOB
Oberstadt – Geesthacht ZOB – Edmundsthal
Mercatorstraße – Geesthacht ZOB (nur mo–fr im Berufsverkehr) und
Geesthacht ZOB – Heuweg – Hamburg-Altengamme, Zeltplatz (weiter als Linie 120 nach Hamburg Hbf/ZOB über Zollenspieker)
Geesthacht ZOB – Vierlander Straße / – Rönne – Niedermarschacht
Nachtbuslinien
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Ringlinie: Geesthacht ZOB – Heuweg – Geesthacht ZOB
Ringlinie: Geesthacht ZOB – HEW-Siedlung – Oberstadt – Geesthacht ZOB
Geesthacht ZOB – Krümmel – Tesperhude – Grünhof – Schnakenbek – Glüsing – Lauenburg
Eisenbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geesthacht ist die größte Stadt Schleswig-Holsteins ohne schienengebundenen Personenverkehr. Es gibt jedoch eine im Güterverkehr bediente Eisenbahnstrecke nach Hamburg-Bergedorf (Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn). Von der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn werden mehrmals jährlich Sonderfahrten zwischen Krümmel und Bergedorf Süd durchgeführt.
Im Jahr 2016 wurden Planungen über eine Reaktivierung der Strecke für den Personenverkehr aufgenommen.[68][69]
Freizeit und Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geesthacht verfügt über verschiedene Einrichtungen für Freizeit- und Sportaktivitäten. Dazu gehören Sporthallen und Sportplätze für Vereins- und Breitensport, das Freizeitbad mit Hallen- und Außenbereichen sowie Anlagen für Wassersport entlang der Elbe. Ergänzt wird das Angebot durch Grün- und Erholungsflächen im Stadtgebiet, die für Spaziergänge und Outdoor-Aktivitäten genutzt werden können.
- Freizeitbad Geesthacht (von außen)
- Elbwanderweg bei Krümmel
- Der Hochseilgarten Geesthacht
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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In der Liste der Kulturdenkmale in Geesthacht stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alevitische Gemeinde Geesthacht
- Anglersportverein „Frühauf“-Düneberg von 1919 e. V.
- Arbeiter-Samariter-Bund RV Herzogtum Lauenburg
- AWO Geesthacht e. V.
- Bürgerverein Grünhof-Tesperhude e. V.
- Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers
- DRK-Ortsverein Geesthacht
- Düneberger SV
- Fraueninitiative e. V.
- FSV Geesthacht 07
- Geesthachter Initiativkultur Verein (GIK)
- Hasenthaler Reiterverein Geesthacht e. V.
- Hz. Ebu Bekir Moschee DITIB e. V.
- Jugendfeuerwehr Geesthacht
- Kanu-Club Geesthacht e. V.
- Motorsport Club Geesthacht e. V.
- Motor-Yacht-Club e. V.
- Rudergruppe Geesthacht von 1912 e. V.
- Seglervereinigung Geesthacht e. V.
- TCG-Tennis-Club Geesthacht von 1980 e. V
- VfL Geesthacht von 1885.
- VfL Grünhof-Tesperhude von 1909 e. V.
- Wassersport-Gemeinschaft-Tesperhude e. V.
- Wirtschaftliche Vereinigung Geesthacht (WVG)
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Oberelbe
- Verein der Sportangler Geesthacht von 1929 e. V.
