Alalach
Alalach (heute Tell Açana, türkisch Açana Höyük; englische Transkribtion Alalakh) war eine bronzezeitliche Stadt in der Provinz Hatay in der südlichen Türkei in der Nähe von Antakya. Die an Nordsyrien grenzende Stadt liegt nahe des Asi (dem antiken Orontes) in der Ebene von Antiochien. Tell Açana ist eine bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte. Die hier gefundenen Keilschrifttexte sind die wichtigste Quelle zum Reich Yamhad, unter dessen Herrschaft die Stadt ab etwa 1700 v. Chr. stand. Später lag Alalach im Herrschaftsgebiet von Mittani bzw. der Hethiter. Vor allem für die Geschichte des Mittanireiches sind die Texte aus Alalach wichtig. Kurz nach 1200 v. Chr. wurde die Stadt zerstört und seitdem nicht wieder aufgebaut.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alalach liegt in der Amuqebene, ein Schwemmland, das im Süden, Osten und Westen von Hügeln begrenzt wird und sich etwa 45 km in beide Himmelsrichtungen ausdehnt. Die Stadt war lange das Zentrum dieser fruchtbaren Gegend. Hier kreuzten sich die Handelswege von Aleppo, Mesopotamien und aus Palästina nach Anatolien bzw. an das Mittelmeer. Über den Orontes war die Stadt mit dem Mittelmeer verbunden. Der Handel mit Zypern ist schriftlich und archäologisch bezeugt. Eine Quelle des Wohlstands war Elfenbein. Die Gegend um Alalach war in der Bronzezeit für ihre Elefantenherden bekannt.[1]
Geschichte
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Alalach war ab 3400 v. Chr., ein regionales Zentrum. Bis etwa 1700 v. Chr. gibt es, von Ausnahmen abgesehen, keine Texte aus der Stadt, mit Ausnahme von Importen. Seit mindestens der Mitte des dritten vorchristlichen Jahrtausends stand in der Stadt ein Palast. Um 2300 wurde die Stadt vielleicht von Sargon von Akkad erobert und zerstört. L. Woolley schreibt das Ende der Schicht XII diesem Ereignis zu. Naram-Sin, der letzte bedeutende Herrscher von Akkad, berichtet in einer Inschrift, dass er am Oberen Meer Krieg führte. Ob er auch Alalach angriff, ist unbekannt.[2] Seit ca. 1750 war die Stadt Teil des Reiches von Jamchad, das große Gebiete im heutigen Syrien beherrschte, gehörte aber auch zeitweise zum Machtbereich von Mari (in dortigen Texten wird die Stadt Alachtum genannt). In Alalach regierte nun eine Seitenlinie der Herrscher von Jamchad. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Texte aus der Stadt. Sie stellen eine wichtige Quelle vor allem für das Reich von Jamchad dar, da dessen Archive in Aleppo bisher nicht gefunden wurden. Der erste lokale Fürst war Jarim-Lim, bei dem es sich um einen Sohn des Hammurapi I. und jüngeren Bruder von Abban von Jamchad handelte.[3] Jarim-Lim war vielleicht der Erbauer des Palastes von Schicht VII. Kurz nach 1625 v. Chr. wurde die Stadt vom hethitischen Großkönig Hattušili I. zerstört. Die folgenden 150 Jahre, bis etwa 1500 v. Chr., sind nur spärlich belegt. Schriftliche Quellen fehlen fast gänzlich. Ägyptische Quellen berichten, dass König Thutmosis I., die Gegend eroberte. Die Ägypter erscheinen jedoch nicht in den Texten von Alalach und so dürfte es sich nur um eine Episode, eventuell verbunden mit Tributzahlungen, gehandelt haben.
