Zum Inhalt springen

Baskenland-Rundfahrt 2022

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Itzulia Basque Country 2022
Rennserie UCI WorldTour 2022
Austragungsland Spanien Spanien
Austragungszeitraum 4.–9. April
Etappen 6
Gesamtlänge 882,2 km
Starterfeld 155 aus 31 Nationen in 24 Teams
(davon 54 im Ziel angekommen)
Sieger
Gesamtwertung 1. Kolumbien Daniel Felipe Martínez 21:59:36 h
2. SpanienSpanien Ion Izagirre + 0:11 min
3. RusslandRussland Alexander Wlassow + 0:16 min
Teamwertung Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ineos Grenadiers
Wertungstrikots
Gesamtwertung Gesamtwertung Kolumbien Daniel Felipe Martínez
Punktewertung Punktewertung Kolumbien Daniel Felipe Martínez
Bergwertung Bergwertung SpanienSpanien Cristián Rodríguez
Nachwuchswertung Nachwuchswertung Belgien Remco Evenepoel
Bester Baske Bester Baske SpanienSpanien Ion Izagirre
2021 2023

Die Baskenland-Rundfahrt 2022 war die 61. Austragung des spanischen Etappenrennens. Das Radrennen fand vom 4. bis zum 9. April im Rahmen von sechs Etappen statt und war Teil der UCI WorldTour 2022.

Gesamtsieger wurde Daniel Felipe Martínez (Ineos Grenadiers) vor Ion Izagirre (Cofidis) und Alexander Wlassow (Bora-Hansgrohe). Zudem gewann Daniel Felipe Martínez die Punktewertung. Die Bergwertung sicherte sich Cristian Rodríguez (TotalEnergies) und die Nachwuchswertung ging an Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl Team). Die Mannschaftswertung sicherten sich die Ineos Grenadiers.

Streckenführung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt legten die Fahrer in den sechs Etappen 882,2 Kilometer zurück. Es standen fünf hüglige Etappen mit einer Bergankunft sowie ein Einzelzeitfahren auf dem Programm. Die Rundfahrt begann in der Küstenstadt Hondarribia nahe der französischen Grenze mit einem Einzelzeitfahren. Anschließend ging es ins Landesinnere, wo eine Etappenankunft in Viana bei Logroño anstand. Danach ging es in das kantabrische Gebirge, wo drei Etappen im Umland von Bilbao abgehalten wurden. Die letzte Etappe startete in Eibar und endete nach mehreren Anstiegen mit der einzigen Bergankunft auf dem Arrate (535 m). Der höchste Punkt der Rundfahrt war der Puerto de Lizarraga mit einer Seehöhe von 1031 Metern.

Etappe Datum Strecke Typ km
1 Mo, 4. April 2021 Hondarribia – Hondarribia Einzelzeitfahren 7,5
2 Di, 5. April 2021 Leitza – Viana Mittelgebirgsetappe 207,9
3 Mi, 6. April 2021 Laudio – Amurrio Mittelgebirgsetappe 181,7
4 Do, 7. April 2021 Vitoria-Gasteiz – Ingeteam Parke Zamudio Mittelgebirgsetappe 185,6
5 Fr, 8. April 2021 Ingeteam Parke Zamudio – Mallabia Mittelgebirgsetappe 163,8
6 Sa, 9. April 2021 Eibar – Arrate Hochgebirgsetappe 135,7
Gesamtdistanz: 882,2

Im Rahmen der 61. Auflage wurden Trikots für die Gesamtwertung (gelb), Punktewertung (grün), Bergwertung (rot mit weißen Punkten) und Nachwuchswertung (blau) vergeben. Zusätzlich gibt es ein weißes Trikot für den besten baskischen Fahrer in der Gesamtwertung, das jedoch nicht während des Rennens getragen wurde, eine Teamwertung und eine Auszeichnung des aktivsten Fahrers.

