Axel Spilcker
Axel Spilcker (* 1963) ist ein deutscher Autor, Journalist und Träger des Wächterpreises der deutschen Tagespresse.[1]
Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Spilcker machte sein Abitur in Köln. Er studiert dann zunächst kurz Wirtschaftswissenschaftens, gab das Studium aber auf und absolvierte seinen Zivildienst in der ambulanten Pflege von Senioren im Kölner Norden. Es folgte eine Studium der Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik an der Kölner Universität,[2] dass der mit dem Magister Artium 1996 erfolgreich abschloss.[3]
Spilcker startete seine journalistische Karriere 1993 bei der evangelischen Kirchenzeitung Der Weg und einem Bürgerradio.[3] 1994[2] wurde er freier Mitarbeiter bei der Stadtteilredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger. Im Folgejahr arbeitete er als fester freier Mitarbeiter als Polizeireporter. Parallel begann er auch beim WDR für die Lokalzeit und die Aktuelle Stunde für das Fernsehen zu arbeiten. 1998 wurde er nach einem Volontariat Polizeiredakteur beim Stadt-Anzeiger. 2005 wechselte er zum Nachrichtenmagazin Focus nach München[2] und fünf Jahre später wurde er Leiter des FOCUS-Korrespondentenbüros für NRW in Düsseldorf.[1] Seit 2017 arbeitet er wieder als freier Journalist, unter anderem für den Kölner Stadt-Anzeiger, die Boulevardzeitung Express und den Focus.[3]
Axel Spilcker ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter.[3] Er ist der Enkel des Reichsleiters der NSDAP und des Leiter des Einheitsverbands Deutsche Arbeitsfront Robert Ley, über den er eine Biographie verfasst hat.[2]
Auszeichnungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2003: Wächterpreis der deutschen Tagespresse, gemeinsam mit Andreas Damm und Peter Berger als Redaktion des Kölner Stadtanzeigers für die Berichterstattung über den Bau der Kölner Müllverbrennungsanlage und den Niedergang der Kölner SPD.[4]
- 2021: Wächterpreis der deutschen Tagespresse, zusammen mit Christian Parth für eine siebenteilige Serie über die Strukturen, Macht und Arbeitsweise der sogenannten Clans in NRW[5]
Werke (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2003: Der Skandal: der Müll, die Stadt und die Spenden, mit Peter Berger, DuMont, ISBN 978-3-8321-7861-1
- 2011: Mördermann: Ich verteidige Menschen, nicht ihre Taten. mit Uwe Krechel als Ghostwriter, Heyne Verlag, ISBN 978-3-453-20010-4
- 2013: Egbert Bülles, Axel Spilcker: Deutschland, Verbrecherland?: Mein Einsatz gegen die organisierte Kriminalität. Econ, Berlin 2013, ISBN 978-3-430-20159-9.
- 2026: Hitlers Gefolgsmann: Robert Ley – mein Großvater, der Kriegsverbrecher. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2026, ISBN 978-3-462-01249-1.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Axel Spilcker. In: kiwi-verlag.de. Kiepenheuer & Witsch, abgerufen am 7. Oktober 2026.
- 1 2 3 4 Axel Spilcker. In: focus.de. Focus Online, abgerufen am 7. Oktober 2026.
- 1 2 3 4 Axel SPILCKER über sich selbst. In: anstageslicht.de. DokZentrum ansTageslicht.de, abgerufen am 7. Oktober 2026.
- ↑ Peter Berger. In: anstageslicht.de. DokZentrum ansTageslicht.de, abgerufen am 7. Oktober 2026.
- ↑ Wächterpreis für Clan-Recherche des «Kölner Stadt-Anzeigers». In: welt.de. Die Welt, 4. Juni 2021, abgerufen am 7. Oktober 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Spilcker, Axel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Sachbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 1963 |