Um 1500 v. Chr., mit Schicht IV, ist eine neue Herrscherdynastie belegt. In dieser Zeit war Stadt wahrscheinlich Vasall von Mittani. Es gibt über 300 Texte und die Statue des Idrimi, Sohn des Ili-ilimma I., auf der die offizielle Biographie dieses Herrschers überliefert ist. Idrimi stammte aus Aleppo, floh aus dieser Stadt wegen Ereignissen, die er nicht explizit nennt. Er zog durch die Levante und konnte Anhänger sammeln. Er wurde von Baratarna, König von Mittani, in Alalach als Herrscher eingesetzt, wo er über 30 Jahre regierte. Idrimi berichtet auch vom Bau eines Palastes. Der Nachfolger des Idrimi war Niqmepa. Aus seiner Regierungszeit sind besonders viele Texte erhalten. In etwa dieser Zeit führten die Ägypter unter Thutmosis III. wieder Feldzüge nach Nordsyrien, wohl um Mittani zurückzudrängen. Es kam aber anscheinend zu keinen dauerhaften Eroberungen, und Alalach blieb im Einflussbereich des Mittanireiches. Ili-ilimma II. ist von einer Adoptionsurkunde bekannt. Der letzte Vasall Mittanis war wahrscheinlich Itur-Addu, der als Zeitgenosse von Šuppiluliuma I., König der Hethiter, belegt ist.[4]
In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts v. Chr. eroberten die Hetithiter unter Šuppiluliuma I. das Mittanireich. Alalach wurde zu einem Vasallenstaat. Unter ihrer Herrschaft wurde eine Zitadelle errichtet. In der Stadt wurden Objekte mit hethitischen Hieroglyphen gefunden. Im Großen und Ganzen scheint das Leben aber ohne größere Unterbrechung weitergegangen zu sein. Die Stadt erfreute sich großen Wohlstandes, was vor allem an zahlreichen Importen wie mykenischer Keramik abzulesen ist. Diese wurde in der Levante jedoch verwendet, um lokalen Bedürfnissen zu dienen[5]. Kurz nach 1200 v. Chr. wurde die Stadt im Zuge der "Seevölkerwanderung"[6] angeblich vollkommen vernichtet. Es gab Versuche, sie wieder aufzubauen, doch entschied man sich später für einen anderen Ort. Alalach wurde nie wieder besiedelt.[7]
Texte
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Vor allem aus den Schichten VII und IV stammen zahlreiche Keilschrifttexte. Sie sind in Akkadisch verfasst, der Spracheduktus lässt aber hurritischen Einfluss erkennen. Die Texte, die sich zum großen Teil in den beiden Palastbauten fanden, stellen eine wichtige Quelle zur Geschichte und Wirtschaft der mittleren und späten Bronzezeit Syriens dar. Aus Schicht VII stammen etwa 175 Tafeln, aus Schicht IV 300. Die Texte sind meist wirtschaftlicher Natur; Listen von Personen, Inventarlisten, Listen von Rationen und Landbesitzurkunden. In Verträge fungierte der König von Alalach als oberster Magistrat. Von Interesse ist eine Urkunde aus Schicht IV. Aus ihr geht hervor, dass Ili-ilimma II. einen Mann als seinen Vater adoptierte. Er übernahm alle Dienste als Sohn, im Leben und Tod, und durfte dafür das Erbe dieses Mannes antreten.
Die Texte aus Schicht IV erlauben es, die Gesellschaftsstruktur zu rekonstruieren. Demnach gab es eine kleine Oberschicht, die dem König und dessen Familie nahestand. Eine besondere Rolle spielten bei ihnen das Pferd und der Streitwagen. Diese Schicht hatte Landbesitz. Darunter gab es eine Mittelschicht aus freien oder freigelassenen Personen. Sie bestand aus Handwerkern und Händlern und den Freigeborenen, die im Kriegsfall Speerträger und Bogenschützen stellten, aber in Friedenszeiten zu Zwangsarbeiten herangezogen werden konnten. Darunter befand sich die Unterschicht aus Bauern und Heimatlosen.
Die Texte belegen das langsame Vordringen der Hurriter. Hurritische Namen kommen in Texten der Schicht VII vereinzelt vor. In Schicht IV sind sie dagegen weit verbreitet.[8]
Grabungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erste Grabungen für das Britische Museum wurden durch Sir Leonard Woolley 1935 bis 1939 und 1946 bis 1949 durchgeführt. Woolley untersuchte vor allem Gebiete im Norden der Stadt, wo sich ein Großteil der bedeutenden Bauten befand. Er unterschied 17 Bauschichten. Nur von den Schichten VII bis I wurden größere Flächen ausgegraben. Die darunter liegenden Schichten sind oftmals nur durch kleine Ausschnitte bekannt. Nur im Stadttempel erreichten die Arbeiter Woolleys die untersten Schichten.[9] In der Inschrift des Idrimi wird von einer Stadtgöttin gesprochen, ohne dass ein Name genannt wird. Ihr dürfte der Tempel geweiht gewesen sein.[10]
Die Funde der Grabung wurden in das Archäologische Museum von Antakya, in das Britische Museum und zum kleineren Teil in das Ashmolean Museum in Oxford verbracht. Die Grabungsergebnisse publizierte Wooley 1955 in einer Monographie. Vor allem die Datierungen der oberen Schichten wurde in der Folgezeit ausführlich diskutiert und die Chronologie revidiert. Woolley setzte vor allem Schicht VII zu früh an. Seit 2000 fanden Ausgrabungen durch die Universität von Chicago statt.