Für die Teamwertung wurden die Zeiten der drei besten Fahrer pro Etappe zusammengezählt. Während der Etappen gab es die Möglichkeit, Zeitbonifikationen zu gewinnen, um sich in der Gesamtwertung zu verbessern. Die Vergabe der Sekunden sowie der Punkte für die Punkte- und Bergwertung wird in der folgenden Tabelle erklärt.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. Platz
Punktewertung Zielankunft 25 20 16 14 12 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Punkte
Zwischensprint 10 6 4
Bergwertung 1. Kategorie 10 8 6 4 2 1
2. Kategorie 6 4 2 1
3. Kategorie 3 2 1
Bonussekununden Zielankunft 10 6 4 Sekunden
Zwischensprint 3 2 1

Teilnehmende Mannschaften und Fahrer

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den 18 UCI WorldTeams starteten auch 5 UCI ProTeams bei der Rundfahrt. Für jedes Team sind sieben Fahrer startberechtigt. Die Teams Quick-Step Alpha Vinyl, Bora-Hansgrohe, Israel-Premier Tech, EF Education-EasyPost und Lotto Soudal nutzen jedoch nur sechs Startplätze. Clément Champoussin (AG2R Citroën Team) ging bei der ersten Etappe nicht an den Start. Von den insgesamt 155 Fahrern erreichten nur 54 das Ziel der letzten Etappe.

Als Topfavorit galt der Titelverteidiger Primož Roglič (Jumbo-Visma). Zu seine größten Herausforderer zählten Adam Yates, Geraint Thomas, Daniel Felipe Martínez (beide Ineos Grenadiers), Remco Evenepoel, Julian Alaphilippe (beide Quick-Step Alpha Vinyl Team), Sergio Higuita, Alexander Wlassow (beide Bora-Hansgrohe), Enric Mas (Movistar Team), David Gaudu (Groupama-FDJ), Michael Woods (Israel-Premier Tech) und Pello Bilbao (Bahrain Victorious).

Mit Jonas Vingegaard, Sepp Kuss (beide Jumbo-Visma), Carlos Rodríguez (Ineos Grenadiers), Gino Mäder (Bahrain Victorious), Marc Soler (UAE Team Emirates), Ion Izagirre (Cofidis) und Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) nahmen weitere Gesamtklassement-Fahrer bei der Rundfahrt teil.

Aufgrund des hügligen Terrains standen keine Top-Sprinter bei dem Rennen am Start. Im Zeitfahren galten Remco Evenepoel und Primož Roglič als Favoriten.[1]

UCI WorldTeams UCI ProTeams
ACT  AG2R Citroën Team IGD  Ineos Grenadiers BEX  Team BikeExchange-Jayco BBH  Burgos-BH
AST  Astana Qazaqstan Team IWG  Intermaché-Wanty-Gobert Matériaux DSM  Team DSM CJR  Caja Rural-Seguros RGA
TBV  Bahrain Victorious IPT  Israel-Premier Tech TFS  Trek-Segafredo EKP  Equipo Kern Pharma
BOH  Bora-Hansgrohe TJV  Jumbo-Visma UAD  UAE Team Emirates EUS  Euskaltel-Euskadi
COF  Cofidis LTS  Lotto Soudal TEN  TotalEnergies
EFE  EF Education-EasyPost MOV  Movistar Team
GFC  Groupama-FDJ QST  Quick-Step Alpha Vinyl Team

Rennverlauf und Ergebnisse

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zeitfahren der ersten Etappe gewann Primož Roglič (Jumbo-Visma) mit einem Vorsprung von fünf Sekunden auf Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl). Der Großteil der restlichen Gesamtklassementfahrer verlor zwischen 20 und 30 Sekunden. Enric Mas (Movistar Team), Julian Alaphilippe (Quick-Step Alpha Vinyl), Rigoberto Urán (EF Education-EasyPost) und Sergio Higuita (Bora-Hansgrohe) verloren in etwa 45 Sekunden. Michael Woods (Israel-Premier Tech) erreichte das Ziel mit einem Rückstand von über einer Minute.[2]