Kino/Theater
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- kTS – Kleines Theater Schillerstraße GmbH – Kino, Eigenproduktionen und Tourneetheater: Das kTS wurde im September 1994 eröffnet. Von Beginn an wurden Kino- und Theatervorstellungen in einem Saal angeboten. Seit Juli 2010 steht mit Kino 2 ein weiterer Saal zur Verfügung, der vom ansässigen Labor LADR GmbH MVZ Dr. Kramer & Kollegen gestiftet wurde.[70] Der Kinospielplan wird aus den aktuellen, erfolgreichen Hollywood- oder nationalen Produktionen zusammengestellt. Das Kinoprogramm wird alle 14 Tage durch die Auswahl der Geesthachter Filmkiste e. V. mit Arthouse-Filmen ergänzt. Ab der Spielzeit 2005/2006 wird auch der Theaterspielplan vom kTS angeboten. Gastspiele namhafter deutschsprachiger Tourneetheater werden dafür eingekauft und in einem Wahlabonnement oder mit Karten für einzelne Vorstellungen verkauft. Im Mai 2002 wurde das Foyer des Theaters umgebaut und eine großzügigere Gastronomiefläche geschaffen. Gleichzeitig wurde die Studio-Bühne eingerichtet, auf der seitdem Kabarettprogramme, Chanson- und Jazzabende aufgeführt und auch klassisches Theater selbst produziert werden.
Museen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- GeesthachtMuseum! im Krügerschen Haus. Das historische Fachwerkhaus enthält eine Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt: Erste Siedler, erste Zulieferindustrien zu den Dynamitwerken, Alfred Nobel, Film über die Besetzung am Ende des Zweiten Weltkrieges.[71]
- Museumsbahn der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn e. V. zwischen Bergedorf und Geesthacht an bestimmten Betriebstagen
- Totenhaus von Tesperhude – an der Bundesstraße 5 Ortsausgang Grünhof-Tesperhude Richtung Lauenburg/Elbe
Archive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Bezirksgruppe Geesthacht des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg e. V. betreibt Nachforschungen zur Ortsgeschichte, unterhält ein Bildarchiv und ein eigenes Archiv.[72]
- Das Stadtarchiv Geesthacht speichert Dokumente (auch freigegebene Personenstandsdaten).
- Das virtuelle Archiv des Industriemuseums Geesthacht präsentiert Daten zur architektonisch/technischen Seite der ehemaligen Fabriken.[73]
Musik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Stadthymne von Geesthacht ist seit 2016 das Lied „Kompass und Magnet“ der Band „Die Medizinmänner“.
Bauwerke
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- Kernkraftwerk Krümmel
- Pumpspeicherwerk
- St.-Salvatoris-Kirche
- Staustufe Geesthacht (Baujahr 1960) mit Elbschleuse und Fischtreppe Geesthacht
- Wasserturm Geesthacht-Krümmel
- Bahnwasserturm Geesthacht
- Heidbergring, eine 850 Meter lange Motorsport-Rennstrecke am nördlichen Stadtrand von Geesthacht.[74] Unweit der Strecke steht ein 12 Meter hoher Aussichtsturm
Regelmäßige Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Elbfest mit Drachenbootrennen, Menzer-Werft-Platz und Hafen, im Zweijahresrhythmus, immer am zweiten September-Wochenende (zuletzt 2019)
- Musik am Hafen – Bühne vor den Sitzterrassen am Hafen. Open-Air-Musikreihe mit sieben Konzerten von Ende Mai bis Mitte/Ende August
- Rockbi Festival[75]: jährliche Open-Air-Veranstaltung auf dem Menzer-Werft-Platz (Roter Platz am Hafen). Seit 2009.
