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Akshara

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Akshara (Sanskrit अक्षर akṣara, deutsch ‚das Unsterbliche‘) ist die Grundeinheit einer indischen Schrift und symbolisiert den Silbenkörper einer Silbe, kann also sowohl für Silbenansatz, Silbenkern als auch beides zusammen stehen. Der Silbenkoda wird dagegen vom nachfolgenden Akshara darstellt.[1][2]

Indische Schriften sind Buchstabenschriften nach dem Prinzip der Abugida. Sie bestehen aus Konsonantenbuchstaben mit einem inhärenten Vokal und wenigen Vokalbuchstaben für den Wortanfang, die übrigen Vokale sowie das Fehlen des inhärenten Vokals werden mit diakritischen Zeichen um den vorangehenden Buchstaben herum geschrieben und bilden zusammen einen Akshara.

Akshara in der Tradition des Vedanta

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Akshara(m) bedeutet in der indischen Philosophie des Vedanta „das Unvergängliche“ und ist eine der vier Wesenheiten des paramatman (höchstes Selbst).[3]

In der klassischen südindischen Musik, die in der Tradition des Vedanta steht, ist akshara, auch aksharakala, die kleinste zeitliche Einheit und ein Viertel eines matra (Schlag) innerhalb der als tala bezeichneten rhythmischen Struktur. Akshara steht außerdem für einen bestimmten seltenen tala, der zu den 108 vom Komponisten Ramaswamy Dikshitar (1735–1817) gelisteten raga tala malika gehört.[4]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Handbook of Literacy in Akshara Orthography. In: Springer Nature. R. Malatesha Joshi, Catherine McBride, 2019, S. 46f., abgerufen am 21. Mai 2026 (englisch).
  2. ↑ Psychology in India. Vol. I: Basic Psychological Processes and Human Development. In: ICSSR. Girishwar Misra, 2009, S. 125, abgerufen am 21. Mai 2026 (englisch).
  3. ↑ Paul Deussen: Sechzig Upanishad's des Veda. Aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen. In: archive.org. F. A. Brockhaus, Leipzig, 1921, S. 445 f., 626, abgerufen am 9. Juni 2026.
  4. ↑ P. Sambamurthy: A Dictionary of South Indian Music and Musicians. Vol. 1 (A–F). 2. Auflage. The Indian Music Publishing House, Madras 1984, S. 10 (englisch).