Die zweite Etappe gewann der Weltmeister Julian Alaphilippe in einem Massensprint vor Pierre Latour (TotalEnergies) und Quinten Hermans (Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux). Ibon Ruiz (Equipo Kern Pharma) wurde als letztes Mitglied der Ausreißergruppe erst auf dem letzten Kilometer eingeholt.[3] Die dritte Etappe gewann Pello Bilbao (Bahrain Victorious) im Sprint aus einer kleinen Gruppe vor Julian Alaphilippe und Alexander Wlassow (Bora-Hansgrohe). Zuvor hatten Adam Yates und Daniel Felipe Martínez (beide Ineos Grenadiers) mehrmals am letzten Anstieg rund 24 Kilometer vor dem Ziel angegriffen.[4] Auch die vierte Etappe endete in einem Sprint aus einer kleinen Gruppe, nachdem mit Victor Lafay (Cofidis), als letzter Ausreiser auf dem letzten Kilometer eingeholt worden war. Daniel Felipe Martínez gewann die Etappe vor Julian Alaphilippe und Diego Ulissi (UAE Team Emirates). Aufgrund der Bonussekunden verbesserte sich Daniel Felipe Martínez in der Gesamtwertung auf Platz drei mit einem Rückstand von 11 Sekunden auf den weiterhin Gesamtführenden Primož Roglič.[5]

Die fünfte Etappe gewann Carlos Rodríguez (Ineos Grenadiers) nachdem er sich rund 15 Kilometer vor dem Ziel auf dem letzten kategorisierten Anstieg von seinem Fluchtkollegen Marc Soler (UAE Team Emirates) gelöst hatte. Platz zwei mit einem Rückstand von sieben Sekunden ging an seinen Teamkollegen Daniel Felipe Martínez, der sich mit sechs Fahrern von der Hauptgruppe lösen hatte können. Remco Evenepoel belegte Platz drei und übernahm das gelbe Trikot von Primož Roglič, der mit der Hauptgruppe und einem Rückstand von über einer Minute auf den Etappensieger das Ziel erreichte. Sein Teamkollege Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma) konnte der Gruppe um Remco Evenepoel zwar folgen, kollidierte jedoch im Zielsprint mit Alexander Wlassow, da sein Hinterrad bei dem einsetzenden Regen auf der steilen Schlussrampe die Traktion verlor und durchdrehte. Beide kamen zu Sturz und verloren rund 20 Sekunden. In der Gesamtwertung führte Remco Evenepoel nun mit einem Vorsprung von zwei Sekunden auf Daniel Felipe Martínez. Dahinter lagen vier Fahrer mit einem Rückstand zwischen 20 und 30 Sekunden. Primož Roglič hatte vor der finalen Bergankunft einen Rückstand von einer Minute und fünf Sekunden.[6]

Auf der sechsten und letzten Etappe kam es bereits auf dem Anstieg des Krabelin (578 m), rund 40 Kilometer vor dem Ziel, zu den ersten Angriffen. Enric Mas (Movistar Team), Ion Izagirre (Cofidis), Jonas Vingegaard, Alexander Wlassow, Marc Soler und Daniel Felipe Martínez lösten sich von den anderen Favoriten und dem gesamtführenden Remco Evenepoel. Bereits auf den ersten Metern der Abfahrt schloss Pello Bilbao zu der Spitzengruppe auf und erhöhte anschließend das Tempo. Dies führte dazu, dass Enric Mas zu Sturz kam und zurückfiel. Daniel Felipe Martínez konnte das Tempo in der Abfahrt nicht mitgehen und fiel in die Verfolgergruppe um Remco Evenepoel zurück. Die beiden konnten jedoch noch vor dem Schlussanstieg wieder zu der Spitzengruppe aufschließen. Beim zweiten Zwischensprint in Eibar konnte Remco Evenepoel eine Bonussekunde auf Daniel Felipe Martínez herausfahren, ehe er auf den ersten Kilometern des Schlussanstieges zurückfiel. Ion Izagirre stürzte im Schlussanstieg, kämpfte sich aber wieder zurück und gewann die Etappe vor Alexander Wlassow und Marc Soler. Den Gesamtsieg sicherte sich Daniel Felipe Martínez, der zeitgleich mit dem Etappensieger das Ziel erreichte. Remco Evenepoel verlor 24 Sekunden und fiel in der Gesamtwertung auf Platz vier zurück.[7]


Etappe 1: Hondarribia – Hondarribia (7,5 km)