Die Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Stadthügel ist etwa 750 m lang und 300 m breit mit der Achse nach Nord-Westen gerichtet.[11] Im Norden der Stadt standen die Paläste, eine Festung (auch Zitadelle genannt) und der Stadttempel, der über 2000 Jahre an derselben Stelle stand Dieses Stadtgebiet liegt höher als die anderen Teile. Die Wohnbebauung fand sich südlich davon. Nur Teile davon wurden ausgegraben. Alalach hatte eine Stadtmauer, die jedoch nur sporadisch untersucht ist. In Schicht II und I gab es eine innere und äußere Mauer. Ein Stadttor der Schicht VII wurde ausgegraben. Zahlreiche Hausbestattungen beschränken sich auf ärmere Häuser. Wohlhabende Bürger sind wahrscheinlich außerhalb der Stadtmauer beigesetzt worden, Friedhöfe sind jedoch unbekannt. Dies ändert sich erst in Schicht I. Jetzt finden sich auch in den großen Wohnbauten Bestattungen.
Schicht XVII
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die unterste, als XVII bezeichnete Schicht der Stadt wurde nur an einer Stelle von Woolley erreicht. Sie datiert um 3400–3300 v. Chr. Wegen des Grundwassers konnten kaum Gebäudestrukturen erfasst werden. Es fand sich eine Art Block, der tief in die Erde hineinreichte und vielleicht kultische Bedeutung hatte. Hauptfunde sind Scherben. Die Keramik ist scheibengedreht und teilweise bemalt.[12]
Schicht XVI und Schicht XV
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Schicht XVI datiert um 3200 v. Chr. Die Keramik dieser Zeit ist mit geometrischen, aber auch zoomorphen Motiven dekoriert. Aus dieser Zeit stammen die Reste eines monumentalen Tempels. Nur der Hof des Tempels, der etwa 20 × 7 m groß war, wurde bei den Grabungen angeschnitten. In der Mitte des Hofes stand eine Art Altar, der den Oberteil des Blockes aus Schicht XVII darstellte. An der nördlichen Seite des Hofes befand sich ein weiterer massiver Block. Um den Hof müssen sich einst zahlreiche Räume befunden haben, die jedoch nicht ausgegraben werden konnten. Der Hof war mit Ziegeln gepflastert. Die Wände waren weiß verputzt.
Es wurden auch kleine Teile der Wohnstadt ausgegraben. Hier fand sich eine ägyptische Schminkpalette.[13] Die folgende Schicht XV macht einen ärmlichen Eindruck. Es gibt anscheinend keine Neubauten, alte Häuser wurden immer wieder notdürftig repariert.[14]
Schicht XIV und XIII
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Schicht XIV kann anhand der Keramik in die Dschemdet Nasr-Zeit datiert werden. Der Tempel und die Häuser sind neu orientiert. Der Tempel stand auf einer Plattform und bestand aus einem Vorhof, einer Vorhalle und dem Allerheiligsten. In der Vorhalle standen Bänke an den Wänden. Im Allerheiligsten ragte der nördliche Block des Vorgängertempels aus den Fußboden und bezeugt eine Kontinuität. Dieser Block muss eine besondere Verehrung genossen haben, anders ist es nicht zu erklären, dass er nicht einfach eingeebnet wurde. Der Tempel wurde innerhalb dieser Schicht einmal renoviert. Dabei wurden die Mauern verstärkt. Der Tempel wurde in fast unveränderter Form auch in Schicht XIII weiterbenutzt.
Teile der Wohnstadt von Schicht XIII wurden bei den Grabungen angeschnitten. Die Häuser sind solider als in den vorherigen Perioden. Es fand sich zahlreiche bemalte Keramik. Nur in der Wohnstadt ist die Schicht XIII klar von der Schicht XIV zu unterscheiden. Neue Häuser wurden errichtet, was auf eine Umstrukturierung der Stadt deutet. Aus dieser Schicht stammt ein bedeutendes Wohnhaus mit einem großen Innenraum. Es fand sich ein Rollsiegel, das typisch für die sumerische frühdynastische Periode ist und einen Anhalt für die Datierung liefert.[15]
Schicht XII
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Schicht XII ist wiederum nur von begrenzten Ausschnitten im Grabungsfeld bekannt. Die Schicht datiert wahrscheinlich in die Mitte des dritten vorchristlichen Jahrtausends. Die Phase scheint relativ lange gedauert zu haben. In der Wohnstadt konnten drei Schichten unterschieden werden. In dem Grabungsausschnitt, auf dem sich vorher Häuser befanden, wurde ein monumentaler Palast errichtet, zu dessen Plan jedoch nur wenig gesagt werden kann. Es fand sich eine Reihe von vier aus Lehmziegeln gemauerten Säulen und eine meterdicke Mauer, die vielleicht einen Hof begrenzte. Daneben gab es weitere kleine Räumlichkeiten. Der Palast wurde mindestens zweimal renoviert. Der Tempel dieser Schicht bestand aus drei Teilen. Den vorderen Teil betrat man im Osten durch einen Eingang, der in einen Korridor mündete. Von dort gelangte man in einen Vorraum mit einer Feuerstelle und einen Seitenraum. Es folgten zwei weitere Räume mit besonders starken Mauern, die wahrscheinlich ein weiteres Stockwerk trugen. Auch der Tempel wurde mehrmals erneuert.[16]
Schicht XI
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Schicht XI ist in etwa zeitgleich mit der sumerischen Akkad-Zeit, da in ihr ein Siegelabdruck dieser Epoche gefunden wurde. Alalach war in dieser Zeit wahrscheinlich Teil des akkadischen Reiches. Es wurden ein neuer Palast und ein neuer Tempel errichtet. Von dem Tempel ist nicht viel erhalten, da dieser auf einer massiven Plattform stand. Die Plattform wurde zum Teil ausgegraben, alle Aufbauten waren verschwunden. Von dem Palast konnte nur ein kleiner Ausschnitt angegraben werden. Demnach war es ein Bau mit ausgesprochen dicken Lehmziegelmauern. Sechs Räume wurden angeschnitten, sie waren mit gebrannten Ziegeln gepflastert.