- Führungen des Förderkreises Industriemuseum Geesthacht auf den Geländen der Dynamit-Fabrik Krümmel und der Schwarzpulver-Fabrik Düneberg
- Fahrten mit der Museums-Eisenbahn von Geesthacht nach Hamburg-Bergedorf
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Geesthacht geboren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Friedrich Wilhelm Christern (1816–1891), deutsch-amerikanischer Buchhändler und Verleger
- Wilhelm Bergner (1835–1905), Industrieller
- Carsten Adolf Krüger (1847–1930), deutscher Politiker und Förderer der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn
- Alfred Christern (1856–1929), Landwirt und Bürgermeister
- Wilhelm Holert (1867–1961), Unternehmer und einziger Ehrenbürger Geesthachts
- August Ziehl (1881–1965), Politiker
- Rudolf Basedau (1897–1975), Politiker (SPD)
- Joachim Ritter (1903–1974), Philosoph
- Hans Joachim Beyer (1908–1971), Historiker, nationalsozialistischer Volkstumsforscher und SS-Hauptsturmführer
- Helmut Dau (1926–2010), Jurist
- Rolf Meyn (1935–2025), Amerikanist und Hochschullehrer
- Hans Fenske (1936–2022), Historiker
- Karl-Heinz Warnholz (* 1944), Politiker (CDU)
- Holger Svensson (* 1945), Bauingenieur
- Gerd Knesel (1946–1992), Liedermacher
- Uwe Harden (* 1952), Politiker (SPD)
- Thomas Kleemann (* 1954), Maler
- Dieter Riemer (* 1955), Jurist und Historiker
- Ulrich Jaehde (* 1961), Apotheker und Professor für Klinische Pharmazie
- Christel Oldenburg (* 1961), Politikerin (SPD) und Historikerin
- Hauke Harms (* 1961), Wissenschaftler (Umweltmikrobiologe)
- Frank Peterson (* 1963), Musikproduzent
- Dirk Kruse (* 1964), Journalist und Schriftsteller
- Olaf Schulze (* 1967), Politiker (SPD)
- Michael Meziani (* 1967), Schauspieler
- Iftikhar Malik (* 1990), Politiker (SPD)
- Lea Gerstenkorn (* 1992), Schauspielerin
- Mieke Düvel (* 1997), Handballspielerin
- Mohamed Cherif (* 2000), Fußballspieler
Mit Geesthacht verbunden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alfred Nobel (1833–1896), Erfinder, Chemiker und Industrieller, wirkte in Geesthacht-Krümmel
- Johann Friedolf Wahlgreen (1855–1941), Politiker und Gewerkschafter, starb in Geesthacht
- Albert Bülow (1883–1961), Politiker, starb hier
- Fritz Rienecker (1897–1965), Publizist, Theologe und 1941–1946 Pfarrer in Geesthacht
- Karl-Otto Dummer (1932–2009), Seemann und einer von sechs Überlebenden beim Untergang des Segelschiffs Pamir im Jahre 1957, lebte in Geesthacht
- Uwe Barschel (1944–1987), Ministerpräsident, war Schüler am Otto-Hahn-Gymnasium in Geesthacht
- Roland Garve (* 1955), betrieb eine Zahnarztpraxis und ist Ethnozahnmediziner
- Thomas Wüppesahl (* 1955), Politiker, lebt im Ortsteil Krümmel
- Uwe Bahn (* 1958), NDR-Moderator, machte Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Geesthacht
- Andreas Ebel (* 1968), Journalist und Chefredakteur, wuchs in Geesthacht auf
- Miriam Staudte (* 1975), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- J. Klefeker: Extract aus einer geschriebenen Geesthachter Kirchen-Historie des ehemaligen dasigen Pastoris Webers, wegen der daselbst nacheinander zu erbauen gewesenen Kirchen. In: Sammlung der Hamburgischen Gesetze und Verfassungen in Bürger- und Kirchlichen, auch Cammer-Handlungs- und übrigen Policey-Angelegenheiten und Geschäften samt historischen Einleitungen. Band 11, Hamburg 1772, S. 297–308.
- M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen,; Druck und Verlag Wilh. Matzke, Geesthacht / Hamburg 1929.
- W. Mittendorf: Geesthacht 25 Jahre Stadt. Druck Wilhelm Matzke, Geesthacht 1949.
- Wilhelm Stölting: Geesthacht – Lebensbild einer Stadt. Nordwestdeutscher Verlag Ditzen, Bremerhaven 1963 (mit Zeittafel 3000 v. Chr. bis 1962).
- William Boehart: Geesthacht – Eine Stadtgeschichte. Beiträge zur Landschaftsentwicklung, Regionalgeschichte und zu kulturellen Perspektiven einer Elbesiedlung. Viebranz Verlag, Schwarzenbek 1993, ISBN 3-921595-18-5.