Die erste Etappe wurde als Zeitfahren mit dem Start und Ziel in Hondarribiko ausgetragen. Nach dem Start am Strand von Hondarribiko ging es eineinhalb Kilometer entlang der Küste zum Schloss San Telmo. Hier begann ein Anstieg der 3. Kategorie, der auf den ersten 500 Metern eine durchschnittliche Steigung von 9 % aufwies. Nach der Bergwertung bei Kilometer drei folgte eine Abfahrt, die die Fahrer zurück nach Hondarribia führte. Anschließend ging es über eine kleine Welle zum Santa Maria Tor, wo ein kurzer steiler Kopfsteinpflaster-Anstieg (200 Meter bei im Schnitt 9 %) in die Altstadt führte. Das Ziel befand sich nach dem Verlassen der engen Altstadt-Straßen auf der San Pedro Kalea. Da es sich bei der ersten Etappe um ein Einzelzeitfahren handelt, wurden im Ziel keine Bonussekunden vergeben.[8]

Ergebnis 1. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma 0:09:58 h (45,98 km/h)
2. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:05 min
3. Rémi Cavagna  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:16 min
4. Geraint Thomas  GBR Ineos Grenadiers + 0:18 min
5. Adam Yates  GBR Ineos Grenadiers "
6. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe "
7. Bruno Armirail  FRA Groupama-FDJ + 0:20 min
8. Ion Izagirre  ESP Cofidis "
9. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma "
10. Ben Tulett  GBR Ineos Grenadiers + 0:21 min
Gesamtwertung nach der 1. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma 0:09:58 h
2. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:05 min
3. Rémi Cavagna  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:16 min
4. Geraint Thomas  GBR Ineos Grenadiers + 0:18 min
5. Adam Yates  GBR Ineos Grenadiers "
6. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe "
7. Bruno Armirail  FRA Groupama-FDJ + 0:20 min
8. Ion Izagirre  ESP Cofidis "
9. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma "
10. Ben Tulett  GBR Ineos Grenadiers + 0:21 min

Etappe 2: Leitza – Viana (207,9 km)

Die zweite Etappe startete in Leitza und führte Richtung Süden nach Viana. Unmittelbar nach dem Start führten die ersten 3,7 Kilometer bergauf nach Uitzi (808 m), einem Anstieg der 3. Kategorie. Nach einer kurzen Abfahrt folgte ein weiterer Anstieg, der jedoch nicht kategorisiert war. Anschließend folgten mit dem Puerto de Lizarraga (1031 m) und dem Aguilar Gaina (835 m) Bergwertungen der 2. bzw. 3. Kategorie. Dazwischen wurden Zwischensprints in Lodosa und nahe der Zielankunft in Viana ausgetragen. Der letzte Anstieg, der Aguilar Gaina, wurde 30 Kilometer vor dem Ziel überquert. Nach der anschließenden Abfahrt führte die Strecke über welliges Terrain von Torres del Rio nach Viana.[9]

Ergebnis 2. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Julian Alaphilippe  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team 5:04:35 h (40,89 km/h)
2. Fabien Doubey  FRA TotalEnergies "
3. Quinten Hermans  BEL Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux "
4. Hugo Houle  CAN Israel-Premier Tech "
5. Orluis Aular  VEN Caja Rural-Seguros RGA "
6. Gotzon Martín  ESP Euskaltel-Euskadi "
7. Adam Yates  GBR Ineos Grenadiers "
8. David Gaudu  FRA Groupama-FDJ "
9. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team "
10. Maxim van Gils  BEL Lotto Soudal "
Gesamtwertung nach der 2. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma 5:14:23 h
2. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:05 min
3. Rémi Cavagna  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:16 min
4. Geraint Thomas  GBR Ineos Grenadiers + 0:18 min
5. Adam Yates  GBR Ineos Grenadiers "
6. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe "
7. Bruno Armirail  FRA Groupama-FDJ + 0:20 min
8. Ion Izagirre  ESP Cofidis "
9. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma "
10. Ben Tulett  GBR Ineos Grenadiers + 0:21 min

Etappe 3: Laudio – Amurrio (181,7 km)