Schichten X bis VIII
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese drei Schichten sind teilweise stark gestört. In Schicht X, die an das Ende des dritten vorchristlichen Jahrtausends datiert, wurde der Palast erneuert. Nur einzelne, gewölbte Räume konnten gefunden werden. Von dem Tempel fand sich nur die Plattform. Alle Aufbauten sind lange vergangen. Das gleiche Bild ergibt sich für Schicht IX, die um 2000 v. Chr. zu datieren ist. In Schicht VIII, die in die erste Hälfte des zweiten Jahrtausends v. Chr. eingeordnet werden kann, wurde der Tempel neu errichtet, von dem sich einige monumentale Mauern fanden, ohne dass es bisher möglich ist, sich ein genaues Bild von diesem Gebäude zu machen. Die Reste des Palastes zeigt, dass er ähnlich den Vorgängerbauten gestaltet war.[17]
Schicht VII: Vasall von Jamchad
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Diese Schicht datiert in die Zeit des Abban von Jamchad (ca. 1750 v. Chr.). Sie endet mit Zerstörungsschichten, die vielleicht durch einen Feldzug von Hattušili I. entstanden. Es ist die erste Schicht, aus der größere Gebäude erhalten sind. Es wurden der Palast, der Tempel und ein Stadttor ausgegraben. Im Palast und im Tempel fanden sich zahlreiche Keilschrifttexte, die belegen, dass Alalach zu dieser Zeit Vasall von Jamchad war. Die hier gefundenen Texte bilden die wichtigste Quelle zu diesem Reich.
Der Palast stand im Nord-Osten der Stadt, direkt an der Stadtmauer, wobei Teile der Palastmauern gleichzeitig die Stadtmauer bildeten. Der Palast, ein längliches Gebäude (ca. 20 × 60 m) mit zwei Höfen, um die sich weitere Räume gruppierten, wurde mehrfach umgebaut. Der nördliche Teil diente wahrscheinlich Repräsentationszwecken, der südliche war der Wirtschaftsteil. im nördlichen Teil des Baues ist der untere Teil zahlreicher Wände mit Basaltplatten verkleidet worden. Die Privaträume des Herrschers und seiner Familie befanden sich wahrscheinlich im Obergeschoss. Viele Räume waren einst mit Wandmalereien dekoriert. Ein Raum war unterkellert. Dieser Keller konnte über eine Treppe betreten werden und war mit großen Steinplatten verkleidet.
Mindestens zwei Räume des oberen Stockwerkes waren mit Fresken dekoriert, die stilistisch starke Ähnlichkeiten mit minoischen Wandmalereien aufweisen. Die Technik des Freskos ist typisch minoisch, während sonst im Nahen Osten zu dieser Zeit die Secco-Technik vorherrschte. Woolley datierte sie vor den Fresken in Knossos und vermutete, dass Syrien die minoische Kultur beeinflusste. Dies beruhte jedoch auf einer zu frühen Datierung des Palastes. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass der Palast und die Fresken gut 150 Jahre jünger und damit zumindest zeitgleich mit den minoischen Fresken sind. Es kann vermutet werden, dass sie von wandernden Künstlern ausgeführt wurden, die auch die minoischen Fresken in Qatna, Tel Kabri und Auaris anfertigten.[18] Die Fresken sind nur schlecht erhalten. Zwei Räume waren bemalt, was anhand zweier Hintergrundfarben erschlossen werden kann. Der erste Raum war weiß und hatte violette und gelb-braune Bänder an der Oberkante. Der zweite Raum hatte einen roten Hintergrund und zeigte vielleicht figürliche Szenen. Es gibt Reste eines Baumes, eines Stierhornes und vielleicht eines Greifen.[19] Der Palast brannte schon vor dem Untergang der Schicht VII nieder. Das Gelände blieb lange Zeit unbebaut. Erst ab Schicht IV wurden hier Wohnbauten errichtet, die jedoch nicht gut erhalten sind.