- Bernhard Michael Menapace: Klein-Moskau wird braun: Geesthacht in der Endphase der Weimarer Republik (1928–1933). Kiel 1991, ISBN 3-89029-923-7.
- Heinz Bohlmann: Fäuste, Führer, Flüchtlingstrecks. Ein Beitrag zur Geschichte der Städte Geesthacht und Lauenburg/Elbe 1930–1950. Schwarzenbek 1990, ISBN 3-921595-15-0.
- August Ziehl: Geesthacht – 60 Jahre Arbeiterbewegung 1890–1950. Geesthacht 1958.
- Wolf-Rüdiger Busch (Hrsg.): „Klein-Moskau“ – Geesthacht 1919–1933. Kultur, Revolution, arbeitslos. LIT, Hamburg 1999, ISBN 3-8258-4193-6 (= Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte, Band 4).
- Janine Ullrich: Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Geesthacht 1939–1945. LIT Verlag, 2001, ISBN 3-8258-5730-1.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stadt Geesthacht
- Sonderfahrt(16.06.2024) von Hamburger HBF nach Geesthacht und zurück. auf YouTube, 27. September 2024.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2024 (XLSX-Datei); (Hilfe dazu).
- ↑ Ernst Probst: Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit. In: Ernst Probst: Deutschland in der Bronzezeit. Bauern, Bronzegießer und Burgherren zwischen Nordsee und Alpen. Bertelsmann, München 1996/1999, S. 36.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen, Geesthacht/Hamburg 1929, S. 90 f.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen, Geesthacht/Hamburg 1929, S. 92–94.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen, Geesthacht/Hamburg 1929, S. 91.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 99, 123 f.
- ↑ Hamburgisches Urkundenbuch. Hrsg. von Johann Martin Lappenberg. Band 1. Anastat. Reprod. der Ausg. vom Jahre 1842. Hamburg 1907 = 1842. Nr. 401. Siehe Internetseite der Universität Hamburg: Archivlink ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) abgerufen am 12. März 2016.
- 1 2 M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 99 f.
- ↑ Nissen, T. (1956): Das Kirchspiel Hachede, in: Lauenburgische Heimat, Heft 10/1956, Abschrift in: Sonderheft Lauenburgische Heimat 31, 2017, S. 44.
- ↑ G. Köbler: Altsächsisches Wörterbuch. 3. Auflage. 2000 ff., S. 497.
- ↑ G. Neumann: Namenstudien zum Altgermanischen; Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Ergänzungsbände, Band 59; Herausgeber: Heinrich Hettrich, Astrid Van Nahl. Verlag De Gruyter, 2008, S. 108.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 101.
- ↑ Vgl. Kirchenbücher von Gülzow (bei Lauenburg) und von Hohenhorn aus dem 17. Jahrhundert, KB Gülzow, Tf. 27. März 1649: „Baltzer Ahrens zu Geisthachede“, KB Gülzow, Tf. 4. März 1687: „Gesthagt.“ KB Hohenhorn, Tf. 12. April 1669: „Hein Uhrbrock Vogt zu GeestHachd“.
- ↑ W. Prange: Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter, Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte (Hrsg.), Band 41, Neumünster 1960, S. 22 u. 23.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 54.
- ↑ J. Klefeker: Extract aus einer geschriebenen Geesthachter Kirchen-Historie des ehemaligen dasigen Pastoris Webers, wegen der daselbst nacheinander zu erbauen gewesenen Kirchen. In: Sammlung der Hamburgischen Gesetze und Verfassungen in Bürger- und Kirchlichen, auch Cammer-Handlungs- und übrigen Policey-Angelegenheiten und Geschäften samt historischen Einleitungen. Band 11, Hamburg 1772, S. 299.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 124.
- 1 2 F. Voigt: Die Kirche zu Geesthacht am Ende des 16. Jahrhunderts. In: Mittheilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte,. Band 3, Jg. 9, 1886, S. 23.
- ↑ W. Prange: Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter, Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Herausgeber: Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Band 41, Neumünster 1960.