Die dritte Etappe startete in Laudio und endete in Amurrio. Nach dem Start führte die Strecke zunächst in Richtung Süden in den Parque Natural de Gorbeia. Dort wurde bei Kilometer 22,5 in Altube (638 m) eine Bergwertung der 3. Kategorie überquert. Anschließend führten die nächsten 40 Kilometer über das Hochplateau nahe Vitoria-Gasteiz, ehe die Fahrer über denselben Weg zurück nach Laudio gelangten, wo der erste Zwischensprint ausgefahren wurde. Danach erreichten die Fahrer einen rund 30 Kilometer langen Rundkurs, der zweimal absolviert wurde und auf dem sich jeweils zwei Bergwertungen befanden: der kurze aber steile Opellora (338 m), eine Bergwertung der 3. Kategorie und der längere Ozeka (518 m), eine Bergwertung der 2. Kategorie. Die letzte Bergwertung wurde 24 Kilometer vor dem Ziel passiert, ehe die Strecke über hügliges Terrain zum Ziel führte. Auf der ersten Runde wurde 53,3 Kilometer vor dem Ziel der zweite Zwischensprint in Arrespalditza ausgetragen.[10]

Ergebnis 3. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious 4:35:24 h (39,58 km/h)
2. Julian Alaphilippe  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team "
3. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe "
4. David Gaudu  FRA Groupama-FDJ "
5. Enric Mas  ESP Movistar Team "
6. Pierre Latour  FRA TotalEnergies "
7. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma "
8. Ion Izagirre  ESP Cofidis "
9. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma "
10. Rigoberto Urán  COL EF Education-EasyPost "
Gesamtwertung nach der 3. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma 9:49:47 h
2. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:05 min
3. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe + 0:14 min
4. Adam Yates  GBR Ineos Grenadiers + 0:18 min
5. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious + 0:19 min
6. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma "
7. Ion Izagirre  ESP Cofidis + 0:20 min
8. Daniel Felipe Martínez  COL Ineos Grenadiers + 0:21 min
9. Pierre Latour  FRA TotalEnergies + 0:22 min
10. Julian Alaphilippe  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:28 min

Etappe 4: Vitoria-Gasteiz – Ingeteam Parke Zamudio (185,6 km)

Die vierte Etappe startete in Vitoria-Gasteiz und endete beim Ingeteam Park in der Gemeinde Zamudio. Vom Start weg führte die Strecke auf einem Hochplateau Richtung Norden. Nach 40 Kilometern ging es vom Hochplateau hinab in das Umland von Bilbao. Mit dem Anstieg des Vivero (365 m) folgte eine Bergwertung der 3. Kategorie. Anschließend wurde an der Küste in Sopela ein Zwischensprint ausgetragen, ehe die Fahrer über den Jata (286 m) einen Anstieg der 3. Kategorie zurück ins Landesinnere fuhren. 38,4 Kilometer vor dem Ziel wurde mit dem Urruztimendi (309 m), der bei rund zwei Kilometer Länge eine durchschnittliche Steigung von 11 % aufwies, eine Bergwertung der 2. Kategorie abgenommen. Nach einem anschließenden Zwischensprint bei der Zieldurchfahrt in Zamudio, wurde der Vivero (365 m) ein zweites Mal überquert. Dieses Mal wies er jedoch im unteren Teil hohe Steigungsprozente auf und war mit der Kategorie 2 versehen. Nach der Überquerung rund 20 Kilometer vor dem Ziel folgte eine längere Abfahrt, ehe die letzten 10 Kilometer flach ins Ziel führten.[11]

Ergebnis 4. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Daniel Felipe Martínez  COL Ineos Grenadiers 4:15:23 h (43,60 km/h)
2. Julian Alaphilippe  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team "
3. Diego Ulissi  ITA UAE Team Emirates "
4. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma "
5. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious "
6. Orluis Aular  VEN Caja Rural-Seguros RGA "
7. Ruben Guerreiro  POR EF Education-EasyPost "
8. Rudy Molard  FRA Groupama-FDJ "
9. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe "
10. Gianluca Brambilla  ITA Trek-Segafredo "
Gesamtwertung nach der 4. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma 14:05:10 h
2. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:05 min
3. Daniel Felipe Martínez  COL Ineos Grenadiers + 0:11 min
4. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe + 0:14 min
5. Adam Yates  GBR Ineos Grenadiers + 0:18 min
6. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious + 0:19 min
7. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma "
8. Ion Izagirre  ESP Cofidis + 0:20 min
9. Julian Alaphilippe  FRA Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:22 min
10. David Gaudu  FRA Groupama-FDJ + 0:32 min

