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ArcoLinux

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ArcoLinux
Screenshot
ArcoLinux mit standardmäßiger Xfce-Oberfläche
Entwickler Erik Dubois
Lizenz(en) GPL und andere Lizenzen
Erstveröff. 2017
Akt. Version Rolling Release
Abstammung GNU/Linux
Arch
ArcoLinux
Architektur(en) AMD64
arcolinux.info

ArcoLinux ist eine auf Arch Linux basierende, eingestellte Linux-Distribution. Ziel war es, den Nutzer an die Eigenheiten von Arch Linux im Sinne eines Lernprozesses heranführen. Im Juli 2025 wurde die Entwicklung eingestellt.[1]

ArcoLinux ging aus der Distribution ArchLabs hervor, deren Ansätze aufgenommen und weiterentwickelt wurden.[2]

Die Standardedition bietet Xfce-, Openbox- oder i3 als Desktop. Alternativ besitzt ArcoLinuxD nur ein Basissystem ohne grafische Benutzeroberfläche. ArcoLinuxB hingegen ermöglicht, ein individuelles ISO-Image auf Basis von ArcoLinux zu erstellen.[3] Ziel ist es dabei, den Benutzer anzulernen. Zur Vereinfachung der Installation wird der Calamares-Installer auf den Live-Systemen angeboten. Standardapplikationen wie Browser oder Bildbearbeitung werden vorinstalliert.[4] Nach dem Installieren und Kennenlernen des Systems über vorgefertigte Abbilder sieht das Lernkonzept vor, das System manuell zu ergänzen, eigene ISO-Abbilder zu erzeugen und als letzte Schritte Arch Linux direkt zu installieren und dort eigene Abbilder zu erstellen. Als Lernmaterial werden zahlreiche Anleitungen und Videos bereitgestellt.[2]

Einzelnachweise

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  1. A farewell to the ArcoLinux University | ArcoLinux. Abgerufen am 8. Juli 2025 (amerikanisches Englisch).
  2. 1 2 Karsten Günther: Arch-Linux-Derivate für Einsteiger. In: LinuxUser 10/2019. Abgerufen am 20. Juli 2022 (deutsch).
  3. Tim Schürmann: Arco Linux 6.9.2 mit neuen Startmedien. In: Linux-Magazin. 19. Juli 2018, abgerufen am 20. Juli 2022 (deutsch).
  4. Erik Bärwaldt: Das Arch-Derivat Arcolinux im Test. In: LinuxUser 06/2019. Abgerufen am 20. Juli 2022 (deutsch).