- ↑ J. Braden: Der Große Krieg und das kleine Dorf. Der Dreißigjährige Krieg und Geesthacht. Geesthacht 2012, S. 20–27.
- ↑ J. Braden: Der Große Krieg und das kleine Dorf. Der Dreißigjährige Krieg und Geesthacht. Geesthacht 2012, S. 32–38.
- ↑ J. Klefeker: Extract aus einer geschriebenen Geesthachter Kirchen-Historie des ehemaligen dasigen Pastoris Webers, wegen der daselbst nacheinander zu erbauen gewesenen Kirchen. In: Sammlung der Hamburgischen Gesetze und Verfassungen in Bürger- und Kirchlichen, auch Cammer-Handlungs- und übrigen Policey-Angelegenheiten und Geschäften samt historischen Einleitungen. Band 11, Hamburg 1772, S. 302.
- ↑ J. Klefeker: Extract aus einer geschriebenen Geesthachter Kirchen-Historie des ehemaligen dasigen Pastoris Webers, wegen der daselbst nacheinander zu erbauen gewesenen Kirchen. In: Sammlung der Hamburgischen Gesetze und Verfassungen in Bürger- und Kirchlichen, auch Cammer-Handlungs- und übrigen Policey-Angelegenheiten und Geschäften samt historischen Einleitungen. Band 11, Hamburg 1772, S. 304.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 120 und S. 121.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 121.
- ↑ J. Klefeker: Extract aus einer geschriebenen Geesthachter Kirchen-Historie des ehemaligen dasigen Pastoris Webers, wegen der daselbst nacheinander zu erbauen gewesenen Kirchen. In: Sammlung der Hamburgischen Gesetze und Verfassungen in Bürger- und Kirchlichen, auch Cammer-Handlungs- und übrigen Policey-Angelegenheiten und Geschäften samt historischen Einleitungen. Band 11, Hamburg 1772, S. 304–308.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 126–129.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1|929, S. 147–148.
- ↑ W. Boehart, H. Knust u. a.: Besenhorst/Düneberg. Eine Stadtteilgeschichte. Beiträge zur Entwicklung eines lauenburgischen Dorfes zum Geesthachter Stadtteil, Herausgeber: Stadt Geesthacht, 1997.
- ↑ M. Prüß: Geesthachter Heimatbuch. Unter Mitarbeit von Lehrern des Ortes nach alten Quellen und neuzeitlichen Darstellungen. Geesthacht/Hamburg 1929, S. 12 u. 13.
- ↑ Stadt Geesthacht - Route der Industriekultur Geesthacht - 20 Stationen der Industriegeschichte, Hrsg.: Stadt Geesthacht, Geesthacht 2020
- ↑ Falk Seidel: Tod durch Polizeikugel in Geesthacht, in René Senenko (Hrsg.): Mit revolutionären Grüßen, VSA: Verlag, Hamburg 2022, S. 190–191
- ↑ AKENS Information 39, Omland: „Unser aller 'Ja' dem Führer“. Abgerufen am 26. November 2019.
- ↑ Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 72.
- ↑ Janine Ullrich: Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Geesthacht unter Berücksichtigung von DAG Dünebeg und Krümmel 1939–1945. Lit. Verlag, Münster / Hamburg / Berlin / London 2001, ISBN 3-8258-5730-1. In: Schriftenreihe des Stadtarchivs Geesthacht. (StaG), Band 12, S. 78.
- ↑ Katharina Kreuder-Sonnen: Ukrainische Zwangsarbeiter in Geesthacht – Zeitzeugenberichte. In: Lauenburgische Heimat. Heft 170 (September 2005), S. 62–81.
- ↑ Janine Dressler u. a.: Verschleppt nach Schleswig-Holstein: Zwangsarbeit in den Munitionsfabriken von Geesthacht – Ein Stolperstein für Ernst Oberfohren? und andere Beiträge (Informationen zur schleswig-holsteinischen Zeitgeschichte). AKENS, Kiel 2009.
- ↑ Liste nach Janine Ullrich
- ↑ NDR (online)
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