Der Tempel stand neben dem Palast und war ein Bau mit einem großen Mittelsaal und einem schmalen Vorraum. Er hatte massive Mauern. Im Tempel fanden sich Reste verschiedener Skulpturen. Ein Kopf scheint ägyptischen Einfluss zu zeigen. Ein weiterer Kopf ist eine einheimische Arbeit. Es handelt sich um den sogenannten Kopf des Jarimlin, der wohl einen Palastdiener darstellt. Es ist eines der wichtigsten Kunstwerke dieser Region um 1600 v. Chr.[20] Ein großer Platz vor dem Tempel grenzte auch an den Palast. Ab dieser Schicht findet sich Keramik aus Zypern.
Schicht VI
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Diese Schicht datiert an das Ende des siebzehnten Jahrhunderts v. Chr. Die Bauten dieser Schicht sind nicht gut erhalten. Vom Tempel war nur noch eine einzige Mauer erhalten. Es fanden sich bescheidene Reste einer Zitadelle. Die Keramik dieser Phase ist reich dekoriert. Sie ist durch rote und schwarze Muster und Tiere auf beigen Grund gekennzeichnet. Daneben gibt es Importkeramik aus Zypern. Aus dieser Schicht stammen auch glasierte Vasen mit den Reliefbildern von Frauen.[21] Es fand sich auch ein Beispiel eines Glasgefäßes, das über einen Kern modelliert worden ist. Es handelt sich um eines der ältesten Beispiele dieser Technik, doch muss damit gerechnet werden, dass das Glas aus späterer Zeit stammt.[22]
Schicht V
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Übergang von Schicht VI zu Schicht V scheint ohne besondere Einschnitte stattgefunden zu haben. Es gibt keinen Zerstörungshorizont, sondern es wurden schlichtweg zahlreiche neue Gebäude errichtet. Auch sind die Schichten VI und V kulturell fast identisch. Die Zitadelle der Stadt wurde in dieser Zeit erneuert. Der Tempel der Stadt war nicht gut erhalten. Er bestand aus einem Hof mit Räumen darum. Es konnten Teile der Wohnstadt aufgedeckt werden. Auch ein Stadttor wurde ausgegraben. Hier fanden sich zwei ausgesprochen primitiv gearbeitete Figuren aus Basalt. Aus dieser Schicht stammen Fragmente einer ägyptischen Fayencevase, die einen Beamten und eine Inschrift zeigt. Der Name des Beamten ist weggebrochen; es handelt sich wahrscheinlich um Importgut.[23]
Schicht IV: Mittanniherrschaft
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Die Stadt der Schicht IV ist am besten erhalten. Keilschrifttafeln aus der Stadt berichten von einem König Niqmepa, der vielleicht auch als Bauherr des Palastes dieser Schicht anzusehen ist. Andere wichtige Gebäude dieser Zeit sind der Tempel und die Zitadelle.
Der etwas südlich des Palastbaues von Schicht VII errichtete Palast war in etwa 20 × 40 m groß. Von einem Hof gelangte man zu einem monumentalen, mit zwei Säulen dekorierten Eingang. Von dort in eine Art Vorraum und dann in eine weitere Vorhalle, die einerseits zu einer Treppe führte, andererseits auch in den Innenhof des Palastes. Um diesen waren die meisten Räume angeordnet. Im Osten gab es einen Anbau, der wahrscheinlich etwas später entstand. Auch hier gruppierten sich die Räume um einen Innenhof. Die Dicke der Wände, aber auch zwei Treppenhäuser belegen, dass der Palast zumindest zwei Stockwerke hatte.
Westlich den königlichen Palastes fanden sich die Reste der sogenannten Zitadelle, die älter als der Palast ist und von diesem teilweise überbaut wurde. Der Bau war nicht gut erhalten und bestand anscheinend aus zwei Höfen, um die sich die einzelnen Räume gruppierten.
Der Tempel dieser Schicht ist nicht gut erhalten. Er war quadratisch und zeigte zwei längliche Vorräume und das Allerheiligste, das an der Rückwand eine breite Nische aufwies.
Die ausgegrabenen Wohnbauten waren einst zwei Stockwerke hoch und aus Lehmziegeln errichtet. Die einzelnen Räume waren um einen Hof gruppiert. Ein Haus hatte einen besonders breiten Eingang, der wiederum mit poliertem Basalt dekoriert war. Einer der Räume in diesem Haus wies Wandmalereien auf.
