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Aren Maeir

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Aren Maeir (2002)
Aren Maeir (2021) am Tell es-Safi

Aren M. Maeir (* 18. März 1958 in Rochester, NY) ist ein israelischer Archäologe.

Maeir wanderte 1969 mit seiner Familie nach Israel aus, wo er zwischen 1977 und 1982 in der Israelischen Armee diente. Er studierte dann an der Hebräischen Universität Jerusalem Archäologie und jüdische Geschichte. 1986 erlangte er dort den Bachelor of Arts, 1988 den Master of Arts und 1997 den Ph.D. in Archäologie. Als Postdoc war er 2002/2003 am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge.

Seit 1999 lehrt Maeir an der Bar-Ilan-Universität, zunächst als Senior Lecturer, ab 2004 als Associate Professor und seit 2010 als Full Professor. Von 2004 bis 2007 amtierte er zudem als Chair des Department of Land of Israel Studies and Archaeology. Er leitet das Institute of Archaeology (seit 2019) und das Ingeborg Renner Center for Jerusalem Studies (seit 2020) der Universität.

Maeir ist Experte für Bronze- und Eisenzeit im östlichen Mittelmeerraum und nahm dort an verschiedenen Ausgrabungen teil. Sein hauptsächliches Interesse gilt dem Grabungsprojekt Tell es-Safi südöstlich von Ashdod. Dort leitet er die Ausgrabungen.[1]

Weitere Schwerpunkte seiner Forschung sind unter anderem die Philister, das antike Jerusalem sowie die Beziehungen zwischen Israel und Aram in biblischer Zeit. Er leitet zusammen mit Angelika Berlejung das Minerva Center for Israel and Aram Relations in the Biblical Period.

Commons: Aren Maeir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Goliath lebt hier nicht mehr in FAZ vom 20. Juli 2011, Seite 34.