Etappe 5: Ingeteam Parke Zamudio – Mallabia (163,8 km)

Die fünft Etappe startete beim Ingeteam Park in der Gemeinde Zamudio und führte über ein hügliges Profil nach Mallabia. Rund 27 Kilometer nach dem Start wurde mit dem Anstieg des Paresi (387 m) eine Bergwertung der 2. Kategorie überquert. Anschließend ging es entlang der Küste wo der 3.-Kategorie-Anstieg von Bedaroa (165 m) folgte. Danach ging es mit dem Gantzegaraigana (364 m) und dem Trabakua (402 m) über zwei Anstiege der 2. Kategorie in Richtung Eibar. Mit noch 50 zu fahrenden Kilometern wurde nahe dem Zielort von Mallabia ein Zwischensprint ausgetragen. Nach einem nicht kategorisierten Anstieg nach Garai und einem Zwischensprint in Abadiño folgte mit dem Alto de Karabieta (565 m), rund 13 Kilometer vor dem Ziel, eine letzte Bergwertung der 2. Kategorie. Nach der Abfahrt führten die letzten Kilometer ansteigend ins Ziel. Die letzten 500 Meter wiesen eine durchschnittliche Steigung von 12,8 % auf.[12]

Ergebnis 5. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Carlos Rodríguez  ESP Ineos Grenadiers 4:07:09 h (39,76 km/h)
2. Daniel Felipe Martínez  COL Ineos Grenadiers + 0:07 min
3. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:09 min
4. Ion Izagirre  ESP Cofidis + 0:11 min
5. Enric Mas  ESP Movistar Team "
6. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious "
7. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe + 0:18 min
8. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma + 0:20 min
9. Marc Soler  ESP UAE Team Emirates + 0:38 min
10. Fernando Barceló  ESP Caja Rural-Seguros RGA + 1:07 min
Gesamtwertung nach der 5. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team 18:12:29 h
2. Daniel Felipe Martínez  COL Ineos Grenadiers + 0:02 min
3. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious + 0:20 min
4. Ion Izagirre  ESP Cofidis + 0:21 min
5. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe + 0:22 min
6. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma + 0:29 min
7. Enric Mas  ESP Movistar Team + 0:37 min
8. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma + 1:05 min
9. Adam Yates  GBR Ineos Grenadiers + 1:15 min
10. Marc Soler  ESP UAE Team Emirates + 1:30 min

Etappe 6: Eibar – Arrate (135,7 km)

Die sechste und letzte Etappe startete in Eibar und endete mit einer Bergankunft auf dem Arrate (535 m). Die Etappe wurde in mehreren Schleifen um Eibar ausgetragen. Insgesamt standen sieben Bergwertungen und zwei Zwischensprintwertungen auf dem Programm. Von Eibar aus ging es entlang der Deba in Richtung Küste, ehe die Fahrer nach Westen und anschließend zurück nach Süden fuhren. In diesem Abschnitt wurden mit dem Elkorrieta (188 m), Endoia (406 m) und Alto de Azurki (674 m) jeweils eine Bergwertung der 3., 2. und 1. Kategorie überquert. Mit dem Elosua-Gorla (684 m) stand zur Hälfte der Etappe ein weiterer Anstieg der 2. Kategorie auf dem Programm. Anschließend ging es zurück in Richtung Eibar. Nach einem Zwischensprint in Soraluze erfolgte der anspruchsvollste Anstieg. Mit einer durchschnittlichen Steigung von 10,5 % führte der Krabelin (578 m) von südlicher Richtung auf den Arrate und war mit einer Bergwertung der 1. Kategorie verzeichnet. Nach der Abfahrt folgte mit dem Urkaregi (344 m) eine weitere Bergwertung der 3. Kategorie. Kurz vor dem letzten Anstieg auf den Arrate wurde in Eibar der zweite Zwischensprint ausgetragen. Der Schlussanstieg war ein Anstieg der 1. Kategorie und wies über die Distanz von 4,5 Kilometer eine Steigung von im Schnitt 8,8 % auf.[13]