Die Häuser ärmerer Bevölkerungsschichten waren meist schlecht erhalten, so dass man selten einen Grundriss rekonstruieren konnte. Bemerkenswert bei den Letzteren sind zahlreiche Bestattungen unter den Fußböden, die sich nicht in den Häusern der Wohlhabenden fanden. Die Toten wurden auf die Seite gelegt mit den Händen vor dem Gesicht. Als Beigabe fand sich in der Regel einfacher Schmuck. Ab dieser Schicht findet man die Nuzi-Ware. Es handelt sich um einen Keramikstil, dessen Gefäße schlank sind und einen kleinen Fuß haben. Die Bemalung ist flächig dunkel. Geometrische Muster sind weiß auf diesen dunklen Grund gemalt.[24]
- AlT 15: Rechtsentscheidung des Niqmepa bezüglich Qabias Ernennung zum mariannu
- Dreifuß
- Kosmetikgefäß, aus dem Palast
- Mykenisches Importgefäß
Schicht III und Schicht II: Hethiterherrschaft
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Ab Schicht III wurde Alalach von den Hethitern regiert, die die Stadt Mukisch/Mukiš nannten. Im Nordwesten der Stadt wurde nun eine große Anlage, die Woolley als Zitadelle bezeichnet, errichtet. Der Bau ist mehr als 80 × 80 m groß, jedoch nur schlecht erhalten. An keiner Seite sind die Grenzen des Baues erreicht. Alles aufgehende Mauerwerk ist verschwunden und die Grundmauern fanden sich unterhalb des Niveaus der Türschwellen, womit man einen Plan mit zahlreichen Räumen, aber ohne Türen hat. Es ist das bisher größte in der Stadt gefundene Bauwerk.
Der Tempel der Schicht III besteht aus einem vorgelagerten Hof mit einem Altar. Der Eingang zum eigentlichen Tempel besteht aus Pfeilern, worüber man in zwei Vorräume und dann in das Allerheiligste gelangte. Die Mauern des Tempels sind ausgesprochen dick. Dies und eine Treppe belegen zumindest ein weiteres Stockwerk.
In Schicht II fanden sich die ersten Bullae, bei denen es sich um Stempelsiegel handelt, die in diesem Fall hethitische Hieroglyphen tragen. Die große Zitadelle war weiterhin in Benutzung. Der Tempel in Schicht II stand an der Stelle des alten Tempels, nur gab es diesmal nicht ein, sondern zwei Allerheiligste, auch ist keine Treppe zu einem Oberstock belegt. Der Tempel zeigt keine hethitischen Einflüsse.
Es wurden Teile der Wohnstadt ausgegraben, die einer sozial gehobenen Schicht zuzuordnen sind. Die meisten gehören dem Hoftyp an, die Räume gruppieren sich um einen offenen Innenhof. Treppen und Mauerstärken zeigen, dass ein Großteil der Häuser zumindest zweistöckig war. Das ergrabene Wohngebiet lag nahe der Stadtmauer, wobei Häuser und Stadtmauer durch eine Straße getrennt waren. Eine Reihe von Räumen haben Abwasserrohre, die teilweise außerhalb der Stadt enden. Innerhalb der Häuser fanden sich Bestattungen, was vorher in den Wohnbauten der Wohlhabenden kaum vorkam. Die Funktion einzelner Räume ist meist nicht bestimmbar. Immerhin fanden sich Feuerstellen, die auf Küchen deuten und Badestuben mit zementieren Fußböden. Überall fanden sich Abfallgruben, die besonders fundreich waren.
Typisch für Schicht II ist die Atchana-Ware, bei der es sich um eine Sonderform der Nuzi-Ware handelt. Die gemalten Motive orientieren sich jetzt stark an minoischer Vasenmalerei. Es finden sich vor allem florale Motive.[25]
Schicht I: Das Ende
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Dies ist die oberste Schicht der Stadt und sie ist an vielen Stellen nicht gut erhalten. Sie datiert ins 13. Jahrhundert v. Chr. Die Ausgrabungen zeigen, dass die Stadt weiterhin blühte. Auffallend ist das Verschwinden der Nuzi- und der Atchana-Ware. Die einheimische Keramik ist nun vollkommen undekoriert. Mykenische Keramik bezeugt einen blühenden Handel, während die zypriotische Keramik verschwindet. Eine weitere Neuerung ist das Erscheinen von Brandbestattungen, die es vorher nur ganz selten gab.
Der Tempel der Schicht I zeigt zwei Bauphasen. Der alte Tempel wurde niedergerissen. Der Neubau bestand aus einem Hof, einem mit einer Säule geschmückten Eingang, einer breiten Vorhalle und dem Allerheiligsten, dessen Eingang von zwei Säulen geschmückt wurde und an dessen Rückwand sich drei Nischen befanden. Dieser Tempel brannte nieder, wurde aber sofort wieder aufgebaut. In der zweiten Bauphase wurden die Säulen der Eingänge entfernt und die Vorhalle durch zwei Querwände unterteilt. Vor dem Tempeleingang stand eine niedrige, steinerne Plattform, die von zwei monumentalen Löwenskulpturen flankiert wurde. Einer der hiesigen Plattformblöcke war ein wiederverwendetes Relief und zeigt den hethitischen König Tudhalija IV.[26]
Neben dem Hof des Tempels fanden sich einige Räume unbekannter Nutzung, in deren Boden es mehrere Gruben gab. Eine von ihnen enthielt die berühmte Statue des Idrimi, die hier vielleicht kurz vor dem Untergang der Stadt versteckt worden ist. Der König, in einen syrischen Wulstmantel gekleidet, sitzt auf einem Thron, dem Löwen zur Seite stehen.
Alalach wurde kurz nach 1200 vollkommen zerstört; meist werden die Seevölker dafür verantwortlich gemacht. Die Stadt wurde nie wieder in ihren alten Ausmaßen wieder aufgebaut. Es gibt zwar hier und dort ein paar spätere Gräber, und es gibt Anzeichen, dass man versuchte, den Tempel und die Zitadelle neu zu errichten (Schicht 0), doch wurde dies nicht weitergeführt und der Ort wurde für immer verlassen. Die Einwohner gründeten bei Tell Tayinat eine neue Stadt.[27]
Könige von Alalach
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Chronologie beruht auf Synchronismen mit Ägypten und Hatti und ist nicht vollständig gesichert.[28]
- Jarim-Lim, Sohn des Hammurapi I. von Jamchad, 18. Jh. v. Chr.
- Ammi-taqum
- Ili-ilimma I., ca. 1520–1500
- Idrimi, Sohn des Ili-ilimma I., Zeitgenosse des Baratarna von Mittani, ca. 1495–1475 v. Chr.
- Niqmepa, Sohn des Idrimi, ca. 1474–1450
- Ili-ilimma II., Sohn des Niqmepa, ca. 1450–1425
- Itur-Addu, um 1350 v. Chr.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Murat Akar, Hélène Maloigne: Tell Atchana – Alalakh. Wie es nach dem Erdbeben weitergeht. In: Antike Welt. Bd. 54 (2023), Heft 6, S. 37–46.
- Celia J. Bergoffen: The Cypriot bronze age pottery from Sir Leonard Woolley’s excavations at Alalakh (Tell Atchana) (Contributions to the Chronology of the Mediterranean Band 5, Denkschriften der Gesamtakademie Band 21). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, ISBN 3-7001-3245-X, Wien 2005.
- Erika Bleibtreu: Iran in prähistorischer und frühgeschichtlicher Zeit. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 76–185, hier: S. 171 (Katalognummer 97).
- Dominique Collon: The Alalakh cylinder seals: a new catalogue of the actual seals excavated by Sir Leonard Woolley at Tell Atchana, and from neighbouring sites on the Syrian-Turkish border. Oxford 1982.
- Edward L. Greenstein: Alalakh Texts. In: Eric M. Meyers (Hrsg.): The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East. New York/Oxford 1997, S. 59–61.
- Marlies Heinz: Tell Atchana/Alalakh: die Schichten VII-XVII. Butzon & Bercker, Kevelaer 1992, ISBN 3-7666-9711-0 (Alter Orient und Altes Testament. Bd. 41).
- Horst Klengel: Syria 3000 to 300 B. C. Akademie Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-05-001820-8.
- Mirko Novák: Mittani Empire and the Question of Absolute Chronology: Some Archaeological Considerations. In: Manfred Bietak, Ernst Czerny (Hrsg.): The Synchronisation of the Civilisations in the Eastern Mediterranean in the Second Millennium B. C. III. Wien 2007, S. 389–401. ISBN 978-3-7001-3527-2 (online).
- Sidney Smith: The statue of Idir-mi. British Institute of Archaeology at Ankara, London 1949 (Occasional publications of the British Institute of Archaeology at Ankara. Bd. 1).
- Diana L. Stein: Alalakh. In: Eric M. Meyers (Hrsg.): The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East. New York/Oxford 1997, S. 55–59.
- Donald John Wiseman: The Alalakh tablets. British Institute of Archaeology at Ankara, London 1953 (Occasional publications of the British Institute of Archaeology at Ankara. Bd. 2).