Ergebnis 6. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Ion Izagirre  ESP Cofidis 3:47:07 h (35,84 km/h)
2. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe "
3. Marc Soler  ESP UAE Team Emirates "
4. Daniel Felipe Martínez  COL Ineos Grenadiers "
5. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma + 0:03 min
6. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious + 0:13 min
7. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:24 min
8. Juan Pedro López  ESP Trek-Segafredo + 0:52 min
9. Davide Formolo  ITA UAE Team Emirates + 1:29 min
10. Felix Gall  AUT AG2R Citroën Team + 1:41 min
Gesamtwertung nach der 6. Etappe
Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Daniel Felipe Martínez  COL Ineos Grenadiers 21:59:36 h
2. Ion Izagirre  ESP Cofidis + 0:11 min
3. Alexander Wlassow RUS Bora-Hansgrohe + 0:16 min
4. Remco Evenepoel  BEL Quick-Step Alpha Vinyl Team + 0:21 min
5. Pello Bilbao  ESP Bahrain Victorious + 0:32 min
6. Jonas Vingegaard  DEN Jumbo-Visma "
7. Marc Soler  ESP UAE Team Emirates + 1:26 min
8. Primož Roglič  SLO Jumbo-Visma + 3:18 min
9. Enric Mas  ESP Movistar Team + 3:55 min
10. Rigoberto Urán  COL EF Education-EasyPost + 5:03 min

Wertungen im Verlauf

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Etappe Etappensieger

Etappensieger

Gesamtwertung

Sprintwertung

Bergwertung

Nachwuchswertung

Teamwertung

Gelbe Rückennummer

aktivster Fahrer

Grüne Rückennummer

1 Primož Roglič Primož Roglič Primož Roglič Remco Evenepoel Remco Evenepoel Quick-Step Alpha Vinyl Team nicht vergeben
2 Julian Alaphilippe Ibon Ruiz Ibon Ruiz
3 Pello Bilbao Julian Alaphilippe Cristian Rodríguez Jumbo-Visma Cristian Rodríguez
4 Daniel Felipe Martínez Ineos Grenadiers Victor Lafay
5 Carlos Rodríguez Remco Evenepoel Marc Soler
6 Ion Izagirre Daniel Felipe Martínez Daniel Felipe Martínez Ion Izagirre
Wertungssieger Daniel Felipe Martínez Daniel Felipe Martínez Cristian Rodríguez Remco Evenepoel Ineos Grenadiers

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Teams. Abgerufen am 29. März 2022 (britisches Englisch).
  2. Roglic im Prolog fünf Sekunden schneller als Evenepoel | radsport-news.at. Abgerufen am 4. April 2022.
  3. Baskenland-Rundfahrt: Alaphilippe erfüllt in Viana seine Aufgabe | radsport-news.at. Abgerufen am 6. April 2022.
  4. Bilbao kontert Alaphilippes zu frühen Antritt erfolgreich | radsport-news.at. Abgerufen am 6. April 2022.
  5. Martinez schlägt Alaphilippe um Millimeter, Roglic bleibt in Gelb | radsport-news.at. Abgerufen am 8. April 2022.
  6. Rodriguez lässt nach 50 Kilometern im Windschatten Soler stehen | radsport-news.at. Abgerufen am 8. April 2022.
  7. Martinez gewinnt Baskenland-Rundfahrt nach Finale Furioso | radsport-news.at. Abgerufen am 9. April 2022.
  8. Hondarribia – Hondarribia (ITT). Abgerufen am 29. März 2022 (britisches Englisch).
  9. Leitza - Viana. Abgerufen am 29. März 2022 (britisches Englisch).
  10. Laudio - Amurrio. Abgerufen am 29. März 2022 (britisches Englisch).
  11. Vitoria-Gasteiz - Ingeteam Parke Zamudio. Abgerufen am 29. März 2022 (britisches Englisch).
  12. Ingeteam Parke Zamudio - Mallabia. Abgerufen am 29. März 2022 (britisches Englisch).
  13. Eibar - Arrate. Abgerufen am 29. März 2022 (britisches Englisch).