- Leonard Woolley: A forgotten kingdom: being a record of the results obtained from the excavations of two mounds, Atchana and Al Mina, in the Turkish Hatay. Penguin Books, London u. a. 1953. (populäre Darstellung) (dt.: Ein vergessenes Königreich. Die Ausgrabung der zwei Hügel Atschana und al-Mina im türkischen Hatay. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1954.)
- Leonard Woolley: Alalakh, An Account of the Excavations at Tell Atchana in the Hatay, 1937–1949. Society of Antiquaries of London, Oxford 1955 (Reports of the Research Committee of the Society of Antiquaries of London. Bd. 18). (die Grabungspublikation)
- Frank Zeeb: Die Palastwirtschaft in Altsyrien nach den spätaltbabylonischen Getreidelieferlisten aus Alalah (Schicht VII). Ugarit-Verlag, Münster 2001, ISBN 3-934628-06-0 (Alter Orient und Altes Testament. Bd. 282).
- Kutlu Aslıhan Yener: Tell Atchana, Ancient Alalakh – Volume 1: The 2003-2004 excavations seasons, Istanbul 2010. ISBN 978-605-5607-13-5
- Murat Akar, Mara T. Horowitz, Kutlu Aslıhan Yener: Tell Atchana, Alalakh – Volume 2: The Late Bronze II City 2006-2010 Excavation Seasons, Istanbul 2020. ISBN 978-605-7685-19-3
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Projektseite der erneuten Grabungen in Alalach
- The Alalakh Expedition, Grabungsberichte der Universität Chicago
- Alalach bei hittitemonuments.com
- Umfangreiche Bibliographie ( vom 10. August 2024 im Internet Archive)
- Alvise Matessi: Alalach. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart März 2011
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 17–20.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 61.
- ↑ M. E. Astour: Hittite History and Absolute Chronology of the Bronze Age. 1989, S. 10.
- ↑ J. Nougayrol: Textes accadiens des archives sud (archives internationales). Paris 1956, (Mission de Ras Shamra Bd. 9), S. 48–52.
- ↑ vgl. Philipp K. Stockhammer, Zur sozialen Bedeutung mykenischer Keramik. In: Philipp K. Stockhammer (Hrsg.), Keramik jenseits von Chronologie. Beiträge der Arbeitsgemeinschaft 'Theorie in der Archäologie' bei der Tagung des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. in Xanten, 7.-8. Juni 2006, Rahden, Leidorf 2009, 65-76
- ↑ A. Bernard Knapp, Migration Myths and the End of the Bronze Age in the Eastern Mediterranean. Cambridge 2021, 28, 51
- ↑ Zur Geschichte der Stadt siehe zuletzt: Diana L. Stein: Alalakh. In: Eric M. Meyers (Hrsg.): The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East. Oxford 1997, S. 55–59.
- ↑ Zusammenfassend: Edward L. Greenstein: Alalakh Texts. In: Eric M. Meyers (Hrsg.) The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East. Oxford 1997, S. 59–61; zur Gesellschaft: M. Drower: Syria, c. 1550–1400 B.C. In: Cambridge Ancient History Bd. 2/1. Cambridge 1973, S. 493–506.
- ↑ Woolley: Alalakh, An Account of the Excavations. S. 33–90.
- ↑ Woolley: Alalakh, An Account of the Excavations. S. 132–172.
- ↑ Plan des Ruinenhügels, Universität Chicago.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 40–41.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 41–45.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 46.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 46–51.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 52–59.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 61–63.
- ↑ W. D. Niemeier: Minoan Artisans Travelling Overseas: The Alalakh Frescoes and the Painted Plaster Floor at Tel Kabri (Western Galilee). In: R. Laffineur and L. Basch (eds.): Thalassa, L'Égée préhistorique et la mer. Liège/Austin 1991, (Aegaeum. Bd. 7) S. 190; online ( vom 24. Mai 2010 im Internet Archive) (PDF; 3,3 MB).
- ↑ W.-D. and B. Niemeier: Minoan Frescoes in the Eastern Mediterranean. In: E. H. Cline and D. Harris-Cline (eds.): The Aegean and the Orient in the Second Millennium. Liège/Austin 1998, (Aegaeum. Bd. 18) S. 78.
- ↑ Bild ( vom 11. September 2004 im Internet Archive).
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 86–95.
- ↑ P.R.S. Moorey: Ancient Mesopotamian Materials and Industries. Winona Lake 1999, S. 193.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 95–104.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 103–137.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 138–161.
- ↑ Bild.
- ↑ Woolley: Forgotten Kingdom. S. 162–71.
- ↑ Siehe dazu ausführlich Zeeb: Palastwirtschaft in Altsyrien. S. 67–124.
Koordinaten: 36° 14′ 24″ N, 36° 22′ 56″ O